# Margeriten gießen: Wie viel Wasser brauchen sie im Beet und im Topf?

> Brauchen Margeriten viel Wasser? So gießt du sie im Beet und im Topf richtig: durchdringend, morgens an die Wurzeln und erst nach der Feuchteprobe.

- **URL:** https://samen.de/blumen/stauden-ziergraeser/margeriten-optimal-giessen-tipps-zur-wasserversorgung/
- **Bereich:** Blumen › Stauden & Ziergräser
- **Zuletzt geprüft:** 20. Oktober 2026
- **Herausgeber:** samen.de (total10 GmbH), Redaktion

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Hängen bei einer Margerite mittags die Triebe, liegt der Griff zur Gießkanne nahe. Durst ist aber nur eine mögliche Ursache. Welkende Triebe können auch von Wurzel- oder Stängelgrundfäulen kommen, deren Erreger in anhaltend feuchtem, schlecht durchlüftetem Boden günstige Bedingungen finden. Ich prüfe deshalb zuerst den Boden und gieße erst danach.

## Brauchen Margeriten viel Wasser?

Margeriten brauchen keinen nassen Boden, aber einen frischen. Die Margerite (Leucanthemum vulgare) gedeiht in mäßig nährstoffreichem, feuchtem und gut drainiertem Boden. Bei der Bodenart ist sie dagegen nicht festgelegt: Kalk-, Ton-, Lehm- und Sandboden kommen infrage. Weil sie so viele Bodenarten annimmt, aber gute Drainage braucht, entscheidet beim Gießen weniger die Bodenart als die Frage, ob überschüssiges Wasser abfließen kann.

Trockenheit und Staunässe können beide die Nährstoffaufnahme stören. Anhaltende Nässe begünstigt außerdem Fäulen an Wurzeln und Stängelgrund. Wie die Margerite einzuordnen ist, zeigen ihre Zeigerwerte:

| Zeigerwert nach Ellenberg | Skala | Margerite |
|---|---|---|
| Feuchtezahl | 1 Trockenheitszeiger bis 9 Nässezeiger | 4 |
| Stickstoffzahl | 1 stickstoffärmst bis 9 übermäßig stickstoffreich | 3 |

Die Zeigerwerte beschreiben, unter welchen Bedingungen die Art in der Natur vorkommt. Einen Gießplan ersetzen sie nicht, sie zeigen aber die Richtung: frisch statt nass. Für deinen Garten heißt das, du gießt nach dem Zustand des Bodens und nicht nach dem Kalender.

Achte außerdem auf die Gattung. Die Strauchmargerite heißt botanisch Argyranthemum frutescens und braucht ein frostfreies Winterquartier, für sie gelten im Winter eigene Gießregeln.

## Was für eine Pflanze ist die Margerite?

Die Margerite ist eine mehrjährige, winterharte Staude und wird 60 bis 80 cm hoch. Sie ist in Deutschland einheimisch und blüht von Mai bis Oktober. Was Stauden von Zweijährigen und Gräsern unterscheidet, findest du im [Kurzporträt zu Stauden, Zweijährigen und Gräsern](/blumen/stauden-ziergraeser/).

## Wie beeinflussen Standort und Boden das Gießen?

Margeriten wachsen sonnig bis halbschattig. Auf sandigen, humusarmen Böden verbessert organische Substanz die Aufnahme und Speicherung von Wasser, verdichteter Boden behindert dagegen das Versickern. Mehr zu Licht und Boden steht im Ratgeber, [welcher Standort Margeriten reich blühen lässt](/blumen/stauden-ziergraeser/margeriten-sonnige-standorte-fuer-ueppige-blueten/).

## Wann gießt du Margeriten?

Gieß morgens und direkt in den Wurzelbereich, ohne die Blätter zu benetzen. So verdunstet weniger Wasser, und das Laub trocknet schneller ab. Im Vergleich zu abendlich nassen Blättern sinkt damit die Gefahr von Blattkrankheiten. Kommst du nur abends dazu, bleib mit dem Wasser konsequent am Boden.

Den Zeitpunkt gibt der Boden vor, nicht die Uhr. Gieß durchdringend, bevor der noch leicht feuchte Untergrund vollständig austrocknet. Auch nach einem Regenschauer lohnt der Blick unter die Oberfläche, denn eine abgestochene Scholle zeigt dir, ob Feuchtigkeit im Wurzelraum angekommen ist.

