Paprika aussäen: Aussaatzeit, Keimtemperatur und Anzucht bis zum Auspflanzen
- Paprika säst du im Februar im Haus aus; je nach Kulturziel reichen die Empfehlungen von Januar bis Anfang April.
- Zum Keimen brauchen die Samen Wärme: Als untere Keimtemperatur von Capsicum annuum gelten 20 bis 25 °C.
- Die Samen kommen 0,2 bis 1 cm tief in die Erde, denn Paprika ist kein Lichtkeimer.
- Nach dem Auflaufen stehen die Sämlinge hell und etwas kühler, bei 18 bis 20 °C.
- Pikiert wird je nach Anleitung ab den ersten Laubblättchen bis zum Stadium mit 2 Blattpaaren.
- Abgehärtet wird tagsüber bei mindestens 15 °C Lufttemperatur; dauerhaft ins Freie geht es erst nach Ende der Frostgefahr.

Paprika braucht vom Samen bis zur Ernte eine lange Saison, und der Saattag entscheidet, wie viel davon dir bleibt. Säst du spät, wird die Zeit bis zum Ende der Erntezeit im Oktober knapp. Säst du sehr früh, brauchen die Sämlinge besonders gute Lichtbedingungen, sonst können sie lang und weich wachsen. Ich plane meine Paprika deshalb rückwärts: erst den Pflanztermin, dann den Tag der Aussaat.
Die Keimwerte in diesem Ratgeber gelten für Capsicum annuum, die Art der Gemüsepaprika. Zu ihr gehört auch ein Teil der Chilis. Andere Chilis zählen zu Arten wie Capsicum baccatum oder Capsicum chinense, für sie gilt die Angabe auf der Saatgut-Tüte. Auch hinter dem Namen Glockenpaprika kann Capsicum baccatum stecken, deshalb gibt es einen eigenen Ratgeber dazu, wie du Glockenpaprika vorziehst.
Warum der Aussaattermin bei Paprika zählt
Capsicum annuum ist nicht winterhart und wird als einjährige Kultur gezogen. Ihre Kulturdauer liegt bei 84 bis 180 Tagen. Dauerhaft ins Freie darf die Pflanze aber erst, wenn kein Frost mehr droht. Beides zusammen erklärt die Vorkultur: Ein Teil der langen KulturzeitDie Kulturzeit ist die Zeitspanne, die eine Gemüseart von der Aussaat oder Pflanzung bis zur Ernte braucht. Je nach Art ist sie kurz wie bei Radieschen oder lang wie bei Herbstkohl. muss im Haus stattfinden, bevor draußen die Saison beginnt. Geerntet wird bei Capsicum annuum dann von Juni bis Oktober.
Ich lege für jede Sorte zuerst fest, wohin sie kommt: ins Gewächshaus, in den Kübel oder ins Beet. Erst danach suche ich den Saattag heraus. Auf jedes Etikett schreibe ich Sorte und Aussaatdatum.
Anbaukalender für Paprika
Die Tabelle zeigt die Stationen von der Aussaat bis zur Ernte. Die Pflanztermine sind Anhaltspunkte, das Wetter in deinem Jahr kann sie verschieben.
| Station | Zeitraum oder Dauer |
|---|---|
| Aussaat im Haus | Februar, je nach Kulturziel Januar bis Anfang April |
| Keimdauer bei Capsicum annuum | 7 bis 14 Tage |
| Pikieren | ab den ersten Laubblättchen bis zum Stadium mit 2 Blattpaaren |
| Anzucht bis zur Pflanzung ins Kleingewächshaus | etwa 60 Tage |
| Anzucht von Balkon-Jungpflanzen | mindestens 10 Wochen |
| Pflanzen im beheizbaren Kleingewächshaus | etwa Mitte April |
| Pflanzen im unbeheizten Kleingewächshaus | Anfang bis Mitte Mai |
| Auspflanzen ins Freiland | Mitte bis Ende Mai, bei mildem Wetter ohne Frost |
| Erste Ernte | etwa 6 Wochen ab dem Pflanzen |
| Erntezeit bei Capsicum annuum | Juni bis Oktober |
Die erste Ernte zählst du ab dem Pflanzen, nicht ab der Aussaat. Diese Faustregel legt außerdem weder Sorte noch Farbreife fest. Den Aussaatkalender für Paprika und Chili zum Ausdrucken hänge ich mir neben die Anzuchtschalen.
