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Polsterstauden

Polsterstauden sind niedrige, winterharte Stauden, die flach in die Breite wachsen und dabei dichte Polster oder Teppiche bilden. Sie werden vor allem im Steingarten und als Bodendecker verwendet.

Polsterstauden bleiben niedrig und wachsen vor allem in die Breite. Die meisten treiben Ausläufer: Triebe, die waagerecht über oder unter der Erde wachsen und dabei neue Wurzeln bilden. So entsteht mit der Zeit ein dichtes Polster oder ein flacher Teppich, der sich zur Blütezeit in ein Blütenkissen verwandelt. Typische Vertreter sind Polsterphlox, Polsterglockenblume, Hornkraut und Mauerpfeffer.

Im Garten begrünen Polsterstauden Flächen und Steingärten, sie passen aber auch in Einfassungen, Tröge und Grabbepflanzungen. Ihre Ansprüche hängen von der Herkunft ab: Arten mit alpiner Heimat wollen meist Sonne, Arten aus Waldgebieten eher Schatten. Manche brauchen kalkhaltigen, andere kalkfreien Boden. Verwechsle sie nicht mit horstbildenden Stauden: Ein Horst wirkt ähnlich dicht, wächst aber aus dem Wurzelhals heraus. Entscheidend ist, ob die seitlichen Triebe Wurzeln bilden.

Beispiel aus dem Garten

Wenn ich wissen will, ob am Beetrand eine Polsterstaude oder eine horstbildende Staude wächst, hebe ich vorsichtig einen äußeren Trieb an. Hat er eigene Wurzeln gebildet, gehört die Pflanze zu den Polsterstauden, wie mein Polsterphlox im Steingarten.

Quelle: PflanzenReich (Gartenenzyklopädie, betreut durch Gartenjournalist.de) – Polsterstauden – Flachwachsende Blütenteppiche zur Bodenbegrünung, Abschnitte Übersicht, Standort und Pflege von Polsterstauden, Beliebte Polsterstauden. Geprüft am .

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