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Rindenmulch

Rindenmulch ist rohe, nicht kompostierte Baumrinde, mit der du den Boden unter Gehölzen abdeckst. Er enthält wachstumshemmende Stoffe und bindet Stickstoff im Boden, deshalb gehört er nicht ins Gemüsebeet.

Geeignet ist Rindenmulch für Zier- und Obstgehölze und ältere, große Stauden, nicht aber für Gemüse, einjährige Blumen und junge Staudenpflanzungen. Auf Wegen unterdrückt er in einer etwa 10 Zentimeter dicken Schicht unerwünschten Aufwuchs. Am besten verträglich sind Produkte ohne staubfeinen Anteil, und das Gütezeichen „Rinde für Pflanzenbau“ steht für gute Qualität.

Verwechsle Rindenmulch nicht mit Rindenhumus: Das ist kompostierte Rinde, deren wachstumshemmende Stoffe beim Kompostieren zu Humusstoffen umgebaut wurden. Rindenhumus verbessert den Boden und düngt zugleich. Du kannst ihn wie Kompost in Gemüse- und Blumenbeete einarbeiten, besonders schwere Böden lockert er. Er speichert allerdings weniger Wasser als Torf. Auch in vielen fertigen Blumen- und Pflanzerden steckt Rindenhumus.

Beispiel aus dem Garten

Unter meinen Ziergehölzen und auf den Wegen verteile ich Rindenmulch, also rohe, nicht kompostierte Rinde. Ins Gemüsebeet kommt er nicht, dort arbeite ich höchstens Rindenhumus ein.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Merkblatt 1202 „Torffrei gärtnern – torffrei den Boden verbessern“ (Stand März 2025), Abschnitte „Rindenprodukte – aus heimischer Forstwirtschaft“ und „Mulchmaterialien – Rasenschnitt, Stroh, Grünschnitt direkt vor Ort“. Geprüft am .

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