Frostempfindliche Blumenzwiebeln überwintern: Dahlien, Gladiolen und Canna
- Dahlien vor dem ersten Nachtfrost oder spätestens kurz nach dem ersten leichten Frost ausgraben.
- Dahlienknollen frostfrei und dunkel bei etwa 4 bis 8 °C lagern.
- Gladiolen vor dem Durchfrieren des Bodens ausgraben und luftig bei etwa 8 bis 12 °C überwintern.
- Canna-Rhizome bei etwa 8 bis 15 °C lagern, ohne den Erdballen vollständig austrocknen zu lassen.
- Nicht winterharte Knollen können im Kübel an einem frostfreien Ort überwintern.
- Vorgezogene Sommerknollen nach den letzten Frösten, üblicherweise ab Mitte Mai, auspflanzen.

Dahlien, Gladiolen und Canna gehören im Herbst aus dem Beet in ein frostfreies Quartier. Der Zeitpunkt ist dabei nicht für alle gleich: Bei Dahlien reichen die Empfehlungen bis kurz nach dem ersten leichten Frost, Gladiolen müssen vor dem Durchfrieren des Bodens heraus. Ich gehe dafür mit Grabegabel, Etiketten und luftigen Kisten durch die Sommerbeete und hole eine Art nach der anderen heraus. Auch im Lager braucht jede Art ihren eigenen Wert, und manche Knollen überwintern in geschützten Lagen sogar unter einer Laubdecke im Boden.
Welche Blumenzwiebeln frostfrei überwintern müssen
Frostfrei überwintern müssen Dahlien, die üblichen Gartengladiolen, Sterngladiolen, Canna und Calla. Die Wildformen der Gartendahlien stammen aus Mexiko und Guatemala, winterhart sind Dahlien bei uns nicht. Freesien holst du vor den ersten Frösten ins Haus. Knollenbegonien dürfen erst nach Ende der Frostgefahr wieder ins Freie. Auch der orangefarbene Milchstern Ornithogalum dubium ist nicht winterhart und überwintert mit seinen Zwiebeln geschützt im Keller.
Tulpen und die üblichen frühjahrsblühenden Gartennarzissen sind dagegen winterhart und können im Beet bleiben. Wie du Narzissen im Beet, im Topf oder ausgegraben durch den Winter bringst, zeigt der Ratgeber zum Überwintern von Narzissen. Winterharte Garten-Lilien brauchen im Beet grundsätzlich keinen zusätzlichen Winterschutz, in ihrer winterlichen Ruhezeit vertragen sie aber keine Staunässe. Welchen Schutz die einzelnen Lilienarten im Beet und im Kübel brauchen, steht im Ratgeber zum Winterschutz für Lilien.
Selbst innerhalb einer Gattung entscheidet die Sorte. Die üblichen Gartennarzissen sind winterhart, die Weihnachtsnarzissen ‘Paper White’ und ‘Ziva’ dagegen nicht, sie werden im Haus kultiviert. Schau deshalb bei jeder neuen Zwiebel auf die Angabe zur WinterhärteWinterhärte, auch Frosthärte genannt, beschreibt, wie viel Frost eine Pflanze verträgt. Winterharte Arten überstehen den Winter im Freien, empfindliche musst du vor dem Frost ernten oder schützen. und nicht nur auf den Gattungsnamen.
Nicht jede Blumenzwiebel ist eine Zwiebel. Tulpen und Narzissen speichern ihre Reserven in verdickten Blattteilen der Zwiebel, Dahlien dagegen in verdickten Wurzeln. Calla bildet Rhizome und gehört botanisch nicht zu den echten Zwiebelpflanzen.
