Krokusse schützen: Wühlmäuse, Grauschimmel und Fäulnis erkennen und abwehren
- Wühlmäuse fressen an Zwiebeln und Knollen, auch Krokusknollen sind nicht sicher; ein lückenlos geschlossener Drahtkorb mit etwa 15 mm Maschenweite kann sie schützen.
- Ob eine Wühlmaus gräbt, zeigt die Verwühlprobe: Sie verschließt einen geöffneten Gang wieder und benagt eine eingelegte Möhre.
- An Krokussen ist mit Botrytis croci ein eigener Grauschimmel-Erreger beschrieben; typisch ist ein grauer Sporenträgerrasen auf faulenden Pflanzenteilen.
- Staunässe im Winter kann Knollen faulen lassen, deshalb brauchen Krokusse lockeren, humosen und durchlässigen Boden.
- Weiche, matschige oder schimmelige Knollen pflanzt du nicht, und krankes Pflanzenmaterial gehört nicht auf den Kompost.
- Gelbes, eintrocknendes Laub nach der Blüte ist natürliches Einziehen und kein Krankheitszeichen.

Fehlt im Frühjahr eine ganze Krokusgruppe oder werden einzelne Blüten grau und matschig, suche ich die Ursache zuerst im Boden. Ich grabe an der Lücke vorsichtig nach und prüfe, ob die Knolle noch da ist und ob sie sich fest anfühlt. Ist sie verschwunden, kann eine Wühlmaus dahinterstecken. Eine weiche Knolle kann auf Fäulnis hindeuten, ein grauer Belag auf Blättern oder Blüten auf Grauschimmel.
Krokusse wachsen aus Knollen; neben den Frühjahrsblühern gibt es Herbstblüher wie Crocus speciosus und den Safrankrokus Crocus sativus. Frühe Sorten von Crocus chrysanthus und Crocus sieberi blühen im Februar und März, großblumige Krokusse der Crocus-vernus-Gruppe im März und April. Wie sich Zwiebel, Knolle und Rhizom unterscheiden und welche Art wann an der Reihe ist, findest du im Überblick zu Speicherorganen und Blühkalender der Blumenzwiebeln.
Fressen Wühlmäuse Krokusse?
Ja, Krokusknollen können Wühlmäusen zum Opfer fallen. Wühlmäuse fressen an Blumenzwiebeln und Knollen, und als Knolle überdauert der Krokus im Boden. Finde ich an einer leeren Stelle keine Knolle mehr, suche ich als Nächstes nach Gängen und Erdhügeln in der Nähe.
Krokusse können am passenden Standort über Jahre Blütenteppiche bilden, wenn sie ungestört wachsen dürfen. Den Schutz planst du deshalb beim Pflanzen ein, denn für einen Korb müsstest du den Bestand später wieder aufgraben.
Wühlmaus oder Maulwurf: So findest du es heraus
Nicht jeder Erdhaufen stammt von einer Wühlmaus. Wühlmaushügel sind häufig flacher und unregelmäßiger als Maulwurfshügel. Beim Maulwurfshügel liegt die Gangöffnung typischerweise mittig unter dem Erdhaufen.
Genauer wird es mit der Verwühlprobe. Öffne einen Gang auf 20 bis 30 cm Länge und lege ein Stück Möhre hinein. Eine Wühlmaus verschließt den offenen Abschnitt wieder und benagt die Möhre, während ein Maulwurf ihn nur unterwühlt. Ich mache diese Probe, bevor ich irgendetwas gegen Wühlmäuse unternehme.
Der Drahtkorb: Schutz, der im Pflanzloch beginnt
Ein lückenlos geschlossener Drahtkorb mit etwa 15 mm Maschenweite kann Zwiebeln und Knollen vor Wühlmausfraß schützen. Der Schutz hängt daran, dass der Korb rundum geschlossen ist. Setz die Krokusknollen gruppenweise in solche Körbe und versenke sie im Beet. Das passt zur Gestaltung, weil mehrere Knollen derselben Art an einer Stelle stärker wirken als weit verstreute Einzelknollen. Wie tief die Knollen liegen, richtet sich nach der Angabe für deine Sorte. Pflanztermine kannst du im Aussaatkalender für Blumenzwiebeln zum Ausdrucken nachsehen.
