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Folgekultur

Eine Folgekultur ist das Gemüse, das auf einem Beet als Nächstes angebaut wird, sobald die vorige Kultur abgeerntet ist – noch im selben Gartenjahr oder im nächsten.

Eine Folgekultur übernimmt das Beet, sobald die vorige Kultur abgeerntet ist. Dabei kommt es auf ein gesundes Nacheinander an: Stehen die gleichen oder verwandte Gemüsearten zu häufig auf derselben Fläche, vermehren sich Krankheitserreger und Schädlinge im Boden, etwa die Kohlhernie bei Kohl. Wählst du eine Folgekultur aus einer anderen Pflanzenfamilie, zum Beispiel Spinat (Gänsefußgewächs) nach Kartoffeln (Nachtschattengewächs), sinkt dieses Risiko, und die Nährstoffe im Boden werden besser genutzt. Kartoffeln, Lauch oder Buschbohnen hinterlassen zudem einen besonders krümeligen Boden für die Folgekultur.

Verwechsle die Folgekultur nicht mit der Nachkultur. Die Nachkultur ist ein Sonderfall: schnell wachsendes Gemüse wie Radies, Salat oder Spinat, das im Sommer nach der Hauptkultur aufs Beet kommt. Folgekultur ist der allgemeinere Begriff für jede Kultur, die auf eine andere folgt, auch im nächsten Gartenjahr.

Beispiel aus dem Garten

Wenn meine Frühkartoffeln im Sommer das Beet räumen, plane ich dort gleich die Folgekultur. Ich nehme dafür eine Art aus einer anderen Pflanzenfamilie, etwa Spinat, und trage sie in meinen Beetplan ein.

Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie ↗ – Infoschrift 2101 „Gemüse im Gartenjahr – Hinweise und Anregungen zum Biogarten“, Abschnitt „Anbau und Fruchtfolge richtig planen – gesundes Gemüse ernten“. Geprüft am .

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