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Schwachzehrer

Schwachzehrer sind Gemüse und Kräuter mit geringem Stickstoffbedarf, etwa Feldsalat, Radieschen, Rucola, Bohnen und Erbsen. Sie sind die genügsamste der drei Gruppen, nach denen man Kulturen für die Fruchtfolge einteilt.

Für die Fruchtfolge werden Gemüse und Kräuter üblicherweise nach ihrem Stickstoffbedarf in drei Gruppen eingeteilt: Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer. Zu den Schwachzehrern zählen zum Beispiel Feldsalat, Kräuter, Radieschen, Rucola, Bohnen und Erbsen. Starkzehrer wie Zucchini, Kohl oder Tomaten brauchen deutlich mehr, Mittelzehrer wie Möhren liegen dazwischen.

In der Fruchtfolge kommen die genügsamen Schwachzehrer zuletzt: Nach einer Grundversorgung, etwa mit Kompost, wachsen zuerst die Starkzehrer, danach die Mittelzehrer. So werden die Nährstoffe im Beet bestmöglich ausgenutzt. Das spart Dünger und verringert Nährstoffauswaschungen, die das Grundwasser belasten. Die Einteilung ist ein Richtwert, und je nach Quelle landet manche Art in einer anderen Gruppe.

Beispiel aus dem Garten

Feldsalat, Radieschen und Bohnen brauchen nur wenig Stickstoff, sie sind Schwachzehrer. Auf meinen Beeten kommen sie deshalb in der Fruchtfolge zuletzt, nach den Starkzehrern und den Mittelzehrern.

Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ↗ – Eine gute Fruchtfolge fördert die Bodenqualität, Abschnitt „Nährstoffbedarf berücksichtigen“ mit Tabelle „Einteilung von gärtnerischen Kulturpflanzen nach Stickstoffbedarf“. Geprüft am .

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