Kräuter · Kräuter · Pflege

Aromatische Kräuter durch die richtige Düngung: was zu viel Stickstoff mit dem Aroma macht

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Übermäßige Düngung kann bei Kräutern zu mastigem Wachstum und schwächerem Aroma führen.
  • Eine hohe Stickstoffversorgung kann bei Basilikum das Wachstum verstärken und den Gehalt an ätherischem Öl senken.
  • Die große Mehrheit der Kräuter ist schwachzehrend; Basilikum, Borretsch und Liebstöckel gelten als starkzehrend.
  • Etablierter Thymian, Salbei und Ysop im Beet brauchen auf normalem Boden keine regelmäßige Düngung.
  • Als Faustzahl reichen 3 bis 5 l Kompost je Quadratmeter und Jahr, um Gartenpflanzen bedarfsgerecht zu ernähren.
Pflege von Topfpflanzen im Garten mit dem Sprühgerät
Foto: 易 凡 · Pexels License · Quelle ↗

Du hast Basilikum, das wächst wie verrückt, und im Pesto schmeckt es dann doch nach wenig? Oder einen Thymian, der breit und weich über den Beetrand kippt, aber beim Zerreiben kaum duftet? Beides kann auf zu viel Nährstoff hindeuten. Ich rieche beim Ernten grundsätzlich an den Blättern, bevor ich zur Düngerdose greife, und meistens greife ich dann gar nicht.

Dieser Artikel klärt, warum Düngung das Aroma deiner Kräuter verändert und was das für deine Praxis heißt. Die Grundlagen zu Nährstoffbedarf, Boden und Gießen liegen im Kräuter-Überblick, hier geht es um den Zusammenhang zwischen Nährstoff und Geschmack.

Warum zu viel Dünger das Aroma schwächt

Das Aroma deiner Kräuter sitzt in ätherischen Ölen, die in den Blättern gebildet und gespeichert werden. Wenn eine Pflanze reichlich Nährstoffe bekommt, steckt sie ihre Kraft ins Wachsen: mehr Blattmasse, längere Triebe, weicheres Gewebe. Übermäßige Düngung kann bei Kräutern genau dazu führen, zu mastigem Wachstum und schwächerem Aroma. Das Kraut ist dann zwar größer, aber die Aromastoffe verteilen sich auf mehr Gewebe.

Kurz erklärt

Mastig nennt man Wuchs, der schnell, weich und wasserreich ist. Solche Triebe sehen üppig aus, sind aber weicher und gelten als anfälliger für Krankheiten und Schädlinge, und sie schmecken flacher als langsam gewachsene.

Am deutlichsten ist der Zusammenhang für Basilikum beschrieben: Eine hohe Stickstoffversorgung kann das Wachstum verstärken und den Gehalt an ätherischem Öl senken. Für etablierten Gartenthymian gilt ähnlich, dass eine zu hohe Nährstoffversorgung schwachen, ausladenden Wuchs und einen geringeren Gehalt aromatischer Öle fördern kann. Oregano wiederum bildet an warmen, trockenen Standorten das meiste Aroma, ausgerechnet dort, wo der Boden eher mager ist.

Was ich dir nicht verspreche: dass Kalium oder Phosphor das Aroma gezielt anheben. Diese Nährstoffe gehören zur Grundversorgung jeder Pflanze, ein belegter Aroma-Effekt einzelner Gaben liegt mir aber nicht vor. Der kritische Posten für den Geschmack ist der Stickstoff, und der lässt sich mit Kompost und Zurückhaltung gut steuern.

Der Schwachzehrer-Grundsatz

Die große Mehrheit der Kräuter ist schwachzehrend eingestuft. Sie wollen keinen wöchentlichen Dünger, sondern einen lebendigen Boden mit Kompost zum Start. Die Ausnahmen sind Basilikum, Borretsch und Liebstöckel als starkzehrende Arten sowie Kamille als mittelzehrende. Die Grundlagen dazu, samt Gießen und Pflegen, findest du im Überblick zum Gießen, Düngen und Pflegen von Kräutern mit Maß.

Zahl im Blick

Als Faustzahl reichen 3 bis 5 l Kompost je Quadratmeter und Jahr, um Gartenpflanzen bedarfsgerecht zu ernähren. Als allgemeine Praxis für Kräuter nennt die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) eine einmalige Frühjahrsgabe von 3 l Kompost je m².

Ich verteile den Kompost im Frühjahr, harke ihn flach ein und lasse die Kräuter dann in Ruhe. Bei den meisten Arten ist das für die Saison alles, was ich zum Thema Düngung tue.

Anzeigen

Zwei Kräuter-Welten, zwei Düngungslogiken

Kräuter zerfallen in eine mediterran-trockene und eine frisch-feuchte Welt. Diese Trennung bestimmt, ob du überhaupt nachdüngst.

