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Drucksprühgerät sicher handhaben: Schutzausrüstung, Regeln, Erste Hilfe

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Welche Schutzausrüstung du trägst, gibt die Gebrauchsanweisung des Mittels vor.
  • Vor jedem Einsatz kontrollierst du Schlauchverbindungen, Filter und Düsen, ein defektes Gerät benutzt du nicht.
  • Beim Pflanzenschutzsprühen im Hausgarten sollte der Arbeitsdruck nicht über 1,5–2 bar liegen, damit weniger abdriftet.
  • Gesprüht wird bei Windstille, höchstens 25 °C und nicht unmittelbar vor Regen, sofern die Gebrauchsanweisung nichts Strengeres verlangt.
  • Mittel bleiben in der Originalverpackung im abschließbaren Schrank, Reste gehören zur Schadstoffsammlung.
  • Spritzer auf Haut oder in die Augen spülst du sofort mit Wasser ab, bei Verdacht auf Verschlucken rufst du die Giftinformationszentrale an.

Sobald im Drucksprühgerät mehr als Wasser ist, zählt jeder Handgriff. Spritzer können auf deine Haut oder in die Augen gelangen, feine Tropfen können ins Nachbarbeet treiben, und Reste landen schnell an der falschen Stelle. Ich ziehe deshalb Handschuhe an und lese die Gebrauchsanweisung des Mittels, bevor ich die Verpackung öffne.

Hier geht es um Sicherheit: Schutzausrüstung, Druck, Wetter, Lagerung, Regeln und die ersten Schritte, wenn doch etwas passiert. Welche Art von Drucksprühgerät zu deinem Garten passt, klärt ein eigener Ratgeber. Für welche Aufgaben vom Pflanzenschutz bis zur Bewässerung du ein Drucksprühgerät nutzen kannst, zeigt ein zweiter Ratgeber.

Wie ist ein Drucksprühgerät aufgebaut?

Ein Drucksprühgerät setzt die Flüssigkeit im Behälter unter Druck und gibt sie über Lanze und Düse ab. Zu den tragbaren Pflanzenschutz-Kleingeräten gehören Druckspeicherspritzen sowie handbetätigte und motorbetriebene Rückenspritzgeräte. Wie Behälter, Pumpe und Düse zusammenspielen, erklärt der Überblick zu Gartenwerkzeug und Drucksprühgeräten.

Welche Risiken bringt ein Drucksprühgerät mit?

Die Gefahren kommen aus drei Richtungen: vom Mittel im Behälter, vom Gerät selbst und von dem, was in der Umgebung landet.

Das Mittel

Ein Pflanzenschutzmittel kann als Spritzer auf die Haut oder in die Augen gelangen. Stehen Verpackung oder angesetzte Brühe offen herum, können Kinder oder Tiere davon etwas aufnehmen. Was du in solchen Fällen sofort tust, steht weiter unten im Abschnitt zur Ersten Hilfe.

Das Gerät

Ein Drucksprühgerät arbeitet unter Druck, und an jeder undichten Stelle kann Brühe austreten. Kritische Stellen sind Schlauchverbindungen, Filter und Düsen, deshalb kontrollierst du sie vor jedem Einsatz. Ein beschädigtes oder defektes Gerät benutzt du nicht weiter. Gefüllt ist das Gerät außerdem schwer, was beim Heben und Tragen zählt.

Die Umgebung

Feine Tropfen können abdriften und Nachbarbeete, den Nachbargarten oder Nützlinge treffen. Restbrühe darf weder in Ausguss oder Gully noch in Garten oder Hausmüll gelangen.

Welche Schutzausrüstung brauchst du?

Welche Schutzausrüstung du brauchst, hängt vom Mittel ab. Die Gebrauchsanweisung des Mittels nennt sie, und beim Ausbringen mit dem Sprühgerät hältst du dich genau daran. Das gilt auch, wenn dir ein Teil davon für ein einzelnes Beet übertrieben vorkommt.