> **Marias Erfahrung:** Ich steche vor dem Gießen mit dem Spaten neben den Margeriten eine Scholle ab, schaue auf die Farbe und fühle mit den Fingern nach. Nach dem Gießen wiederhole ich die Probe an einer anderen Stelle und sehe nach, ob das Wasser in der Tiefe angekommen ist.

## Wie gießt du Margeriten richtig?

### Durchdringend statt häufig

Mit einer durchdringenden Wassergabe erreichst du die tieferen Wurzelschichten besser als mit vielen kleinen. Gieß deshalb seltener, dafür so, dass das Wasser bis in den Wurzelraum vordringt. Ob das gelungen ist, verrät dir die Scholle nach dem Gießen: Ist sie auch unten dunkel und fühlt sich feucht an, hat der Gießgang gereicht.

### Gießkanne, Tropfer oder Perlschlauch?

Für ein kleines Beet und einzelne Töpfe reicht die Gießkanne, weil du mit ihr genau am Fuß der Pflanze gießt. Für größere Bestände kommen Tropfer oder ein Perlschlauch infrage. Tropfbewässerung bringt das Wasser gezielt an die Pflanzen und kann Wasser sparen. Sie braucht allerdings einen Filter, weil Tropfer verstopfen oder verkalken können. Beim Perlschlauch tritt entlang des Schlauchs unterschiedlich viel Wasser aus. Die passende Laufzeit findest du deshalb nur, wenn du den Bestand beobachtest und mit der Scholle nachprüfst. Ein Regner, der über Blätter und Blüten sprüht, passt nicht zu dem Ziel, das Laub trocken zu halten.

### Welches Wasser eignet sich?

Regenwasser ist salzarm und sehr weich. Du sammelst es am Dachablauf in einer Regentonne und verteilst es mit der Kanne. Auch Wasser, in dem du Obst und Gemüse in einer Schüssel gewaschen hast, kannst du zum Gießen verwenden.

## Wie viel Wasser brauchen Margeriten?

Für eingewachsene Margeriten gibt es keine feste Literzahl, die in jedem Garten stimmt. Die Menge passt, wenn die Feuchtigkeit die tieferen Wurzelschichten erreicht hat, und das zeigt dir die Scholle. Anders sieht es bei neuen Beeten aus. Frisch bepflanzte Flächen brauchen bei Trockenheit mehr Aufmerksamkeit als gut eingewachsene Staudenpflanzungen. Selbst trockenheitsverträgliche Stauden werden in der Anwachsphase bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend gewässert.

> **Zahl im Blick:** Neu angelegte Staudenpflanzungen erhalten in den ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden bei anhaltender Trockenheit wiederholt etwa 25 l/m² je Gießgang. Der Wert bezieht sich auf die Beetfläche, nicht auf die einzelne Margerite.

Bei neuen Beeten gieße ich mit der Kanne und zähle die Füllungen mit. So weiß ich, wie viel Wasser auf der Fläche gelandet ist.

## Wie hältst du die Feuchte mit Mulch im Boden?

Eine Mulchdecke hemmt die Verdunstung und vermindert die Erwärmung des Bodens. Die Bodenfeuchtigkeit bleibt länger erhalten, und die Oberfläche ist vor Verkrustung geschützt. Welches Material passt, hängt von der Pflanzung ab. Mineralischer Mulch eignet sich besonders für sonnig-trockene Pflanzungen auf mageren, durchlässigen Böden. Für feuchtere Staudenpflanzungen kommen Rindenhumus oder Rindenkompost infrage. Rasenschnitt lässt du vorher anwelken und bringst ihn dünnschichtig aus.

Den Mulch ziehe ich nicht bis an den Stängelgrund heran. Erreger von Stängelgrundfäulen finden bei anhaltender Bodenfeuchtigkeit und geringer Durchlüftung günstige Bedingungen.

> **Häufiger Fehler:** Rohen Rindenmulch um frisch gepflanzte Margeriten verteilen. Er bindet Stickstoff und ist für junge Staudenpflanzungen ungeeignet. Auch beim Abbau anderer kohlenstoffreicher Mulchstoffe können Bodenorganismen vorübergehend Stickstoff binden.

