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Sellerie-Chips im Backofen: So werden Stangensellerie-Scheiben knusprig

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 5 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Stangensellerie in Stiele teilen, unter fließendem Wasser waschen, grobe Fäden bei Bedarf abziehen und trocken tupfen.
  • Die Stiele in dünne, etwa gleich große Scheiben hobeln.
  • Scheiben mit Olivenöl und Gewürzen vermengen und einzeln auf Backpapier verteilen.
  • Beim Backen die Ofentür gelegentlich öffnen, damit der Wasserdampf entweichen kann.
  • Fertig sind die Chips, wenn sie knusprig sind, ohne stark zu bräunen.
  • Abgekühlt luftdicht, dunkel und trocken aufbewahren.
Stangensellerie-Pflanzen wachsen in Reihen auf einem Acker.
Foto: york010 · Depositphotos Standard License · Quelle ↗

Stangensellerie-Chips mache ich, wenn im Beet mehr Stangen stehen, als wir roh wegknabbern. Beim Backen richte ich mich nicht nach der Uhr, sondern nach den Scheiben, die knusprig werden sollen, ohne stark zu bräunen. Dafür achte ich auf drei Dinge: gleich große Scheiben, eine einzige Lage auf dem Blech und Wasserdampf, der aus dem Ofen entweichen kann.

Was brauchst du für Sellerie-Chips?

Frischer Stangensellerie hat feste Stangen und frisches Blattgrün. Welke, biegsame Stiele lasse ich für Chips liegen und nehme sie lieber für die Suppe.

Mini-Checkliste

frischer Stangensellerie, Gemüsehobel oder scharfes Messer, Küchentuch zum Abtupfen, Olivenöl, Gewürze nach Wahl, Backblech mit Backpapier.

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Wie bereitest du den Stangensellerie vor?

Für Chips verwendest du die fleischigen Blattstiele des Stangenselleries, den viele auch Bleichsellerie nennen. Ich teile den Bund in einzelne Stiele und wasche sie gründlich unter fließendem Trinkwasser. Wirken die äußeren Stangen grob, ziehe ich die gröberen Fäden mit einem kleinen Messer ab.

Die Blätter schneide ich vor dem Hobeln ab. Frisch sind sie essbar und geben fein gehackt eine Würze, zum Beispiel für den Dip zu den Chips. Für essbare Blätter nehme ich Stangensellerie aus dem eigenen, unbehandelten Beet oder saisonale Bio-Ware. Zum Schluss tupfe ich die Stiele mit einem Küchentuch trocken, damit sie ohne Tropfwasser auf den Hobel kommen.

Wie dünn schneidest du die Scheiben?

Ich hoble die Stiele quer oder leicht schräg in dünne Scheiben. Wie bei jedem Gemüse, das trocknen soll, sollten sie dabei etwa gleich groß werden. Deshalb stelle ich den Hobel einmal ein und lasse die Einstellung für den ganzen Bund stehen. Mit dem Messer geht es auch, wenn du ruhig und gleichmäßig schneidest.

Tipp

Die dünnen Enden und die Reste vom Stielansatz sammle ich für Suppe oder Eintopf. Gedünstet oder angebraten eignet sich Stangensellerie gut für beides.

Sellerie-Chips im Backofen: So gehe ich vor

Im Ofen behandle ich Stangensellerie wie andere Gemüsechips aus Möhren, Pastinaken, Roter Bete oder Topinambur.

  1. Lege das Blech mit Backpapier aus. Alufolie nehme ich dafür nicht, weil salzige Lebensmittel beim Erhitzen keinen direkten Kontakt mit Alufolie haben sollten.
  2. Vermenge die trockenen Scheiben in einer Schüssel mit Olivenöl und Gewürzen, bis jede Scheibe glänzt.
  3. Verteile die Scheiben gleichmäßig auf dem Blech, jede für sich und ohne Überlappung.
  4. Öffne beim Backen gelegentlich die Ofentür, damit der Wasserdampf entweichen kann.
  5. Schau beim Öffnen auf die Scheiben und nimm die heraus, die schon knusprig sind.
  6. Lass die Chips auf einem Gitter oder dem Blech auskühlen.

Die Hitze richte ich nach den Scheiben, nicht nach einer festen Zahl. Nehmen sie Farbe an, bevor sie knusprig sind, drehe ich den Ofen herunter.

Häufiger Fehler

Zu viele Scheiben auf einem Blech, die übereinanderliegen. Verteile sie in einer einzigen Lage; was nicht mehr passt, backe ich in einer zweiten Runde.

Woran erkennst du, dass die Chips fertig sind?

Fertig sind Sellerie-Chips, wenn sie knusprig sind, ohne stark zu bräunen. Zur Probe nehme ich eine Scheibe heraus, lasse sie auf dem Brett abkühlen und breche sie. Bricht sie mit einem Knacken, ist das Blech fertig. Biegt sie sich noch, kommt das Blech zurück in den Ofen.

