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Phosphat

Phosphat ist die Form, in der der Pflanzennährstoff Phosphor im Garten meist angegeben wird: als Phosphatgehalt im Befund der Bodenuntersuchung und als Phosphatanteil auf Düngerpackungen, dort mit dem Kürzel P2O5.

Die Standardbodenuntersuchung, die alle 4 bis 5 Jahre üblich ist, erfasst neben Bodenart, pH-Wert und Kaligehalt auch den Phosphatgehalt im Boden. Auf Düngerpackungen steht der Phosphatanteil als Prozentwert hinter P2O5, neben N für Stickstoff und K2O für Kali. Verwechsle Phosphat nicht mit Phosphor: Das ist der Nährstoff selbst, Phosphat die Angabe, unter der er in Laborbefund und Düngerangabe auftaucht.

Das ist wichtig, weil viele Hausgartenböden nach Angaben der Bayerischen Gartenakademie sehr reichlich mit Phosphat und Kali versorgt sind (Versorgungsstufe D und E). Dann werden reine Stickstoffdünger empfohlen. Bei Volldüngern achtest du auf einen möglichst niedrigen Phosphatanteil, denn ein zu hoher Anteil kann schnell zu erhöhten Phosphatgehalten im Boden führen. Eine maßvolle Kompostgabe als Grunddüngung im Frühjahr stellt die jährliche Phosphatversorgung der Pflanzen bereits sicher.

Beispiel aus dem Garten

Zeigt der Befund meiner Bodenuntersuchung bei Phosphat und Kali Versorgungsstufe D oder E, nehme ich für das Gemüsebeet einen reinen Stickstoffdünger. Brauche ich einen Volldünger, lese ich auf dem Etikett zuerst den Wert hinter P2O5 und wähle eine Mischung mit möglichst wenig Phosphat.

Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie ↗ – Infoschrift „Hinweise zur praktischen Handhabung der Düngung im Gemüsegarten“ (2202), Abschnitte „Erster Schritt: Bodenprobe“, „Kombination von Stickstoffdüngern und Kompost“, „Düngung auf Böden mit hohem Phosphat- oder Kaligehalt“ und „Düngung auf Böden mit optimalen Phosphat- und Kaligehalten“. Geprüft am .

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