Obstsorten für Anfänger: Welche Arten und Sorten sich für den Einstieg eignen
- Geeignetes Obst für den Einstieg erkennst du an vier Punkten: passende Größe, geklärte Befruchtung, benannte Widerstandskraft und ein Standortanspruch, den dein Garten erfüllt.
- Santana und Topaz sind Beispiele für schorfresistente Apfelsorten, Sunburst ist eine selbstfruchtbare Süßkirsche.
- Apfel- und Birnbäume brauchen in der Regel eine passende andere Befruchtersorte, die auch in der Nachbarschaft stehen kann.
- Bei veredelten Bäumen bestimmt die Unterlage wesentlich die spätere Größe; Apfelbäume auf M27, M9 und M26 brauchen zeitlebens eine Stütze.
- Heidelbeeren brauchen sauren Boden mit einem pH-Wert von 4,5–5,0, im Kübel ein Substrat mit etwa 4,0–5,0.
Ein Obstbaum bleibt viele Jahre an seinem Platz. Drei Dinge kannst du nach dem Pflanzen kaum noch ändern: wie groß er wird, ob er einen Befruchter braucht und ob die Sorte zu deiner Lage passt. Ich lese in der Baumschule deshalb zuerst das Etikett mit Unterlage und Befruchtung und erst danach den Sortennamen. Klärst du diese Punkte vor dem Kauf, weißt du, wonach du im Sortiment suchst.
Obst anbauen für Anfänger: Womit fängst du an?
Für den Einstieg kommen drei Gruppen infrage. Die erste sind Apfelbäume in kleiner Form mit einer schorfresistenten Sorte wie Santana oder Topaz. Dazu kommen selbstfruchtbare Arten und Sorten, zum Beispiel die Süßkirsche Sunburst und die Aronia. Als dritte Gruppe bleiben Beerensträucher wie Johannisbeeren und Stachelbeeren, die du als Busch auf kleiner Fläche ziehst.
Das Wort anfängerfreundlich steht auf keinem Etikett. Geeignetes Obst erkennst du an vier Eigenschaften, die du einzeln prüfst:
- Die Größe passt zum Platz. Bei veredelten Obstbäumen bestimmt die Unterlage wesentlich, wie groß der Baum später wird.
- Die Befruchtung ist geklärt. Die Sorte ist selbstfruchtbar, oder eine passende andere Sorte blüht in der Nähe.
- Die Widerstandskraft ist benannt. Eine Sorte ist gegen eine bestimmte Krankheit widerstandsfähig, beim Apfel zum Beispiel gegen Schorf.
- Die Art passt zur Lage. Birnen brauchen warme Lagen, Heidelbeeren sauren Boden.
Ich gehe die Punkte in dieser Reihenfolge durch und beginne mit der Größe, weil sich danach der Platz im Garten richtet.
Frag vor dem Kauf nach vier Dingen: nach der Unterlage, nach der Befruchtung, nach der Reifezeit und danach, gegen welche Krankheit die Sorte widerstandsfähig ist. Fehlt eine Angabe auf dem Etikett, lass sie dir in der Baumschule nennen.
Wie groß wird der Baum? Die Unterlage entscheidet mit
Obstsorten werden meist veredelt, denn Sämlinge bewahren die Eigenschaften der Sorte nicht zuverlässig. Bei der Veredelung wächst die Edelsorte auf einer Unterlage. Diese Unterlage beeinflusst, wie standfest, hoch und wüchsig der Baum wird.
