Aussaat im Gewächshaus: Saatgut, Heizmatte und gestaffelte Sätze
- Im ungeheizten Gewächshaus kannst du witterungsabhängig etwa ab Anfang März Radieschen säen.
- Tomaten und Paprika keimen im Bereich von 22 bis 25 °C, Heizmatte und Thermostat halten diese Wärme im Substrat.
- Kopfsalat keimt bei Bodentemperaturen über 18 °C schlechter und gehört nicht auf die Paprika-Heizmatte.
- Paprika einzeln in Multitopfplatten gesät kann dir das spätere Pikieren ersparen.
- Für Folgesätze verteilst du zuerst die Hauptkulturen auf die Beete und ergänzt dann Vor- und Nachkulturen.
Mit einem Gewächshaus kannst du im Frühjahr früher säen als im Freiland. Ungeheizt ist es aber nicht zuverlässig frostfrei, und Paprika keimt bei 25 °C optimal. Deshalb trenne ich meine Aussaaten von Anfang an nach ihrem Wärmebedarf. Im Frühjahr lese ich morgens zuerst das Minimum-Maximum-Thermometer ab, bevor ich eine Schale anfasse.
Hier geht es um die Aussaat selbst: um passendes Saatgut, um Keimwärme mit Heizmatte und Thermostat, um Multitopfplatten und um gestaffelte Sätze.
Was du wann im Gewächshaus säen kannst
Im ungeheizten Gewächshaus kannst du witterungsabhängig etwa ab Anfang März Radieschen säen. Ab dann lassen sich dort auch Kopfsalat und Kohlrabi pflanzen. Wärmebedürftiges Fruchtgemüse ziehst du unter geschützten Bedingungen vor, im Gewächshaus also auf der Heizmatte.
| Kultur | Aussaat oder Vorkultur | Was du beachtest |
|---|---|---|
| Paprika | als Anzuchtbeispiel Anfang März | für eine Pflanzung im Mai etwa zwischen Februar und Anfang März vorziehen |
| Tomaten | als Anzuchtbeispiel Mitte März | Keimung im Bereich von 22 bis 25 °C |
| Hausgurken | als Anzuchtbeispiel Ende April | für die Vorkultur reichen 2 bis 3 Wochen bis zur Pflanzung |
| Zucchini, Kürbis | etwa 4 Wochen vor dem Auspflanzen | vom Pflanztermin rückwärts rechnen |
| Radieschen | im ungeheizten Haus etwa ab Anfang März | witterungsabhängig |
| Kopfsalat, Kohlrabi | Pflanzung im ungeheizten Haus etwa ab Anfang März | witterungsabhängig |
Alle Termine verschieben sich mit Witterung und regionalem Klima. Im WeinbauklimaWeinbauklima meint das Klima von Gegenden, in denen Wein angebaut wird, etwa in Veitshöchheim, im Unterschied zu kühleren Regionen. Die Artischocke zum Beispiel gedeiht dort besonders gut und kann früher ausgesät werden. beginnst du früher, in klimatisch ungünstigen Lagen später. Wie du den Start für deinen Garten festlegst, zeigt der Ratgeber, ab wann du an deinem Standort Gemüse aussäen kannst.
Das Gewächshaus vorbereiten: das Wichtigste in Kürze
Ob sich ein Gewächshaus für deine Anzucht lohnt, welcher Typ passt und wie du es energiesparend betreibst, klärt der Ratgeber, ob sich ein Gewächshaus für die Anzucht lohnt und wie du es einrichtest. Für die Aussaat brauchst du Messgeräte: Minimum-Maximum-Thermometer, HygrometerEin Hygrometer ist ein Messgerät für die Luftfeuchtigkeit. Beim Gärtnern zeigt es dir, wie feucht die Luft im Gewächshaus, unter der Anzuchthaube oder bei deinen Zimmerpflanzen ist. und Bodenthermometer helfen dir bei der Klimakontrolle. Regale vergrößern die Stellfläche, beschatten aber die Beete darunter. Wie du Schalen und Regale anordnest, zeigt der Beitrag, wie du den Platz im Gewächshaus mit Anzuchtschalen ausnutzt. Arbeitest du mit einem Frühbeetkasten, hilft dir der Vergleich, ob Gewächshaus oder Frühbeet besser zu deiner Aussaat passt.
