Phlox düngen: So versorgst du Flammenblumen vom Austrieb bis zum zweiten Flor
- Phlox gehört zu den stark wachsenden Prachtstauden und bekommt seine Hauptgabe im Frühjahr, sobald sich der Boden erwärmt.
- Prachtstauden wie Phlox erhalten im Frühjahr 3 l Kompost/m², leicht eingearbeitet.
- Zusätzlich kann Phlox bis zu 50 g Hornmehl/m² bekommen.
- Die genaue Menge leitest du aus einer Bodenuntersuchung ab, Kompost rechnest du dabei mit.
- Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte verhindert die Samenbildung, die weitere Blüten vermindern kann.
- Ab dem Spätsommer gibst du keinen Stickstoff mehr, damit die Pflanzen aushärten.
- Gelbe Blätter können auch auf Staunässe, Verdichtung oder einen pH-Wert über 7,0 hindeuten.

Meinen Phlox versorge ich im Frühjahr mit Kompost und Hornmehl, danach beobachte ich vor allem die Blätter. Die Flammenblume ist eine stark wachsende Prachtstaude und wird 100 bis 150 cm hoch. Sie bevorzugt nährstoffreichen, feuchten Boden. Zu späte oder zu reichliche Düngung erhöht bei Stauden allerdings die Gefährdung im Winter. Hier erfährst du, wann Phlox gedüngt wird, wie du die Menge findest und was einen zweiten Flor fördern kann.
Braucht Phlox viel Dünger?
Phlox paniculata zählt zu den stark wachsenden Prachtstauden, die neben Kompost zusätzlich Hornmehl bekommen können. Ulrike Bosch empfiehlt für hohe Phloxe, zu denen sie Phlox paniculata ausdrücklich zählt, im Frühjahr eine Gabe Kompost oder Hornspäne. Was Stauden an Nährstoffen brauchen und welche Düngerarten es gibt, erklärt der Stauden-Ratgeber im Abschnitt Düngen von Stauden, von Kompost bis gar nicht.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Geeignet ist nährstoffreicher, feuchter Boden. Sonne oder Halbschatten sind geeignet.
- Bodenart
Kalkhaltige, tonige, lehmige und sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist nährstoffreicher, feuchter Boden.
- Anbauort
Die Pflanze eignet sich für Stadt- und Hofgärten, Bauern- und informelle Gärten.
Aussaat und Vermehrung
- Vermehrung
Die Aussaat 3 Wochen bei 4 °C halten, danach bei 20 °C weiterkultivieren.
Pflege
- Pflege
Gartenphloxe alle paar Jahre teilen und in frische Erde setzen. Samenstände vor der Selbstaussaat abschneiden, da Nachkommen meist nicht farbecht sind und häufig Hybriden vorkommen.
- Düngung
Hohe Phloxe wie Phlox paniculata im Frühjahr mit Kompost oder Hornspänen versorgen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die Pflanze ist mehrjährig.
- Verwendung
Die Pflanze eignet sich als Schnittblume sowie für Blumenbeete und Rabatten.
Wann düngst du Phlox? Die vier Termine im Jahr
Im Phlox-Jahr gibt es vier Zeitpunkte, an denen du über Dünger entscheidest. Nur einer davon ist ein fester Düngetermin, die anderen richten sich nach Pflanze und Boden.
