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Drainage

Drainage bedeutet, dass überschüssiges Wasser aus der Erde abfließen kann, damit keine Staunässe entsteht. Im Pflanzgefäß sorgen dafür Abzugslöcher und eine grobe Drainageschicht, etwa aus Tonscherben oder Blähton.

Staunässe entsteht, wenn Wasser nicht abfließen kann, etwa durch übermäßiges Gießen, schlechte Drainage, fehlende Abzugslöcher oder verdichtete Erde. Das Wasser verdrängt dann den Sauerstoff im Boden, im Wurzelbereich entsteht Sauerstoffmangel, und die Wurzeln beginnen zu faulen. Erholen sich welke Pflanzen auch nach dem Gießen nicht, ist Staunässe eine wahrscheinliche Ursache.

Im Topf oder Kübel kommt deshalb zuerst eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton auf den Boden, damit das Abzugsloch nicht verstopft. Ein Stück Vlies darüber verhindert, dass Erde in die Schicht eingespült wird. Die Drainageschicht ersetzt das Abzugsloch aber nicht: Beides gehört zusammen, dazu ein strukturstabiles Substrat. Auch im Beet staut sich Wasser vor allem dort, wo der Boden verdichtet ist.

Beispiel aus dem Garten

Beim Umtopfen meiner Kübel lege ich zuerst Tonscherben über das Abzugsloch und darauf eine Schicht Blähton, dann ein Stück Vlies und erst danach die Erde. Diese grobe Schicht samt Abzugsloch ist die Drainage, über die überschüssiges Wasser abfließt.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ↗ – So klappt’s mit Kübelpflanzen – Informationen für Pflanzenfreunde (Stand 11/2025), Abschnitte „Gießen“ (S. 8) und „Umtopfen“ (S. 15). Geprüft am .

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