## Wie ändert sich das Gießen im Jahreslauf?

### Nach Aussaat und Pflanzung

Margeriten keimen im Licht, und bis zur Keimung bleibt das Aussaatsubstrat ständig ausreichend feucht. Vor dem Pflanzen tauchst du den Topfballen ganz ins Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Wie du [Margeriten aussäst und ins Beet pflanzt](/blumen/stauden-ziergraeser/margeriten-kultivieren-von-der-aussaat-zur-bluetenpracht/), beschreibt der Ratgeber dazu.

### Während der Blüte

Von Mai bis Oktober steht die Margerite in Blüte. Ich setze die Kanne dann unter dem Laub an, damit Blätter und Blüten trocken bleiben. Beim Gießen kontrolliere ich die Pflanzen gleich mit, denn bei Leucanthemum gehören schwarze Blattläuse und Schnecken zu den möglichen Schädlingen. Ist eine Zierpflanze nur schwach von Blattläusen befallen, genügt häufig ein Wasserstrahl. Den setzt du morgens ein, damit das Laub schnell abtrocknen kann. Wie Margeriten [Bienen und Schmetterlingen Nahrung bieten](/blumen/stauden-ziergraeser/margeriten-bluetenzauber-fuer-bienen-und-schmetterlinge/), erfährst du im Ratgeber dazu.

### Im Hochsommer

In der Hitze bleibt die Regel gleich: morgens, am Boden, durchdringend. Ob im Beet ein zweiter Gießgang nötig ist, entscheidet die Scholle und nicht das Thermometer. Die Mulchdecke bremst jetzt Verdunstung und Erwärmung des Bodens. Töpfe brauchen an heißen Tagen eigene Aufmerksamkeit, dazu mehr im Abschnitt über Kübel.

### Im Herbst

In der Schnittstaudenkultur wird für Leucanthemum eine Herbstpflanzung empfohlen. Frisch gesetzte Stauden brauchen beim Einwachsen zusätzliche Bewässerung, wenn es trocken bleibt. Bei eingewachsenen Margeriten entscheidet auch im Herbst die Scholle. Bleibt der Boden lange nass, lässt du die Kanne stehen.

## Wie gießt du Margeriten im Topf und Kübel?

Im Gefäß gelten dieselben Grundregeln wie im Beet: morgens, am Boden und erst nach der Prüfung. Dazu kommen Abzug, Erde und Winterschutz. Wie du [Margeriten im Kübel auf dem Balkon pflegst](/blumen/stauden-ziergraeser/margeriten-im-kuebel-tipps-fuer-ueppige-balkonblueten/), liest du im Ratgeber dazu.

### Wie prüfst du die Feuchte im Topf?

Bei torffreier Erde prüfst du vor dem Gießen die Feuchte im unteren Substratbereich oder über das Gewicht des Gefäßes. Die Oberfläche kann bereits trocken sein, während es darunter noch nass ist. Eine Fingerprobe nur an der Oberfläche führt deshalb leicht in die Irre. Ich hebe den Topf kurz an, bevor ich gieße, und vergleiche sein Gewicht mit dem Gefühl direkt nach dem letzten Gießen.

### Wie oft gießt du im Topf?

Wie oft, bestimmt die tatsächliche Feuchte im Substrat. An heißen Tagen kann bei torffreien Substraten mehrfaches Gießen nötig sein. Frisch bepflanzte Kübel brauchen bei Trockenheit besonders viel Aufmerksamkeit. Ein größeres Gefäß speichert mehr Wasser und verschafft dir längere Abstände zwischen den Wassergaben.

> **Tipp:** Beim Umtopfen wählst du einen Topf, dessen oberer Durchmesser mindestens 2 cm größer ist als der bisherige. Mehr Erde bedeutet mehr Wasserreserve.

### Wie vermeidest du Staunässe im Topf?

Prüf das Gefäß vor dem Befüllen auf Abzugslöcher. Die Löcher müssen frei bleiben, damit überschüssiges Wasser ungehindert abläuft, denn stehendes Wasser begünstigt Wurzelfäulnis. Steht nach dem Gießen Wasser im Untersetzer, gieße ich es ab. Für eine langjährige Bepflanzung eignet sich strukturstabile Kübelpflanzenerde, weil sie Verdichtung und Vernässung im unteren Gefäßbereich entgegenwirkt. In dauerhaft bepflanzten Kübeln stabilisiert ein Anteil von 10 bis 40 % poröser mineralischer Zuschlagstoffe die Struktur. Geeignet sind zum Beispiel Lava, Bims, Ziegelsplitt oder gebrochener Blähton.