| Zeitpunkt | Was du tust | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Frühjahr, sobald der Boden warm wird | 3 l Kompost/m² leicht einarbeiten, zusätzlich bis zu 50 g Hornmehl/m² möglich | Dünger auf feuchten Boden, nicht auf feuchte Blätter |
| Austrieb bis Blüte | keine feste Gabe, Blattfarbe und Zuwachs beobachten | weitere Gaben nur nach Bedarf und Bodenuntersuchung |
| Direkt nach der ersten Blüte | Abgeblühtes zurückschneiden, nachdüngen nur bei erkennbarem Bedarf | Stickstoff nur vor dem Spätsommer |
| Ab dem Spätsommer | keinen Stickstoff mehr geben | Kalium nur bedarfsgerecht, möglich zwischen Mitte Oktober und Ende November |
Frühjahr: die Hauptgabe zum Austrieb
Bei nährstoffbedürftigen Beetstauden wie Phlox beginnt die Frühjahrsversorgung, wenn sich der Boden erwärmt und die BodenorganismenBodenorganismen sind die Lebewesen im Boden: winzige Bakterien, Pilze und Algen ebenso wie Bodentiere vom Einzeller über den Regenwurm bis zu Wirbeltieren. Zusammen bilden sie das Bodenleben. aktiv werden. Eine frühere Gabe bringt wenig, denn organische Dünger setzen bei Frost, Trockenheit oder stauender Nässe kaum Nährstoffe frei. Verteile dann 3 l Kompost/m² auf der Phlox-Fläche und arbeite ihn leicht ein. Als stark wachsende Prachtstaude kann Phlox zusätzlich bis zu 50 g Hornmehl/m² bekommen. Organische Dünger wie Hornspäne wirken langsamer als mineralische, weil Mikroorganismen ihre Nährstoffe erst abbauen und so pflanzenverfügbar machen.
Austrieb bis Blüte: beobachten statt nachstreuen
Zwischen Austrieb und Blüte wirkt die Frühjahrsgabe weiter. Wärme und Bodenfeuchte beschleunigen gemeinsam die Freisetzung von Nährstoffen aus Humus. Bei feuchtwarmer Witterung setzen organische Dünger unter Umständen sehr viel frei. Weitere Gaben richtest du deshalb nach dem Bedarf der Pflanze und nach der Düngeempfehlung zur Bodenuntersuchung, nicht nach dem Kalender. Ich schaue mir in dieser Zeit beim Gang durchs Beet Blattfarbe, Zuwachs und Bodenfeuchte an.
Direkt nach der ersten Blüte: erst schneiden, dann entscheiden
Nach der ersten Blüte schneidest du die abgeblühten Blütenstände zurück. Ob danach noch eine Gabe folgt, entscheidest du an der Pflanze und an den Bodenwerten. Wie Schnitt und zweiter Flor zusammenhängen, steht im nächsten Abschnitt.
Ab dem Spätsommer: kein Stickstoff mehr
Stickstoff gibst du nur innerhalb der VegetationsperiodeDie Vegetationsperiode, auch Vegetationszeit, ist der Teil des Jahres, in dem Pflanzen wachsen, blühen und fruchten. Sie beginnt im Allgemeinen, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur mindestens 5 Grad Celsius erreicht. und ab dem Spätsommer gar nicht mehr, damit die Pflanzen ausreichend aushärten. Zu späte Düngung erhöht bei Stauden die Gefährdung im Winter. Außerhalb der Vegetationsperiode ausgebrachter Stickstoff kann zudem als Nitrat ausgewaschen werden. Kalium ist die Ausnahme: Eine bedarfsgerechte Kaliumgabe kann auch zwischen Mitte Oktober und Ende November erfolgen. Ob dein Boden Kalium braucht, zeigt die Bodenuntersuchung.
Wie bekommst du einen zweiten Flor?
Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert bei Phlox paniculata die Samenbildung. Bei vielen Stauden kann gerade die Samenbildung weitere Blüten vermindern. Wer die abgeblühten Blütenstände gleich abschneidet, unterbindet also genau den Vorgang, der einem zweiten Flor im Weg stehen kann. Der Schnitt stoppt außerdem die unerwünschte Selbstaussaat, und Sämlinge aus Gartenphlox sind meist nicht farbecht.
Ob der Phlox danach noch Dünger braucht, liest du an Pflanze und Boden ab. Zeigt er keinen Mangel und weist die Bodenuntersuchung keinen Bedarf aus, gibt es keinen Grund für eine weitere Gabe. Wirkt er blass und schwach, prüfst du zuerst die Bodenfeuchte, denn Trockenheit und Staunässe können Mangelsymptome hervorrufen. Eine Stickstoffgabe muss in jedem Fall vor dem Spätsommer liegen. Die Menge leitest du aus der Düngeempfehlung zur Bodenuntersuchung und der Packungsangabe ab.
