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Begleitpflanze

Eine Begleitpflanze ergänzt im Beet eine auffälligere Leitpflanze; sie ist niedriger und wächst in kleineren Gruppen daneben. Im Gemüsebeet nennt man so auch einen Mischkulturpartner, der neben der Hauptkultur wächst.

Im gestalteten Beet haben Pflanzen unterschiedliche Rollen: Einige stehen gern allein und eignen sich als Leitpflanze, andere wirken in kleineren Gruppen und sind ideale Begleitpflanzen; flächig wachsende Arten füllen als Bodendecker die Fläche. Für einen heißen, trockenen Standort nennt die Hessische Gartenakademie den Diptam als Leitstaude mit etwa 80 Zentimetern Höhe und kleinere Gruppen aus Blauem Ysop und Purpur-Fetthenne mit etwa 50 Zentimetern als Begleitstauden. Bei der Auswahl zählen zuerst Standort und Wuchsform, Blütenfarbe und Blütenform kommen danach.

Im Gemüsegarten ist mit Begleitpflanze meist ein Partner in der Mischkultur gemeint, etwa Bohnenkraut neben Bohnen oder Blumen und Kräuter zwischen dem Gemüse. Solche Wechselwirkungen sind in der Gartenliteratur beschrieben, zeigen sich aber laut Bayerischer Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau nicht überall gleich, weil Standort, Licht, Boden und Pflege mitspielen.

Beispiel aus dem Garten

Im heißen, trockenen Beet steht der Diptam als Leitpflanze, und in kleineren Gruppen daneben wachsen Blauer Ysop und Purpur-Fetthenne als Begleitpflanzen. Im Gemüsegarten ist das Bohnenkraut neben meinen Bohnen eine Begleitpflanze.

Quelle: Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH), Hessische Gartenakademie ↗ – „Blühende Beete“ (Reihe Zukunftsgärten), Abschnitt „Pflanzenauswahl – standortgerecht und naturnah“. Geprüft am .

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