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Leitstauden

Leitstauden sind die prägenden Stauden eines Beets: langlebige Arten mit mächtigem, auffälligem Wuchs und üppiger Blüte. Sie bilden das Gerüst der Pflanzung, auf das die Begleitstauden abgestimmt werden.

Leitstauden bilden das Gerüst eines Staudenbeets, deshalb legst du sie beim Planen zuerst fest. Typische Beispiele sind Rittersporn, hohe Gräser und Herbst-Astern. In der Regel setzt man sie einzeln: Liegt das Beet vor einer Hecke oder Mauer, kommen sie ganz nach hinten, und die Pflanzung fällt zum vorderen Rand hin ab. Ist das Beet von allen Seiten zu sehen, stehen sie in der Mitte.

Leicht verwechselt werden sie mit Begleitstauden. Diese unterstützen die Leitstauden, werden in Form und Farbe auf sie abgestimmt und blühen früher, zur selben Zeit oder später. Begleitstauden pflanzt man in kleineren Gruppen. Füllpflanzen wie Storchschnabel oder Frauenmantel schließen zum Schluss die Lücken.

Beispiel aus dem Garten

Für mein Beet vor der Hecke wähle ich zuerst die Leitstauden, etwa Rittersporn und Herbst-Astern, und setze sie einzeln nach hinten. Erst danach suche ich Begleitstauden aus, die in Form und Farbe dazu passen, und schließe die Lücken mit Storchschnabel und Frauenmantel.

Quelle: Staudengärtnerei Gaissmayer – Beete planen, Abschnitte „Es geht los - Die Mischung macht’s“ und „Anordnung der Pflanzen“. Geprüft am .

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