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Wurzelhals

Der Wurzelhals ist die Übergangszone zwischen Sprossachse und Hauptwurzel einer Pflanze. Botanisch ist er der untere Teil des Keimstängels und oft etwas verdickt.

Am Wurzelhals geht die Pflanze von der Wurzel in den Spross über. Auch innen ändert sich hier der Aufbau: Die Leitbündel, die in der Wurzel als zentraler Strang liegen, gehen in die Anordnung der Sprossachse über. Bei Sämlingen bildet die Haut des Wurzelhalses oft feine Wurzelhalsrhizoide. Sie verankern den Keimling in der Erde und sind meist länger und langlebiger als die ähnlich aussehenden Wurzelhaare.

Beim Gießen zielst du auf den Wurzelhals und nicht auf die Blätter. So kommt das Wasser an den Wurzeln an, und das Laub bleibt trocken und weniger anfällig für Blattpilze. Dauerhaft nass sollte der Boden dort aber nicht sein, denn bei anhaltender Bodenfeuchte und schlechter Durchlüftung lösen Pilze leicht Fäulen an Wurzel und Wurzelhals aus.

Beispiel aus dem Garten

Die Stelle, an der der Stängel meiner Pflanzen in die Wurzel übergeht und die oft etwas verdickt ist, ist der Wurzelhals. Beim Gießen ziele ich genau dorthin und nicht auf die Blätter.

Quelle: Wikipedia – Wurzelhals (Artikel, zuletzt bearbeitet am 23. Juni 2023, Einzelnachweis: Wagenitz, Wörterbuch der Botanik), Einleitung. Geprüft am .

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