# Lampionblume im Jahresverlauf: Pflegekalender von der Aussaat bis zum Winterschutz

> Vom Säen im März bis zum Rückschnitt im Spätwinter: So pflegst du die Lampionblume Monat für Monat, düngst sie im Kübel und hältst ihre Ausbreitung im Griff.

- **URL:** https://samen.de/blumen/stauden-ziergraeser/lampionblume-im-jahresverlauf-pflegekalender-fuer-hobbygaertner/
- **Bereich:** Blumen › Stauden & Ziergräser
- **Zuletzt geprüft:** 20. Oktober 2026
- **Herausgeber:** samen.de (total10 GmbH), Redaktion

---

Die Lampionblume braucht keine aufwendige Pflege, aber einige Handgriffe haben ihre feste Zeit im Jahr. Dazu gehört auch, ihren Platz im Beet im Auge zu behalten, denn die Pflanze verwildert leicht. Ich arbeite meine Lampionblumen deshalb nach einem einfachen Kalender ab: Aussaat im Frühjahr, Gießen und Kübeldüngung im Sommer, Ernte und Herbstputz im Herbst, Rückschnitt im Spätwinter.

Gemeint ist Physalis alkekengi, die auch Blasenkirsche heißt. Die mehrjährige Staude wird 60 bis 100 cm hoch und blüht von August bis Oktober. Hier gehst du die Pflegearbeiten der Reihe nach durch, von der Frühjahrsaussaat bis zum Winterschutz.

## Die Lampionblume im Steckbrief

| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Botanischer Name | Physalis alkekengi, auch Blasenkirsche |
| Lebensdauer | mehrjährig |
| Wuchshöhe | 60 bis 100 cm |
| Wuchsbreite | 30 bis 50 cm |
| Licht | sonnig bis halbschattig |
| Aussaat | März bis Juni |
| Pflanzzeit | April bis Mai |
| Abstand | 30 cm in der Reihe, 30 cm zwischen den Reihen, frei stehende Staude |
| Blütezeit | August bis Oktober |
| Fruchtstände erntereif | September bis Oktober |
| Topfkultur | geeignet |

## Pflegekalender: was wann ansteht

Die Tabelle zeigt dir die Arbeiten im Überblick. Die Einzelheiten folgen danach, sortiert nach Jahreszeiten.

| Zeitraum | Was ansteht |
|---|---|
| März bis Juni | in Schalen oder Töpfe säen, Saat ständig feucht halten, Sämlinge pikieren |
| April bis Mai | pflanzen, Boden vorher lockern, Kompost nach Bodenuntersuchung geben |
| ab dem Sommer | eigene Sämlinge abgehärtet ins Beet setzen |
| Juni bis August | morgens durchdringend gießen, mulchen, im Kübel flüssig düngen, Blätter kontrollieren |
| August bis Oktober | Blütezeit, im Kübel weiter flüssig düngen |
| September bis Oktober | Fruchtstände ernten, herabgefallene Lampions aufsammeln, Saatgut gewinnen |
| Herbst | Stängel stehen lassen, Blätter mit Pilzbefall entfernen, mit Laub mulchen |
| November bis Februar | Kübel isolieren, an frostfreien Tagen bei Bedarf gießen, nicht düngen |
| Spätwinter | abgestorbene Triebe auf 3 bis 5 cm zurückschneiden, Kompost ausbringen |

## Frühjahr: aussäen, pflanzen, Boden versorgen

### Wann und wie säst du Lampionblumen aus?

Gesät wird von März bis Juni. Ich nehme dafür Schalen oder kleine Töpfe mit salzarmer Aussaaterde, aus der überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Die Samen kommen 0,5 bis 1 cm tief in die Erde.

Die Samen keimen bei 5 bis 18 °C. Ich stelle die Schalen deshalb hell und kühl auf und nicht über die Heizung. Während Quellung und Keimung muss das Substrat ständig ausreichend feucht bleiben. Weil die Keimung bis zu 30 Tage dauern kann, kontrolliere ich die Feuchte auch dann weiter, wenn sich noch nichts zeigt. Sobald der erste Keimling erscheint, nimmst du eine Abdeckung ab. Die Schalen stehen dann hell, aber geschützt vor praller Sonne.

> **Zahl im Blick:** Aussaat von März bis Juni, Saattiefe 0,5 bis 1 cm, Keimtemperatur 5 bis 18 °C, Keimdauer 14 bis 30 Tage.

