Gartenwerkzeug-Grundausstattung: 5 Geräte und wie du sie richtig einsetzt
- Spaten, Gartenschere, Rechen, Gießkanne und Handschaufel bilden eine solide Grundausstattung, weitere Geräte kommen mit dem Bedarf dazu.
- Die Stiellänge passt du an deine Körpergröße an: Mit Spaten und Rechen solltest du aufrecht stehen können.
- Eine Gartenschere eignet sich für Zweige bis etwa 2 cm Durchmesser, dickere Äste brauchen Astschere oder Säge.
- Rechen und Harke meinen dasselbe Gerät zum Einebnen, Laub holst du mit dem Laubrechen vom Rasen.
- Gieß mit weichem Strahl auf den Boden statt auf die Blätter, bevorzugt morgens.
- Vor dem Graben sollte ein Erdkrümel aus etwa 10 cm Tiefe beim Zerdrücken zerfallen, schmierender Boden ist zu nass.
Wer das erste Beet anlegt, kauft schnell zu viel Werkzeug und hat trotzdem nicht das Passende zur Hand. Ich greife im Garten immer wieder zu denselben fünf Geräten: Spaten, Gartenschere, Rechen, Gießkanne und Handschaufel. Mit ihnen gräbst du, schneidest, ebnest ein, gießt und setzt Pflanzen. Für den Einstieg genügt eine kleine Auswahl guter Werkzeuge, die du erst erweiterst, wenn dein Garten es tatsächlich verlangt.
Wie sich Gartenwerkzeug insgesamt nach Typen ordnet, findest du im Überblick zur Gartentechnik mit Werkzeugtypen, Grundausstattung und Auswahl. Welche Werkzeuggruppen im Lauf des Gartenjahrs und mit wachsender Erfahrung dazukommen, zeigt der Ratgeber zu Werkzeuggruppen von der Bodenbearbeitung bis zur Rasenpflege.
Die fünf Werkzeuge auf einen Blick
| Werkzeug | Wofür du es nimmst | Darauf achtest du beim Kauf |
|---|---|---|
| Spaten | Umgraben, Pflanzlöcher, Rasenkanten, Stauden teilen | Stiel etwa 70 bis 75 cm als Ausgangspunkt, an deine Körpergröße angepasst; Blatt und Tülle fest verbunden |
| Gartenschere | Stauden, Verblühtes, dünne Zweige | eignet sich für Zweige bis etwa 2 cm Durchmesser; liegt gut in der Hand, öffnet leicht |
| Rechen (Harke) | Erde, Kies und Sand einebnen, SaatbettDas Saatbett ist die vorbereitete obere Bodenschicht eines Beetes, in die du säst. Es soll eben, frei von Steinen und groben Schollen und feinkrümelig sein, und zwar umso feiner, je feiner die Samen sind. vorbereiten | Stiel etwa 150 cm als Ausgangspunkt; aufgestellt mindestens bis zum Kinn |
| Gießkanne | einzelne Pflanzen, Setzlinge und Aussaaten gezielt gießen | Brause für einen weichen Strahl; gefüllt noch sicher tragbar |
| Handschaufel | kleine Pflanzlöcher, Umtopfen, Wurzelunkraut ausgraben | Griff passt zu deiner Hand; Blatt wackelt nicht |
Die Stiellängen sind Ausgangswerte und keine festen Maße. Nimm Spaten und Rechen vor dem Kauf in die Hand und prüfe, ob du damit aufrecht stehen kannst.
Spaten: umgraben, Pflanzlöcher ausheben, Kanten stechen
Wofür du den Spaten brauchst
Mit dem Spaten gräbst du um, hebst Pflanzlöcher aus, stichst Rasenkanten ab und teilst Stauden. Umgraben lohnt sich vor allem bei neu angelegten Beeten und auf sehr schweren Böden. Auf schwerem Boden grabe ich im Herbst um, weil Frost die Schollen über den Winter zusätzlich lockern kann. Leichten Boden lockerst du im Frühjahr mit der Grabegabel, statt ihn erneut umzugraben. Auf leichtem Boden kaufst du den Spaten also weniger fürs Umgraben als für Pflanzlöcher, Rasenkanten und das Teilen von Stauden.