Wann die erste Blüte endet, hängt auch von der Sorte ab. Wie du mit AusputzenAusputzen heißt, verblühte Blüten regelmäßig von der Pflanze zu entfernen. So steckt sie keine Kraft in die Fruchtbildung. und einer Mischung aus früh, mittelspät und spät blühenden Sorten die Blütezeit verlängerst, zeigt der Ratgeber für eine längere Blütenpracht bei Flammenblumen.
Ich schneide die abgeblühten Blütenstände gleich nach der ersten Blüte ab und sehe mir dabei die Blätter genau an. Erst danach entscheide ich, ob dieser Horst noch eine Gabe bekommt.
Wie viel Dünger braucht Phlox? Die Menge aus der Bodenprobe ableiten
Die Frühjahrsgabe aus Kompost und Hornmehl ist eine Orientierung. Genau wird die Menge erst mit einer Bodenuntersuchung, denn sie zeigt den vorhandenen Vorrat nach Nährstoffart und Menge. Daraus leitest du ab, was dein Phlox-Beet wirklich braucht. Eine Standarduntersuchung erfasst üblicherweise Phosphat, Kali und den Kalkbedarf. Stickstoff musst du gesondert beauftragen.
Stich 10 bis 15 Proben gleichmäßig verteilt über die einheitlich genutzte Beetfläche. Nimm sie aus dem Oberboden bis etwa 25 bis 30 cm Tiefe. Misch alles gut und schick rund 500 g davon zur Untersuchung.
Für die Rechnung brauchst du zwei Angaben: den Düngebedarf aus der Düngeempfehlung und den Nährstoffgehalt des Düngers von der Packung.
Düngermenge in g/m² = Düngebedarf des Nährstoffs in g/m² × 100 ÷ Gehalt des Nährstoffs im Dünger in %. Je höher der Gehalt auf der Packung, desto weniger Dünger streust du für denselben Bedarf.
Kompost rechnest du dabei mit, denn er liefert neben organischer Substanz auch Nährstoffe. Auch Kompost kann den Boden mit Phosphat überversorgen. Zeigt die Untersuchung für Phosphat, Kalium oder Magnesium hohe oder sehr hohe Werte der Gehaltsklassen D oder E, setzt du die Düngung mit genau diesem Nährstoff aus. Bei stark erhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten schränkst du auch weitere Kompostgaben ein.
Wer seinem Phlox regelmäßig Kompost gibt, lässt den Boden alle 4 bis 5 Jahre auf Phosphor und Kalium untersuchen.
Düngen nach Lebensphase: von der Neupflanzung bis zum alten Horst
Frisch gepflanzter Phlox
Beim Pflanzen kommt die erste Versorgung aus der Bodenvorbereitung. Kompost, den du dabei einarbeitest, liefert Nährstoffe und zählt bei späteren Gaben mit. Wie du den Boden für Flammenblumen vorbereitest, von der Bodenanalyse bis zur Pflanzung, zeigt ein eigener Ratgeber. In den ersten ein bis zwei Vegetationsperioden gießt du neu gepflanzte Stauden bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend.
Eingewachsene Horste
Eingewachsener Phlox bekommt jedes Frühjahr die Hauptgabe aus Kompost, bei Bedarf ergänzt um Hornmehl. Echter Mehltau kann Phlox besonders bei trocken-warmer Witterung befallen. Vorbeugend helfen ausreichende Pflanzabstände, gute Belichtung und eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
Ältere Horste mit nachlassender Blüte
Gartenphloxe teilst du alle paar Jahre und setzt sie in frische Erde. Lässt die Blühleistung nach, kann Teilen und Neupflanzen nach 3 bis 5 Jahren nötig werden. Bevor du einem alten, schwächer blühenden Horst mehr Dünger gibst, prüfe deshalb, ob er geteilt werden sollte. Phlox kannst du im Zuge der frühen Frühjahrsarbeiten teilen. Jedes etwa faustgroße Teilstück braucht mindestens 1 austriebsfähiges Auge oder eine vitale Triebspitze.
Gelbe oder blasse Blätter: Woran erkennst du Nährstoffmangel?