Die Termine für deine Stauden hast du mit dem [Aussaatkalender für Stauden und Ziergräser zum Ausdrucken](/tools/druck/aussaatkalender/stauden-ziergraeser/) griffbereit.

### Pikieren und abhärten

Haben die Sämlinge ihre ersten Laubblätter gebildet, pikierst du sie einzeln in Töpfe oder ins Saatbeet. Ich hebe sie mit dem Pikierstab heraus und halte sie an den Keimblättern, ohne daran zu ziehen. Ins Beet verpflanzt werden die Jungpflanzen ab dem Sommer. Vorher härtest du sie etwa eine Woche an einem windgeschützten, schattigen, aber hellen Platz ab.

### Welcher Platz passt?

Die Lampionblume wächst in Sonne oder Halbschatten auf gut durchlässigem, frischem Boden, und Kalk-, Lehm- und Sandböden kommen infrage. Wie sich der Platz auf Blüte und Früchte auswirkt, erklärt der Ratgeber darüber, [welchen Standort die Lampionblume braucht](/blumen/stauden-ziergraeser/die-idealen-standortansprueche-fuer-die-lampionblume/). Die Grundlagen zu Licht, Feuchte und pH-Wert für alle Stauden stehen im Stauden-Ratgeber unter Standort und Boden.

### Pflanzen: Abstand und Handgriffe

Die Pflanzzeit der Lampionblume ist April bis Mai. Vor dem Pflanzen entfernst du Wurzelunkräuter und lockerst verdichteten Boden. Mit der Grabegabel gehe ich erst ins Beet, wenn der Boden ausreichend abgetrocknet ist.

Die Pflanzen setzt du mit 30 cm Abstand in der Reihe. Zwischen den Reihen bleiben ebenfalls 30 cm, und die Lampionblume wächst dort als frei stehende Staude. Den Topfballen tauche ich vor dem Pflanzen vollständig in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Nach dem Einsetzen bedeckt 1 cm Erde den Wurzelballen. Danach gießt du an, und solange die Pflanze einwächst, braucht sie zusätzlich Wasser.

### Wie düngst du die Lampionblume im Beet?

Im Beet richte ich die Düngung nach einer Bodenuntersuchung. Düngergaben richten sich nach dem Bedarf der Pflanze und nach der Empfehlung, die auf dieser Untersuchung beruht. Kompost bringst du im Spätwinter oder Frühjahr aus und nicht im Herbst, damit weniger Nitrat ausgewaschen wird. Wer regelmäßig Kompost gibt, lässt den Boden alle 4 bis 5 Jahre auf Phosphor und Kalium untersuchen. Sind die Werte stark erhöht, schränkst du weitere Kompostgaben ein.

In der Natur zeigt die Lampionblume eher stickstoffreiche Standorte an, und im Kübel soll sie regelmäßig Flüssigdünger bekommen. Beides spricht dagegen, sie wie eine Magerstaude zu behandeln, für die Kompost nicht sinnvoll ist.

> **Kurz erklärt:** Zeigerwerte beschreiben, unter welchen Bedingungen eine Pflanze in der Natur wächst. Die Lampionblume hat einen Stickstoffwert von 7, auf einer Skala von 1 für stickstoffärmste bis 9 für übermäßig stickstoffreiche Standorte. Eine Düngevorgabe für dein Beet ist das nicht.

## Sommer: gießen, mulchen, im Kübel düngen

### Wie viel Wasser braucht die Lampionblume?

Die Lampionblume mag frischen Boden. Länger anhaltende Staunässe führt zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln und begünstigt Wurzel- und Stammgrundfäule. Ich gieße morgens direkt in den Wurzelbereich und lasse die Blätter trocken. Gegossen wird lieber seltener und durchdringend, bevor der noch leicht feuchte Untergrund ganz austrocknet. Ob das Wasser tief genug angekommen ist, prüfst du an einer Bodenscholle: Farbe und Gefühl zeigen dir, ob der Wurzelraum feucht ist.

Frisch gepflanzte Lampionblumen brauchen bei Trockenheit mehr Aufmerksamkeit als eingewachsene. In den ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden gießt du neu angelegte Staudenpflanzungen bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend. Je Gießgang sind das etwa 25 l/m². Der Wert gilt für die Fläche und nicht für die einzelne Pflanze.