Ob du lockern oder graben solltest, klärt der Vergleich, wann du mit dem Grubber lockerst und wann mit dem Spaten umgräbst.
Verschiedene Spatentypen
Im Handel begegnen dir vor allem zwei Blattformen. Der Flachspaten hat ein gerades Blatt mit gerader Schneide, damit stichst du saubere Rasenkanten und hebst Erde in geraden Schollen ab. Der Spitzspaten läuft zur Schneide hin spitz zu und dringt dadurch leichter in festen, steinigen Boden ein. Ich nehme für die Rasenkante den Flachspaten und für festen Boden den Spitzspaten.
Für Grundschulkinder eignet sich ein Spaten mit kleinerem und schmalerem Blatt, weil er leichter ist. In steinigem oder klebrigem Boden sticht sich die Grabegabel leichter ein als ein Spaten. Wie du die Grabegabel beim Lockern, Ernten und Umpflanzen führst, zeigt ein eigener Ratgeber. Tiefer in Griffe, Blattformen und den Unterschied zur Schaufel geht der Ratgeber dazu, worin sich Spaten und Schaufel unterscheiden und welcher Spatentyp zu dir passt.
Größe und Material
Für Spaten und Grabegabeln gelten etwa 70 bis 75 cm Stiellänge als Ausgangspunkt, den du an deine Körpergröße anpasst. Stell dich im Laden mit dem Spaten hin, setz einen Fuß auf das Blatt und prüf, ob du den Griff erreichst, ohne dich zu krümmen. Für das Blatt empfiehlt sich gehärtetes Metall, weil ein Spaten bei jedem Stich wiederkehrende Belastungen aushalten muss. Blatt und Stieltülle sollten aus einem Stück bestehen oder so verbunden sein, dass die Verbindung auch bei großer Beanspruchung hält. Rüttle beim Kauf kräftig am Übergang: Gibt er nach, lass den Spaten stehen.
Für Holzstiele eignet sich Esche, weil das Holz hohe Elastizität mit hoher Zähigkeit verbindet. Schau dir beim Eschenstiel die Jahrringe an: Breiten über 1,5 mm sprechen für günstige Festigkeit und Härte.
So führst du den Spaten
Prüf vor dem Graben die Bodenfeuchte. Nimm dazu einen erbsengroßen Krümel aus etwa 10 cm Tiefe und zerdrück ihn zwischen den Fingern. Zerfällt er, kannst du anfangen; schmiert er, ist der Boden noch zu nass. Setz das Blatt senkrecht an, tritt es mit dem Fuß ein und kipp die Scholle über den Stiel heraus. Steckt der Spaten in Wurzeln oder Steinen fest, zieh ihn heraus und setz daneben neu an. Wer mit voller Kraft am Stiel hebelt, verlangt dem Werkzeug mehr ab, als es für seinen Zweck leisten soll. Ich hebe lieber kleinere Schollen und halte sie nah am Körper.
Graben, solange die Erde noch klebt. Wer zu nassen Boden betritt oder bearbeitet, kann neue Verdichtungen erzeugen. Abgetrocknet genug ist ein Beet, wenn an Spaten und Grabegabel keine Erde mehr haften bleibt.
Gartenschere: Stauden, Verblühtes und dünne Zweige
Einsatzbereiche und Schnittdicken
Mit der Gartenschere schneidest du Stauden zurück, entfernst Verblühtes und kürzt dünne Triebe an Sträuchern. Wie dick ein Ast für welches Werkzeug sein darf, zeigt diese Orientierung:
| Werkzeug | Orientierung für die Werkzeugwahl |
|---|---|
| Gartenschere | dünnere Zweige bis etwa 2 cm Durchmesser |
| Astschere | Äste bis etwa 4,5 cm Durchmesser |
| Säge | Äste, die für die Schere zu dick oder mit ihr nicht erreichbar sind |
Brauche ich für einen Schnitt mit der Gartenschere beide Hände, hole ich die Astschere.