Welches Saatgut sich für die Aussaat im Gewächshaus eignet
Bei Tomaten bietet dir die Eigenanzucht meist eine größere Sortenauswahl als der Kauf fertiger Jungpflanzen. Ich suche meine Tomatensorten deshalb im Saatgutangebot aus und nicht im Regal mit den Jungpflanzen.
Was die Angaben auf der Saatguttüte bedeuten
| Angabe | Bedeutung | Was das für deine Aussaat heißt |
|---|---|---|
| kalibriert | nach dem Durchmesser sortiert, meist in Abstufungen von 0,20 oder 0,25 mm | gedacht für die Einzelkornablage |
| geprimt | der Keimprozess wurde vor der Aussaat aktiviert | läuft gleichmäßiger und schneller auf, bleibt aber nur begrenzt haltbar |
| Bio-Saatgut | auf Bio-Betrieben nach Bio-Richtlinien erzeugt | beschreibt die Erzeugung des Saatguts |
| parthenokarp | bei Gewächshausgurken: Früchte bilden sich ohne vorangegangene Befruchtung | der FruchtansatzFruchtansatz ist das Entstehen einer Frucht aus einer Blüte, besonders bei Obstbäumen, aber auch bei Fruchtgemüse. Außerdem nennt man die junge, sich gerade entwickelnde Frucht selbst so. hängt nicht von einer Befruchtung ab |
Einzelkornsaat spart Saatgut, setzt aber gut keimfähige Samen voraus, im Beet zusätzlich ein sorgfältig vorbereitetes Saatbett. Wer in Multitopfplatten ein Korn je Zelle legt, prüft älteres Saatgut also besser vorher.
Bei Gurken für das Gewächshaus achte ich auf die Angabe parthenokarp. Wie es mit Gurken, Tomaten und Paprika nach der Pflanzung weitergeht, steht im Ratgeber, wie du Fruchtgemüse im Gewächshaus bis zur Ernte bringst.
Älteres Saatgut prüfen und richtig lagern
Ob eine angebrochene Tüte noch taugt, zeigt dir eine Probeaussaat. Nach 2 bis 3 Wochen beurteilst du, ob genügend Samen gekeimt sind. Reicht das nicht, säst du dichter oder neu.
Meine Tüten ordne ich nach Kulturgruppen und Aussaatmonaten. So behalte ich Einkauf und Aussaattermine im Blick.
Gemüsesaatgut lagert bei 0 bis 10 °C günstig. Für Saatgut-Lagerräume wird eine relative Luftfeuchte von etwa 30 % angestrebt.
Vorbehandlung nur, wo die Art sie braucht
Ob dein Saatgut vorbehandelt werden muss, steht in der Anleitung zur Sorte. Artischockensamen können für eine gleichmäßigere Keimung 2 bis 3 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen.
Skarifikation macht eine schwer wasserdurchlässige Samenschale für Wasser zugänglich, damit der Samen quellen kann. Beim Anritzen muss der Embryo unverletzt bleiben. Eine Stratifikation gegen physiologische Keimhemmung wirkt nur auf Samen, die bereits gequollen sind.
Keimtemperatur mit Heizmatte und Thermostat steuern
Die Heizmatte wärmt das Substrat von unten, der Thermostat hält die eingestellte Temperatur. Auf meine Matte kommen nur die wärmebedürftigen Arten, Salat und Kohl stehen daneben. Wie warm es jeweils sein darf, zeigt die Tabelle.