Ausgraben und Winterquartier je Art
Alle frostempfindlichen Arten brauchen ein frostfreies Quartier, eine Temperaturangabe gilt aber jeweils nur für die Art, für die sie gemacht ist. Nicht winterfeste Sommerknollen kommen je nach Frostempfindlichkeit vor dem ersten Frost oder spätestens unmittelbar danach ins Winterquartier. Wie du Behälter, Lagermaterial, Belüftung und Kontrolle im Lager einrichtest, zeigt der Ratgeber zum richtigen Lagern von Blumenzwiebeln und Knollen.
| Art | Wann ins Winterquartier | So überwintert sie |
|---|---|---|
| Dahlie | vor dem ersten Nachtfrost bis kurz nach dem ersten leichten Frost | frostfrei und dunkel bei etwa 4 bis 8 °C |
| Gartengladiole | nach dem Verblühen und vor den ersten Nachtfrösten, spätestens vor dem Durchfrieren des Bodens | luftig bei etwa 8 bis 12 °C |
| Canna | wie alle nicht winterfesten Sommerknollen vor dem ersten Frost oder spätestens unmittelbar danach | dunkel bei etwa 8 bis 15 °C, Erdballen nicht vollständig austrocknen lassen |
| Calla (Zantedeschia) | im Herbst ins Haus | frostfrei und trocken, in der Ruhephase keine Nässe |
| Freesie | vor den ersten Frösten ins Haus | trocken und luftig bei etwa 8 bis 12 °C, erneute Blüte nicht zuverlässig |
| Montbretie, ausgegraben | nach dem Aufnehmen das Laub einziehen lassen | in Zeitungspapier, luftig und dunkel bei 4 bis 8 °C |
| Kronenanemone in rauen Lagen | nach dem Vergilben des Laubes | kühl, trocken und frostfrei |
| Ranunkel in kälteren Lagen | nach dem Einziehen | trocken und frostfrei |
| Ananasblume im Kübel | nach dem herbstlichen Welken nicht mehr gießen | geschützt bei 6 bis 8 °C |
| Triteleia ‘Königin Fabiola’ | nach dem Absterben der Blätter | kühl und frostfrei |
Dahlien überwintern: vom Beet in die Kiste
Den richtigen Moment abpassen
Für das Ausgraben reichen die Empfehlungen von der Zeit vor dem ersten Nachtfrost bis kurz nach dem ersten leichten Frost. Ich warte nach dem ersten leichten Frost nicht ab, ob ein stärkerer folgt. Zum Einwintern schneidest du die Stängel etwa 10 bis 15 cm über dem Boden zurück. In den hohlen Stängeln darf vor dem Einlagern kein Wasser zurückbleiben, weil es Fäulnis begünstigt. Ich setze die Grabegabel mit etwas Abstand zum Stängel an und hebe den ganzen Horst an, damit keine Knollen abbrechen.
Säubern, abtrocknen, beschriften
Befreie die Knollen von grobem Schmutz, bei Bedarf spülst du sie ab. Vor dem Einlagern müssen sie abtrocknen. Ich hänge an jeden Horst ein Etikett mit Sorte und Farbe, damit ich ihn im Frühjahr zuordnen kann. Zusätzlich halte ich in meinem digitalen Beetplan fest, wo welche Sorte stand.
Aussortieren vor dem Einlagern
Ins Lager kommt nur, was fest und gesund ist. Knollen mit weichen Stellen, Krankheitszeichen oder Fraßspuren sortierst du aus. Braune Faulstellen mit grauem Pilzbelag können auf GrauschimmelGrauschimmel ist eine häufige Pilzkrankheit an Gemüse, Obst und Zierpflanzen, verursacht durch den Pilz Botrytis cinerea. Typisch ist ein grauer, stäubender Pilzbelag auf befallenen Pflanzenteilen, etwa auf Früchten. hindeuten, der bei Dahlien auch im Lager KnollenfäuleKnollenfäule meint meist den Befall von Kartoffelknollen durch den Pilz Phytophthora infestans, den Erreger der Kraut- und Knollenfäule; die Knollen faulen oft erst im Lager. Allgemeiner heißt so jede Fäulnis an Knollen, auch an Blumenknollen. verursachen kann.
Gelbgrüne Blattmuster und gestauchter Wuchs im Sommer können auf Dahlienmosaik hindeuten. Sicher bestimmen lässt sich ein Virus nur mit einer Laboruntersuchung. An Dahlienmosaik erkrankte Knollen bringen auch im Folgejahr kranke Pflanzen hervor. Bestätigt sich der Verdacht, kommt der Horst deshalb nicht mit ins Winterlager.
Einlagern
Dahlienknollen überwintern frostfrei und dunkel bei etwa 4 bis 8 °C. Als Behälter eignen sich luftige Holz- oder Kunststoffkisten. Die Knollen liegen darin nebeneinander und werden nicht aufgestapelt.