Wann säst du Paprika aus?
Aussaat im Haus: der Februar als Regel
Paprika und Chili kommen im Februar in die Saatschale, und zwar im Haus, weil ihre Anzucht lange dauert. Je nach Kulturziel reichen die Empfehlungen von Januar bis Anfang April. Für frühe Aussaaten brauchst du besonders gute Lichtbedingungen am Anzuchtplatz. Fehlt dir ein heller Platz, verschiebst du die Aussaat lieber nach hinten als nach vorn.
Den Termin an deine Region anpassen
Für deine Region zählt vor allem der Pflanztermin, denn von ihm hängt der Saattag ab. Ins Freiland kommt Paprika erst bei mildem Wetter ohne Frost, und wann das so weit ist, hängt von deinem Ort ab. Die EisheiligenDie Eisheiligen sind die Namenstage von fünf Heiligen vom 11. bis 15. Mai. Bauernregeln zufolge häufen sich dann späte Frostnächte, deshalb gelten sie im Garten als Merkdatum für die Spätfrostgefahr. Mitte Mai gelten als übliche Marke, entscheidend bleibt aber das tatsächliche Wetter. Unter Glas kannst du früher pflanzen als im Beet. Wo der Frost länger bleibt, rückt der Pflanztermin nach hinten und mit ihm der Saattag.
Schreib auf, wohin deine Paprika kommt, und notiere den passenden Pflanztermin. Zähl davon die Anzuchtdauer zurück: etwa 60 Tage bis zur Pflanzung ins Kleingewächshaus, mindestens 10 Wochen für Balkon-Jungpflanzen. Das Ergebnis ist dein Saattag.
Direktsaat ins Beet
Eine Direktsaat ins Beet plane ich bei Paprika nicht ein. Die Samen brauchen zum Keimen Wärme, als untere Keimtemperatur von Capsicum annuum gelten 20 bis 25 °C. Schon im niedrigen Plusbereich reagiert Paprika außerdem mit Wachstumsstockungen. Selbst vorgezogene Pflanzen schützt du nach dem Auspflanzen mit Haube oder FrühbeetEin Frühbeet, auch Frühbeetkasten genannt, ist ein Beetkasten, der die Wachstumsbedingungen für Gemüse verbessert. Darin kannst du früher aussäen und ein bis drei Wochen früher ernten als im offenen Beet., bis sie gut angewachsen sind. Wer erst nach dem Frost direkt ins Beet sät, beginnt die Anzucht also zu dem Zeitpunkt, an dem vorgezogene Pflanzen schon gesetzt werden.
Vorbereitung: Saatgut, Erde und Gefäße
Sorte und Saatgut wählen
Ich wähle die Sorte nach dem Platz, den ich ihr bieten kann. Ein paar Beispiele zeigen, wie verschieden die Ansprüche ausfallen:
| Sorte | Typ | Eignung |
|---|---|---|
| Albaregia | frühe Freilandpaprika | gute Standfestigkeit, Früchte reifen von Hellgelb nach Orangerot ab |
| Neusiedler Ideal | mittelfrühe Gemüsepaprika | warme, sonnige und windgeschützte Freilandlagen |
| Jubilandska | samenfeste Blockpaprika | wird als biologisch erzeugtes Saatgut angeboten |
| Hamik | orangefrüchtige Paprika | Kübel und Töpfe auf Balkon und Terrasse |
| Radja | Snackpaprika | wächst niedrig und stabil, leuchtend gelbe Früchte |
| Zlata | milde Spitzpaprika | Kübel |
Spitzpaprika gehört ebenfalls zu Capsicum annuum, die Keimwerte gelten also auch für sie. Was bis zur Pflege in der Wachstumsphase dazukommt, zeigt dir der Ratgeber, wie du Spitzpaprika anbaust. Gärtnerst du biologisch, greifst du möglichst zu Bio-Saatgut. Was beim biologischen Paprikaanbau anders ist, liest du in einem eigenen Ratgeber.