### Mulchen hält den Boden feucht

Eine Mulchdecke hilft, die Bodenfeuchte länger zu halten, und schützt die Oberfläche vor Verkrustung. Organischer Mulch unterstützt außerdem das Bodenleben. Rasenschnitt lässt du vorher anwelken und bringst ihn dünnschichtig aus.

> **Häufiger Fehler:** Roher Rindenmulch rund um frisch gepflanzte Lampionblumen. Er bindet Stickstoff und ist für junge Staudenpflanzungen ungeeignet. Kompostierten Rindenhumus kannst du dagegen zur Bodenverbesserung einarbeiten.

### Lampionblumen im Kübel düngen und gießen

Die Lampionblume eignet sich auch für den Topf. Im Kübel versorgst du sie von Juni bis Oktober regelmäßig mit Flüssigdünger. Bei großer Hitze oder längerer Trockenheit gibst du ihn niedrig konzentriert auf vorher angefeuchtete Erde und nicht über die Blätter. Torffreie Erden sind meist vorgedüngt, können durch ihre Ersatzstoffe aber die Stickstoffverfügbarkeit einschränken. Die Nachdüngung passt du dann an die tatsächlich verfügbare Stickstoffversorgung an.

Vor dem Gießen prüfe ich die Feuchte unten im Topf oder hebe das Gefäß an. Eine trockene Oberfläche kann nämlich Nässe in tieferen Schichten verdecken. An heißen Tagen kann bei torffreier Erde mehrfaches Gießen nötig sein, je nachdem, wie feucht das Substrat wirklich ist. Damit überschüssiges Wasser abfließt, braucht der Kübel freie Abzugslöcher. Für eine dauerhafte Bepflanzung eignet sich strukturstabile Kübelpflanzenerde, die Verdichtung und Vernässung im unteren Topfbereich vorbeugt. Ein größerer Topf speichert mehr Wasser und verlängert die Zeit bis zum nächsten Gießen.

### Stützen und Pflanzenschutz im Sommer

Fallen deine Lampionblumen im Sommer auseinander, sicherst du sie mit Stützen oder bindest die Triebe an. Beim Gießen schaue ich mir die Blattunterseiten an, denn Spinnmilben werden im Freiland vor allem in trockenen, warmen Sommerperioden zum Problem. Bei schwachem Blattlausbefall an Zierpflanzen genügt häufig ein Wasserstrahl. Wie du im Staudenbeet vorbeugst, kontrollierst und absammelst, beschreibt der Stauden-Ratgeber im Abschnitt Krankheiten und Schädlinge.

## Herbst: Lampions ernten, Beet aufräumen

### Fruchtstände ernten

Von September bis Oktober sind die Fruchtstände der Lampionblume erntereif, und die Pflanze eignet sich auch als Schnittblume. Wann du schneidest und wie du die Lampions für Vase und Gesteck haltbar machst, steht im Ratgeber dazu, [wie du Lampionblumen erntest, versorgst und trocknest](/blumen/stauden-ziergraeser/lampionblumen-als-schnittblumen-ernte-und-haltbarkeit/).

### Was bleibt stehen, was kommt weg?

Abgestorbene Stängel und Blätter bilden einen natürlichen Winterschutz. Deshalb lässt du sie im Herbst stehen. Gesundes altes Laub darf bis April oder Mai bleiben, Blätter mit Pilzbefall entfernst du dagegen schon im Herbst. Die herabgefallenen Lampions sammle ich auf, damit sich die Pflanze nicht ungeplant im Beet aussät.

Ein Teil der dürren Stängel kann sogar ganzjährig stehen bleiben und Insekten Unterschlupf bieten. Wer die Stängel im Herbst stehen lässt, schützt also den Wurzelbereich und hilft zugleich den Insekten. Mehr dazu liest du im Beitrag über [den ökologischen Wert von Lampionblumen für Insekten, Nützlinge und Vögel](/blumen/stauden-ziergraeser/lampionblumen-im-naturgarten-oekologischer-nutzen-und-insektenfreundlichkeit/).

### Laub als Mulch

Im naturnahen Staudenbeet nutze ich Herbstlaub als Mulch. Mit ihren 60 bis 100 cm Wuchshöhe zähle ich die Lampionblume zu den höheren Stauden. Um höhere Stauden kommt eine Laubschicht von gut 3 cm. Zwischen den Pflanzen darf das Laub etwa 5 cm dick liegen bleiben. Kompost hebe ich mir dagegen für das Frühjahr auf.

