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Schmierseifenlösung

Eine Schmierseifenlösung ist in Wasser aufgelöste Schmierseife, die als altes Hausmittel auf Pflanzen gesprüht wird. Sie legt sich als flüssiger Film über Schädlinge wie Blattläuse, die dadurch ersticken.

Eingesetzt wird sie vor allem gegen Blattläuse, Schmier- und Wollläuse, Weiße Fliege und Spinnmilben. Die Seife sollte nicht aus Mineralöl hergestellt sein und weder Duft- noch Farbstoffe enthalten. Gesprüht wird gründlich und tropfnass, am besten am Abend, wenn der tägliche Bienenflug beendet ist, damit möglichst wenige Nützlinge mitgetroffen werden. Prüfe gegebenenfalls vorher, ob die Pflanze die Lösung verträgt.

Rechtlich hat Schmierseife keinen Status als zugelassener Grundstoff, sie gilt als altes Hausmittel. Für viele solcher Mittel fehlt der wissenschaftliche Nachweis, weil sie bislang kaum erforscht wurden. Auch Hausmittel haben Nebenwirkungen. Deshalb gehen vorbeugende Maßnahmen immer vor, und vor jeder Behandlung steht eine gründliche Diagnose der Schadursache.

Beispiel aus dem Garten

Löse ich Schmierseife ohne Duft- und Farbstoffe in Wasser auf, entsteht eine Schmierseifenlösung, die ich gegen Blattläuse sprühen kann. Ich sprühe sie erst am Abend, wenn der Bienenflug vorbei ist, und teste vorher, ob die Pflanze sie verträgt.

Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ↗ – Sechs Hausmittel gegen Blattläuse und andere Schädlinge und Pflanzenkrankheiten im Garten (letzte Aktualisierung 20. Oktober 2025), Abschnitte „In Kürze“, „Integrierter Pflanzenschutz auch im privaten Garten“ und „1. Schmier- und Kernseife“. Geprüft am .

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