Dieselbe Sorte kann deshalb als kleine Spindel und als Hochstamm im Verkauf stehen. Für deinen Garten zählt die Kombination aus Baumform und Unterlage, frag also immer nach beidem.
| Baumform beim Apfel | Das gehört dazu | Platz |
|---|---|---|
| Spindel auf M9, gegebenenfalls M26 | schwache Unterlage, der Baum braucht zeitlebens eine Stütze | 2 m Abstand in der Reihe, 3,5 m Reihenabstand |
| Hochstamm auf Sämlingsunterlage | Kronenansatz nach Baumschul-Qualitätsanforderungen ab 180 cm Stammhöhe | 10 m Abstand in der Reihe, 10 m Reihenabstand |
| Echter Säulenapfel im Kübel | erbliche Säulenform, als Unterlagen werden M26 und MM106 genannt | Gefäß mit mindestens 20 l, vorzugsweise 50–70 l |
Die Abstände für Spindel und Hochstamm empfiehlt die Fachstelle für Obst und Beeren am INFORAMA für den Hausgarten. Beide Angaben gelten jeweils für genau diese Baumform und Unterlage.
Kleine Baumformen: Was bedeutet die schwache Unterlage?
Die schwachen Apfelunterlagen M27, M9 und M26 eignen sich für Buschbäume, Spindelbüsche und kleine Spaliere. Bäume auf diesen Unterlagen sind nicht standfest genug und brauchen deshalb zeitlebens eine Stütze. Plane den Pfahl also als feste Einrichtung ein und nicht als Hilfe für die ersten Jahre. Für Birnbäume auf schwachwachsenden Unterlagen gilt dasselbe, auch bei ihnen bleibt die Stütze dauerhaft stehen.
Ich messe den Platz im Garten aus, bevor ich in die Baumschule fahre, und nehme die Maße mit.
Hochstamm: Wann passt er in den Garten?
Ein Hochstamm braucht Raum nach allen Seiten. Für ausgewachsene Halb- und Hochstämme auf starkwüchsigen Unterlagen planst du mit einer Kronenbreite von etwa 8–10 m. Der Kronenansatz liegt ab 180 cm Stammhöhe, und Haushaltsstehleitern eignen sich wegen ihrer Kippgefahr nicht für die Obsternte auf gewachsenem Boden. Für die Ernte am Hochstamm brauchst du also andere Ausrüstung als die Leiter aus dem Haushalt. Ein Obstpflücker erleichtert dir das Pflücken.
Braucht der Baum einen Partner? Befruchtung vor dem Kauf klären
Apfel- und Birnbäume brauchen in der Regel eine passende andere Befruchtersorte. Diese Sorte muss nicht in deinem Garten stehen, denn auch ein Baum in der Nachbarschaft kann die Aufgabe übernehmen. Beim Apfel kommt es auf eine geeignete andere Sorte an, deren Blüte sich mit der deines Baums überlappt.
Zwei Apfelbäume derselben Sorte pflanzen, damit sie sich gegenseitig befruchten. Ein zweiter Baum derselben Sorte erfüllt diese Aufgabe nicht. Du brauchst eine geeignete andere Sorte mit überlappender Blüte.
Eine Besonderheit sind triploide Apfelsorten wie Boskoop, denn sie eignen sich nicht als Pollenspender für andere Apfelbäume. Stehen bei dir nur ein Boskoop und eine zweite Sorte, fehlt dieser zweiten Sorte also in der Regel der Befruchter. Dann braucht sie einen weiteren passenden Baum bei dir oder in der Nachbarschaft.
Ohne Partner kommen selbstfruchtbare Arten und Sorten aus. Sunburst ist eine selbstfruchtbare Süßkirschensorte. Auch die Aronia ist selbstfruchtbar, sodass eine einzelne Pflanze Früchte bilden kann. Bei Birnen für den kleinen Garten wählst du die Sorten nach Befruchtungseignung und passenden Blütezeiten aus.
Ich notiere mir im Frühjahr, wann die Apfel- und Birnbäume in den Nachbargärten blühen. Mit dieser Liste frage ich in der Baumschule nach einer Sorte, deren Blütezeit dazu passt.
Welche Apfelsorten eignen sich für den Einstieg?