## Winter: schützen, gießen, zurückschneiden

### Ist die Lampionblume winterhart?

Die Angaben zur Winterhärte gehen auseinander: Teils wird die Lampionblume als winterhart geführt, teils nicht. Als Staude ist sie mehrjährig. Im Beet verlasse ich mich deshalb nicht auf ihre Frosthärte, sondern lasse die Stängel stehen und lege Laub dazwischen.

### Lampionblumen im Kübel überwintern

Auch Pflanzen, die im Garten winterhart sind, können im Kübel erfrieren, wenn ihr Wurzelballen durchfriert. Ich umhülle den Topf deshalb mit einer isolierenden Schicht. Gießen und Wasserabfluss müssen dabei möglich bleiben. An frostfreien Tagen prüfst du die Erde und gießt bei Bedarf. Die Flüssigdüngung endet mit dem Oktober, denn im Winter bekommen Kübelpflanzen grundsätzlich keinen Dünger.

### Rückschnitt im Spätwinter

Im Spätwinter schneidest du die abgestorbenen Triebe zurück. Im Hausgarten reichen dafür 3 bis 5 cm über dem Boden. Die ganze Spanne reicht von 3 bis 10 cm, wobei die höheren Werte für den flächigen Rückschnitt gelten.

> **Marias Erfahrung:** Ich lasse an einer Beetecke einen Teil der dürren Lampionstängel stehen und schneide nur den Rest im Spätwinter. Die Stängel an dieser Ecke bleiben dann bis zum nächsten Rückschnitt stehen.

### Das nächste Gartenjahr planen

Im Winter skizziere ich das Beet für die nächste Saison. Im [Beetplaner legst du deine Beetfläche an](/tools/beetplaner/) und trägst ein, wo die Lampionblumen stehen sollen und wo nicht. Ideen für passende Partner findest du im Beitrag darüber, [wie du Lampionblumen im Staudenbeet gestalterisch einsetzt](/blumen/stauden-ziergraeser/lampionblumen-im-staudenbeet-ein-bunter-spaetsommer/).

## Wie hältst du die Ausbreitung in Grenzen?

Die Lampionblume gilt als verwilderungsfähig. Ohne angemessene Kontrolle kann sie lästig werden. Sobald im Frühjahr der Austrieb beginnt, schaue ich nach Trieben außerhalb ihres Platzes. Diese steche ich mit dem Spaten samt Wurzelstück ab. Im Herbst sammle ich die herabgefallenen Lampions auf.

Weil die Lampionblume topfgeeignet ist und im Beet leicht verwildert, ist der Kübel eine Möglichkeit, sie an einem festen Platz zu halten. Wie du sie dort düngst und überwinterst, steht in den Abschnitten zu Sommer und Winter.

## Lampionblume vermehren: Samen gewinnen und Teilstücke setzen

Lampionblumen vermehrst du über Samen oder durch Teilen. Wie die Aussaat abläuft, steht im Frühjahrsteil. Hier geht es darum, wie du an eigenes Saatgut kommst und wie du mit Teilstücken umgehst.

### Samen aus den Lampions gewinnen

Für Saatgut nehme ich Fruchtstände aus der Ernte im September oder Oktober. Die Samen sitzen im Fruchtfleisch der Beere und müssen davon befreit werden. Dafür weichst du sie in sauberem Wasser ein und spülst sie, bis die Fruchtfleischhülle ab ist. Das Einweichwasser schüttest du danach weg.

Für die Dauer gibt es unterschiedliche Angaben. Ein allgemeiner Hinweis nennt etwa 7 Tage. Für die Lampionblume selbst wird tägliches Spülen über 2 Tage beschrieben. Ich spüle täglich und schaue nach, ob sich das Fruchtfleisch schon gelöst hat.

Danach trocknest du die Samen auf Papier nach. Anschließend beschriftest du sie und lagerst sie kühl, dunkel und trocken.

> **Achtung:** Die Lampionblume ziehst du als Zierpflanze, ihre Beeren nutzt du hier als Saatgut. Was nicht sicher als essbar bestimmt ist, isst du nicht. Bei vermuteter Aufnahme giftiger Pflanzenteile wendest du dich an ein Giftinformationszentrum oder an ärztliche Hilfe und löst kein Erbrechen aus.