| Art | Keimung | nach der Keimung |
|---|---|---|
| Paprika, Chili | 25 °C optimal | 18 bis 20 °C |
| Tomaten | im Bereich von 22 bis 25 °C | 16 bis 20 °C in heller Weiterkultur, nach dem Topfen 16 bis 18 °C |
| Hausgurken | 25 °C im Anzuchtbeispiel | nach Angabe der Saatgutpackung |
| Tagetes | 16 bis 20 °C, Keimung in etwa 7 bis 14 Tagen | nach Angabe der Saatgutpackung |
| Kopfsalat | um 18 °C, bei höheren Bodentemperaturen schlechter | 8 bis 12 °C für den ersten Frühjahrssatz |
| Blumenkohl, Frühkohl, Kohlrabi, Sellerie | nach Angabe der Saatgutpackung | während der Anzucht nicht unter 14 bis 16 °C, sonst droht vorzeitiges Schossen |
Salat und Paprika teilen sich eine Heizmatte. Paprika keimt bei 25 °C optimal, Kopfsalat keimt bei Bodentemperaturen über 18 °C schlechter. Eine Matte, die auf Paprika eingestellt ist, ist für Salat also zu warm.
So richte ich Heizmatte und Thermostat ein
- Ich lege die Matte eben auf den Pflanztisch und stelle Schalen oder Multitopfplatten direkt darauf.
- Den Fühler des Thermostats stecke ich ins Substrat einer Schale, damit er die Erdtemperatur misst.
- Den Zielwert wähle ich nach der Art, für Paprika also 25 °C.
- Mit dem Bodenthermometer messe ich in Saathöhe nach, ob das Substrat den Wert erreicht.
- Über die Schalen kommt eine luft- und lichtdurchlässige Haube, die die Aussaat feucht hält.
- Sobald der erste Keimling erscheint, nehme ich die Haube ab.
- Sind die Keimlinge aufgelaufen, nehme ich die Schalen von der Matte, weil Tomaten und Paprika nach der Keimung kühler weiterwachsen als zum Keimen.
Ein ungeheiztes Gewächshaus ist nicht zuverlässig frostfrei. Die Heizmatte wärmt das Substrat, nicht die Luft darüber. Zeigt das Minimum-Thermometer eine Frostnacht an, hole ich empfindliche Aussaaten ins Haus.
Für Kohlrabi, Blumenkohl, Frühkohl und Sellerie zählt die Untergrenze aus der Tabelle. Wer diese Arten im Gewächshaus anzieht, schaut deshalb morgens auf das Minimum-Thermometer und nicht nur auf die Wärme am Tag.
In Multitopfplatten säen
In einer Multitopfplatte bekommt jede Aussaat ihre eigene Zelle. Wer Paprika einzeln in kleine Töpfe oder Multitopfplatten sät, kann das spätere Pikieren vermeiden. Während der Jungpflanzenanzucht setzt du Tomaten, Paprika sowie Haus- und Kastengurken danach in Töpfe von 8 bis 10 cm. Die Platten müssen überschüssiges Gießwasser ablaufen lassen.
Welche Erde in die Zellen gehört
Der Salzgehalt der Aussaaterde sollte unter 0,5 g/l liegen. Pikiersubstrat darf mit bis zu 1,5 g/l mehr Salz enthalten und kommt erst beim Umsetzen zum Einsatz. Reiner Kompost eignet sich wegen seines hohen Nährstoffgehalts nicht als AnzuchterdeAnzuchterde ist eine nährstoffarme, feinkrümelige Erde für die Aussaat und das Vorziehen junger Pflanzen. Die geringe Nährstoffmenge regt die zarten Wurzeln zum Wachsen an..
Bei längerer Lagerung torffreier oder torfreduzierter Erde können organische Bestandteile Nährstoffe freisetzen und so den Salzgehalt erhöhen. Für die Aussaat öffne ich deshalb einen frischen Sack, statt den Rest vom Vorjahr zu nehmen.
