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Tiefwurzler

Tiefwurzler sind Pflanzen, deren Wurzeln bis in tiefere Bodenschichten reichen, im Gemüsegarten etwa Möhre, Pastinake, Tomate oder Mangold. Sie ergänzen sich gut mit Flachwurzlern, weil beide Wasser und Nährstoffe aus unterschiedlichen Schichten holen.

Wurzeln konkurrieren ungern um Wasser und Nährstoffe. Setzt du Tiefwurzler und Flachwurzler nebeneinander, liegen ihre Wurzeln in unterschiedlichen Bodenschichten und kommen sich kaum in die Quere. Zu den Tiefwurzlern im Gemüsebeet zählen Bohne, Möhre, Kürbis, Mangold, Paprika, Pastinake, Rote Bete, Tomate, Weißkohl, Winterendivie und Wirsing. Flachwurzler sind dagegen zum Beispiel Erbse, Feldsalat, Gurke, Kartoffel, Kohlrabi, Kopfsalat, Mais, Radieschen, Schalotte, Spinat und Zwiebel.

Auch bei der Gründüngung spielen Tiefwurzler eine Rolle. Ackerbohne, Lupine oder Sonnenblume können je nach Standort deutlich mehr als einen Meter tief wurzeln. So erschließen sie tiefere Bodenschichten und helfen, verdichtete Bereiche zu lockern. Auch Ölrettich bildet kräftige, tief reichende Pfahlwurzeln.

Beispiel aus dem Garten

Möhren und Tomaten wurzeln bis in tiefere Bodenschichten, sie sind Tiefwurzler. Neben sie setze ich Flachwurzler wie Zwiebeln oder Kopfsalat. Deren Wurzeln liegen in einer anderen Bodenschicht, und beide kommen sich kaum in die Quere.

Quelle: „Natur im Garten“ (Land Niederösterreich) ↗ – Broschüre „Pflanzen, Ernten & Genießen“ (Mai 2023), S. 9, Abschnitt „Mischkultur – Wurzeln brauchen Platz“. Geprüft am .

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