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Doldenblütler

Doldenblütler (Apiaceae) sind eine Pflanzenfamilie, deren Blüten meist in Doppeldolden, seltener in einfachen Dolden stehen. Dazu gehören Nutzpflanzen wie Möhre, Petersilie, Sellerie, Dill und Kümmel, aber auch tödlich giftige Wildpflanzen wie Schierling.

Typisch für die Familie ist der Blütenstand: Bei einer echten Dolde entspringen alle Einzelblüten und Döldchen einem Punkt, ähnlich den Speichen eines Schirms. Bei den meisten Arten sitzen viele solcher Döldchen wiederum auf einer großen Dolde, das ist die Doppeldolde. Weitere Merkmale sind stets wechselständige Blätter und ein oft hohler Stängel. Die Frucht ist eine Spaltfrucht, die in zwei Teilfrüchte zerfällt.

Im Gemüsegarten begegnen dir Doldenblütler häufig, denn Möhre, Sellerie, Petersilie, Dill und Kümmel gehören dazu. Zur selben Familie zählen aber auch tödlich giftige Wildpflanzen wie Hundspetersilie, Wasserschierling und Gefleckter Schierling. Weil Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht, erntest du nur, was du sicher bestimmt oder selbst gesät hast.

Beispiel aus dem Garten

Blüht der Dill in meinem Beet, siehst du den typischen Blütenstand, dessen Döldchen wie die Speichen eines Schirms von einem Punkt ausgehen. Dill gehört wie Möhre, Petersilie und Sellerie zu den Doldenblütlern, und weil zur selben Familie auch giftiger Schierling zählt, ernte ich nur, was ich selbst gesät habe.

Quelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Joseph Gottlieb Kölreuter Institut für Pflanzenwissenschaften ↗ – Botanische Bestimmungsübungen (Maren Riemann), Skript „Apiaceae (Doldengewächse)“, S. 1–2. Geprüft am .

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