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Mulchschicht

Eine Mulchschicht ist eine Abdeckung des Bodens, meist aus organischem Material wie Laub, Stroh oder Rasenschnitt. Sie schützt den Boden, hält ihn feucht, verringert Erosion und hemmt Unkraut.

Die Schicht sollte etwa zwei bis drei Zentimeter dick sein, mindestens so, dass die Erde nicht mehr zu sehen ist. Feines Material wie Rasenschnitt lässt du antrocknen und bringst es nur dünn aus, sonst verklebt und fault es. Weil Mulch verrottet, streust du hin und wieder nach. Saatrillen und Jungpflanzen bleiben frei; meist beginnt man erst, wenn die Pflanzen etwa zehn Zentimeter groß sind.

Unter der Decke bleibt der Boden gleichmäßig feucht, verschlämmt weniger, und Nährstoffe werden weniger stark ausgewaschen. Bodenlebewesen bleiben bis in die oberste Schicht aktiv. Es gibt aber Haken: Mulch beschattet und kühlt den Boden, deshalb mulchst du wärmeliebende Kulturen wie Tomaten erst ab Mai oder Juni. Außerdem zieht die feuchte Decke Nacktschnecken an. Strohiges Material entzieht beim Zersetzen Stickstoff, den du etwa mit Hornspänen ausgleichst. Rindenmulch eignet sich nicht fürs Gemüsebeet, weil seine Gerbstoffe das Wachstum hemmen.

Beispiel aus dem Garten

Den angetrockneten Rasenschnitt verteile ich dünn zwischen meinen Tomaten, bis die Erde nicht mehr zu sehen ist: Diese Abdeckung ist eine Mulchschicht. Bei den Tomaten beginne ich damit erst im Mai oder Juni.

Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ↗ – „Mulchen – Bodenbedeckung im Garten“, Abschnitte „In Kürze“, „Tipps fürs Mulchen“, „Was sind geeignete Mulchmaterialien?“ und „Warum Mulchen?“. Geprüft am .

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