### Wie lange halten die Samen?

Die Samen der Lampionblume gelten als orthodox. So heißen Samen, die das Trocknen vertragen und sich deshalb trocken lagern lassen. Als allgemeine Orientierung bleiben die meisten selbst gesammelten Blumen- und Staudensamen etwa 3 Jahre keimfähig, wenn sie kühl, dunkel und trocken liegen. Eine Garantie für jede Art ist das nicht. Günstig ist eine Lagerung unter Luftabschluss bei weniger als 10 °C. Sind Reste in ihrer Keimfähigkeit fraglich, machst du etwa 4 Wochen vor der geplanten Aussaat eine Keimprobe.

### Teilen

Beim Teilen braucht jedes etwa faustgroße Teilstück mindestens ein austriebsfähiges Auge oder eine vitale Triebspitze. Kleine Teilstücke der Lampionblume topfst du zuerst ein und hältst sie leicht schattig im Frühbeet, bis sie gut etabliert sind. Wann und wie du Stauden allgemein teilst, erklärt der Abschnitt [Teilen, Stecklinge und Selbstaussaat im Stauden-Ratgeber](/blumen/stauden-ziergraeser/).

## Häufige Fragen

### Was ist die Lampionblume und woran erkennst du sie?

Die Lampionblume ist die mehrjährige Staude Physalis alkekengi, die auch Blasenkirsche heißt. Die Pflanze wird 60 bis 100 cm hoch und wächst in Sonne oder Halbschatten. Ihre Blütezeit reicht von August bis Oktober. Ihren Namen hat sie von den laternenartigen Fruchtständen, die im September und Oktober reif zur Ernte sind.

### Welche Pflegearbeiten fallen bei Lampionblumen im Jahreslauf an?

Gesät wird von März bis Juni, gepflanzt von April bis Mai. Im Sommer gießt du morgens durchdringend an die Wurzeln, und Pflanzen im Kübel bekommen von Juni bis Oktober regelmäßig Flüssigdünger. Im September und Oktober erntest du die Fruchtstände, die dürren Stängel bleiben als Winterschutz stehen. Im Spätwinter schneidest du sie auf 3 bis 5 cm über dem Boden zurück.

### Wie hältst du die Ausbreitung von Lampionblumen in Grenzen?

Die Lampionblume verwildert leicht und kann ohne Kontrolle im Beet lästig werden. Triebe, die außerhalb ihres Platzes erscheinen, stichst du samt Wurzelstück ab, und herabgefallene Lampions sammelst du auf. Wer ihr im Beet keinen Raum zum Ausbreiten geben möchte, zieht sie im Kübel, denn sie ist topfgeeignet.

### Wie kannst du Lampionblumen vermehren?

Lampionblumen vermehrst du über Samen oder durch Teilen. Gesät wird von März bis Juni etwa 0,5 bis 1 cm tief, selbst geerntete Samen befreist du vorher durch Einweichen und Spülen in sauberem Wasser von der Fruchtfleischhülle. Beim Teilen braucht jedes Teilstück mindestens ein austriebsfähiges Auge. Kleine Teilstücke topfst du zuerst ein und hältst sie leicht schattig im Frühbeet, bis sie gut etabliert sind.

### Welche Mulchschicht passt zur Lampionblume im Herbst und Winter?

Im naturnahen Staudenbeet eignet sich Herbstlaub, das du um höhere Stauden wie die Lampionblume gut 3 cm dick verteilst. Zwischen den Pflanzen darf das Laub etwa 5 cm dick liegen bleiben. Die abgestorbenen Stängel lässt du zusätzlich als natürlichen Winterschutz stehen. Rohen Rindenmulch nimmst du um junge Pflanzungen nicht, weil er Stickstoff bindet.

### Ist die Blasenkirsche dasselbe wie die Lampionblume?

Ja, beide Namen meinen dieselbe Art, Physalis alkekengi. Blasenkirsche und Lampionblume sind zwei deutsche Namen für diese mehrjährige Staude. Beim Kauf von Saatgut oder Pflanzen achtest du am besten auf den botanischen Namen, dann ist die Zuordnung eindeutig.

---

*Markdown-Fassung eines Ratgebers von samen.de. HTML-Original: https://samen.de/blumen/stauden-ziergraeser/lampionblume-im-jahresverlauf-pflegekalender-fuer-hobbygaertner/ · © 2026 total10 GmbH.*