Willst du später eigene Samen ernten, nimm samenfeste Sorten. Nachkommen von F1-HybridenF1-Hybriden sind Sorten, deren Saatgut aus der gezielten Kreuzung zweier ausgewählter Elternlinien stammt. Die Pflanzen dieser ersten Nachkommengeneration (F1) wachsen häufig sehr einheitlich, ihre eigenen Samen bringen die Sorte aber nicht zuverlässig wieder hervor. können uneinheitlich ausfallen. Die Samen stammen dann aus voll ausgereiften Früchten und trocknen auf einer trockenen Unterlage an einem warmen Ort. Mehr dazu findest du im Ratgeber, wie Vermehrung und Verarbeitung von Paprika gelingen.
Geöffnete Saatpäckchen lagerst du kühl und trocken. Bei älteren Samen zeigt eine Probeaussaat, ob sie noch keimen.
Aussaaterde und Anzuchtgefäße
Für die Aussaat nimmst du torffreie Aussaaterde mit geringem Nährstoffgehalt und feiner, lockerer Struktur. Das Anzuchtsubstrat soll salzarm sein. Gedüngtes Kultursubstrat brauchst du erst beim Pikieren.
Du kannst in eine Saatschale säen und die Sämlinge später pikieren. Ich säe lieber einzeln in kleine Töpfe oder Multitopfplatten, ein Korn je Zelle, dann entfällt das Pikieren. Eine durchsichtige Abdeckung hält die Saat feucht, bis die ersten Keimlinge erscheinen.
torffreie, nährstoffarme Aussaaterde · Saatschale oder Multitopfplatte · durchsichtige Abdeckung · Thermometer für den Anzuchtplatz · Töpfe mit 8 bis 10 cm Durchmesser · gedüngtes Kultursubstrat zum Pikieren · Etiketten für Sorte und Datum
Paprika aussäen: Tiefe, Abstand, Feuchte
Ich fülle die Schale mit Aussaaterde, streiche sie glatt und feuchte sie gleichmäßig an. In die Erde ziehst du flache Saatrillen. Die Samen legst du 0,2 bis 1 cm tief und deckst sie mit Erde ab.
In der Saatschale liegen die Körner etwa 2 cm auseinander, in Saatrillen mit 4 cm Abstand. Die Saattiefe beträgt 0,2 bis 1 cm.
Danach hältst du die Erde gleichmäßig feucht, aber ohne Staunässe. Die Abdeckung nimmst du ab, sobald die ersten Keimlinge erscheinen. Bevor die Haube auf die Schale kommt, beschrifte ich jede Rille mit der Sorte.
„Paprika ist ein Lichtkeimer und bleibt unbedeckt.“ Das stimmt nicht, Paprika ist kein Lichtkeimer. Du deckst die Samen deshalb mit Erde ab. Viel Licht brauchen erst die Sämlinge, sobald sie aufgelaufen sind.
Welche Temperatur braucht Paprika in der Anzucht?
Paprikasamen brauchen Wärme zum Keimen, die Sämlinge danach etwas weniger. Die Werte unterscheiden sich je nach Phase:
| Phase | Temperatur |
|---|---|
| Aussaat nach einer Anleitung | 20 °C |
| Untere Keimtemperatur von Capsicum annuum | 20 bis 25 °C |
| Obere Keimtemperatur von Capsicum annuum | 25 bis 28 °C |
| Nach der Keimung, an einem hellen Platz | 18 bis 20 °C |
| Pikierte Sämlinge nach dem Einwurzeln, Anzucht für das Kleingewächshaus | etwa 18 °C |
| AbhärtenAbhärten heißt, drinnen vorgezogene Jungpflanzen vor dem Auspflanzen schrittweise an das Wetter im Freien und an die volle Sonne zu gewöhnen. Dafür stehen sie zunächst tagsüber draußen im Schatten. draußen, tagsüber | mindestens 15 °C Lufttemperatur |
| Abhärten, Pflanzen nachts einräumen | unter 10 °C |
Die Keimdauer liegt bei 7 bis 14 Tagen. Ich messe die Temperatur mit einem Thermometer direkt neben der Saatschale, nicht irgendwo im Raum. Sobald die Keimlinge da sind, kommt die Schale an einen hellen, etwas kühleren Platz.