Unabhängig vom Mittel gehören geschlossene Schuhe mit rutschfester Sohle zu jeder Gartenarbeit. Handschuhe und ein sicherer Stand kommen dazu. Leg die Ausrüstung an, bevor du die Verpackung des Mittels öffnest, und nicht erst beim Sprühen.

Marias Erfahrung

Ich lege Handschuhe, Schutzausrüstung und die aufgeschlagene Gebrauchsanweisung neben den Behälter, bevor ich das Mittel aus dem Schrank hole.

Passt dazu

Auch beim Holzspalten hängt viel an Ausrüstung und Stand. Was dort gilt, beschreibt der Ratgeber, worauf du beim sicheren Umgang mit Äxten achtest.

Sicher sprühen, Schritt für Schritt

Hier stehen die Sicherheitspunkte je Arbeitsschritt. Den Bedienablauf deines Modells beschreibt die Gebrauchsanweisung des Herstellers, Aufbau und Bauarten der Überblick zu Gartenwerkzeug und Drucksprühgeräten.

Mini-Checkliste

Vor dem ersten Pumpstoß

  • Schlauchverbindungen, Filter und Düsen kontrolliert
  • Schadursache bestimmt, Mittel für nichtberufliche Anwender gekennzeichnet
  • Schutzausrüstung nach Gebrauchsanweisung angelegt
  • Brühemenge per Probespritzung mit Wasser ermittelt
  • Windstill, kein Regen angekündigt, Temperatur im Rahmen

Vor dem Einsatz: Gerät prüfen

Kontrolliere vor jedem Einsatz Schlauchverbindungen, Filter und Düsen. Ist etwas undicht, gerissen oder lose, bleibt das Gerät stehen, bis es instand gesetzt ist. Kläre außerdem vorher, ob überhaupt gesprüht werden muss und ob das Mittel für dich zugelassen ist.

Probespritzen und auslitern

Füll das Gerät zuerst nur mit klarem Wasser. Mit einer Probespritzung auf der Fläche, die du behandeln willst, ermittelst du die Menge Spritzbrühe, die du brauchst. Beim Auslitern sprühst du klares Wasser beim üblichen Arbeitsdruck in ein Messgefäß und prüfst so den Ausstoß der Düse.

Restmengen gehören zur Schadstoffsammlung, und die Probespritzung zeigt dir vorher die nötige Menge. Wer mit Wasser probt, setzt also nur an, was gebraucht wird, und hat am Ende weniger Rest zu entsorgen.

Ansetzen und befüllen

Spritzbrühe setzt du frisch an, und zwar in einem gereinigten Gerät. Beim Befüllen darf die Brühe weder überschäumen noch das Nennvolumen des Behälters überschreiten. Heb das volle Gerät körpernah an, ohne Ruck und ohne den Oberkörper zu verdrehen.

Häufiger Fehler

Den Wasserschlauch zum Auffüllen in den Behälter hängen. Der Zulaufschlauch darf nicht in die Spritzflüssigkeit eintauchen, also hältst du sein Ende über dem Flüssigkeitsspiegel.

Druck aufbauen und sprühen

Pump erst, wenn der Deckel fest sitzt, und lies am Manometer ab, wie hoch der Druck ist. Für den Pflanzenschutz im Hausgarten hältst du den Arbeitsdruck niedrig, damit weniger Brühe abdriftet. Sprüh nur bei Windstille und verschieb die Behandlung, wenn Regen angekündigt ist.

Zahl im Blick

Beim Pflanzenschutzsprühen im Hausgarten sollte der Arbeitsdruck nicht über 1,5–2 bar liegen. Ausgebracht wird bei Windstille und höchstens 25 °C, nicht unmittelbar vor Regen. Strengere Vorgaben der Gebrauchsanweisung gehen vor.

Nach der Arbeit

Bevor ich den Deckel aufschraube, lasse ich den Druck ab, so wie es die Gebrauchsanweisung meines Geräts beschreibt. Das Mittel kommt sofort zurück in den abschließbaren Schrank, und Restbrühe bringst du zur Schadstoffsammlung.

