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Reihensaat

Reihensaat ist eine Saatweise, bei der die Samen in flache, gerade Rillen gesät werden, sodass die Pflanzen später in Reihen stehen. Gegenüber der Breitsaat, bei der die Samen flächig ausgestreut werden, erleichtert sie die Pflege.

Für eine Reihensaat spannst du eine Schnur über das feinkrümelig vorbereitete Beet und ziehst daran entlang mit einem Rillenzieher oder einem Gerätestiel flache Rillen, höchstens 1–2 cm tief. In diese Rillen säst du von Hand oder mit einer Sährolle, nicht zu dicht und nicht direkt aus der Tüte. Danach schiebst du die Rillen zu und drückst die Erde mit dem Rechen an. Samen mit langer Keimdauer kannst du mit einer Markiersaat aus schnell keimenden Samen mischen.

Der Vorteil: Die Pflanzen stehen später in geordneten Reihen, und die Pflegearbeiten im Beet gehen leichter von der Hand. Bei der Breitsaat streust du die Samen dagegen flächig über das Beet und arbeitest sie mit dem Rechen ein; die spätere Pflege ist dann schwieriger. Bei der Horstsaat legst du mehrere Samen als Gruppe in größerem Abstand aus, etwa bei Buschbohnen.

Beispiel aus dem Garten

Bei einer Reihensaat spanne ich zuerst die Schnur und ziehe mit dem Gerätestiel eine flache Rille. Langsam keimende Samen mische ich vorher mit einer Markiersaat aus schnell keimenden Samen. Zum Schluss schiebe ich die Rille zu und drücke die Erde mit dem Rechen an.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR Rheinland-Pfalz) ↗ – Saat und Pflanzung, Abschnitt 2. Aussaat – Saatweisen. Geprüft am .

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