Die Schale bleibt nach dem Auflaufen am warmen Keimplatz stehen. Nach der Keimung brauchen Jungpflanzen ausreichend Licht und weniger Wärme als in der Keimphase, sonst können sie lang und weich wachsen.
Pflege der Keimlinge: Licht und Wasser
Licht nach dem Auflaufen
Nach dem Auflaufen brauchen Paprikasämlinge viel Licht. Ein helles Südfenster ist dafür ein geeigneter Platz. Bei frühen Aussaaten kommt es besonders auf gute Lichtbedingungen an. Ich stelle die Schalen so nah ans Fenster, wie es die Fensterbank erlaubt.
Gießen und Luftfeuchte
Während der Anzucht gießt du mäßig. Das Substrat bleibt feucht, aber nicht nass, denn zu nasses Substrat hemmt das Wurzelwachstum und begünstigt Welkepilze. Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann Pilzbefall fördern. Deshalb bleibt die Haube ab, sobald die Keimlinge da sind.
Bei torffreier Erde kann die Oberfläche schon trocken sein, während es weiter unten noch nass ist. Vor dem Gießen prüfe ich deshalb auch die Feuchte unter der Oberfläche.
Pikieren: Wann und wie die Sämlinge umziehen
Wann pikiert wird, beschreiben die Anleitungen unterschiedlich: ab den ersten Laubblättchen bis zum Stadium mit 2 Blattpaaren. Ich warte, bis sich in der Triebmitte die ersten Laubblätter bilden.
- Fülle Töpfe mit 8 bis 10 cm Durchmesser mit gedüngtem Kultursubstrat.
- Stich mit dem PikierstabDer Pikierstab ist ein Werkzeug zum Pikieren: Mit ihm bohrst du Pflanzlöcher in die Erde, hebst Sämlinge vorsichtig aus dem Aussaatgefäß und drückst ihre Wurzel ins neue Loch. ein Pflanzloch und lockere den Sämling aus der Schale.
- Fass ihn dabei an einem KeimblattKeimblätter sind die ersten Blätter einer keimenden Pflanze und gehören schon zum Embryo im Samen. Sie ernähren den Keimling, bis die ersten Laubblätter seine Versorgung übernehmen., nicht am Stängel.
- Setz ihn ein, drück die Erde leicht an und gieß an.
Nach dem Einwurzeln stellst du die Töpfe etwas kühler. Bei der Anzucht für das Kleingewächshaus sollen die Temperaturen dann bei etwa 18 °C liegen. Hast du einzeln in Multitopfplatten gesät, entfällt dieser Schritt.
Abhärten: Jungpflanzen an draußen gewöhnen
Bevor die Jungpflanzen dauerhaft ins Freie ziehen, gewöhnst du sie schrittweise an Sonne und Außenluft. Tagsüber dürfen sie bei mindestens 15 °C Lufttemperatur geschützt nach draußen. Zuerst stehen sie im Halbschatten ohne direkte Sonne, später in der Sonne. Anfangs räumst du sie jede Nacht wieder ein. Sinkt die Nachttemperatur unter 10 °C, holst du sie auch später herein.
Ich stelle die Töpfe zu Beginn an die geschützte Hauswand unter dem Vordach.
Paprika reagiert schon im niedrigen Plusbereich mit Wachstumsstockungen. Eine kalte Nacht draußen kann die Anzucht deshalb aufhalten.
Wann kommt Paprika ins Freie?
