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Volldünger

Ein Volldünger, auch NPK-Dünger genannt, enthält die drei Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium in einem Produkt. Häufig sind zusätzlich Magnesium, Kalzium oder Schwefel beigemischt.

Volldünger zählen zu den Mehrnährstoffdüngern, im Unterschied zu Einnährstoffdüngern, die nur einen Nährstoff liefern. Die Gehalte stehen als NPK-Verhältnis auf der Packung: NPK 12-12-17-2 beim bekannten Blaukorn bedeutet 12 Prozent Stickstoff, 12 Prozent Phosphoroxid, 17 Prozent Kaliumoxid und 2 Prozent Magnesiumoxid. Mineralische Volldünger enthalten meist leicht lösliche, schnell wirksame Nährstoffe. Sie eignen sich für die gezielte Versorgung nach Bedarf, nicht für eine Vorratsdüngung, und werden über mehrere Gaben verteilt, sonst geht Stickstoff durch Auswaschung verloren.

Bundesweite Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Gartenböden extrem überversorgt sind, vor allem mit Phosphor und Kalium. Für phosphorreiche Böden nennt das BZL Mehrnährstoffdünger mit reduziertem Phosphorgehalt als günstiger. Es empfiehlt außerdem, den Boden etwa alle vier bis fünf Jahre untersuchen zu lassen.

Beispiel aus dem Garten

Enthält ein Dünger Stickstoff, Phosphor und Kalium in einem Produkt, wie das Blaukorn mit NPK 12-12-17-2, ist er ein Volldünger. Ich verteile ihn in mehreren Gaben statt auf Vorrat.

Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL/BLE) ↗ – Richtig Düngen im Gemüsegarten (letzte Aktualisierung 10. Juni 2026), Abschnitte Wie viel Düngung ist nötig?, Organisch oder mineralisch? und Mineralische Dünger. Geprüft am .

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