Kraut Zehrer-Einstufung Was zur Düngung belegt ist
Thymian schwachzehrend etabliert im Garten wenn überhaupt sparsam düngen
Salbei schwachzehrend im Beet keine zusätzliche Düngung, auch auf armen Böden
Ysop schwachzehrend auf normalem Gartenboden keine regelmäßige Düngung nötig
Zitronenmelisse schwachzehrend Spielraum: ganz ohne Dünger oder alle 4 bis 6 Wochen eine Gabe als Richtwert
Petersilie, Schnittlauch schwachzehrend Nachdüngung nach jedem Ernteschnitt empfohlen
Basilikum starkzehrend im Boden gewöhnlich keine zusätzliche Düngung; im Gefäß können Nährstoffe knapp werden

Die Einstufung jeder einzelnen Art kannst du im Beetplaner nachsehen, bevor du ein Beet zusammenstellst.

Mediterrane Kräuter: mager halten

Thymian, Salbei, Rosmarin, Oregano und Ysop stammen aus Regionen mit kargen Böden und trockenen Sommern. Im Beet brauchen sie auf normalem Boden keine regelmäßige Gabe. Für mediterrane Topfkräuter kannst du torffreie Erde mit grobem Sand im Verhältnis 1:1 mischen, das hält das Substrat durchlässig und mager. In der oberen Zone einer Kräuterspirale wird Gartenerde zu gleichen Teilen mit Sand gemischt, aus demselben Grund.

Häufiger Fehler

Mediterrane Kräuter „zur Belohnung” mitdüngen, wenn die Tomaten ihre Gabe bekommen. Bei Thymian kann genau das schwachen, ausladenden Wuchs und weniger Aromaöl fördern. Ich dünge das Gemüsebeet und lasse die Kräuterspirale bewusst aus.

Frisch-feuchte Blattkräuter: nach dem Schnitt nachlegen

Petersilie, Schnittlauch und Basilikum werden oft und tief beerntet. Für diese Arten wird nach jedem Ernteschnitt eine Nachdüngung empfohlen, damit der Wiederaustrieb Kraft hat. Das heißt nicht wöchentlich, sondern gekoppelt an die Ernte: Erst schneiden, dann versorgen. Ich mache das direkt nach dem Schnitt mit dem Gießwasser und kontrolliere beim nächsten Gießgang, ob die neuen Röhrchen und Blätter nachschieben.

Zitronenmelisse zeigt, wie breit der Spielraum bei Schwachzehrern ist: Manche Quellen kommen ganz ohne Dünger aus, andere nennen während der Wachstumsphase eine Gabe alle 4 bis 6 Wochen als Richtwert. Beides ist vertretbar, entscheidend ist der Zustand der Pflanze.

Basilikum: starkzehrend und trotzdem stickstoffempfindlich

Basilikum ist der Sonderfall, an dem sich der ganze Zusammenhang zeigt. Es ist als starkzehrend eingestuft und dankt eine nährstoffreichere Erde. Gleichzeitig kann eine hohe Stickstoffversorgung das Wachstum verstärken und den Gehalt an ätherischem Öl senken. Beides stimmt, und der Ausweg liegt in der Herkunft der Nährstoffe: im Boden mit Kompost versorgt braucht Basilikum gewöhnlich keine zusätzliche Düngung. Im Topf können die Nährstoffe dagegen knapp werden, dort kann eine Nachdüngung das Blattwachstum unterstützen.

Bei Basilikum in gekaufter, nährstoffhaltiger Erde wird in den ersten Wochen nach dem Eintopfen nur sparsam zusätzlich gedüngt. Bei torffreien, organisch gedüngten Erden kann besonders zu Beginn oder gegen Ende der Kultur Stickstoff fehlen; die Nachdüngung richtet sich dann am Zustand der Pflanze aus, nicht am Kalender.

Marias Erfahrung

Mein Topfbasilikum steht in einer Mischung aus je einem Teil Quarzsand, Gartenerde und reifem Kompost, die ich nicht zusätzlich dünge. Beim Gießen schaue ich auf die Blattfarbe und den Trieb und ernte etwa handbreit über dem Boden, sodass einige Blätter für den Wiederaustrieb bleiben. Erst wenn die neuen Blätter merklich kleiner ausfallen, gebe ich eine verdünnte Gabe dazu.

Basilikum wird hierzulande in der Regel einjährig kultiviert. Wenn du es am Fensterbrett weiterziehst, leidet es bei wenig Winterlicht unter Aromaverlust und wird anfälliger, deshalb wird die jährliche Neuaussaat empfohlen. Auch das zeigt: Aroma hängt nicht nur am Dünger, sondern am Licht.

