# Schwarzäugige Susanna vorziehen, ranken lassen und überwintern

> So ziehst du die Schwarzäugige Susanna ab Februar im Haus vor, gibst ihr Standort und Rankhilfe und bringst sie hell und kühl durch den Winter.

- **URL:** https://samen.de/blumen/sommerblumen/schwarzaeugige-susanna-richtig-pflegen-und-kultivieren/
- **Bereich:** Blumen › Sommerblumen & Einjährige
- **Zuletzt geprüft:** 23. Oktober 2026
- **Herausgeber:** samen.de (total10 GmbH), Redaktion

---

Beim Vorziehen der Schwarzäugigen Susanna kommt es auf zwei Dinge an: genug Wärme und die richtige Saattiefe. Gesät wird im Haus, und zwar von Februar bis April. Ich lege die Samen in kleine Töpfe, bedecke sie mit Erde und stelle ein Thermometer daneben, denn sie keimen bei 18 bis 25 °C. Draußen braucht die Kletterpflanze früh eine Rankhilfe. Im Herbst entscheidest du, ob sie ins Haus zieht oder ob du im nächsten Jahr neu säst.

## Die Schwarzäugige Susanna im Porträt

Die Schwarzäugige Susanna trägt den wissenschaftlichen Namen Thunbergia alata. Gebräuchlich sind auch Schwarzäugige Susanne und Thunbergie. Der deutsche Name spielt auf das dunkle Auge in der Blütenmitte an. Botanisch ist sie eine immergrüne, mehrjährige Kletterpflanze, bei uns wird sie aber häufig einjährig kultiviert.

Die Pflanze wird etwa 100 bis 150 cm hoch und wächst sonnig bis halbschattig. Gedacht ist sie als Beet- und Balkonpflanze, und für Topf, Kübel und Hochbeet eignet sie sich ebenso. Einen Duft hat sie nicht, und als Schnittblume für die Vase taugt sie nicht. Dafür blüht sie von Mai bis Oktober.

| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Thunbergia alata |
| Lebensform | botanisch mehrjährig, häufig einjährig kultiviert |
| Winterhärte | nicht winterhart |
| Wuchshöhe | etwa 100 bis 150 cm |
| Wuchsbreite | 25 bis 50 cm |
| Blütezeit | Mai bis Oktober |
| Licht | sonnig bis halbschattig |
| Verwendung | Beet, Balkon, Topf, Kübel, Hochbeet |
| Duft und Vase | nicht duftend, keine Schnittblume |

## Welche Sorte passt zu dir?

Zur Auswahl stehen zum Beispiel eine Mischung und eine Farbsorte. Die 'Thunbergien Mischung' erreicht etwa 100 bis 150 cm Höhe. 'African Sunset' blüht orange, apricot und gelb, jeweils mit dunklem Auge. Auch diese Sorte wird etwa 100 bis 150 cm hoch.

Weil beide dieselbe Höhe erreichen, wählst du nach der Farbe, und die Rankhilfe planst du in beiden Fällen gleich. Sammelst du selbst Samen, denk bei Hybridsorten daran: Die Nachkommen können anders aussehen als die Mutterpflanze. Eine Pflanze, deren Farbe dir gefällt, vermehrst du unter Glas über halbverholzte Stecklinge. So bleiben die Eigenschaften der Mutterpflanze erhalten.

> **Tipp:** Für eigenes Saatgut lässt du einzelne Blüten bis zur Samenreife stehen und erntest bei trockenem Wetter. Die Samen trocknest du auf Papier nach, beschriftest sie und lagerst sie kühl, dunkel und trocken.

## Schwarzäugige Susanne vorziehen: so gehst du vor

Die Aussaat beginnt im Haus, von Februar bis April. Für die 'Thunbergien Mischung' legst du 5 bis 6 Samen in einen Topf. Die Samen kommen etwa 0,5 bis 1 cm tief in die Erde, denn ein Lichtkeimer ist die Susanna nicht. Als Erde nimmst du frische, ausdrücklich als Aussaaterde gekennzeichnete Ware. Der Topf muss sauber sein und einen Wasserabzug haben. Ich beschrifte jeden Topf mit Sorte und Aussaatdatum.