Ich lege die Knollen in jeder Kiste nur in einer Lage aus und stelle die Kisten so, dass ich im Winter hineinschauen kann, ohne umzuräumen.
Gladiolen, Canna und Calla richtig ausgraben
Gladiolen
Frostempfindliche Gartengladiolen hebst du nach dem Verblühen und vor den ersten Nachtfrösten vorsichtig mit einer Grabegabel aus. Spätestens muss das vor dem Durchfrieren des Bodens geschehen. Anhaftende Erde schüttelst du behutsam ab. Nach dem vollständigen Abtrocknen entfernst du die alte, vertrocknete Mutterknolle an der Basis der neuen Knolle. Kleine Brutknollen an dieser Stelle kannst du abtrennen und zur Vermehrung aufbewahren. Kranke oder beschädigte Knollen lagerst du nicht ein, damit sie die übrigen nicht mit Pilzen oder Schädlingen anstecken. Die gesunden Knollen überwintern luftig bei etwa 8 bis 12 °C.
Hatten deine Gladiolen im Sommer silbrige Sprenkel und Verformungen an Blättern und Blüten, können Gladiolenthripse die Ursache sein. Dann schneidest du das Laub im Herbst rechtzeitig zurück. So senkst du das Risiko, dass die Thripse zur Überwinterung an die Knollen abwandern.
Erde abschütteln, Knollen vollständig abtrocknen lassen, Mutterknolle abnehmen, Brutknollen abtrennen, kranke und beschädigte Knollen aussortieren, beschriften, luftig einlagern.
Canna
Zur frostfreien Überwinterung gräbst du die Canna-Rhizome aus und kürzt die Stängel auf etwa 10 cm. Die Rhizome lässt du oberflächlich abtrocknen und lagerst sie dann dunkel. Für das Winterlager reichen die Empfehlungen von etwa 8 bis 15 °C. Der anhaftende Erdballen darf dabei nicht vollständig austrocknen.
Alle Knollen in eine Kiste und an einen Platz packen. Dahlien, Gladiolen und Canna haben eigene Temperaturempfehlungen, und der Erdballen der Canna darf anders als die abgetrockneten Dahlienknollen nicht vollständig austrocknen.
Calla
Calla aus dem Garten holst du im Herbst ins Haus und überwinterst sie frostfrei und trocken. Beim herbstlichen Einziehen hältst du die Rhizome trocken, danach kühl und frostfrei. Die Speicherorgane der sommerwachsenden farbigen Calla vertragen in dieser Ruhephase keine Nässe. Rhizome, die du aus dem Beet nimmst, lässt du abtrocknen und lagerst sie trocken und dunkel bis zur nächsten Pflanzung.
Was im Winterlager zu tun bleibt
Eingelagerte Zwiebeln und Knollen kontrollierst du über den Winter regelmäßig und nimmst faulende, weiche oder vollständig vertrocknete Exemplare heraus. Wird das Lagermaterial zu trocken, befeuchtest du es leicht, ohne es zu durchnässen. Bei Canna achtest du zusätzlich darauf, dass der Erdballen nicht völlig eintrocknet.
Bei der Kontrolle suchst du nach Schimmel und Fäulnis. Unsachgemäße Lagerung kann bei Blumenzwiebeln zu Penicillium-Befall führen, bei Dahlien kann Grauschimmel Knollenfäule auslösen. Wie du Ursachen erkennst und das Lager anpasst, steht ausführlich im Ratgeber zum Lagern von Blumenzwiebeln und Knollen.
Im Boden überwintern: wann eine Abdeckung infrage kommt
Bei Dahlien kommt eine Freilandüberwinterung in wintermilden Gegenden als Versuch mit Abdeckung infrage. Gefährdet bleibt sie durch Knollenfäule bei Nässe und durch Mäusefraß. Dahlien vertragen zudem keine nassen, schweren Böden. Auf schwerem, im Winter nassem Boden spricht deshalb wenig für den Versuch, dort gräbst du besser aus. Gegen Wühlmausfraß kann ein lückenlos geschlossener Drahtkorb mit etwa 15 mm Maschenweite Knollen im Boden schützen.