Bypass oder Amboss
Bei der Bypass-Schere gleiten zwei Klingen aneinander vorbei, bei der Amboss-Schere trifft eine Klinge auf eine flache Auflage. Für frische, grüne Triebe nehme ich die Bypass-Schere, für trockenes, hartes Holz die Amboss-Schere. Welcher Scherentyp zu welchem Schnitt passt und wann du schneidest, steht im Abschnitt „Schneiden: Scherentypen, Schnittzeitpunkt und Wunden“ im Überblick zur Gartentechnik.
Größe, Griff und Material
Eine gute Gartenschere liegt angenehm in der Hand und lässt sich leicht öffnen. Die Griffe sollen zu deiner Handgröße und Händigkeit passen, sicher greifbar sein und dein Handgelenk gerade halten. Schneidest du mit links, achte auf eine Schere für Linkshänder. Verstellbare Griffe erleichtern es, eine Schere an die eigene Hand anzupassen. Bei hochwertigen Gartenscheren kannst du einzelne Verschleißteile wie die Feder nachkaufen und austauschen. Frag beim Kauf deshalb nach Ersatzteilen.
Im Laden öffne und schließe ich eine Schere mehrmals mit meiner Schneidhand. Ich achte darauf, ob die Feder die Klingen ohne Nachhelfen wieder öffnet und ob der Griff an einer Stelle drückt.
So schneidest du sicher
Prüf die Schere vor dem Einsatz auf sichtbare Schäden und darauf, ob sie sauber schließt. Beim Schneiden bleibt deine zweite Hand außerhalb des Schnittbereichs. Zum Tragen schließt und sicherst du die Schere und steckst sie in einen Köcher. Ich trage den Köcher am Gürtel und lege die Schere nie offen ins Beet.
Rechen und Harke: Erde einebnen und Saatbett vorbereiten
Rechen und Harke sind zwei Namen für dasselbe Gartengerät, je nach Region ist eher das eine oder das andere Wort üblich. Gemeint ist der Gartenrechen mit starren Zinken für die Arbeit an der Erde. Der Laubrechen mit fächerförmig gestellten Zinken ist ein eigenes Werkzeug für Laub.
Einsatzbereiche
Mit dem Gartenrechen ebnest du lockere Erde, Kies und Sand ein und bereitest Saatflächen vor. Nach dem Lockern ziehe ich die Erde mit den Zinken glatt und hole grobe Klumpen und Steine heraus, bis die Oberfläche fein und eben ist. Das Saatbett für Gemüse sollte mäßig feucht und locker sein, denn die Keimlinge brauchen Wasser und Luft.
Im Herbst holst du Laub mit dem Laubrechen vom Rasen, damit das Gras Licht und Luft bekommt. Von Gehwegen kommt es wegen der Rutschgefahr weg. Gesundes Laub darf in dünnen Lagen auf geeigneten Beeten, unter Hecken oder als Rückzugshaufen für Insekten und Igel liegen bleiben. In kleinen bis mittelgroßen Gärten ersetzen Besen, Laubrechen und Harke den Laubbläser, ganz ohne Strom und Kraftstoff.
Welches Bodenwerkzeug zu welcher Bodenarbeit passt, vom Rechen bis zum Grubber, vergleicht ein eigener Ratgeber.
Stiellänge und Material
Für Harken und Hacken gelten etwa 150 cm Stiellänge als Ausgangspunkt, damit du aufrecht arbeiten kannst. Stell den Rechen zur Probe senkrecht neben dich: Er sollte mindestens bis zum Kinn reichen, besser bis zur Stirn. Ein Teleskopstiel muss sich in der gewählten Länge feststellen lassen und darf sich beim Arbeiten nicht von selbst lösen. Stielsysteme mit Wechselköpfen können den Einsatzbereich erweitern und Platz im Schuppen sparen. Wie beim Spaten gilt: Kopf und Stieltülle müssen auch unter Zug fest verbunden bleiben.
So arbeitest du mit dem Rechen
Arbeite mit dem Rechen erst, wenn die Erde nicht mehr an den Zinken klebt. Zieh ihn in gleichmäßigen Bahnen zu dir und schieb überschüssige Erde mit dem Rücken der Zinken in die Mulden. Wechsle zwischendurch die Hand vorn am Stiel, damit du nicht einseitig belastet arbeitest.
Gießkanne: Wasser gezielt an die Pflanze
Mit der Kanne gießt du einzelne Pflanzen, frische Setzlinge und Aussaaten genau dort, wo das Wasser hin soll. Einen Wasseranschluss brauchst du dafür nicht.