Beim Apfel kannst du eine Krankheit schon mit der Sortenwahl angehen: den Apfelschorf. Er zeigt sich mit dunkelgrünen bis braunen Blattflecken und rauen, teilweise rissigen Flecken auf den Früchten. Außerdem kann er die Lagerfähigkeit der Äpfel verringern. Mehrstündige BlattnässeBlattnässe ist Wasser, das als Film oder Tropfen auf den Blättern steht, etwa nach Regen, Tau oder Gießen über die Blätter. Hält sie länger an, können Pilzerreger die Blätter leichter infizieren. gehört zu den Bedingungen, die ihn begünstigen. Das Wetter kannst du nicht wählen, die Sorte schon.
| Sorte | Eigenschaft | Das solltest du wissen |
|---|---|---|
| Santana | schorfresistent | Die ResistenzResistenz ist bei Pflanzensorten die Fähigkeit, einen bestimmten Schaderreger abzuwehren: Bei einer resistenten Sorte bleibt ein Befall stark begrenzt, und weder Wachstum noch Ertrag leiden auffällig. gilt dem Schorf, nicht sämtlichen Krankheiten. |
| Topaz | schorfresistent | Auch hier bedeutet Schorfresistenz keine allgemeine Widerstandsfähigkeit. |
| Rebella | schorftolerant | Reift etwa Mitte September, die Erträge setzen früh ein und kommen regelmäßig. |
| Alkmene | weniger krankheitsanfällige Alternative zu Cox Orange | Reift Anfang bis Mitte September. |
| Roter Bellefleur | auch für raue Lagen geeignet | Eine Möglichkeit, wenn dein Garten nicht in milder Lage liegt. |
| Freiherr von Berlepsch | braucht einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort | Passt nur in milde Lagen. |
Alte Sorten gelten oft als von Natur aus robust. Für Boskoop stimmt das so nicht: Auch diese alte Apfelsorte kann Schorf, MehltauMehltau ist die Bezeichnung für Pilzkrankheiten, die einen weißlichen oder grauen Belag auf den Blättern bilden. Man unterscheidet Echten Mehltau, der bei Trockenheit und Hitze auftritt, und Falschen Mehltau, der bei kühlem, feuchtem Wetter auftritt. und Obstbaumkrebs bekommen, und während der Blüte ist sie frostempfindlich.
Ich frage bei jeder Sorte nach, gegen welche Krankheit genau sie widerstandsfähig ist, und schreibe mir die Antwort auf. Die Reifezeit aus der Tabelle sagt dir, in welchem Monat die Ernte ansteht. Wann du pflückst und wie du einlagerst, steht im Ratgeber dazu, woran du die Erntereife verschiedener Obstarten erkennst und wie du die Früchte aufbewahrst.
Birne, Süßkirsche, Quitte und Pfirsich: Was verlangen sie von deinem Garten?
Bei den anderen Baumobstarten prüfst du zuerst, ob dein Garten ihre Ansprüche erfüllt.
Birne. Birnen brauchen tiefgründige Böden und warme Lagen. Ziehst du die Birne als Spalier an einer Wand, lässt du für die Durchlüftung etwa 15–25 cm Abstand.
Süßkirsche. Süßkirschen vertragen keine Staunässe und brauchen einen Standort, der wenig spätfrostgefährdet ist. Mit Sunburst wählst du eine selbstfruchtbare Sorte.
Quitte. Quitten bevorzugen warme, windgeschützte Standorte mit mittelschwerem, ausreichend feuchtem Boden ohne Staunässe. Kalte Lagen mindern Fruchtbarkeit und Fruchtduft. Bei Boden-pH-Werten über 7 neigen Quitten zu ChloroseChlorose ist eine unnatürliche Gelbfärbung der Blätter, weil das Blattgrün schlecht ausgebildet oder zerstört wird. Am häufigsten ist bei uns die Eisenmangel-Chlorose, oft ausgelöst durch kalkhaltigen Boden und Leitungswasser..
