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Staunässe

Staunässe entsteht, wenn der Boden Regenwasser nicht schnell genug aufnehmen kann und sich das Wasser im Boden staut. Den Wurzeln fehlt dann Sauerstoff, und die Pflanzen werden geschwächt.

Staunässe tritt besonders auf verdichteten, lehm- und tonhaltigen Böden auf, also auf schweren Böden. Du erkennst sie daran, dass Regenwasser nur langsam versickert und die Erde lange nass bleibt. Wurzeln gewinnen die Energie für die Nährstoffaufnahme aus der Wurzelatmung, dafür nehmen sie Sauerstoff aus dem Boden auf. Im gestauten Wasser fehlt dieser Sauerstoff: Es kommt zu Mangelerscheinungen, Krankheitserreger setzen den geschwächten Pflanzen zusätzlich zu, und die Wurzeln können faulen.

Vorbeugend lockerst du den Boden oberflächlich mit der Hacke, dann wird er durchlüftet und trocknet schneller ab. Außerdem sind leicht abfallende Beete, Entwässerungsgräben oder eine Drainage möglich: Dabei wird Kies, Sand oder Kompost in den Boden eingearbeitet, damit er durchlässiger wird.

Beispiel aus dem Garten

Wenn auf meinem schweren Lehmboden das Regenwasser nur langsam versickert und die Erde lange nass bleibt, ist das Staunässe: Den Wurzeln fehlt dann Sauerstoff. Ich lockere die Oberfläche dort mit der Hacke und lege neue Beete leicht abfallend an.

Quelle: Sächsische Gartenakademie (LfULG) ↗ – Gartenpodcast »Kleiner Tipp«: Starkregen - Folge 08 (20.08.2021). Geprüft am .

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