Blattsymptome sind Hinweise, keine Diagnose. Bevor ich nachdünge, stecke ich den Finger in die Erde und prüfe, ob der Boden zu trocken oder zu nass ist. Trockenheit und Staunässe können die Nährstoffaufnahme stören und so Mangelsymptome hervorrufen. Wurzeln nehmen Nährsalze als im Wasser gelöste Ionen auf, deshalb braucht die Aufnahme ausreichend Bodenfeuchte.
Gelbfärbung und der pH-Wert
Hellen sich die Blätter gelblich auf, kann eine Eisenmangelchlorose dahinterstecken. Sie kann durch einen zu hohen Boden-pH entstehen, aber auch durch verdichteten oder vernässten Boden. Bei einem pH-Wert über 7,0 kann Eisen stark eingeschränkt verfügbar sein, sodass Mangelsymptome trotz vorhandener Vorräte möglich sind. Mehr zu Eisen und anderen SpurenelementenSpurenelemente sind Nährstoffe, die Pflanzen nur in kleinen Mengen brauchen, ohne die sie aber nicht normal wachsen: Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Bor, Molybdän und Chlor. Man nennt sie auch Spurennährstoffe oder Mikronährstoffe. steht im Stauden-Ratgeber unter Düngen.
Wenn es gar kein Nährstoffproblem ist
Nicht jedes Blattproblem hat mit Dünger zu tun. Verschmälerte, deformierte Blätter und gedrungene, leicht verdickte Triebe können bei Phlox auf Stängelälchen hinweisen. Ein weißer, mehlartiger Belag deutet auf Echten Mehltau hin. Dann entfernst du zunächst befallene Blätter oder schneidest kranke Triebe zurück.
So gehst du bei Verdacht vor
Erst wenn Feuchte und BodenstrukturDie Bodenstruktur, auch Bodengefüge genannt, beschreibt, wie die festen Bestandteile des Bodens räumlich angeordnet sind. Sie bestimmt, wie viele und welche Poren es gibt, in denen sich Luft und Wasser halten. stimmen, lohnt der Blick auf den pH-Wert. Für einen einfachen Streifentest vermengst du zerkleinerte Gartenerde mit destilliertem Wasser und liest nach kurzer Einwirkzeit die Farbe ab. Gekalkt wird nur, wenn der gemessene pH-Wert für deine Bodenart zu niedrig ist. Liegt er oberhalb des passenden Zielbereichs, bringst du weder Kalk noch kalkhaltigen Dünger aus. Zeigen sich gelbe Blätter auf einem Boden über pH 7,0, spricht das gegen eine Extraportion Kompost, weil sein Kalkgehalt den pH weiter erhöhen kann. Welche Zielbereiche für welche Bodenart gelten, steht im Stauden-Ratgeber unter Standort und Boden. Für gezielte Gaben einzelner Nährstoffe brauchst du die Bodenuntersuchung.
Gegen gelbe Blätter sofort nachdüngen. Stecken Staunässe, Verdichtung oder ein pH-Wert über 7,0 dahinter, trifft zusätzlicher Dünger die Ursache nicht. Überhöhte Stickstoffgaben können dann zusätzlich als Nitrat ausgewaschen werden.
Beet, Mischpflanzung oder Kübel: Wie passt du die Düngung an?
Phlox paniculata wächst in voller Sonne oder im Halbschatten auf nährstoffreichem, feuchtem Boden. Welcher Platz in deinem Garten dazu passt, klärt der Ratgeber zu den Standortansprüchen der Flammenblume. Für die Düngung zählen der Boden, die Nachbarn und das Gefäß, falls du Phlox im Kübel ziehst.
Schwerer und leichter Boden
Auf schwerem Boden lockert Kompost die Struktur. Auf leichtem Boden verbessert er die Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Die Frühjahrsgabe ist damit auf beiden Bodenarten sinnvoll, sie wirkt nur auf andere Weise.