Pfirsich. Beim Pfirsich kommt der Regenschutz als Aufgabe dazu. Feuchte Witterung kann schon ab dem Knospenschwellen die Kräuselkrankheit begünstigen, in milden, geschützten Lagen bereits im Januar. Ein Fächerspalier wird deshalb ab dem Knospenschwellen vor Regen geschützt. Rechne diese Arbeit ein, bevor du einen Pfirsich als ersten Baum wählst.
Liegt dein Garten kalt und rau, sind Birne und Quitte also keine naheliegende Wahl. Beim Apfel eignet sich der Rote Bellefleur dagegen auch für raue Lagen.
Beerenobst und Wildobst: Welche Sträucher passen für den Einstieg?
Johannisbeeren und Stachelbeeren: Wie viel Platz brauchen sie?
Johannis- und Stachelbeeren ziehst du als Busch und pflanzt sie mit etwa 1–1,3 m Abstand. Auf dem Balkon vertragen Johannisbeeren auch leichten HalbschattenHalbschatten nennt man einen Standort, an den die Sonne nur einen Teil des Tages direkt scheint, bis zu etwa vier Stunden. Typisch sind die Ost- und Westseite von Gebäuden und Mauern oder Plätze unter Bäumen mit dichter Krone.. Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen gehören dort dagegen an sonnige Plätze.
Himbeeren und Brombeeren: Welcher Typ macht weniger Arbeit beim Schnitt?
Bei Himbeeren wählst du zwischen zwei Typen, und der Schnitt unterscheidet sie. Sommerhimbeeren verlieren nach der Ernte die abgetragenen Ruten, die neuen bleiben stehen. Herbsthimbeeren, die du nur für die Herbsternte ziehst, schneidest du im Februar vollständig bodennah ab. Bei der Herbsthimbeere musst du also keine Rute von der anderen unterscheiden.
Such den Platz für Himbeeren mit Bedacht aus. Vor einer erneuten Pflanzung am gleichen Standort wird eine Anbaupause von etwa 7 Jahren empfohlen. Bei Brombeeren gibt es mit Navaho eine Sorte, die dornenlos ist und aufrecht wächst. Die Handgriffe für alle Obstgruppen zeigt der Ratgeber dazu, wie du Kern-, Stein- und Beerenobst in jeder Lebensphase schneidest.
Heidelbeeren: Warum passen sie oft nicht ins Obstbeet?
Heidelbeeren brauchen sauren Boden mit einem pH-Wert von 4,5–5,0. Für Kern- und Steinobst werden auf mittelschweren Böden dagegen 6,0–6,5 angegeben. Auf einem mittelschweren Boden, der deinen Obstbäumen passt, stehen Heidelbeeren also nicht sauer genug. Im Kübel gibst du ihnen saures Substrat mit einem pH-Wert von etwa 4,0–5,0 und gießt mit kalkarmem Wasser.
Ich messe den pH-Wert, bevor ich Heidelbeeren kaufe, und entscheide danach zwischen Beet und Kübel.
Aronia, Kornelkirsche und Sanddorn: Was ist bei Wildobst anders?
Aronia ist selbstfruchtbar, eine einzelne Pflanze kann also Früchte bilden. Die Beeren erntest du je nach Reife ab Mitte August bis Oktober. Kornelkirschen vertragen Trockenheit und bevorzugen kalkhaltige Böden. Geerntet werden sie im September und Oktober.
Beim Sanddorn reicht eine Pflanze nicht. Er ist zweihäusig, und für den FruchtansatzFruchtansatz ist das Entstehen einer Frucht aus einer Blüte, besonders bei Obstbäumen, aber auch bei Fruchtgemüse. Außerdem nennt man die junge, sich gerade entwickelnde Frucht selbst so. brauchst du männliche und weibliche Pflanzen. Dazu kommt ein sonniger Standort mit durchlässigem, gut durchlüftetem und tiefgründigem Boden ohne Staunässe.
Wenig Platz: Welches Obst wächst im Kübel und als Säule?
Obst braucht keinen großen Garten. Für sonnige Kübelstandorte eignen sich Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen. Der Kübel braucht ein offenes Wasserabzugsloch im Boden, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.
