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Depotdünger

Depotdünger ist ein mineralischer Dünger, dessen Nährstoffe von einer Hüllschicht ummantelt sind. Durch diese Hülle werden sie nicht auf einmal, sondern langsam nach und nach freigesetzt.

Bei einem Depotdünger sind die Nährstoffe von einer Hüllschicht ummantelt. Wegen dieser Hülle werden sie langsam nach und nach freigesetzt. Deine Pflanzen bekommen also nicht alles auf einmal, sondern zehren über längere Zeit von einem Vorrat, dem „Depot“. Damit unterscheidet er sich von anderen mineralischen Düngern.

Auch beim Depotdünger zählt das richtige Maß: Ob organisch oder mineralisch, Dünger sollte zum Bedarf deiner Pflanzen passen. Stickstoff, den sie nicht brauchen, wird leicht in tiefere Bodenschichten ausgewaschen und belastet das Grundwasser. Nicht verwechseln solltest du Depotdünger mit organischen Düngern wie Kompost, Mist oder Horndünger. Auch sie wirken langfristig, ihre Nährstoffe sind aber an Kohlenstoff gebunden und nicht von einer Hülle umgeben.

Beispiel aus dem Garten

Wenn ich im Gartenmarkt zwischen Horndünger und einem Depotdünger wähle, achte ich auf den Unterschied: Beide wirken langfristig, aber nur beim Depotdünger stecken mineralische Nährstoffe in einer Hüllschicht, die sie nach und nach freigibt. Die Menge richte ich bei beiden nach dem Bedarf meiner Pflanzen.

Quelle: Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL) ↗ – Richtig Düngen im Gemüsegarten, Abschnitte „Organische Dünger“ und „Sonderfall Stickstoff“. ACHTUNG, OFFEN: Der abgerufene Text bricht vor dem Unterabschnitt „Mineralische Dünger“ ab. Die Depotdünger-Definition (Kurzdefinition, Langtext Absatz 1) stand nur im Suchergebnis-Auszug derselben URL und ist durch den Abruf NICHT belegt. Bitte vor der Freigabe nachprüfen.. Geprüft am .

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