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Anbaupause

Die Anbaupause ist die Zeit, die vergehen sollte, bevor dieselbe Pflanzenart oder eine Art derselben Pflanzenfamilie wieder auf demselben Beet wächst. Sie beugt Krankheiten und Schädlingen vor, die sich im Boden anreichern.

Werden die gleichen Pflanzenarten oder Pflanzen einer Familie immer wieder auf demselben Beet angebaut, wachsen sie von Jahr zu Jahr schwächer. Ein wichtiger Grund ist die Übervermehrung bodenbürtiger Schädlinge und Krankheitserreger. Für dieselbe Pflanzenart nennt die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein eine Anbaupause von mindestens 3 Jahren. Manche Kulturen brauchen länger, etwa Kohlgewächse 4 Jahre und Erbsen 6 bis 7 Jahre: Der Erreger der Fusarium-Welke an Erbsen bildet Dauersporen, die sehr lange im Boden überdauern. Ist die Kohlhernie aufgetreten, sind mindestens 7 Jahre einzuhalten.

Die Anbaupause ist der Baustein, mit dem du deine Fruchtfolge planst. Die Fruchtfolge legt fest, welche Kulturen nacheinander auf einem Beet stehen. Die Anbaupause gibt an, wie lange es mindestens dauert, bis dieselbe Art oder Familie zurückkehren darf.

Beispiel aus dem Garten

Bevor ich Erbsen säe, schaue ich in meinem Beetplan nach, wann auf dem Beet zuletzt Erbsen standen. Liegt das noch keine 6 bis 7 Jahre zurück, ist die Anbaupause nicht vorbei, und ich suche mir ein anderes Beet.

Quelle: Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ↗ – Fruchtfolge im Garten (Pflanzenschutzdienst), Absätze zu Kohlhernie und Fusarium-Welke sowie Regeln für den Anbauplan. Geprüft am .

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