Wo ich Wühlmausgänge kenne, setze ich Krokusse nur gruppenweise in geschlossene Drahtkörbe. Jeden Korb markiere ich mit einem Stab, damit ich beim Pflanzen anderer Zwiebeln nicht hineinsteche.
Gegenspieler fördern, Fallen gezielt einsetzen
Wühlmäuse haben natürliche Gegenspieler, die du in den Garten holen kannst. Sitzstangen dienen Greifvögeln als Ansitz, und Steinhaufen bieten Wieseln Unterschlupf. Fallen setzt du vorzugsweise im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr ein, weil die Tiere dann weniger natürliche Nahrung finden. Beides kann den Druck auf deine Krokusse senken, unversehrte Knollen garantiert es nicht.
Kaiserkronen zwischen den Krokussen sollen Wühlmäuse vertreiben. Darauf verlässt du dich besser nicht, denn Kaiserkronen bieten keinen verlässlichen Schutz vor Wühlmäusen. Stark riechenden Nachbarn wie Knoblauch wird ebenfalls eine abschreckende Wirkung nachgesagt, versprechen kann sie dir niemand.
Partnerpflanzen sind Gestaltung, kein Pflanzenschutz. Wenn du Krokusse mit anderen Zwiebelblumen und Stauden zusammenstellen möchtest, zeigt dir der Ratgeber, wie du Krokusse mit Partnerpflanzen und Farben kombinierst.
Welche Krankheiten befallen Krokusse?
Speziell an Krokussen ist ein eigener Grauschimmel-Erreger beschrieben: Botrytis croci. Die übrigen Probleme kennt man von Blumenzwiebeln allgemein, deshalb behandle ich Krokusknollen bei der Kontrolle wie jede andere Zwiebel. Die Tabelle ordnet zu, was du siehst. Ihre mittlere Spalte nennt Hinweise, keine sicheren Diagnosen.
| Was du siehst | Was dahinterstecken kann | Was du tust |
|---|---|---|
| Grauer Belag auf faulenden Blättern oder Blüten | Grauschimmel, an Krokussen durch Botrytis croci | befallene Teile abschneiden und in den Hausmüll geben |
| Knolle weich und matschig | Fäulnis, etwa durch Staunässe im Winter | Knolle entsorgen, Wasserabzug prüfen |
| Fäule an der Knolle, zuerst weich, später trocken | FusariumFusarium ist eine Gattung im Boden lebender Pilze, zu der gefürchtete Erreger von Pflanzenkrankheiten gehören. Typisch ist die Fusarium-Welke: Die Pflanze welkt, ältere Blätter können einseitig vergilben, später bricht sie zusammen und fault. oxysporum | Knolle entsorgen, Erde nicht wiederverwenden |
| Schimmel auf gekauften oder gelagerten Knollen | Penicillium nach ungeeigneter Lagerung | Knolle nicht pflanzen, luftiger lagern |
| Leere Stelle, keine Knolle mehr zu finden | Wühlmausfraß | Verwühlprobe machen, beim Nachpflanzen Drahtkorb setzen |
| Laub wird nach der Blüte gelb und trocknet ein | natürliches Einziehen | Laub bis zum Welken stehen lassen |
Grauschimmel: grauer Rasen auf faulenden Teilen
Grauschimmel zeigt sich an Zierpflanzen als grauer Sporenträgerrasen auf faulenden Pflanzenteilen. An Krokussen ist dafür Botrytis croci als Erreger beschrieben. Zur Vorsorge gehören ausreichende Standweite, Luftbewegung und Pflanzen, die zur Nacht trocken sind. Als Abstand beim Pflanzen gilt die allgemeine Regel von 2 bis 3 Zwiebelbreiten, sofern für deine Sorte nichts anderes angegeben ist.
