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Bodendecker

Bodendecker sind niedrige, flächig wachsende Pflanzen, die in größeren Gruppen gepflanzt eine dichte Pflanzendecke bilden. Sie bedecken den Boden und lassen unerwünschten Wildkräutern wenig Platz.

Im gestuften Beet bilden Bodendecker die unterste Ebene: Leitpflanzen stehen allein und setzen Akzente, Begleitpflanzen wachsen in kleineren Gruppen daneben, und Bodendecker füllen in größeren Gruppen die Fläche. Als Blickfang taugen sie nicht, ihr Wert liegt in der geschlossenen Decke. Für einen heißen, trockenen Standort mit durchlässigem Boden nennt die Hessische Gartenakademie etwa Kaukasus-Storchschnabel mit 20 bis 25 Zentimetern und Arznei-Thymian mit 5 bis 10 Zentimetern Höhe.

Entscheidend ist, dass die Pflanze zum Standort passt. Das Immergrün etwa ist an schattigere Lagen angepasst, braucht in der Sonne mehr Wasser und versagt auf heißen Standorten. Passend gewählt, sparen Bodendecker Arbeit, denn eine dichte Pflanzendecke vermindert den Wuchs unerwünschter Wildkräuter. Anders als eine Mulchschicht bedecken sie den Boden lebendig und bieten Insekten zusätzlich Nahrung.

Beispiel aus dem Garten

Auf meinem heißen, trockenen Beet füllen Arznei-Thymian und Kaukasus-Storchschnabel in größeren Gruppen die Fläche zwischen den höheren Pflanzen. Als niedrige, flächig wachsende Bodendecker bilden sie dort mit der Zeit eine dichte Pflanzendecke.

Quelle: Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH), Hessische Gartenakademie ↗ – „Blühende Beete“ (Reihe Zukunftsgärten), Abschnitte „Gartenbilder“, „Pflanzenauswahl – standortgerecht und naturnah“ und „Pflege – naturnah und zeitsparend“. Geprüft am .

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