Danach reinigst du das Gerät innen, bevor Spritzmittelreste antrocknen, und bürstest ausgebaute Düsen schonend mit einer weichen Bürste. Das Spülwasser bringst du auf der behandelten Fläche aus, nie in Abfluss, Gully oder Gewässer. Alles Weitere zu Dichtungen, Lagerung und Reparatur steht im Ratgeber, wie du dein Drucksprühgerät reinigst, wartest und lagerst.

Manometer, Sicherheitsventil und Zubehör

Manometer und Druckminderer

Ein Manometer dient am Sprühgerät dazu, den Spritzdruck zu überwachen. Bei Rückenspritzen sorgt ein Druckminderer mit Manometer für einen gleichbleibenden Düsendruck und eine gleichmäßige Ausstoßmenge.

Sicherheitsventil

Hat dein Gerät ein Überdruck- oder Sicherheitsventil, richtet sich dessen Prüfung nach den Angaben des Herstellers. Wann es auslöst und wie du es kontrollierst, hängt vom Modell ab, deshalb schlägst du es in der Gebrauchsanweisung nach. Klemmt das Ventil oder ist es undicht, gilt das Gerät als defekt und bleibt außer Betrieb.

Düsen und Filter

Die Düse bestimmt, wie groß die Tropfen werden und welches Spritzbild entsteht.

Teil Was du wissen solltest
Grobtropfige Düse vermindert beim Pflanzenschutzsprühen die Abdrift
Injektordüse mischt Luft in die Spritzflüssigkeit und erzeugt große, weniger abdriftgefährdete Tropfen
Flachstrahldüse erzeugt einen Fächer
Dralldüse erzeugt je nach Aufbau ein Hohl- oder Vollkegelbild
Filter Maschenweite muss zu den verwendeten Düsen und den Angaben ihres Herstellers passen

Düsengröße und Ausstoß ordnest du über die passende Herstellertabelle zu, weil nicht alle Düsen dieselbe Farbcodierung verwenden. Verschleiß und Ablagerungen können den Ausstoß einer Düse im Lauf der Nutzung verändern. Die Farbe sagt dir also weder bei fremden noch bei alten Düsen sicher, wie viel tatsächlich herauskommt, das zeigt erst das Auslitern mit klarem Wasser.

Tragriemen

Bei tragbaren Spritzgeräten sollen die Tragriemen verstellbar sein und an den Schultern nicht einschnüren. Stell sie ein, bevor du das gefüllte Gerät aufsetzt.

Wie gehst du sicher mit Pflanzenschutzmitteln um?

Erst die Ursache, dann das Mittel

Vor jeder Pflanzenschutzbehandlung bestimmst du die Schadursache. Bist du unsicher, holst du dir fachkundige Beratung. Ich greife erst zu einem Pflanzenschutzmittel, wenn die Ursache feststeht und vorbeugende Maßnahmen nicht reichen. Infrage kommt dann nur ein Mittel, das ausdrücklich für nichtberufliche Anwender gekennzeichnet ist.

Lagern

Pflanzenschutzmittel bewahrst du in der Originalverpackung auf, in einem abschließbaren Schrank außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren. Umfüllen in Flaschen oder Dosen scheidet damit aus. So bleiben Etikett und Gebrauchsanweisung beim Mittel, wenn du sie das nächste Mal brauchst.

Reste und Reinigungsmittel

Restmengen gehören zur Schadstoffsammlung. Sie dürfen weder in Ausguss oder Gully noch in den Garten oder in den Hausmüll gelangen. Spezielle Reinigungsmittel für Pflanzenschutzgeräte setzt du nach den Anweisungen ihres Herstellers ein.

Achtung

Hypochlorithaltige Reiniger dürfen nicht mit sauren Reinigern gemischt werden, weil dabei giftiges Chlorgas entstehen kann. Misch deshalb nie zwei Reiniger im Behälter des Sprühgeräts.

