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Gartenkalender Oktober: Was du jetzt säst, erntest und winterfest machst

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Winterroggen kannst du als Gründüngung noch bis Mitte oder Ende Oktober säen, Wintererbse und Winterackerbohne kommen ebenfalls infrage.
  • Feldsalat setzt du bis Mitte Oktober als Jungpflanze ins Beet, Winterknoblauch pflanzt du bis Anfang Oktober.
  • Rote Bete erntest du vor dem Frost, Pastinaken und Schwarzwurzeln dürfen im Winter im Beet bleiben.
  • Gesunde Staudenstängel und Samenstände bleiben über Winter stehen, Laub rechst du vom Rasen.
  • Viele klassische Kübelpflanzen überwintern hell und frostfrei bei 5 bis 10 °C, die Eignung prüfst du je Art.
Reihen reifer Zwiebeln mit papierbrauner Schale liegen an der Oberflaeche eines kruemeligen Beetbodens.
Foto: Couleur · Pixabay Content License · Quelle ↗

Im Oktober richte ich jede Gartenrunde nach dem Wetterbericht aus. Was keinen Frost verträgt, kommt zuerst vom Beet oder ins Winterquartier, was Kälte aushält, darf noch stehen. Daneben gehen noch einige Aussaaten und Pflanzungen, die dir Gründüngung für leere Beete und Salate für Winter und Frühjahr bringen. Den größeren Teil der Arbeit macht aber die Wintervorbereitung aus: Boden, Kompost, Stauden und Kübel.

Jetzt dran

Bevor Frost droht, holst du Basilikum ins Haus, räumst frostempfindliche Kübelpflanzen ein und erntest Rote Bete und Kürbisse. Außerdem enden Anfang Oktober die Termine für Winterknoblauch und für die Aussaat von Kopfsalat ‘Larissa’.

Falls du noch Arbeiten aus dem Vormonat offen hast, sieh nach, was im September im Garten zu tun ist.

Was kannst du im Oktober noch säen und pflanzen?

Für Aussaaten wird die Zeit jetzt knapp, denn die Tage werden kürzer und die Nächte kälter. Ich säe im Oktober deshalb nur, was mit der Kälte zurechtkommt oder unter Schutz weiterwächst.

Gründüngung für leere Beete

Winterroggen kannst du als Gründüngung noch bis Mitte oder Ende Oktober säen. Wintererbse und Winterackerbohne kommen im Oktober ebenfalls als späte Grüneinsaaten infrage. Beide gehören zu den Leguminosen, die mithilfe von Wurzelbakterien Luftstickstoff binden können. Für ein Beet, das sonst über Winter leer stünde, ist das ein Grund, zur Erbse oder Ackerbohne zu greifen.

Salate für Winter und Frühjahr

Bei Salaten hängt im Oktober viel an Sorte und Schutz. Die Termine gelten für die genannten Kulturen und Sorten:

Kultur Säen Pflanzen Ernte
Feldsalat im September als Jungpflanze bis Mitte Oktober im Winter oder Frühjahr bei späten Pflanzungen
Asia-Salat ‘Grün im Schnee’ im Oktober Mitte Oktober bis Mitte November November bis März, geschützte Winterkultur
Kopfsalat ‘Larissa’ Ende September bis Anfang Oktober Mitte Oktober bis Anfang November Februar und März, geschützte Frühjahrsernte

Winterportulak säst du je nach Kulturführung von August bis Oktober direkt ins Beet und hältst ihn gleichmäßig feucht. Zum Keimen sind Bodentemperaturen bis maximal 12 °C optimal.

Für die geschützte Kultur nehme ich Vlies, weil es Wintergemüse gegen Kälte und Wintersonne schützt. Unter einem Folientunnel lässt du die Enden offen, damit Luft ausgetauscht wird. Feldsalat, der schon im August gesät wurde, kann ab November geerntet werden. Für das nächste Jahr lohnt also ein Blick darauf, welche Nachsaaten im August anstehen.