Ein Kübel für ein kleinwüchsiges Obstgehölz fasst mindestens 20 l, vorzugsweise 50–70 l. Mit dem Substratvolumen wächst auch das Wasserspeichervermögen des Gefäßes.
Auf dem Balkon bleibt die Partnerfrage bestehen. Apfel- und Birnbäume brauchen auch dort eine passende andere Befruchtersorte, die in erreichbarer Nachbarschaft stehen kann. Über den Winter bleiben heimische Obstgehölze wie Apfel und Birne im Kübel draußen, wenn du den WurzelballenDer Wurzelballen ist das Geflecht aus Wurzeln und anhaftender Erde, das beim Austopfen oder Ausgraben einer Pflanze zusammenhält. Ist daran kaum noch Erde zu sehen, ist er stark durchwurzelt. schützt.
Säulenobst: Was wächst von selbst schmal?
Echte Säulenäpfel wachsen von sich aus schmal, weil ihre Säulenform erblich ist. Bis etwa zum sechsten Jahr sind bei ihnen meist nur wenige Schnittmaßnahmen nötig. Als Säule angebotene Birnen, Kirschen und Pflaumen werden dagegen überwiegend durch Erziehung und Schnitt schmal gehalten. Willst du wenig schneiden, ist deshalb der echte Säulenapfel die passende Wahl und nicht die Säulenkirsche.
Den Mitteltrieb des Säulenapfels lässt du zunächst ungekürzt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Im Kübel topfst du den Baum etwa alle 3 Jahre in ein größeres Gefäß um. Auch beim Säulenapfel beeinflusst neben der Sorte die Unterlage, wie stark er am Ende wächst.
Standort, Pflanzung und Pflege: Was kommt nach der Auswahl?
Den Standort prüfst du vor der Sortenwahl, weil er einzelne Arten ausschließen kann. Staunässe vertragen Süßkirschen zum Beispiel nicht, und Birnen brauchen tiefgründige Böden. Die Grundlagen dazu erklärt unser Überblick zu Obst und Obstgehölzen im Abschnitt zu Standort und Boden mit Wärme, Humus und pH-Wert.
Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Zwetschge und Mirabelle kannst du gut im Herbst ab Mitte Oktober pflanzen, junge Aprikosen und Pfirsiche setzt du vorzugsweise im Frühjahr. Die Veredelungsstelle bleibt beim Pflanzen mindestens 10 cm über der Bodenoberfläche. Termin, Pflanzgrube und Abstand stehen im selben Überblick im Abschnitt zur Pflanzung. Bodenvorbereitung und alle Handgriffe zeigt die Anleitung, wie du Obstgehölze von der Pflanzgrube bis zum Angießen setzt.
Nach dem Pflanzen achtest du vor allem auf das Wasser, denn junge Gehölze brauchen bei Trockenheit besondere Aufmerksamkeit. Eine bewuchsfreie BaumscheibeDie Baumscheibe ist die Bodenfläche rund um den Stamm eines Baums oder Strauchs, die du frei von Gras und Unkraut hältst oder mulchst. So nehmen Gräser und Unkraut dem Gehölz weniger Wasser und Nährstoffe weg. von 1–2 m Durchmesser, gemulcht mit angewelktem Grasschnitt, hilft jungen Bäumen in trockenen Phasen. Baumscheibe, Mulch und Fruchtbehang behandelt der Überblick im Abschnitt zur Pflege im Jahreslauf.
Manche Arbeiten sind an feste Wochen im Jahr gebunden. Überreichen Fruchtbehang an kleinen Apfel- und Birnbäumen korrigierst du von Mitte bis spätestens Ende Juni. Ich trage mir solche Termine gleich nach dem Pflanzen in den Kalender ein. Welche Pflegearbeiten im Frühling, Sommer, Herbst und Winter anstehen, zeigt der Jahresplan für den Obstgarten.