Mischpflanzung mit genügsamen Nachbarn
Im gemischten Staudenbeet kann Phlox neben Pflanzen mit ganz anderem Bedarf stehen. Für Polster- und Wildstauden sowie trockenheitsliebende mediterrane Stauden ist Kompost zur Anreicherung des kargen Bodens nicht sinnvoll. Bei Stauden nährstoffarmer Standorte kann übermäßige Düngung untypisch starkes Wachstum und eine geringere Winterhärte verursachen. Gib den Kompost deshalb gezielt in den Wurzelbereich des Phlox und nicht flächig über das ganze Beet. Wie zurückhaltend du etwa die genügsame Rasselblume versorgst, zeigt der Ratgeber zum Düngen der Rasselblume. Für Glockenblumen gibt es eine eigene Anleitung, wann und womit du Glockenblumen düngst.
Ich verteile Kompost und Hornmehl im Frühjahr nur rund um die Phloxhorste. Die PolsterstaudenPolsterstauden sind niedrige, winterharte Stauden, die flach in die Breite wachsen und dabei dichte Polster oder Teppiche bilden. Sie werden vor allem im Steingarten und als Bodendecker verwendet. am Beetrand lasse ich dabei bewusst aus.
Planst du ein Beet neu, kannst du die Plätze von Phlox und genügsamen Nachbarn vorab im Beetplaner skizzieren.
Phlox im Kübel
Phlox eignet sich auch für Gefäße. Ein größeres Substratvolumen kann dort mehr Wasser und Nährstoffe speichern. Torffreie Erden sind meist vorgedüngt, können durch ihre Ersatzstoffe aber die Stickstoffverfügbarkeit einschränken. In einem kleinen Topf mit torffreier Erde kommt beides zusammen, darum beobachtest du dort Blattfarbe und Zuwachs besonders genau. Die Nachdüngung passt du an die tatsächlich verfügbare Stickstoffversorgung an, die Menge richtet sich nach der Packungsangabe. Im Winter bekommt der Kübel-Phlox grundsätzlich keinen Dünger.
Ausbringen, Gießen und Mulchen: worauf du sonst noch achtest
Wie bringst du den Dünger aus?
Dünger gibst du möglichst auf feuchten Boden und nicht auf feuchte Pflanzenteile, Kompost arbeitest du leicht ein. BlattdüngungBei der Blattdüngung werden Nährstoffe, meist Spurenelemente, direkt auf die Blätter gebracht und über das Blatt aufgenommen. Sie wirkt schnell, hält aber nur begrenzt an und überbrückt vor allem akute Versorgungsengpässe. ist als alleinige Versorgung mit HauptnährstoffenHauptnährstoffe sind die Nährstoffe, die Pflanzen in größeren Mengen brauchen: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und Schwefel. Beim Düngen im Garten stehen Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium im Vordergrund. in der Regel zu aufwendig, weil dafür viele Behandlungen nötig wären. Weitere Methoden beschreibt der Stauden-Ratgeber im Abschnitt zum Düngen.
Wie hängen Düngen und Gießen zusammen?
Bei großer Hitze oder längerer Trockenheit gibst du Flüssigdünger niedrig konzentriert auf zuvor angefeuchteten Boden und nicht über die Blätter. Wie viel Wasser Phlox in welcher Phase braucht, erklärt der Ratgeber zum Wasserbedarf von Flammenblumen.
Was bringen Mulch und natürliche Dünger?
Eine Mulchdecke hält die Bodenfeuchte länger, roher Rindenmulch bindet aber Stickstoff und passt nicht an junge Staudenpflanzungen. Holzasche verwendest du weder direkt im Beet noch als Kompostzugabe. Gründüngung, Mulch und weitere natürliche Methoden beschreibt der Stauden-Ratgeber in den Abschnitten Düngen und Pflege im Jahreslauf.
Kann man Phlox überdüngen?
Ja: Zu späte oder zu reichliche Düngung erhöht bei Stauden die Gefährdung im Winter, und überhöhte Stickstoffgaben können als Nitrat ausgewaschen werden. Bei manchen Stauden wie dem Schmuckkörbchen fördert zu viel Dünger außerdem das Blattwachstum auf Kosten der Blüten. Die Grundlagen dazu stehen ebenfalls im Abschnitt Düngen des Stauden-Ratgebers.