Häufiger Fehler

Feldsalat an einem frostigen Morgen schneiden. Gefrorene Salatblätter fasst du nicht an, du erntest sie erst, wenn sie vollständig aufgetaut sind.

Winterknoblauch stecken

Winterknoblauch kommt von Ende September bis Anfang Oktober in die Erde. Plane Tiefe und Abstände dabei als Ganzes:

Zahl im Blick

Die Zehen setzt du etwa 5 bis 6 cm tief. Zwischen den Reihen hältst du 20 cm Abstand, in der Reihe je nach Anleitung 15 bis 20 cm zwischen den Zehen.

Erbsensprossen für die Küche

Für eine schnelle Küchenernte säe ich eingeweichte Erbsen dicht und oberflächlich in lockere Erde an einer geschützten Stelle. Die jungen Triebe schneide ich knapp über dem Boden, solange sie zart sind. Sprossen und Keimlinge, auch selbst gezogene, sollten nur durcherhitzt gegessen werden. Erbsensprossen kommen bei mir deshalb in die Gemüsepfanne und nicht roh in den Salat.

Wie holst du Kräuter für den Winter ins Haus?

Damit du im Winter frische Kräuter von der Fensterbank ernten kannst, richtest du jetzt Töpfe her. Petersilie, Schnittlauch und Basilikum gräbst du büschelweise aus, schneidest sie zurück und setzt sie in handliche Töpfe mit frischer Erde. Basilikum holst du als Erstes ins Haus, bevor Frost droht. Von Schnittlauch und Petersilie bereite ich gleich mehrere Töpfe vor und lasse sie an einer geschützten Stelle im Garten stehen. Je nach Bedarf hole ich dann einen Topf zum Treiben ins Haus. Nimmst du torffreie Erde, prüfst du die Feuchte unterhalb der Oberfläche, weil die oben rasch abtrocknet.

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Was musst du vor dem Frost ernten?

Im Oktober stehen Wurzelgemüse, Kohl und Salate oft noch nebeneinander, und sie vertragen Frost sehr unterschiedlich. Rote Bete erntest du vor dem Frost. Möhren und Knollensellerie vertragen leichte Fröste, Pastinaken und Schwarzwurzeln können sogar den Winter über im Beet bleiben. Bei Mangold erntest du weiter nur die äußeren Blätter und lässt die Herzblätter für den nächsten Austrieb stehen.

Rosenkohl, der von Ende April bis Anfang Juni gepflanzt wurde, erntest du von Oktober bis Februar. Grünkohl für die Winterernte ist ab Ende Oktober dran.

Mythos-Check

Grünkohl erst nach dem ersten Frost ernten? Für einen milderen Geschmack braucht er keinen Frost. Auch eine längere Reifezeit bei niedrigen Temperaturen begünstigt die Zuckeranreicherung.

Endivien und Chinakohl halten als Richtwert bis etwa −4 °C aus, je nach Standort, Sorte und Zustand. Grünkohl und Rosenkohl vertragen häufig bis etwa −10 °C, wobei Sorte, Pflanzenzustand, Standort und Witterung mitentscheiden. Wie du solche Werte in die Beetbelegung einplanst, zeigt der Abschnitt Klima und Wetter im Ratgeber zur Gartenplanung.

Moderne Endiviensorten bilden helle Innenblätter häufig von selbst. Willst du zusätzlich bleichen, setzt du etwa eine Woche vor der Ernte eine Haube auf. Bei feuchtem Wetter erhöht das die Fäulnisgefahr, deshalb lasse ich die Haube im nassen Herbst weg.

Kürbisse ernten und lagern

Kürbisse holst du vom Beet, bevor starker Frost kommt, am besten an einem trockenen Tag. Löse die Früchte vorsichtig von der Pflanze und lass den Stiel daran. Danach reibst du sie sauber und trocken ab und prüfst die Schale. Früchte mit tieferen Verletzungen verarbeitest du zuerst. Ins Lager kommen nur gut ausgereifte Winterkürbisse mit harter, unverletzter Schale und intaktem Stiel. Gelagert werden sie luftig, dunkel und trocken bei etwa 10 bis 12 °C.

