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Schaderreger

Schaderreger ist im Pflanzenschutz der Sammelbegriff für Schädlinge und Krankheitserreger, die Pflanzen befallen: etwa Insekten oder Fadenwürmer (Nematoden) sowie Pilze, Bakterien und Viren.

Der Begriff umfasst tierische Schaderreger wie Blattläuse, andere Insekten oder Nematoden (Fadenwürmer), die an der Pflanze saugen oder fressen, und Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien und Viren. Du erkennst sie an typischen Spuren: Fraßstellen an Blättern oder Wurzeln, Beläge, Blattflecken, Fäulnis oder Welke, bei Viren oft mosaikartig aufgehellte Blätter oder verformte Früchte. Das Wort lautet in Einzahl und Mehrzahl gleich.

Die genaue Bestimmung ist wichtig, weil sich die passende Gegenmaßnahme danach richtet, welcher Schaderreger vorliegt. Viren gelangen zum Beispiel über Gießwasser oder verunreinigtes Werkzeug von Pflanze zu Pflanze, häufig aber über Blattläuse oder Zikaden. Abzugrenzen ist der Schädling: Damit sind meist nur die tierischen Schaderreger gemeint, nicht Pilze, Bakterien oder Viren.

Beispiel aus dem Garten

Entdecke ich an meinen Tomaten angefressene Blätter oder einen Belag, frage ich mich zuerst, welcher Schaderreger dahintersteckt: ein Tier, das frisst oder saugt, oder ein Krankheitserreger wie ein Pilz. Dazu sehe ich mir die Pflanze genau an, auch die Blattunterseiten, und entscheide erst danach, was ich tue.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (landwirtschaft.sachsen.de) ↗ – Schaderreger an Pflanzen, Einleitung sowie Abschnitte Viren / Viroide, Bakterien / Phytoplasmen, Pilze und Tierische Schaderreger. Geprüft am .

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