Zum Keimen braucht die Saat 18 bis 25 °C, gemessen direkt neben den Töpfen. Bis die Keimlinge erscheinen, vergehen 14 bis 21 Tage. Während dieser Zeit und kurz danach darf die Saat nicht austrocknen. Deckst du die Töpfe mit Folie ab, darf sie nicht luftdicht schließen. Damit du das Zeitfenster nicht verpasst, trägst du den Termin in den [Aussaatkalender für Sommerblumen zum Ausdrucken](/tools/druck/aussaatkalender/sommerblumen/) ein.

Die Werte für die Vorkultur im Überblick:

| Vorkultur | Wert |
|---|---|
| Aussaatzeit | Februar bis April, im Haus |
| Samen pro Topf | 5 bis 6, 'Thunbergien Mischung' |
| Saattiefe | etwa 0,5 bis 1 cm |
| Lichtkeimer | nein |
| Keimtemperatur | 18 bis 25 °C |
| Keimdauer | 14 bis 21 Tage |

> **Mini-Checkliste:** Bevor du säst, liegt bereit:
> - frische Aussaaterde
> - saubere Töpfe mit Wasserabzug
> - 5 bis 6 Samen je Topf
> - ein Thermometer für den Anzuchtplatz
> - eine Abdeckung, die nicht luftdicht schließt

### Nach dem Auflaufen: Licht, Temperatur, Abhärten

Sobald die Keimlinge da sind, brauchen sie ausreichend Licht. Fehlt es, werden Jungpflanzen lang, instabil und hellgrün. Nach der Keimung senkst du die Temperatur, denn viel Wärme bei wenig Licht begünstigt lange, weiche Triebe.

Willst du die Sämlinge vereinzeln, pikierst du sie, sobald die ersten echten Blattpaare entwickelt sind. Du hältst sie dabei, ohne an den Keimblättern zu ziehen, und setzt die Wurzel gerade ein. Bei ausreichend Platz kommen sie zunächst in 8-cm-Töpfe.

Vor dem Auspflanzen härtest du die Jungpflanzen ab. Bei mildem Wetter stehen sie zuerst geschützt im Schatten, danach schrittweise in der Sonne. Sinken die Temperaturen nachts, holst du sie wieder herein.

## Häufige Fehler bei Aussaat und Keimung

Vier Fehler lassen sich beim Vorziehen der Susanna leicht vermeiden.

### Samen nur aufgelegt

Die Samen gehören in die Erde, nicht obenauf. Ich drücke sie mit dem Finger in die feuchte Aussaaterde und schließe die Erde darüber.

> **Mythos-Check:** „Die Schwarzäugige Susanna ist ein Lichtkeimer.“ Das stimmt nicht. Die Samen werden etwa 0,5 bis 1 cm tief gesät und mit Erde bedeckt.

### Zu kühler Platz

Die Keimtemperatur beginnt bei 18 °C. Ein Platz, der sich warm anfühlt, kann darunter liegen, deshalb misst du nach, statt zu schätzen. Nach oben endet der Bereich bei 25 °C.

### Staunässe, Trockenheit, falsche Erde

Töpfe ohne Wasserabzug lassen Staunässe entstehen. Umgekehrt darf die Saat während und unmittelbar nach der Keimung nicht austrocknen. Für die Aussaat eignet sich hygienische, nährstoffarme, humose und durchlässige Aussaaterde. Der Salzgehalt sollte unter 0,5 g je Liter liegen.

> **Häufiger Fehler:** Die Haube bleibt bis zur Keimung dicht zu. Durchsichtige Abdeckungen dürfen nicht luftdicht schließen, du lüftest sie täglich und nimmst sie nach der Keimung ab.

### Zu früh ins Freie

Winterhart ist die Susanna nicht. Hinaus kommt sie deshalb erst nach dem Abhärten und bei frostfreiem Wetter.