### Wie gießt du Margeriten im Topf über den Winter?

Die Margerite ist winterhart, im Kübel kann sie trotzdem erfrieren, wenn der Wurzelballen durchfriert. Isolier den Topf deshalb mit einer Umhüllung. Draußen überwinternde Kübelpflanzen gießt du bei Bedarf an frostfreien Tagen.

> **Achtung:** Die Topfumhüllung darf weder das Gießen noch den Wasserabfluss blockieren.

Für die Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens) gelten andere Regeln. Sie überwintert frostfrei in einem hellen Quartier um 10 °C und bekommt dort nur geringe Wassergaben. Beim Einräumen stellst du die Düngung ein und reduzierst das Gießen. Nach dem Winter stellst du sie bei frostfreiem Wetter zuerst schattig und windgeschützt auf und gewöhnst sie dann schrittweise an die Sonne.

## Was tust du, wenn die Wasserversorgung nicht passt?

### Zu wenig oder zu viel: Woran erkennst du es?

Hängende Triebe und gelbe Blätter können auf Wassermangel hindeuten, ebenso aber auf zu viel Nässe. Am Laub allein lässt sich das nicht sicher unterscheiden, am Boden schon eher. Ist der Wurzelraum in der Scholle trocken, gießt du durchdringend. Ist er nass, gießt du nicht nach und suchst die Ursache für die Nässe.

### Die Margerite welkt trotz feuchter Erde

Welken die Triebe in feuchter Erde, kann das auf eine Wurzel- oder Stängelgrundfäule hindeuten. Hält Staunässe länger an, fehlt im Wurzelbereich Sauerstoff, und Wurzel- und Stammgrundfäule werden begünstigt. Im Beet lockerst du dann verdichteten Boden und beseitigst bei Staunässe auch tiefer liegende Verdichtungen. Erst danach arbeitest du bei Bedarf mineralisches Material ein. Tonige Böden werden zum Beispiel mit Splitt, Quarzsand oder Lava durchlässiger. Im Topf kontrollierst du, ob die Abzugslöcher frei sind.

### Wenn es lange nicht regnet

In einer langen Trockenperiode gießt du morgens durchdringend an die Wurzeln und hältst die Feuchte mit einer Mulchdecke im Boden. Neu gepflanzte Margeriten und frisch bepflanzte Kübel kommen zuerst an die Reihe, weil sie bei Trockenheit mehr Aufmerksamkeit brauchen als eingewachsene Pflanzungen. Das gesammelte Regenwasser aus der Tonne setzt du jetzt gezielt ein.

### Gelbe Blätter: gießen oder düngen?

Wurzeln nehmen Nährsalze als im Wasser gelöste Ionen auf. Trockenheit und Staunässe können außerdem beide die Nährstoffaufnahme stören und so Mangelsymptome hervorrufen. Gelbe Blätter sind deshalb zuerst ein Grund, die Bodenfeuchte zu prüfen, und erst danach ein Thema für den Dünger. Auch Eisenmangelchlorosen können durch verdichteten oder vernässten Boden entstehen, nicht nur durch einen zu hohen pH-Wert.

Margeriten wollen einen mäßig nährstoffreichen Boden, und ihre Stickstoffzahl liegt im unteren Bereich der Skala. Für die Wiesenpflege weist der BUND darauf hin, dass Düngung Wiesen-Margeriten aus dem Bestand verdrängen kann. Eine Düngeempfehlung für einzelne Garten- oder Schnittsorten folgt daraus nicht. Ob und wie viel du düngst, richtest du nach dem Bedarf der Pflanzen und einer Bodenuntersuchung.

Wenn du düngst, gib den Dünger auf feuchten Boden und nicht auf feuchte Pflanzenteile. Bei großer Hitze oder längerer Trockenheit kommt Flüssigdünger niedrig konzentriert auf vorher angefeuchteten Boden und nicht über die Blätter.