Morgendliches Gießen lässt benetzte Blätter schneller abtrocknen. Wenn du Krokusse im Topf gießen musst, tu es deshalb am Morgen, damit sie trocken in die Nacht gehen.
Entdeckst du den grauen Belag, schneide die befallenen Teile ab und gib sie in den Hausmüll. Auf den Hauskompost gehören sie nicht, weil Krankheitserreger dort bei zu geringer RottetemperaturDie Rottetemperatur ist die Temperatur im Inneren eines Komposthaufens, die entsteht, weil Mikroorganismen beim Abbau des Materials Wärme freisetzen. Liegt sie in der Heißrotte über 55 °C, hilft sie, Krankheitserreger abzutöten. überdauern können. Werkzeug und Schuhe reinige ich danach, weil anhaftende Erde Pflanzenkrankheiten verschleppen kann.
Faule Knollen: Nässe und Fusarium
Bei zu viel Nässe oder Staunässe im Winter können im Herbst gepflanzte Blumenzwiebeln faulen. Krokusse brauchen deshalb einen Boden, aus dem Wasser abziehen kann. Ein Pilz, den man an Blumenzwiebeln kennt, ist Fusarium oxysporum. Er kann eine Fäule auslösen, die zunächst weich ist und später trocken wird.
Fusarium oxysporum überdauert mit Dauersporen mehrere Jahre im Boden oder auf Kulturmaterial und wird mit Substraten und Kulturgefäßen verbreitet. Erde aus einem Topf mit faulen Knollen nimmst du deshalb nicht für die nächste Pflanzung. Weiche und matschige Knollen sortierst du aus und entsorgst sie.
Krokusse im Topf: wenn Nässe und Frost zusammenkommen
Krokusse lassen sich in herbstlich bepflanzte Balkonkästen integrieren. Im Gefäß friert das Substrat allerdings schneller durch als der Gartenboden, deshalb sind dort selbst winterharte Pflanzen frostempfindlicher. In schmalen Balkonkästen können frühlingsblühende Zwiebelpflanzen durchfrieren und anschließend faulen. Breite und tiefe Kästen schützen die Wurzeln im Winter besser als kleine Gefäße.
Getopfte Frühjahrszwiebeln überwintern kalt, wobei das Substrat weder vernässen noch durchfrieren darf. Jedes Gefäß braucht freie Abzugslöcher. Bei starkem Frost rückst du die Töpfe an die Hauswand und deckst sie mit Reisig oder Wintervlies ab. Auch im Winter prüfst du die Erde auf Trockenheit und gießt bei Bedarf.
Krokusse im schmalen Balkonkasten ohne Winterschutz draußen stehen lassen. Dort kann die Erde durchfrieren, und danach können die Knollen faulen.
Schimmel im Lager: Penicillium
Ungeeignet gelagerte Blumenzwiebeln können von Penicillium-Schimmel befallen werden. Gekaufte Knollen von Frühjahrskrokussen lagerst du bis zur Pflanzung vorübergehend dunkel und luftig bei etwa 18 °C. Luftundurchlässige Beutel sind dafür ungeeignet, weil Schwitzwasser Fäulnis begünstigt. Halte die Knollen außerdem getrennt von Äpfeln, deren ReifegasReifegas ist die gängige Bezeichnung für Ethylen, ein Gas, das manches Obst selbst bildet, besonders Äpfel. Es lässt Obst und Gemüse in der Nähe schneller reifen, welken oder austreiben. Ethylen einen vorzeitigen Austrieb fördern kann. Ich nehme Knollen aus geschlossenen Plastikbeuteln heraus und lege sie bis zur Pflanzung in eine offene Schale.
Krank oder nur im Einziehen?
Nicht jeder Schaden geht auf einen Erreger zurück. Gelbe, eintrocknende Blätter nach der Blüte gehören bei Frühlingszwiebelblumen zum natürlichen Einziehen. Wer grünes Laub zu früh entfernt oder abmäht, kann dagegen die Blüte im Folgejahr beeinträchtigen.