## Welcher Standort passt zur Schwarzäugigen Susanna?

Die Susanna wächst sonnig bis halbschattig. Der Boden sollte gut durchlässig sein und frisch bleiben, also weder stark austrocknen noch dauerhaft nass sein. Als Bodenarten kommen Kalk-, Ton- und Lehmboden infrage. Der pH-Wert darf sauer, neutral oder alkalisch sein.

Tonboden steht zwar auf dieser Liste, ein hoher Tonanteil verringert aber die Wasserdurchlässigkeit und begünstigt Staunässe. Auf schwerem Boden achtest du deshalb besonders auf Durchlässigkeit und arbeitest Kompost ein, denn er lockert schwere Erde. Ich prüfe den Boden vorher mit der Fingerprobe: Lässt sich leicht feuchte Erde gut formen und klebt sie, deutet das auf Tonboden hin.

### Im Topf, Kübel oder Kasten

Für Topf und Kübel eignet sich die Susanna. Das Gefäß braucht offene Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Ein größeres Erdvolumen bietet mehr Wasserspeicher. Das Substrat sollte strukturstabil sein, also Wasser speichern und überschüssiges Wasser abgeben.

### Wann darf sie nach draußen?

Ausgepflanzt wird erst, wenn kein Frost mehr droht und die Jungpflanzen abgehärtet sind. Das gilt fürs Beet wie für Kasten und Kübel.

> **Achtung:** Bepflanzt du Balkonkasten oder Kübel vor Mitte Mai, braucht die Susanna bei drohendem Spätfrost Schutz. Ich verfolge dann den Wetterbericht und stelle die Gefäße in kalten Nächten an einen geschützten Platz.

### Wie viel Abstand braucht sie?

Beim Pflanzabstand ist der Spielraum groß. Plane ihn deshalb zusammen mit Reihe und Rankhilfe:

| Maß | Angabe |
|---|---|
| Abstand in der Reihe | 20 bis 80 cm |
| Abstand zwischen den Reihen | 25 bis 80 cm |
| Wuchsbreite der Pflanze | 25 bis 50 cm |
| Erziehung | an einer Rankhilfe |

Wie viele Pflanzen auf deine Fläche passen, rechnest du im [Beetplaner für deine Beetfläche](/tools/beetplaner/) durch.

## Rankhilfe: welche passt und wie leitest du die Triebe?

Die Susanna wird etwa 100 bis 150 cm hoch und bekommt ihre Rankhilfe frühzeitig. Wichtig ist, dass die Triebe das Gerüst fassen können. Zu dicke Streben können Ranken nicht umfassen. Ein tragfähiges Gerüst braucht deshalb zusätzlich geeignete Greifmöglichkeiten. Das Material muss wetterfest sein, und eine Oberflächenbehandlung darf die Pflanze nicht schädigen.

Im Kübel muss das Gefäß standfest sein. Das Klettergerüst sicherst du möglichst zusätzlich an einer festen Rückwand. In windgefährdeten Lagen erhöht ein großer, schwerer Übertopf die Standfestigkeit. An einer Hauswand müssen Verankerung und Material zum Wandaufbau passen und das Gewicht von Gerüst, Bewuchs und Witterungslasten tragen.

### Triebe anbringen und leiten

Junge Klettertriebe lassen sich in den ersten Wochen in die gewünschte Richtung lenken. Steht die Rankhilfe schon beim Pflanzen, nutzt du genau diese Wochen und führst die Triebe von Anfang an zum Gerüst. Dort befestigst du sie vorsichtig.

> **Marias Erfahrung:** Ich binde die ersten Triebe locker mit weichem Bast an. Beim Gießen schaue ich nach, ob sich ein Trieb vom Gerüst weggedreht hat, und führe ihn zurück.

Im Lauf der Saison kontrollierst du die Rankhilfe regelmäßig auf sichtbare Schäden und darauf, ob die Befestigung noch hält.

## Ausgeizen oder entspitzen?

> **Kurz erklärt:** Ausgeizen heißt, Seitentriebe zu entfernen. Entspitzen heißt, die Triebspitze zu kürzen, damit sich die Pflanze verzweigt.