Achtung

Schmeckt ein Kürbis oder eine Zucchini bitter, spuckst du den Bissen aus und entsorgst die Frucht. Die giftigen Cucurbitacine werden auch beim Erhitzen nicht zerstört.

Kerne von Speisekürbissen hebe ich nicht für die Aussaat auf. Aus Hybridsorten wachsen keine zuverlässig sortenechten Nachkommen. Hat ein Zierkürbis eingekreuzt, ist die Frucht selbst nicht unmittelbar giftig, ihre Samen können in der nächsten Generation aber bittere und giftige Früchte bringen.

Gemüse einlagern

Für die längere Lagerung wählst du nur gesundes, unverletztes Herbst- und Wintergemüse aus und bewahrst es kühl und vor Austrocknung geschützt auf. Kartoffeln lagerst du kühl, dunkel und trocken, grüne oder stark keimende Knollen werden nicht gegessen. Wie du Gemüse insgesamt erntest und lagerst, erklärt der Ratgeber zur Gartenplanung im Abschnitt Ernten und Lagern.

Wie machst du Beete und Boden winterfest?

Umgraben nur auf schwerem Boden

Abgeerntete Flächen, auf denen weder Gründüngung noch Wintersalat wächst, gräbst du nur auf schweren Böden grobschollig um. Sinnvoll ist das, wenn der Boden dort im Winter voraussichtlich durchfriert und die Frostgare die liegenden Schollen lockert. Leichte Böden lässt du über Winter in Ruhe und lockerst sie erst im Frühjahr mit der Grabgabel.

Laub rechen und verwenden

Vom Rasen und von Wegen rechst du das Laub ab, aus dem Teich holst du es heraus. Auf abgeräumten Beeten und zwischen Stauden darf es in dünnen Lagen liegen bleiben. Ich lockere den Boden zwischen den Stauden vorher oberflächlich auf, damit die Laublage Kontakt zur Erde bekommt.

Kompost umsetzen

Beim Umsetzen bekommt der Haufen Luft. Die brauchen Regenwürmer und Mikroorganismen, die das organische Material abbauen. Was dabei noch deutlich unzersetzt ist, kommt zurück in den Haufen. Reifer Kompost ist feinkrümelig, dunkelbraun und riecht nach Walderde. Wenn ich Kompost für Erdmischungen oder den Rasen brauche, werfe ich ihn durch ein Sieb, zur Bodenverbesserung darf das grobe Material drinbleiben.

Den reifen Kompost brauchst du im Herbst noch nicht und lagerst ihn bis zum Frühjahr. Gemüsebeete können dann bei passendem Bodenbefund 3 l Kompost je m² bekommen. Wie Bodenvorrat und Kompost in die Düngung eingehen, steht im Ratgeber zur Gartenplanung.

Was bleibt über den Winter stehen?

Gesunde Staudenstängel und Samenstände lässt du über den Winter stehen, auch bei Sommerblumen. Auf den ersten Blick wirkt der Garten dadurch weniger aufgeräumt. Hohle Stängel und trockene Büschel bieten Insekten aber einen Ort zum Überwintern. Stehen gelassene Fruchtstände und Beerensträucher geben Gartenvögeln im Herbst und Winter Nahrung. Entfernen solltest du nur krankes Pflanzenmaterial und Stängel, die störend in Wege ragen. Standfeste trockene Blütenstände wie die von Fetthenne und Brandkraut geben dem Beet im Winter zudem Struktur.

Sonnenblumen sind einjährig und nicht winterhart, ihre Erntezeit reicht von August bis Oktober. Wenn ich die Kerne nicht selbst ernte, lasse ich die Köpfe als Fruchtstände für die Vögel stehen.