Montbretien können in geschützten Lagen mit einer großzügigen Laubabdeckung im Boden überwintern. Wie stark die Sorte dabei zählt, zeigte ein sächsischer Freilandversuch. Dort war ‘Lucifer’ auch ohne Winterabdeckung ausreichend winterstabil, während ‘Emily McKenzie’, ‘Red King’, ‘Fire King’ und ‘Carmine Brillant’ Winterabdeckung benötigten. Eine etwa 10 cm hohe Rindenmulchabdeckung verbesserte im selben Versuch Bestandesentwicklung und Überwinterung.
Ranunkeln können in milden Lagen mit einer Laubabdeckung im Garten überwintern. In kälteren Lagen gräbst du die Knollen nach dem Einziehen aus und überwinterst sie trocken und frostfrei. Kronenanemonen nimmst du in rauen Lagen nach dem Vergilben des Laubes auf und lagerst sie kühl, trocken und frostfrei. Die Mischung ‘St. Brigid’ gilt nur als bedingt winterhart.
Ob dein Garten als wintermild gelten kann, hängt auch vom Kleinklima ab. Bei windstillen Strahlungsfrostlagen fließt Kaltluft ins Tal und kann dort Frostsenken begünstigen. Wie Lage, Bodentemperatur und frostfreies Lager zusammenspielen, beschreibt der Überblick zu Blumenzwiebeln und Knollen im Abschnitt Ausgraben und Überwintern.
Im Topf überwintern
Nicht winterharte Zwiebel- und Knollenpflanzen können im vorhandenen Kübel an einem frostfreien Ort überwintern. Nach spätestens zwei Jahren setzt du sie in frische Erde. Bevor ein Kübel ins Winterquartier geht, prüfe ich, ob die Abzugslöcher frei sind. Trockene oder faulige Blätter entferne ich gründlich, weil daran Grauschimmelsporen haften können.
„Im Topf ist die Knolle besser geschützt als im Beet.“ Das stimmt nicht. Auch winterharte Pflanzen sind im Kübel frostempfindlicher als im Gartenboden, weil das SubstratSubstrat ist der Fachbegriff für Erde oder Erdmischungen, in die du aussäst, pflanzt oder umtopfst, etwa Aussaaterde, Topferde oder Kübelpflanzenerde. Es wird aus organischen und mineralischen Bestandteilen gemischt. schneller durchfriert. Ein Kübel mit frostempfindlichen Knollen gehört deshalb in ein frostfreies Quartier.
Wie viel Wasser ein ruhender Kübel bekommt, hängt von der Art ab. Die Ananasblume gießt du nach dem herbstlichen Welken der Blätter nicht mehr und überwinterst den Kübel geschützt bei 6 bis 8 °C. Ganz vertrocknen soll sie trotzdem nicht, denn stark ausgetrocknete Zwiebeln können in der folgenden Saison ohne Blüte bleiben. Bei im Haus vorgezogenen Pflanzen beginnt das Gießen im Februar wieder. Der orangefarbene Milchstern erhält in der Ruhephase im Topf nur gelegentlich eine minimale Wassergabe, weil zu viel Wasser Fäulnis begünstigt. Dünger brauchen Topfpflanzen in einer Ruhephase mit sehr geringem Wachstum kaum.
Freesien gießt du während ihrer ausgeprägten Ruhephase gar nicht. Ruhende Kübel gießt du also nicht einfach weiter wie im Sommer, sondern richtest dich nach der Art.
Im Frühjahr: vortreiben, teilen, auspflanzen
Erst sortieren
Bevor eine Knolle wieder in die Erde kommt, nimmst du sie in die Hand. Gesundes Pflanzgut ist fest und hat keine weichen, kranken oder angefressenen Stellen. Weichfaule oder matschige Knollen pflanzt du nicht, sondern entsorgst sie.