Ausgeizen brauchst du bei der Susanna nicht, denn im Freiland ist kein Rückschnitt nötig. Sinnvoll ist das Gegenteil: Kürzt du die Triebspitzen junger Pflanzen, regt das ihre Verzweigung an. Ich knipse dafür die Spitze mit den Fingern ab, solange die Pflanze noch jung ist.

Bei vielen blühenden Kübelpflanzen verzögert das Entspitzen zunächst die Blüte. Ich kürze deshalb nur junge Pflanzen und lasse ältere Triebe weiterranken.

Verblühtes nimmst du beim Durchgehen ab. Das Entfernen welker Blüten kann bei Sommerblumen die Samenbildung begrenzen und weitere Blüten fördern. An Kübelpflanzen vermindert es den Aufwand für die Fruchtbildung.

## Gießen und Düngen in Kürze

Die Susanna braucht eine gleichmäßige Wasserversorgung, besonders an heißen Tagen, ohne starke Trockenheit und ohne dauerhafte Nässe. Im Topf prüfst du vor dem Gießen die Feuchte mit dem Finger, bei torffreier Erde auch tiefer im Ballen. Wie oft und wie viel du je nach Phase gießt, zeigt der Ratgeber, [wie du die Schwarzäugige Susanna bedarfsgerecht gießt](/blumen/sommerblumen/schwarzaeugige-susanna-optimale-bewaesserung-fuer-ueppige-blueten/).

Im guten, mit Kompost verbesserten Gartenboden braucht die Susanna meist keinen zusätzlichen Dünger. Im Gefäß düngst du sie während des aktiven Wachstums monatlich flüssig, und zwar auf bereits feuchte Erde. Welche Nährstoffe sie braucht, erklärt der Ratgeber zur [Nährstoffversorgung der Schwarzäugigen Susanna](/blumen/sommerblumen/naehrstoffversorgung-fuer-ueppige-schwarzaeugige-susanna/).

## Schädlinge früh erkennen

Unter Glas achtest du an der Susanna auf Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliege und Schildläuse. Blattläuse sitzen häufig an Triebspitzen und Blattunterseiten, gelblich-weiße Sprenkel mit feinen Gespinsten können auf Spinnmilben hindeuten. Vorbeugung und natürliche Abwehr beschreibt der Ratgeber, [wie du die Schwarzäugige Susanna natürlich vor Schädlingen schützt](/blumen/sommerblumen/natuerliche-schaedlingsabwehr-fuer-schwarzaeugige-susanna/).

## Überwintern oder neu säen?

Botanisch ist die Susanna mehrjährig, winterhart ist sie aber nicht. Über den Winter kommt sie bei uns deshalb nur im Haus. Häufig wird sie einjährig kultiviert und ab Februar neu gesät.

> **Jetzt dran:** Im Herbst fällt die Entscheidung. Soll die Susanna bleiben, holst du sie vor dem ersten Frost ins Haus und gibst ihr einen hellen, kühlen Platz.

In einem frei stehenden Kübel friert der Wurzelballen schneller durch als im Gartenboden. Pflanzen aus dem Beet topfe ich vor dem Umzug ein. Vor dem Einräumen kontrollierst du die Susanna auf Schädlinge und stellst befallene Pflanzen getrennt auf.

Im Haus steht sie hell und kühl, und gegossen wird zurückhaltend. Während einer tatsächlichen Winterruhe braucht eine Kübelpflanze kaum zusätzliche Nährstoffe. Im Frühjahr stellst du die Susanna zunächst halbschattig, windgeschützt und warm auf. So gewöhnt sie sich an die Außensonne, bevor sie an ihren Sommerplatz zieht.

## Was die Susanna mit allen Sommerblumen teilt

Vieles an der Pflege teilt die Susanna mit anderen Sommerblumen. Eine Mulchdecke vermindert die Verdunstung aus dem Boden, rohen, nicht kompostierten Rindenmulch lässt du in Beeten mit Einjahresblumen aber weg. Den Überblick, [wie du Sommerblumen nach Phase und Bedarf gießt und düngst](/blumen/sommerblumen/), findest du im Ratgeber zu allen Sommerblumen.

## Häufige Fragen

### Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Aussaat von Thunbergia alata?