Wie schützt du Nachbarbeete und Nützlinge?

Abdrift nennt man den Teil der Brühe, der nicht auf der Zielpflanze landet, sondern daneben. Sie kann Nachbarbeete, den Nachbargarten oder Nützlinge treffen.

Bei gleicher Düse erhöht steigender Spritzdruck den Ausstoß und verkleinert die Tropfen. Grobtropfige Düsen vermindern dagegen die Abdrift. Niedriger Druck und eine grobtropfige Düse wirken also in dieselbe Richtung: Die Tropfen bleiben groß und landen eher auf der Pflanze, die du behandelst.

Wind trägt feine Tropfen weg, deshalb sprühst du nur bei Windstille. Kranke oder schädlingsbefallene Pflanzenteile gibst du über die kommunalen Entsorgungssysteme ab, weil die Eigenkompostierung eine vollständige Hygienisierung meist nicht gewährleistet.

Welche Regeln gelten für dich als Hobbygärtner?

Als nichtberuflicher Anwender darfst du nur Pflanzenschutzmittel einsetzen, deren Kennzeichnung die Anwendung durch nichtberufliche Anwender ausdrücklich zulässt. Fehlt dieser Hinweis auf der Verpackung, ist das Mittel für deinen Garten tabu.

Die Gebrauchsanweisung und die darin empfohlene Schutzausrüstung sind einzuhalten. Das gilt auch für die Wartezeit, die zwischen der letzten Behandlung und der Ernte liegen muss. Ich notiere mir nach jeder Behandlung Datum, Mittel und Beet, damit ich die Wartezeit bis zur Ernte nachrechnen kann.

Lagerung und Reste sind ebenfalls festgelegt: Das Mittel bleibt in der Originalverpackung im abschließbaren Schrank, Restmengen gehen zur Schadstoffsammlung.

Auch Hausmittel haben Grenzen. Salz darfst du auf Wegen, Terrassen und anderen Nichtkulturlandflächen nicht zur Unkrautbekämpfung einsetzen, auch nicht gelöst im Sprühgerät. Nutzt du ein motorbetriebenes Rückenspritzgerät, frag bei deiner Gemeinde nach den örtlichen Regeln für Motorgeräte.

Wie übst du und weist andere ein?

Ein neues Gerät lerne ich mit klarem Wasser kennen, bevor zum ersten Mal ein Mittel hineinkommt. Ich pumpe es auf, liter die Düse aus und sprühe eine Probefläche, bis ich weiß, wie es sich verhält. Lies dazu die Gebrauchsanweisung des Geräts ganz, nicht nur den Teil zum Befüllen.

Sprüht jemand anderes in deinem Garten, geht ihr die Punkte vorher gemeinsam durch: Schutzausrüstung, Druckgrenze, Wetter, Lagerort der Mittel und Weg der Reste. Mittel und angesetzte Brühe bleiben für Kinder unerreichbar. Ein motorbetriebenes Gerät läuft nicht, solange ein Kleinkind in der Nähe ist.

Jetzt dran

Füll dein Gerät vor der nächsten Behandlung mit klarem Wasser, pump es auf und liter die Düse beim üblichen Arbeitsdruck aus.

Was tust du, wenn doch etwas passiert?

Leg dir die Nummer der Giftinformationszentrale bereit, bevor du zum ersten Mal sprühst. Ich habe sie im Telefon gespeichert und weiß aus meinen Notizen, mit welchem Mittel ich gerade arbeite.

Was passiert ist Was du sofort tust
Spritzer auf die Haut oder ins Auge betroffene Hautstelle oder Auge sofort mit Wasser spülen
Verdacht, dass jemand Mittel verschluckt hat Giftinformationszentrale anrufen, kein Erbrechen auslösen
Schwere Verletzung sofort den Notruf 112 wählen

Alles Weitere besprichst du am Telefon mit der Giftinformationszentrale oder dem Rettungsdienst. Halte dafür den Namen oder die Verpackung des Mittels bereit.