Lavendel schneidest du jetzt nicht kräftig zurück, denn der kräftige Schnitt gehört ins Frühjahr. Am Teich bleiben Röhricht und Sumpfpflanzen bis März stehen, weil ihre Halme im Winter Frostschutz und Gasaustausch unterstützen.

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Wie bringst du Kübelpflanzen und Knollen durch den Winter?

Kübel, die draußen bleiben

Auch winterharte Stauden sind im Topf stärker frostgefährdet als im Beet. Stell die Töpfe deshalb an einen absonnigen Platz, damit sie sich tagsüber nicht stark erwärmen. Ich stelle meine Kübel in größere Behälter und fülle die Zwischenräume mit trockenem Laub. Darunter kommt eine Unterlage aus Holz oder Styropor, die den Ballen von unten isoliert. Obenauf deckst du die Erde mit Kokosvlies, Reisig oder Blättern ab.

Ton- und Keramikgefäße sind in der Regel nicht oder nur bedingt frostfest. Jedes Gefäß, das draußen bleibt, braucht einen Wasserabzug, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Über den Winter dürfen die Ballen nicht komplett austrocknen. Gieß nur, wenn die Erde auch unterhalb der Oberfläche trocken ist, und prüf das mit dem Finger.

Marias Erfahrung

Ich sammle im Oktober trockenes Laub in einem luftigen Sack und stelle ihn unters Dach. So habe ich Füllmaterial griffbereit, wenn ich Kübel in größere Behälter umstelle.

Frostempfindliche Kübelpflanzen einräumen

Frostempfindliche Kübelpflanzen wie Oleander, Olivenbäume und Palmen ziehen ins Winterquartier, bevor Frost droht. Vorher kontrollierst du sie gründlich auf Schädlinge. Für viele klassische Kübelpflanzen eignet sich ein helles, frostfreies Quartier mit 5 bis 10 °C. Ob das für deine Art passt, prüfst du vor dem Einräumen. Im Gewächshaus sorgt ein Frostwächter dafür, dass es frostfrei bleibt. Saubere Scheiben verbessern den Lichtzugang, deshalb putze ich sie, bevor die Kübel einziehen.

Dahlien und Canna

Dahlienknollen lässt du nach dem Ausgraben abtrocknen und lagerst sie dann dunkel, kühl und nebeneinander. Canna überwintert mit Erdballen bei 10 bis 15 °C und darf dabei nicht austrocknen.

Wann teilst du Rhabarber?

Lässt der Ertrag deines Rhabarbers nach, verjüngst du die Staude durch Teilung, vorzugsweise im frühen Herbst. Die Wurzeln reichen tief, deshalb gräbst du rund um den Wurzelstock, bis die fleischigen Speicherwurzeln größtenteils frei liegen. Mit einem sauberen, scharfen Spaten stichst du den Stock in Stücke, die jeweils Wurzeln und Knospen tragen. Am neuen Platz planst du etwa 1 m² je Pflanze ein. Übrige Stücke kannst du in große Töpfe setzen und im Frühjahr im Gewächshaus vortreiben.

Was planst du jetzt schon fürs nächste Jahr?

Sind die Beete abgeräumt, halte ich im Beetplan fest, welche Gemüsearten wo standen, mit Belegungszeiten sowie Vor- und Nachkulturen. Wenn du deine Beete digital planen willst, nutze den Beetplaner für deine Gemüsebeete. Die Notizen brauchst du für die Fruchtfolge im nächsten Jahr. Für Sonnenblumen gilt zum Beispiel eine Fruchtwechselpause von 4 Jahren, die Pausen anderer Familien erklärt der Ratgeber zur Gartenplanung.

Welche Kulturen im nächsten Jahr nebeneinander passen, kannst du im Mischkultur-Planer für Beetnachbarn prüfen. Mischkultur kann einen gesunden Garten unterstützen, garantiert aber nichts. Pauschale Schutzwirkungen einzelner Nachbarschaften sind häufig nicht ausreichend belegt und ersetzen keine passende Kulturführung.

