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Spurenelement

Spurenelemente sind Nährstoffe, die Pflanzen nur in kleinen Mengen brauchen, ohne die sie aber nicht normal wachsen: Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Bor, Molybdän und Chlor. Man nennt sie auch Spurennährstoffe oder Mikronährstoffe.

Spurenelemente stecken im Ausgangsgestein der Mineralböden und werden kaum ausgewaschen. Die meisten Böden enthalten deshalb genug davon, doch nicht immer kann die Pflanze sie nutzen: Mit Ausnahme von Molybdän nimmt sie Spurenelemente umso besser auf, je niedriger der pH-Wert ist. Auch viel Phosphat, Kälte, Verdichtung, Trockenheit und teils Staunässe verschlechtern die Verfügbarkeit. Moorböden sind von Natur aus meist arm daran.

Eisen, Mangan, Kupfer und Zink fördern den Aufbau von Blattgrün und Eiweiß, Bor ist wichtig für die Triebspitzen sowie für Blüten, Früchte und Samen. Weil Spurenelemente in der Pflanze schlecht verlagert werden, zeigt sich ein Mangel zuerst an jungen Blättern, typisch sind Vergilbungen zwischen grün bleibenden Adern. Liegt das an einem zu hohen pH-Wert, bringt Düngen wenig, besser senkst du den pH-Wert. Ein Überschuss ist im Garten kaum zu erwarten, nur bei Bor liegen Mangel und Zuviel nah beieinander.

Beispiel aus dem Garten

Vergilben bei mir junge Blätter zwischen grün bleibenden Adern, kann ein Spurenelement wie Eisen oder Mangan fehlen. Ich prüfe dann zuerst den pH-Wert, bevor ich dünge.

Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie ↗ – Bericht 2 „Düngung im Garten – In fünf Schritten zur erfolgreichen Düngung“ (mit Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), S. 43 „Informationen zu Nährstoffen“ mit Tabelle 20 und S. 50–51 „Spurennährstoffe (Fe, Mn, Cu, Zn, B, Mo, Cl)“. Geprüft am .

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