Dahlien vortreiben, teilen und pflanzen
Dahlien kannst du schon im Februar oder Anfang März hell, kühl und frostfrei in Töpfen vorziehenVorziehen heißt, Samen im Haus, im Gewächshaus oder im Frühbeet auszusäen und dort zu Jungpflanzen heranzuziehen. Später pflanzt du sie ins Beet oder in den Kübel aus.. Ab März im Haus vorgezogene Dahlien, die nach den letzten Frösten ins Beet kommen, können etwa 4 bis 6 Wochen früher blühen als direkt ins FreilandFreiland ist die offene Anbaufläche unter freiem Himmel, im Garten also das normale Beet. Anders als im Gewächshaus oder im begehbaren Folientunnel wachsen die Pflanzen dort ohne feste Schutzhülle. gepflanzte Knollen. Große Wurzelstöcke teilst du beim Vortreiben im zeitigen Frühjahr mit einem scharfen Messer. Jedes Teilstück muss mindestens eine Knospe und möglichst viele unverletzte Wurzeln behalten. Ich teile große Wurzelstöcke erst beim Vortreiben und nicht schon beim Einlagern im Herbst.
Wo Schnecken viel fressen, ist das Vorziehen im Topf ein Weg, junge Dahlien zu schützen.
Vor dem Pflanzen lege ich die Dahlienknollen über Nacht ins Wasser, damit sie den Wasserverlust aus dem Lager ausgleichen. Das Pflanzloch muss die Knolle aufnehmen, ohne dass Teile abbrechen, denn frische Verletzungen ermöglichen Pilzen den Eintritt. Die verdickten Wurzeln zeigen nach unten, der alte Stängel nach oben. Der WurzelhalsDer Wurzelhals ist die Übergangszone zwischen Sprossachse und Hauptwurzel einer Pflanze. Botanisch ist er der untere Teil des Keimstängels und oft etwas verdickt. mit den Knospen liegt etwa 5 cm unter der Erdoberfläche.
Canna, Knollenbegonien, Calla und Gladiolen
Canna-Rhizome kannst du zum Vortreiben in Teilstücke mit jeweils 3 bis 5 Augen teilen. Sie stehen dann hell bei etwa 18 °C. Innerhalb von 10 bis 12 Wochen entwickeln sie sich so zu Pflanzen. Ins Freie kommt Canna erst nach Ende der Frostgefahr, gewöhnlich ab Mitte Mai. Setzt du nicht vorgetriebene Rhizome direkt ins Beet, sollte die Bodentemperatur nicht unter 15 °C sinken, sonst kann sich der Austrieb stark verzögern.
Knollenbegonien treibst du ab März in Gefäßen vor. Die Knolle kommt mit der Vertiefung nach oben in die Erde, denn aus ihr wachsen die Triebe. Nach dem Angießen treibt sie bei 15 bis 18 °C aus. Ins Freie darf sie erst nach Ende der Frostgefahr, ideal sind Nachttemperaturen ab 10 °C.
Farbige Calla-Hybriden kannst du ab März im Haus vorziehen und ab Mai bei sicherer Frostfreiheit ins Freiland setzen.
Gladiolen pflanzt du im Frühjahr nach dem letzten Frost. Für Gartengladiolen werden 10 bis 12 cm Pflanztiefe empfohlen. Die Zwerggladiolen-Mischung Nanus setzt du etwa 8 cm tief. Bis Ende Juni kannst du Gladiolen im Abstand von 2 Wochen in mehreren Sätzen pflanzen, so verlängerst du die Schnittsaison.
Abhärten, Abdeckung abnehmen, auspflanzen
Kübel aus dem Winterquartier gewöhnst du bei mildem Wetter zunächst tagsüber im HalbschattenHalbschatten nennt man einen Standort, an den die Sonne nur einen Teil des Tages direkt scheint, bis zu etwa vier Stunden. Typisch sind die Ost- und Westseite von Gebäuden und Mauern oder Plätze unter Bäumen mit dichter Krone. an das Freie. Kommt noch einmal Frost, räumst du sie wieder ein. Abdeckungen über Montbretien oder Ranunkeln im Beet nimmst du bei steigenden Temperaturen schrittweise ab. Du richtest dich dabei nach Witterungsverlauf, Wetterprognose und Empfindlichkeit der Pflanzen. Vorgezogene Dahlien, Knollenbegonien, Canna und Gladiolen kommen nach den letzten Frösten, üblicherweise ab Mitte Mai, ins Freie.
Wann Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblüher jeweils in die Erde kommen, zeigt der Jahresüberblick zum Pflanzen von Zwiebelblumen. Ich hänge mir außerdem den druckbaren Kalender für Blumenzwiebeln neben die Lagerkisten.
