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Vordüngung

Vordüngung nennt man den Dünger, der fertiger Blumen- und Pflanzerde schon ab Werk beigemischt ist. Er versorgt frisch eingetopfte Pflanzen in den ersten Wochen, danach musst du selbst nachdüngen.

Fertige Blumen- und Pflanzerden aus dem Handel sind meist schon etwas aufgedüngt: Sie enthalten die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium. Wie lange diese Vordüngung reicht, steht in der Regel auf dem Sack; bei den meisten Erden sind es etwa vier bis sechs Wochen. Danach musst du deine Pflanzen selbst weiter mit Dünger versorgen.

Eine Rolle spielt die Vordüngung vor allem bei Pflanzen in Töpfen, Kübeln und Balkonkästen, die in gekaufter Erde statt im gewachsenen Gartenboden stehen. Anzuchterde für die Aussaat hat dagegen nur einen geringen Dünger- und Salzgehalt. Verwechsle die Vordüngung nicht mit der Grunddüngung: Die bringst du selbst vor dem Säen oder Pflanzen in Beet oder Gefäß ein, während die Vordüngung schon ab Werk in der Sackerde steckt.

Beispiel aus dem Garten

Auf der Rückseite des Erdsacks lese ich nach, wie lange die Vordüngung reicht, und notiere das Pflanzdatum auf einem Schild im Balkonkasten. Erst wenn diese Zeit um ist, fange ich mit dem Nachdüngen an. Für die Aussaat nehme ich stattdessen Anzuchterde mit wenig Dünger.

Quelle: SPERLI GmbH – Gartenblog - Die richtige Erde, Abschnitt Was bedeutet was auf den Rückseiten der Erdensäcke?. Geprüft am .

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