In der Winterpause reinige und öle ich die Gartengeräte und schärfe Scheren und Messer, wenn sie stumpf geworden sind. Mit der Anzucht geht es im Februar wieder los, Paprika etwa wird je nach Anzuchtbedingungen im Februar bis Anfang März ausgesät. Was dann sonst noch ansteht, findest du im Überblick, welche Gartenarbeiten im Februar anstehen.

Häufige Fragen

Welche Gartenarbeiten stehen im Oktober an?
Zuerst kommt vom Beet oder ins Winterquartier, was keinen Frost verträgt, etwa Rote Bete, Kürbisse, Basilikum und frostempfindliche Kübelpflanzen. Danach folgt die Wintervorbereitung: Kompost umsetzen, Laub vom Rasen rechen und schwere Böden grobschollig umgraben. Gesunde Staudenstängel und Samenstände bleiben über Winter stehen. Gesät werden noch späte Gründüngungen wie Winterroggen und einzelne Salate für Winter und Frühjahr.
Welche Aussaaten sind im Oktober noch sinnvoll?
Winterroggen kannst du als Gründüngung noch bis Mitte oder Ende Oktober säen, auch Wintererbse und Winterackerbohne eignen sich als späte Grüneinsaaten. Winterportulak wird je nach Kulturführung bis Oktober direkt ins Beet gesät. Den Asia-Salat 'Grün im Schnee' säst du im Oktober für eine geschützte Winterkultur. Winterknoblauch kommt von Ende September bis Anfang Oktober in die Erde.
Warum sollten Sommerblumen und Stauden im Herbst nicht zurückgeschnitten werden?
Hohle Stängel und trockene Büschel bieten Insekten einen Ort zum Überwintern. Stehen gelassene Fruchtstände geben Gartenvögeln im Herbst und Winter Nahrung, und standfeste Blütenstände wie die von Fetthenne und Brandkraut geben dem Beet Struktur. Entfernen solltest du nur krankes Pflanzenmaterial und Stängel, die störend in Wege ragen.
Wie werden Kübelpflanzen richtig auf den Winter vorbereitet?
Kübel, die draußen bleiben, stellst du an einen absonnigen Platz in größere Behälter und füllst die Zwischenräume mit trockenem Laub. Die Erde deckst du mit Kokosvlies, Reisig oder Blättern ab, und der Ballen darf über Winter nicht komplett austrocknen. Frostempfindliche Kübelpflanzen kontrollierst du auf Schädlinge und räumst sie ein, für viele klassische Arten passt ein helles, frostfreies Quartier mit 5 bis 10 °C. Ob das für deine Pflanze gilt, prüfst du je Art.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Kürbisernte?
Kürbisse erntest du, bevor starker Frost kommt, am besten an einem trockenen Tag, und lässt dabei den Stiel an der Frucht. Fürs Lager eignen sich nur gut ausgereifte Winterkürbisse mit harter, unverletzter Schale und intaktem Stiel. Sie liegen luftig, dunkel und trocken bei etwa 10 bis 12 °C. Schmeckt ein Kürbis bitter, spuckst du den Bissen aus und entsorgst die Frucht, weil Erhitzen die giftigen Cucurbitacine nicht zerstört.
Wie teilt man Rhabarber richtig und wann ist der beste Zeitpunkt dafür?
Rhabarber verjüngst du vorzugsweise im frühen Herbst durch Teilung, vor allem wenn der Ertrag nachlässt. Du gräbst den Wurzelstock rundum frei und stichst ihn mit einem sauberen, scharfen Spaten in Stücke, die jeweils Wurzeln und Knospen tragen. Jede neue Pflanze braucht danach etwa 1 m² Platz.
Bei welchen Böden lohnt sich das Umgraben im Herbst?
Umgraben zur Frostgare ist nur bei schweren Böden sinnvoll, die im Winter voraussichtlich durchfrieren. Dort bleiben die groben Schollen über Winter liegen. Leichte Böden gräbst du im Herbst nicht um, sondern lockerst sie im Frühjahr mit der Grabgabel.
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