Topf oder Beet: der Unterschied, den viele übersehen

Ob du düngst, hängt oft weniger von der Art ab als vom Gefäß. Salbei braucht im Beet keine zusätzliche Düngung, auch auf armen Böden; steht er aber länger als ein Jahr im selben Topf, kann er von einer Gabe profitieren. Der Grund ist einfach: Im Boden erschließen die Wurzeln laufend neue Vorräte, im Topf ist der Vorrat endlich und wird ausgewaschen.

Topfkräuter werden in ein größeres Gefäß umgesetzt, sobald der bisherige Topf durchwurzelt ist, und Pflanzgefäße brauchen Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Wie du Dünger im Topf konkret dosierst und unter welchen Anbaubedingungen du nachlegst, erklärt dir der Ratgeber zur Dosierung von Kräuterdünger für optimales Aroma.

Wasser gehört zur Rechnung dazu

Üppige Stickstoff- und Wassergaben gelten gemeinsam als Aromakiller. Mediterrane Kräuter gießt du selten und erst, wenn die Erde spürbar abgetrocknet ist; frisch-feuchte Blattkräuter gleichmäßig, bevor sie schlappen, am besten morgens und an den Fuß der Pflanze. Bei torffreier Topferde prüfe ich vor dem Gießen auch die Feuchte unterhalb der Oberfläche, weil tiefere Bereiche noch nass sein können.

Wer üppig düngt und reichlich gießt, bekommt schnelles, weiches Kraut. Wer maßvoll versorgt und die Erde zwischendurch abtrocknen lässt, bekommt langsameres Wachstum mit mehr Aroma je Blatt. Zwischen diesen Polen liegt deine Stellgröße.

Anzeigen

Boden und pH: kurz angerissen

Der pH-Wert steuert, wie gut Nährstoffe für die Wurzeln verfügbar sind. Für Oregano gilt ein pH-Wert von 6 oder höher auf durchlässigen, mit organischer Substanz gut versorgten Böden als günstig; Schnittlauch bevorzugt humusreiche, mittelschwere Böden mit pH 6,0 bis 7,5. Die Bodenansprüche je Kräuter-Welt und die passenden Substrate für Beet, Spirale, Hochbeet und Topf trägt der Kräuter-Überblick.

Woran du Überdüngung erkennst und was du dann tust

Symptome sind Hinweise, keine Diagnose. Ein mastiger, weicher, bei Thymian ausladender Wuchs, der zugleich flach schmeckt, kann auf zu viel Nährstoff hindeuten. Weiches Gewebe gilt außerdem als anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.

Mini-Checkliste

  • Wächst das Kraut schnell, weich und fällt auseinander?
  • Duftet zerriebenes Blatt weniger als früher?
  • Hast du zuletzt mit dem Gemüse mitgedüngt oder häufig gegossen?
  • Steht die Pflanze in frischer Kauferde, die schon Nährstoffe enthält?

Wenn mehrere Punkte zutreffen, stelle ich die Düngung ein, lasse die Erde zwischen den Gießgängen abtrocknen und beobachte die nächsten Triebe. Blattkräuter ernte ich dann wie gewohnt weiter, denn der Schnitt nimmt weiches Material ab und regt neuen Austrieb an. Umgekehrt kann bei torffreien Erden auch Stickstoff fehlen; wie du Mangel von Überschuss unterscheidest, zeigt dir der Ratgeber zum Erkennen und Beheben von Nährstoffmangel bei Kräutern.

Mythos-Check

„Karge Böden machen Kräuter aromatischer, also lasse ich alle hungern.” Das gilt für die mediterrane Welt, nicht für Basilikum, Borretsch und Liebstöckel, die als starkzehrend eingestuft sind, und nicht für Blattkräuter, die nach jedem Schnitt neu austreiben müssen. Maß heißt: die passende Menge für die Art, nicht null für alle.

Kompost, Jauche und Co. im Aroma-Kontext

Für die Aromafrage ist die Düngerform zweitrangig, die Menge ist erstrangig. Kompost gibt Nährstoffe langsam ab und passt zum Schwachzehrer-Grundsatz. Brennnesseljauche liefert Stickstoff und wird für den Wurzelguss verdünnt gegeben, 1 Teil Jauche auf 10 bis 20 Teile Wasser. Für mediterrane Kräuter halte ich sie zurück, für Blattkräuter nach dem Schnitt passt sie. Ansatz, Gärdauer und Rhythmus stehen in der Anleitung zum Selbstherstellen von Kräuterdünger; den Überblick über Kompost, Mulch und Gründüngung liefert der Ratgeber zur natürlichen Düngung kräftiger Kräuter.

Falllaub kann auf Kräuterbeeten als Mulch liegen bleiben und den Boden feucht, locker und humusreich halten. Bei mediterranen Kräutern lasse ich es weg, weil sie es trocken und offen mögen.