Die Schwarzäugige Susanna säst du von Februar bis April im Haus aus. Für die 'Thunbergien Mischung' kommen 5 bis 6 Samen in einen Topf. Die Saattiefe beträgt etwa 0,5 bis 1 cm. Ins Freie dürfen die Jungpflanzen erst nach dem Abhärten und bei frostfreiem Wetter, denn winterhart ist die Art nicht.

### Welche Keimtemperatur benötigen die Samen der Schwarzäugigen Susanna?

Die Samen der Schwarzäugigen Susanna keimen bei 18 bis 25 °C. Bis die Keimlinge erscheinen, rechnest du mit 14 bis 21 Tagen. In dieser Zeit darf die Saat nicht austrocknen, und eine Abdeckung lüftest du täglich.

### Sind die Samen der Schwarzäugigen Susanna Lichtkeimer?

Nein, die Schwarzäugige Susanna ist kein Lichtkeimer. Die Samen werden etwa 0,5 bis 1 cm tief gesät und mit Erde bedeckt. Zum Keimen brauchen sie 18 bis 25 °C, und die Saat darf nicht austrocknen.

### Welche häufigen Fehler sollten bei der Aussaat vermieden werden?

Ein Fehler ist, die Samen nur aufzulegen, obwohl die Schwarzäugige Susanna kein Lichtkeimer ist und etwa 0,5 bis 1 cm tief gesät wird. Ein zweiter ist ein zu kühler Platz, denn die Samen keimen bei 18 bis 25 °C. Außerdem darf die Saat nicht austrocknen, der Topf braucht einen Wasserabzug und eine Abdeckung darf nicht luftdicht schließen. Nach dem Auflaufen brauchen die Sämlinge ausreichend Licht, sonst werden sie lang und instabil.

### Welche Rankhilfen eignen sich für Thunbergia alata?

Die Schwarzäugige Susanna wird etwa 100 bis 150 cm hoch und bekommt ihre Rankhilfe frühzeitig. Das Gerüst braucht Streben, die die Ranken umfassen können, denn zu dicke Stäbe lassen sich nicht greifen. Wähle wetterfestes Material und sichere die Rankhilfe im Kübel möglichst zusätzlich an einer festen Rückwand.

### Wie überwintert die Schwarzäugige Susanna in unseren Breiten?

Die Schwarzäugige Susanna ist nicht winterhart und wird häufig einjährig kultiviert. Botanisch ist sie aber mehrjährig, du kannst sie also im Haus hell und kühl überwintern und dort zurückhaltend gießen. Vor dem Einräumen kontrollierst du sie auf Schädlinge und stellst befallene Pflanzen getrennt auf.

### Welche Bodenbeschaffenheit bevorzugt die Schwarzäugige Susanna für optimales Wachstum?

Die Schwarzäugige Susanna braucht einen gut durchlässigen, frischen Boden. Kalk-, Ton- und Lehmboden kommen infrage, der pH-Wert darf sauer, neutral oder alkalisch sein. Auf tonreichem Boden achtest du besonders auf Durchlässigkeit, weil ein hoher Tonanteil Staunässe begünstigt.

### Was unterscheidet die Schwarzäugige Susanna von der Schwarzäugigen Susanne?

Nichts, beide Namen meinen dieselbe Pflanze: Thunbergia alata, auch Thunbergie genannt. Im Saatgutangebot findest du sie zum Beispiel als Schwarzäugige Susanne 'Thunbergien Mischung' oder 'African Sunset'.

### Stimmt es, dass die Schwarzäugige Susanna nur in warmen Klimazonen gedeiht?

Nein. Die Art ist zwar nicht winterhart, wird bei uns aber häufig einjährig als Beet- und Balkonpflanze kultiviert und blüht von Mai bis Oktober. Vorgezogen wird sie im Haus, weil ihre Samen zum Keimen 18 bis 25 °C brauchen.

---

*Markdown-Fassung eines Ratgebers von samen.de. HTML-Original: https://samen.de/blumen/sommerblumen/schwarzaeugige-susanna-richtig-pflegen-und-kultivieren/ · © 2026 total10 GmbH.*