Schwaches Wachstum kann auch durch Lichtmangel, Bodenvernässung oder Wurzelfäulen entstehen und beweist allein keinen Nährstoffmangel. Bevor du düngst, prüfst du deshalb Licht und Bodenfeuchte. Wird das Laub schon gelb und trocknet ein, bringt Düngen keinen Nutzen mehr.
Flecken, Streifen oder verformter Wuchs können auf verschiedene Ursachen zurückgehen. Ob ein Virus dahintersteckt, klärt sicher erst eine Laboruntersuchung.
Blattläuse und Schnecken: was an Zierpflanzen allgemein gilt
Findest du Läuse an Krokusblättern, gilt dasselbe wie bei Zierpflanzen allgemein. Blattläuse sitzen häufig an Blattunterseiten und Triebspitzen. Sie können gekräuselte Blätter und HonigtauHonigtau ist die zuckerhaltige Ausscheidung von Blattläusen, die die Blätter verklebt. Auf ihm können sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln, außerdem fressen Ameisen ihn. verursachen, auf dem sich später Rußtau bildet. Schau vor jedem Eingriff, ob schon Marienkäfer, Florfliegen- oder SchwebfliegenlarvenSchwebfliegenlarven sind die Larven der Schwebfliegen und zählen zu den wirksamsten natürlichen Gegenspielern der Blattläuse im Garten. Sie fressen alle Blattlausstadien und gehören auch zu den natürlichen Feinden verschiedener Milben. auf den Blättern sitzen, denn vorhandene Nützlinge können einen Eingriff überflüssig machen. Bei schwachem Befall kann Abspritzen mit Wasser als erste Maßnahme ausreichen.
Wassermangel und stark stickstoffbetonte Düngung können einen stärkeren Blattlausbesatz begünstigen. Hausmitteln wie SchmierseifeEine Schmierseifenlösung ist in Wasser aufgelöste Schmierseife, die als altes Hausmittel auf Pflanzen gesprüht wird. Sie legt sich als flüssiger Film über Schädlinge wie Blattläuse, die dadurch ersticken. oder BrennnesseljaucheBrennnesseljauche ist ein selbst angesetzter Flüssigdünger aus Brennnesselblättern, die zehn bis 14 Tage in Wasser gären. Sie liefert schnell verfügbaren Stickstoff und eignet sich besonders für stark zehrendes Gemüse. sagt man nach, dass sie Läuse vertreiben. Ich bleibe beim Wasserstrahl, weil ich die Wirkung solcher Hausmittel an Krokussen nicht einschätzen kann.
Siehst du Schnecken an jungen Krokustrieben, sammle sie ab. Ein Schneckenzaun wirkt nur zuverlässig, wenn du die Tiere im Inneren absammelst und überhängende Pflanzen keine Kletterbrücken bilden. Offene Bierfallen können Schnecken aus benachbarten Gärten anlocken, und nur ein kleiner Teil der angelockten Tiere fällt hinein. Außerdem können solche Fallen Nützlinge töten. Eine feuchte Mulchdecke kann Nacktschnecken begünstigen, deshalb wägst du ihren Nutzen gegen den Fraß ab.
Vorbeugen: gesunde Knollen und ein Platz ohne Staunässe
Krokusse gedeihen sonnig bis halbschattig auf lockerem, humosem und durchlässigem Boden ohne stauende Nässe. Bleibt das Wasser stehen, steigt das Risiko für faule Knollen. Platzwahl, Pflanzung und Pflege über das Jahr findest du im Ratgeber dazu, welchen Standort Krokusse brauchen und wie du sie über Blüte und Ruhephase pflegst.
Knollen auswählen: was du beim Kauf steuern kannst
Beim Kauf steuerst du drei Dinge: die Art passend zum Licht, die Qualität der Knollen und ihre Größe.