Dauerhaft ins Freie kommt Paprika erst nach Ende der Frostgefahr. Ins Beet setzt du sie je nach Witterung zwischen Mitte und Ende Mai, wenn es mild ist und kein Frost mehr kommt. Unter Glas geht es früher. Im beheizbaren Kleingewächshaus wird etwa Mitte April gepflanzt. Im unbeheizten Kleingewächshaus wartest du bis Anfang oder Mitte Mai, denn dort können die Temperaturen unter 0 °C fallen.
Du setzt die Jungpflanzen so tief, wie sie zuvor im Anzuchttopf standen. Im Freiland schützt eine Haube oder ein Frühbeet die frisch gesetzten Pflanzen, bis sie gut angewachsen sind.
Im Beet stehen die Pflanzen in der Reihe 30 bis 50 cm auseinander. Zwischen den Reihen lässt du ebenfalls 30 bis 50 cm Platz. Gleich beim Setzen bekommt jede Pflanze ihren eigenen Stab. Die Abstände zeichne ich vorher im Beetplaner ein. Für Balkon und Terrasse nimmst du ein Gefäß mit mindestens 10 l Volumen.
Häufige Probleme bei Keimung und Jungpflanzen
Die Samen keimen nicht
Zeigt sich nach der üblichen Keimdauer nichts, kann es am Anzuchtplatz zu kühl sein. Miss direkt an der Schale nach und vergleiche den Wert mit der unteren Keimtemperatur. Prüf außerdem, ob die Erde feucht, aber nicht nass ist. Bei älteren Samen zeigt eine Probeaussaat, ob sie noch keimfähig sind.
Die Sämlinge werden lang und dünn
Lange, weiche Sämlinge können auf zu wenig Licht hindeuten, aber auch auf zu viel Wärme nach der Keimung. Stell die Schale an den hellsten Platz, den du hast. Senk die Temperatur auf 18 bis 20 °C.
Die Sämlinge welken
Welke bedeutet nicht zwangsläufig Wassermangel. Auch Hitze oder Wurzeln, die durch Dauernässe geschädigt sind, können dahinterstecken. Zu nasses Substrat begünstigt außerdem Welkepilze. Prüf deshalb erst die Feuchte, bevor du gießt. Substrat, in dem Wurzelfäule aufgetreten ist, verwendest du nicht wieder.
Die Jungpflanzen stocken nach dem Auspflanzen
Stockt das Wachstum nach einer kühlen Phase, kann Kälte dahinterstecken. Paprika reagiert schon im niedrigen Plusbereich mit Wachstumsstockungen. Pflanz deshalb erst bei mildem Wetter ohne Frost und schütz die frisch gesetzten Pflanzen mit Haube oder Frühbeet.
Nach dem Auspflanzen: Standort, Pflege und Ernte
Paprika gedeiht an einem warmen, sonnigen und windgeschützten Platz mit lockerem, humusreichem Boden. Worauf du bei der Wahl im Garten und unter Glas achtest, liest du im Ratgeber, welcher Standort im Garten zu Paprika passt.
Nach dem Pflanzen geht es um gleichmäßiges Gießen, Nachdüngen im Gefäß und das Anbinden an den Stab. Wassermangel kann bei Paprika Blütenabwurf, Fruchtrisse und BlütenendfäuleBlütenendfäule ist eine physiologische Störung vor allem an Tomaten und Paprika: Durch Calciummangel in der Frucht bildet sich an der Blütenansatzstelle ein dunkler, wässriger Fleck, der später eintrocknet und verhärtet. Sie ist kein Pilz- oder Schädlingsbefall. verursachen. Wie es danach weitergeht, findest du im großen Paprika-Ratgeber unter Pflege, Gießen und Düngen von Paprika und Chili.
Bei Capsicum annuum wird von Juni bis Oktober geerntet. Die erste Frucht erwartest du etwa 6 Wochen ab dem Pflanzen, als groben Anhaltspunkt ohne Festlegung auf Sorte oder Farbreife. Wann eine Frucht reif ist und wie du sie lagerst, steht im selben Ratgeber unter Ernte und Lagern.