> **Jetzt dran:** Stich vor dem nächsten Gießen im Margeritenbeet eine Scholle ab und heb deine Margeritentöpfe einmal an. Gieß dort, wo die Probe trocken ausfällt, und zwar durchdringend am Boden.

## Häufige Fragen

### Wie oft sollten Margeriten gegossen werden?

Einen festen Rhythmus gibt es nicht, denn der Bedarf hängt von Boden, Wetter und davon ab, ob die Pflanzen schon eingewachsen sind. Im Beet gießt du durchdringend, bevor der noch leicht feuchte Untergrund vollständig austrocknet, und prüfst das vorher mit einer abgestochenen Bodenscholle. Für neu angelegte Margeritenbeete gilt in den ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden eine Ausnahme. Bei anhaltender Trockenheit erhalten sie wiederholt etwa 25 l/m² Beetfläche je Gießgang.

### Welche Anzeichen deuten auf Wassermangel bei Margeriten hin?

Hängende, welkende Triebe können auf Wassermangel hindeuten, sie sind aber kein sicheres Zeichen. Auch Wurzel- oder Stängelgrundfäulen in anhaltend feuchtem, schlecht durchlüftetem Boden lassen Triebe welken, und Mangelsymptome wie gelbe Blätter können sowohl bei Trockenheit als auch bei Staunässe auftreten. Stich deshalb eine Bodenscholle ab: Ist der Wurzelraum trocken, gießt du durchdringend, ist er nass, gießt du nicht nach.

### Wie wirkt sich Staunässe auf das Wachstum von Margeriten aus?

Hält Staunässe länger an, fehlt den Wurzeln Sauerstoff, und Wurzel- und Stammgrundfäule werden begünstigt. Die Triebe können dann welken, obwohl genug Wasser im Boden ist, und auch die Nährstoffaufnahme kann gestört sein. Vorbeugen kannst du mit gelockertem, durchlässigem Boden im Beet und freien Abzugslöchern im Topf.

### Was sind die besonderen Anforderungen bei der Bewässerung von Margeriten in Töpfen?

Vor dem Gießen prüfst du die Feuchte im unteren Substratbereich oder über das Gewicht des Topfes, denn bei torffreier Erde kann eine trockene Oberfläche Nässe darunter verdecken. Freie Abzugslöcher lassen überschüssiges Wasser ablaufen, und strukturstabile Kübelpflanzenerde wirkt Vernässung im unteren Gefäßbereich entgegen. An heißen Tagen kann mehrfaches Gießen nötig sein, je nach tatsächlicher Substratfeuchte. Größere Gefäße speichern mehr Wasser und verlängern die Abstände zwischen den Wassergaben.

### Wie prüft man richtig die Bodenfeuchte bei Margeriten?

Im Beet stichst du mit dem Spaten eine Bodenscholle ab und prüfst an Farbe und Gefühl, ob im Wurzelraum Feuchtigkeit vorhanden ist. Dieselbe Probe nach dem Gießen zeigt dir, ob das Wasser die tieferen Schichten erreicht hat. Im Topf mit torffreier Erde fühlst du im unteren Substratbereich nach oder hebst das Gefäß an, weil die Oberfläche trocken sein kann, während es darunter noch nass ist.

### Stimmt es, dass Margeriten täglich gegossen werden müssen?

Nein, im Beet richtet sich das Gießen nach dem Boden und nicht nach dem Kalender. Eine durchdringende Wassergabe erreicht die tieferen Wurzelschichten besser als viele kleine, deshalb gießt du seltener und gründlich, bevor der Untergrund austrocknet. Im Topf mit torffreier Erde kann an heißen Tagen dagegen mehrfaches Gießen nötig sein, wenn die Feuchteprobe es anzeigt.

### Welche Bewässerungssysteme eignen sich für größere Margeritenbestände?

Tropfbewässerung bringt das Wasser gezielt an die Pflanzen und kann Wasser sparen, braucht aber einen Filter, weil Tropfer verstopfen oder verkalken können. Ein Perlschlauch gibt entlang des Schlauchs unterschiedlich viel Wasser ab, deshalb ermittelst du die passende Laufzeit, indem du die Pflanzen beobachtest und die Bodenfeuchte prüfst. Regner, die über das Laub sprühen, passen weniger gut, weil Gartenpflanzen möglichst im Wurzelbereich gegossen werden, ohne die Blätter zu benetzen.

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