Anzeigen

Ernte und Fruchtwechsel: zwei Aroma-Hebel neben dem Dünger

Geerntet wird am besten am Vormittag, wenn der Tau abgetrocknet ist, und für den Vorrat vor der Blüte, weil sich die Pflanze danach auf Blüte und Samen konzentriert. Pfefferminze zum Beispiel wird bei Knospenansatz bis spätestens Blühbeginn geschnitten, weil dann die Gehalte an ätherischem Öl am höchsten sind. Das Kapitel zum Ernten und Konservieren im Kräuter-Überblick führt das aus.

Oregano ist selbstunverträglich; empfohlen wird ein Fruchtwechsel von 4 bis 5 Jahren zu Lippenblütlern. Ein Kraut, das Jahr für Jahr am selben Platz steht, kann also schwächeln, ohne dass Dünger die Ursache ist. Wie du Kräuter im Beet kombinierst und Anbaupausen einhältst, steht im Abschnitt zur Mischkultur und Beetplanung im Kräuter-Überblick.

Passt dazu

Welche Kräuterarten je nach Herkunftsregion wie viel Nährstoff brauchen, stellt der Ratgeber zum Nährstoffbedarf verschiedener Kräuter für einen aromatischen Garten zusammen. Für den praktischen Einstieg Schritt für Schritt eignet sich die Anleitung zur richtigen Anwendung von Kräuterdünger für Hobbygärtner.

Ein Kraut mit Aroma ist selten das größte im Beet. Ich schaue deshalb nicht auf die Höhe, sondern zerreibe ein Blatt zwischen den Fingern, und danach entscheide ich, ob heute gedüngt wird.

Beliebt im Shopaus dem samen.de Shop
Sperli Feldthymian SPERLI's Wild Magic
Sperli Feldthymian SPERLI's Wild Magic
Zum Shop
Kiepenkerl Ringelblume Wiesen-Goldblume
Kiepenkerl Ringelblume Wiesen-Goldblume
Zum Shop
Kiepenkerl Bärlauch Waldknoblauch
Kiepenkerl Bärlauch Waldknoblauch
Zum Shop
Sperli Thai-Basilikum
Sperli Thai-Basilikum
Zum Shop

Häufige Fragen

Wie beeinflusst Dünger den Geschmack und das Aroma von Kräutern?
Übermäßige Düngung kann bei Kräutern zu mastigem, weichem Wachstum und schwächerem Aroma führen. Für Basilikum ist beschrieben, dass eine hohe Stickstoffversorgung das Wachstum verstärken und den Gehalt an ätherischem Öl senken kann. Die Blattmasse nimmt zu, das Aroma verteilt sich auf mehr Gewebe und schmeckt flacher. Maßvoll versorgte Kräuter behalten ihr Aroma in der Regel besser als üppig gedüngte.
Welche Nährstoffe brauchen Kräuter für ihr Aroma?
Kräuter brauchen wie alle Pflanzen Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Spurenelemente, aber in kleinen Mengen: Die große Mehrheit gilt als schwachzehrend. Für das Aroma ist vor allem der Stickstoff der kritische Posten, denn zu viel davon kann das Wachstum verstärken und den Gehalt an ätherischem Öl senken.
Muss ich mediterrane Kräuter anders düngen als Blattkräuter?
Ja. Etablierter Gartenthymian wird, wenn überhaupt, sparsam gedüngt; Salbei im Beet braucht auch auf armen Böden keine zusätzliche Düngung, und Ysop kommt auf normalem Boden ohne regelmäßige Gabe aus. Frisch-feuchte Blattkräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Basilikum werden dagegen nach jedem Ernteschnitt nachgedüngt, damit der Wiederaustrieb Kraft hat. Basilikum ist als einziges davon starkzehrend eingestuft, verträgt aber trotzdem keinen Stickstoffüberschuss.
Woran erkenne ich, dass ich meine Kräuter überdüngt habe?
Ein mastiger, weicher und ausladender Wuchs bei gleichzeitig flachem Geschmack kann auf eine zu hohe Nährstoffversorgung hindeuten. Weiches Gewebe gilt zudem als anfälliger. Sicher diagnostizieren lässt sich das am Blatt nicht, deshalb stelle ich in so einem Fall die Düngung ein und beobachte, wie sich die nächsten Triebe entwickeln.
Stimmt es, dass mehr Dünger zu intensiverem Kräuteraroma führt?
Nein. Übermäßige Düngung kann das Aroma schwächen statt stärken, weil die Pflanze mehr Blattmasse bildet, in der sich die ätherischen Öle verteilen. Bei Thymian kann eine zu hohe Nährstoffversorgung sogar schwachen, ausladenden Wuchs und einen geringeren Gehalt aromatischer Öle fördern. Mehr Aroma bekommst du eher über den passenden Standort und maßvolle Versorgung als über die Düngerdose.
Zuletzt geprüft:
↑