Häufige Fragen

Welche Sicherheitsrisiken bestehen beim Umgang mit Drucksprühgeräten?
Die Risiken betreffen dich, das Gerät und die Umgebung. Pflanzenschutzmittel können als Spritzer auf die Haut oder in die Augen gelangen oder versehentlich verschluckt werden. Undichte Schlauchverbindungen, verstopfte Filter oder Düsen und beschädigte Teile machen das Gerät unsicher, deshalb benutzt du ein defektes Gerät nicht weiter. Feine Tropfen können ins Nachbarbeet abdriften, und Reste dürfen weder in Ausguss oder Gully noch in Garten oder Hausmüll gelangen.
Welche Schutzausrüstung brauche ich beim Sprühen mit einem Drucksprühgerät?
Maßgeblich ist die Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels, und die Schutzausrüstung, die sie empfiehlt, trägst du beim Ausbringen. Dazu kommen wie bei jeder Gartenarbeit geschlossene Schuhe mit rutschfester Sohle. Leg alles an, bevor du die Verpackung des Mittels öffnest.
Wie baue ich bei einem manuellen Sprühgerät richtig Druck auf?
Füll den Behälter höchstens bis zum Nennvolumen, ohne dass die Brühe überschäumt, und pump erst dann. Beim Pflanzenschutzsprühen im Hausgarten sollte der Arbeitsdruck nicht über 1,5–2 bar liegen, damit weniger abdriftet. Ein Manometer zeigt dir den Spritzdruck an, und bei Rückenspritzen hält ein Druckminderer mit Manometer den Düsendruck gleichmäßig. Höherer Druck vergrößert bei gleicher Düse den Ausstoß und verkleinert die Tropfen.
Warum ist Windstille beim Sprühen so wichtig?
Wind trägt feine Tropfen von der Zielpflanze weg, sodass sie Nachbarbeete, den Nachbargarten oder Nützlinge treffen können. Pflanzenschutzmittel bringst du deshalb nur bei Windstille aus und nicht unmittelbar vor Regen. Die Temperatur sollte dabei höchstens 25 °C betragen, soweit die Gebrauchsanweisung nichts Strengeres vorgibt. Grobtropfige Düsen und ein niedriger Arbeitsdruck mindern die Abdrift zusätzlich.
Welche Rolle spielen Überdruckventil und Manometer für die Sicherheit?
Das Manometer dient dazu, den Spritzdruck zu überwachen, damit du beim Pflanzenschutz im Hausgarten mit niedrigem Druck arbeiten kannst. Wann das Überdruckventil auslöst und wie du es prüfst, hängt vom Modell ab und richtet sich nach den Angaben des Herstellers. Klemmt das Ventil, ist das Manometer kaputt oder eine Verbindung undicht, benutzt du das Gerät nicht weiter.
Welche Regeln gelten für Hobbygärtner beim Sprühen von Pflanzenschutzmitteln?
Als nichtberuflicher Anwender darfst du nur Mittel einsetzen, deren Kennzeichnung die Anwendung durch nichtberufliche Anwender ausdrücklich zulässt. Gebrauchsanweisung, empfohlene Schutzausrüstung und die Wartezeit bis zur Ernte hältst du ein. Mittel lagerst du in der Originalverpackung im abschließbaren Schrank, Restmengen gibst du zur Schadstoffsammlung. Salz darfst du auf Wegen, Terrassen und anderen Nichtkulturlandflächen nicht zur Unkrautbekämpfung einsetzen.
Was tue ich, wenn Sprühmittel auf die Haut oder in die Augen kommt?
Spül die betroffene Hautstelle oder das Auge sofort mit Wasser. Hat jemand vermutlich etwas verschluckt, rufst du die Giftinformationszentrale an und löst kein Erbrechen aus. Halte den Namen oder die Verpackung des Mittels bereit, damit du sagen kannst, womit gearbeitet wurde. Bei einer schweren Verletzung wählst du sofort den Notruf 112.
Zuletzt geprüft:
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