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Freiland

Freiland ist die offene Anbaufläche unter freiem Himmel, im Garten also das normale Beet. Anders als im Gewächshaus oder im begehbaren Folientunnel wachsen die Pflanzen dort ohne feste Schutzhülle.

Im Freiland lassen sich Temperatur und Wasserversorgung nicht so gezielt steuern wie im Gewächshaus, die Pflanzen wachsen mit dem Wetter. Dazwischen gibt es Übergänge: Ein Vlies oder eine Folie, die direkt auf den Pflanzen liegt, ändert nichts daran, dass das Beet zum Freiland zählt. Ein begehbarer Folientunnel oder ein Gewächshaus gilt dagegen als geschützter Anbau.

Für dich ist der Begriff vor allem bei Aussaat- und Pflanzterminen wichtig. Angaben wie „Aussaat ins Freiland“ auf Samentüten und in Anbautabellen meinen das Beet draußen ohne feste Überdachung. Wie stark die Jahreszeit den Freilandanbau begrenzt, zeigt der Salat: Aus heimischem Freilandanbau gibt es ihn von Mai bis Ende Oktober. Im März und April sowie im November und Dezember kommt er auch aus geschütztem Anbau.

Beispiel aus dem Garten

Steht auf einer Samentüte „Aussaat ins Freiland“, säe ich in mein offenes Beet draußen ohne feste Überdachung. Lege ich danach ein Vlies direkt auf die Saat, bleibt das Beet trotzdem Freiland, ein begehbarer Folientunnel wäre dagegen schon geschützter Anbau.

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ↗ – Salate: Auf dem Acker, Abschnitte „Überwiegend Freilandanbau“, „Heimischer Anbau von Salaten“ und „So wachsen Salate auf dem Feld“. Geprüft am .

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