Beim Licht unterscheiden sich die Gruppen. Frühblühende botanische Krokusse bevorzugen volle Sonne, während Gartenkrokusse auch Halbschatten vertragen. Für einen halbschattigen Platz nimmst du deshalb Gartenkrokusse. Zwischen und vor Gehölzen können Krokusse in durchlässigem, humosem Boden verwildern.
Bei der Knolle selbst zählt, was du fühlst und siehst. Pflanzfähige Knollen sind trocken, fest und glatthäutig. Sie zeigen keine weichen, kranken oder angefressenen Stellen, sind nicht geschrumpft und tragen keinen Schimmel. Eine größere Knolle ist bei Blumenzwiebeln ein Hinweis auf eine kräftigere Blüte. Ich drücke jede Knolle vor dem Pflanzen kurz zwischen Daumen und Zeigefinger und lege weiche Exemplare zur Seite.
Herbstkrokusse wie Crocus speciosus und der Safrankrokus kommen schon von Ende August bis Mitte September in die Erde. Für sie gilt beim Kauf dieselbe Prüfung, nur früher im Jahr.
Ist die Knolle fest und trocken? Ist die Haut glatt? Fehlen weiche, kranke oder angefressene Stellen? Ist sie nicht geschrumpft und frei von Schimmel? Liegt sie bis zur Pflanzung dunkel, luftig und außerhalb geschlossener Beutel?
Nach einem Befall: so gehst du vor
Gezielte Maßnahmen setzen sorgfältige Beobachtung und eine korrekte Diagnose voraus. Schau dir deshalb zuerst an, wie viele Pflanzen betroffen sind und wie sich der Schaden im Beet verteilt. Befallene Pflanzenteile und weiche Knollen gehören in den Hausmüll, nicht auf den Kompost. Werkzeug und Schuhe reinigst du nach der Arbeit an befallenen Stellen.
Bleibt die Ursache unklar, kann eine Pflanzenschutzberatung weiterhelfen. Für die Diagnose sind Angaben über Befallsumfang, Befallsverteilung und bisherige Pflanzenschutzmaßnahmen hilfreich. Ich notiere mir solche Angaben, sobald mir ein Schaden auffällt, und fotografiere die betroffenen Stellen.
Chemische Mittel: nur im engen Rahmen
Chemischer Pflanzenschutz kommt für mich erst infrage, wenn die Ursache feststeht und Kontrolle, Hygiene und Schutzkörbe nicht reichen. Im Hausgarten dürfen Pflanzenschutzmittel nur entsprechend der Freigabe für nichtberufliche Anwender eingesetzt werden. Dabei gilt die Kombination aus Kultur und Schadorganismus, die in der Gebrauchsanleitung genannt ist. Halte dich an die Gebrauchsanweisung, trag Schutzkleidung, beachte Wartezeiten und entsorge Reste nach den Vorgaben.
Frühjahrsblühende Krokusse liefern Bienen und Hummeln früh im Jahr Pollen und Nektar. Ein Mittel kann deshalb gerade zur Krokusblüte Bestäuber und andere Nützlinge treffen. Was Krokusse für Insekten bedeuten und wie du sie bienenfreundlich pflanzt, liest du im Ratgeber zu Krokussen als Nahrung für Bienen und Hummeln.
Pflanzlich heißt nicht automatisch erlaubt. Ein Pflanzenextrakt wird nicht allein wegen seiner Herkunft zum Pflanzenschutz-Grundstoff, denn auch solche Extrakte können wegen Risiken oder unerfüllter Anforderungen abgelehnt werden. Selbst bei genehmigten Grundstoffen sind Kultur, SchaderregerSchaderreger ist im Pflanzenschutz der Sammelbegriff für Schädlinge und Krankheitserreger, die Pflanzen befallen: etwa Insekten oder Fadenwürmer (Nematoden) sowie Pilze, Bakterien und Viren., Anwendungsart, Konzentration und Aufwandmenge verbindlich festgelegt.

