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Hochbeet

Ein Hochbeet ist ein erhöhtes, stabil eingefasstes Beet, das mit Erde gefüllt wird, etwa aus Holz, Stein, Beton, Metall oder Kunststoff. Es erlaubt rückenschonendes Gärtnern auf wenig Grundfläche.

Ein Hochbeet erwärmt sich schneller als ein Bodenbeet, liefert in der Regel hohe Erträge, bietet Schutz vor Schnecken und Wühlmäusen und ermöglicht Gemüseanbau auch auf weniger ertragreichen Böden. Die Bayerische Gartenakademie nennt eine Höhe von 70 bis 80 cm und eine lichte Breite von 1,40 bis 1,50 m, damit du von beiden Längsseiten bequem die Beetmitte erreichst. Wichtig ist eine stabile Bauweise, denn das Gewicht der Erde drückt nach allen Seiten.

Unten kommen 40 cm gut durchlässige, sandige Ackererde ohne Humusanteil hinein, darüber lockere, humose Gartenerde. Alternativ ist ein Schichtaufbau wie beim Hügelbeet möglich. Weil sich die Erde schneller erwärmt, trocknet sie auch schneller aus; Mulchen, zum Beispiel mit Rasenschnitt, gleicht das aus. Bis auf den hoch wachsenden Mais eignen sich alle Gemüsearten.

Beispiel aus dem Garten

In meinem Hochbeet, einem stabil eingefassten, erhöhten Beet, erreiche ich die Beetmitte bequem von beiden Längsseiten, ohne mich tief zu bücken. Weil die Erde darin schneller austrocknet, mulche ich sie mit Rasenschnitt.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Merkblatt 2108: Mit dem Hochbeet Gemüsegenuss auf kleinstem Raum (aktualisiert Oktober 2014), Abschnitte Wie wird es gebaut?, Innenaufbau (Füllung) und Nutzung. Geprüft am .

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