Kokos-Quelltabletten kannst du ohne zusätzliche Anzuchterde verwenden. Wie die Nährstoffversorgung danach aussieht, hängt von Kultur und Produkt ab. Mischst du Perlit unter, nimm nur Gartenbau-Perlit, denn Bauprodukte können beschichtet sein und unterliegen anderen Anforderungen. Gartenbau-Perlit erhöht die Luftkapazität und verbessert die StrukturstabilitätStrukturstabilität beschreibt, wie dauerhaft eine Blumenerde oder ein Substrat locker bleibt. Strukturstabile Erde gibt den Wurzeln Halt, ohne mit der Zeit zusammenzusacken oder zu verdichten. des Substrats.
Bio-Erde ist automatisch torffrei? Nein. Die Bezeichnung Bio-Erde garantiert keine Torffreiheit, entscheidend ist die ausdrückliche Kennzeichnung als torffrei.
Säen, abdecken, beschriften
Bei Saatgut, das zuverlässig keimt, lege ich ein Korn je Zelle. Schnittlauch säst du dagegen als Horst, also mehrere Samen an eine Saatstelle. Wie tief die Samen liegen, hängt von der Art ab.
| Art | Saattiefe |
|---|---|
| Tomaten | etwa 1 cm |
| Tagetes | etwa 0 bis 0,5 cm |
| Basilikum | auf die Oberfläche drücken, nicht abdecken |
Säst du Paprika und Chili in eine Saatschale statt in Zellen, legst du die Samen etwa 0,5 cm tief. Die Saatrillen liegen etwa 4 cm auseinander, innerhalb der Rille liegen die Körner 2 cm voneinander entfernt.
Jede Reihe beschrifte ich mit Sorte und Aussaatdatum. Welche Sorten gut keimen und sich zügig entwickeln, trage ich ins Gartentagebuch ein. So baut meine nächste Planung auf eigenen Beobachtungen auf.
Platten und Töpfe wiederverwenden
Gebrauchte Platten und Töpfe reinige ich und stecke sie erst trocken ineinander.
Tontöpfe eignen sich ebenfalls für die Jungpflanzenanzucht und lassen sich nach dem Reinigen wieder nutzen. Kalkränder löst du mit Essigwasser im Verhältnis 1:10 und spülst danach mit klarem Wasser nach.
Nach der Keimung: was unter Glas dazukommt
Mit dem Auflaufen beginnt die Jungpflanzenpflege. Die Schritte von Licht und Gießen über Pikieren und Pflanzenschutz bis zum Abhärten erklärt der Anzucht-Ratgeber mit den Abschnitten zu Jungpflanzenpflege, Gießen, Krankheiten und Abhärten. Hier stehen nur die Punkte, die im Gewächshaus zählen.
Licht
Frisch gekeimte Sämlinge stellst du hell auf, schützt sie anfangs aber vor praller Sonne. Zu hohe Temperaturen nach dem Pikieren führen zu blassen, dünnen und weichen Jungpflanzen, genau wie ein zu dunkles Fenster im Haus. Wie du Licht und Temperatur danach führst, erklärt der Abschnitt zur Jungpflanzenpflege.
Lüften
Bei Zierpflanzen-Aussaaten beugen lockere Aussaat, gute Durchlüftung und das Vermeiden zu nasser Flächen Auflauf- und Umfallkrankheiten vor. Welche öffenbare Lüftungsfläche ein Kleingewächshaus braucht, steht im Abschnitt zu Gefäßen, Abdeckungen und Gewächshaus.
Gießen
Keimschale und Beet betrachtest du beim Gießen getrennt, denn die Literwerte je Quadratmeter gelten nur fürs Beet. Bei torffreien Substraten prüfst du vor dem Gießen auch die Feuchte unter der Oberfläche, weil eine trockene Oberfläche nasses Substrat im unteren Topfbereich verdecken kann. Mehr dazu steht im Abschnitt zum Gießen.
Pikieren
Tomaten pikierst du nach Ausbildung von Blattpaaren und erkennbarem Zuwachs einzeln in größere Töpfe mit normaler Pflanzerde. Den Handgriff Schritt für Schritt beschreibt der Abschnitt zum Pikieren.
