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Gehaltsklasse

Die Gehaltsklasse ist eine Einstufung im Bodenuntersuchungsbefund, die angibt, wie gut der Boden mit einem Nährstoff wie Phosphor, Kalium oder Magnesium versorgt ist. Sie reicht von A für niedrige bis E für besonders hohe Versorgung.

Lässt du eine Bodenprobe im Labor untersuchen, bekommst du für Phosphor, Kalium und Magnesium zwei Angaben: den genau gemessenen Gehalt in Milligramm je 100 Gramm Boden und die Gehaltsklasse. Der Buchstabe zeigt dir auf einen Blick, ob der Boden mit dem jeweiligen Nährstoff niedrig oder hoch versorgt ist, und daneben steht im Befund häufig eine Düngungsempfehlung. Stickstoff wird in der Standarduntersuchung nicht ermittelt, weil sein Gehalt im Boden stark schwankt.

Für den Garten ist die Gehaltsklasse wichtig, weil viele Gartenböden durch reichliches Düngen sehr gut versorgt und zum Teil überdüngt sind. Ein typischer Befund aus dem Hausgarten zeigt für Phosphor und Magnesium die Klasse E, also besonders hoch; dann verzichtest du normalerweise auf eine Düngung mit diesen Nährstoffen. Verwechsle die Gehaltsklasse nicht mit der Bodenartgruppe: Diese wird mit römischen Ziffern angegeben und sagt, ob dein Boden überwiegend aus Sand, Lehm oder Ton besteht.

Beispiel aus dem Garten

Steht in meinem Befund beim Phosphor die Gehaltsklasse E, lasse ich phosphorhaltigen Dünger auf diesem Beet weg. Gemüsebeet und Rasen beprobe ich getrennt und lese die Gehaltsklasse für jede Fläche einzeln ab.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR Rheinpfalz) ↗ – Bodenuntersuchung, Tabelle Gehaltsklassen und typisches Bodenuntersuchungsergebnis. Geprüft am .

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