Marias Erfahrung

Ich backe ein Blech nach dem anderen und bleibe dabei in der Küche. Scheiben, die schon Farbe nehmen, sammle ich zuerst ab, die übrigen dürfen weitertrocknen.

Geht es auch im Dörrgerät oder in der Heißluftfritteuse?

Ich mache Sellerie-Chips auch im Dörrgerät und in der Heißluftfritteuse. Vorbereitung, Schnitt und Ziel bleiben gleich: knusprige Scheiben, die nicht stark bräunen. Anders sind nur das Auslegen und das Nachsehen.

Gerät So lege ich die Scheiben Darauf achte ich
Backofen einzeln auf Backpapier, ohne Überlappung Tür gelegentlich öffnen, fertige Scheiben zuerst herausnehmen
Dörrgerät einzeln auf die Einschübe, ohne Überlappung trocknen lassen, bis eine abgekühlte Probescheibe knackt
Heißluftfritteuse in einer Lage in den Korb aneinanderklebende Scheiben lösen, herausnehmen, bevor sie stark bräunen

Wie würzt du Sellerie-Chips?

Salz und Gewürze rühre ich unter das Olivenöl, bevor die Scheiben aufs Blech kommen. So bekommt jede Scheibe beim Vermengen Würze ab.

Richtung Was ich unter das Öl mische
Klassisch Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kräuter getrockneter Thymian, Oregano oder Rosmarin
Rauchig geräuchertes Paprikapulver und Salz
Scharf Chiliflocken oder Cayennepfeffer
Würzig Currypulver und Salz

Zum Dippen rühre ich Quark mit fein gehackten Sellerieblättern an. Wer es schärfer mag, würzt den Quark zusätzlich mit frisch geriebenem Meerrettich.

Stellst du die Chips für Gäste auf den Tisch, sag dazu, dass Sellerie drinsteckt. Sellerie kann Lebensmittelallergien auslösen und zählt zu den Zutaten, die allergenbezogen gekennzeichnet werden müssen.

Wie bewahrst du Sellerie-Chips auf?

Lass die Chips vollständig abkühlen, bevor du sie verpackst. Danach kommen sie in ein luftdicht schließendes Glas oder eine Dose, die dunkel und trocken steht. Ich fülle erst ab, wenn sich die Chips auf dem Blech kühl anfühlen.

Weich gewordene Chips lege ich noch einmal auf einem Blech in den Ofen. Heraus nehme ich sie, sobald sie wieder knusprig sind und bevor sie stark bräunen.

Wofür passen die Chips außer zum Knabbern?

Zerbröselt gebe ich die Chips über einen Salat aus rohem Knollensellerie mit Äpfeln und Walnüssen. Auf einer cremigen Gemüsesuppe, etwa aus pürierten Mairüben, nehme ich sie statt Croutons.

Passt dazu

Stangensellerie eignet sich auch roh für Dips oder gedünstet und angebraten für Eintopf, Soße und Risotto. Mehr dazu, wie du Stangensellerie in der Küche zubereitest.

Was ist mit den Nährwerten?

Für rohen Bleichsellerie nennen die Nährwerttabellen 17 kcal je 100 g essbaren Anteil. Beim Trocknen wird Wasser entzogen, wodurch Mineralstoffe und Ballaststoffe konzentrierter vorliegen; der Rohwert gilt deshalb nicht für dieselbe Menge Chips. Wie du Nährwerte einordnest und warum Gemüse Lebensmittel und keine Medizin ist, liest du im Abschnitt Nährwerte und Gesundheit bei Wurzel- und Knollengemüse.

Stangensellerie aus dem eigenen Beet

Gebleichte Stangen erntest du, wenn sie etwa 25 bis 35 cm lang sind. Von der Pflanzung bis zur Ernte rechnest du im Hausgarten mit etwa 12 Wochen. Die ganze Kultur beschreibe ich in der Anleitung, wie du Stangensellerie pflanzt, pflegst und erntest. Wie du Stangensellerie selbst vorziehst und pikierst, steht in einer eigenen Anleitung.

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Häufige Fragen

Was sind Stangensellerie-Chips und wie unterscheiden sie sich von herkömmlichen Kartoffelchips?
Stangensellerie-Chips sind dünn gehobelte Scheiben aus den fleischigen Blattstielen, die du mit Olivenöl vermengst und im Ofen trocknest, bis sie knusprig sind. Der Unterschied beginnt beim Gemüse, denn du knabberst Sellerie statt Kartoffel und bestimmst Öl, Gewürze und Bräunung selbst. Denk bei Gästen daran, dass Sellerie Lebensmittelallergien auslösen kann.
Welche Zubereitungsmethoden gibt es für selbst gemachte Sellerie-Chips?
Du kannst Sellerie-Chips im Backofen, im Dörrgerät oder in der Heißluftfritteuse machen. In allen drei Fällen tupfst du die Stiele trocken, hobelst sie in etwa gleich große Scheiben und legst diese einzeln nebeneinander. Im Backofen öffnest du die Tür gelegentlich, damit der Wasserdampf entweichen kann. Fertig sind die Chips, wenn sie knusprig sind, ohne stark zu bräunen.
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