Krankheiten und Schädlinge
Trauermückenlarven können die Wurzeln von Jungpflanzen schädigen und vermehren sich besonders in ständig zu nasser Topferde. Im Hausgarten gilt die Reihenfolge vorbeugen, kontrollieren, mechanisch eingreifen, ausführlich erklärt im Abschnitt zu Krankheiten und Schädlingen.
Abhärten
Selbst angezogenes Fruchtgemüse gewöhnst du bei geeigneter Witterung tagsüber zuerst im Halbschatten und dann in der Sonne an Freilandbedingungen. Tomaten, Paprika, Gurken und Zucchini können schon bei niedrigen Plusgraden im Wachstum stocken, deshalb zählen beim Pflanztermin ein erwärmter Boden und die tatsächliche Witterung. Die Schritte bis ins Beet stehen im Abschnitt zum Abhärten und Auspflanzen.
Sukzessivaussaat: Sätze im Gewächshaus staffeln
Bei der Sukzessivaussaat säst du eine Kultur nicht auf einmal, sondern in mehreren Sätzen nacheinander. Damit jeder Satz einen Platz findet, planst du die Beete, bevor du säst.
So plane ich die Sätze
- Zuerst verteile ich die Hauptkulturen auf die Beete.
- Dann ergänze ich Vor-, Nach- und ZwischenkulturenEine Zwischenkultur ist eine schnell wachsende Gemüsekultur, die gleichzeitig mit einer langsam wachsenden Hauptkultur auf dem Beet steht, meist in Reihen dazwischen. Sie ist geerntet, bevor die Hauptkultur den ganzen Platz braucht. anhand ihrer Beetbelegungsdauer.
- Vorkulturen rechne ich vom Pflanztermin rückwärts, die Dauer steht in der Tabelle zu den Aussaatterminen.
- Für jedes Beet notiere ich jährlich die HauptkulturDie Hauptkultur ist die Gemüseart, die im Gartenjahr am längsten auf einem Beet steht, zum Beispiel Tomaten. Nach ihr richtet sich die Beetplanung: Vor-, Nach- und Zwischenkulturen werden um sie herum eingeplant., damit ich zu enge Kulturfolgen erkenne.
Die Belegung kannst du im Beetplaner Beet für Beet festhalten. Für Gurken gilt eine lange Pause: Nach Gurken sollen auf demselben Beet vier Jahre lang keine Gurken, Kürbisse oder Zucchini angebaut werden.
Welche Kulturen sich für Sätze eignen
Die Zeitfenster sind eine Orientierung und verschieben sich mit Witterung und Lage.
| Kultur | AussaatfensterDas Aussaatfenster ist der Zeitraum im Jahr, in dem eine Pflanzenart sinnvoll ausgesät werden kann. Es richtet sich vor allem nach dem Temperaturanspruch der Art, der Bodentemperatur und der Frostgefahr. |
|---|---|
| Radieschen | im ungeheizten Gewächshaus witterungsabhängig etwa ab Anfang März |
| Kresse, Rucola | in mehreren Sätzen bis Anfang September |
| Endiviensalat | für die Herbsternte spätestens Mitte Juli |
| Feldsalat | für die zweite Jahreshälfte von Ende Juli bis spätestens Mitte September |
| Spinat | für die Winter- oder Frühjahrsernte bis Mitte September |
Den nächsten Salatsatz säe ich, sobald der vorige aufgelaufen ist, und zwar in eine Multitopfplatte. So wartet eine Jungpflanze, wenn im Beet ein Platz frei wird.
Hohe Bodentemperaturen können bei Salaten einschließlich Feldsalat sowie bei Spinat die Keimung verhindern oder unterbrechen. Vor einem Sommersatz stecke ich deshalb das Bodenthermometer in die Erde.
Minimum-Maximum-Thermometer und Bodenthermometer sind im Gewächshaus. Älteres Saatgut ist mit einer Probeaussaat geprüft. Die Heizmatte liegt bereit, der Thermostatfühler steckt im Substrat. Die Platten sind gereinigt und lassen Wasser ablaufen. Die Hauptkulturen stehen im Beetplan, Vor- und Nachkulturen sind ergänzt.