Größe und Ausguss
Wähle die Gartenkanne nach dem, was du gefüllt noch sicher tragen kannst. Ob dich das Tragen belastet, hängt neben dem Gewicht auch von Haltung, Griff, Häufigkeit, Dauer und deiner eigenen Leistungsfähigkeit ab. Ich fülle die Kanne deshalb lieber öfter und nicht bis zum Rand. Für Töpfe auf Fensterbank und Balkon nimmst du eine Kanne mit schmalem Ausguss, mit der du zwischen den Blättern an die Erde kommst.
Beim Kauf schaue ich zuerst auf die Brause. Die Brause macht den Strahl weich und hilft so, Verschlämmen, Wegschwemmen und Verkrusten der Bodenoberfläche zu vermeiden. Ein harter Strahl kann die Oberfläche dagegen abtragen.
So gießt du mit der Kanne
Gieß auf den Boden im Wurzelbereich und halte die Blätter möglichst trocken. Frische Setzlinge gießt du mit feinem Strahl an, damit der Ballen guten Kontakt zum umgebenden Boden bekommt. Bei frisch gesäter Paprika und Chili nimmst du eine zarte Brause, damit die Saat nicht wegschwemmt. Schwemmt das Wasser oberflächlich ab, gieß erst an einer anderen Stelle weiter und komm später zurück.
Der Morgen eignet sich besonders zum Gießen: Die Blätter trocknen danach ab, und der kühle Boden verliert weniger Wasser durch Verdunstung. Gießt du abends, dann so früh, dass die Pflanzen vor der Nacht abtrocknen. Bevor du eine schlappe Topfpflanze nachgießt, prüf das SubstratSubstrat ist der Fachbegriff für Erde oder Erdmischungen, in die du aussäst, pflanzt oder umtopfst, etwa Aussaaterde, Topferde oder Kübelpflanzenerde. Es wird aus organischen und mineralischen Bestandteilen gemischt.. Welke kann auch nach Wurzelschäden durch anhaltende Überwässerung auftreten.
Nach dem Gießen grabe ich mit der Handschaufel an einer Stelle vorsichtig nach. So sehe ich, ob der Boden 15 bis 20 cm tief durchfeuchtet ist.
Ein Gartenbeet durchdringend zu wässern heißt als Orientierung 10 bis 20 l/m² je Wassergabe. Bei sommerlicher Trockenheit gelten für Gemüsebeete etwa 20 bis 25 l/m² alle 3 Tage als Orientierungswert. Wie viel deine Pflanzen wirklich brauchen, hängt von Art und Sorte, Witterung, Substrat sowie Sonne und Wind am Standort ab.
Wassertropfen wirken in der Mittagssonne wie Brenngläser und verbrennen die Blätter. Das stimmt so nicht: Bei den meisten Pflanzenblättern verursachen Tropfen beim Gießen keine Verbrennungsflecken. Ist ein Beet mittags trocken, kannst du also auch dann gießen.
Gießkanne oder Schlauch
Für größere Flächen ist der Schlauch bequemer, dann solltest du aber die tatsächlich ausgebrachte Menge messen. Halte dafür eine 10-Liter-Gießkanne unter den laufenden Schlauch und stopp die Füllzeit. So weißt du, wie lange du für diese Menge an einer Stelle gießen musst.
Regenwasser aus der Tonne
Ich fülle die Kanne gern an der Regentonne, denn Regenwasser ist weich und eignet sich besonders für kalkempfindliche Pflanzen. Prüf aber, wovon das Wasser abläuft. Regenwasser von herbizidhaltigen Bitumendachbahnen gehört nicht ins Beet. Von Kupfer- und Zinkdächern kann es umweltschädliche Metallverbindungen mitbringen, einzelne Rinnen und Fallrohre aus diesen Metallen sind in der Regel unproblematisch. Spielen kleine Kinder im Garten, deck die Tonne so ab, dass niemand hineinfallen kann.
Handschaufel: kleine Pflanzlöcher und Arbeit am Boden
Einsatzbereiche
Die Handschaufel nimmst du für Arbeiten, die du kniend oder hockend erledigst:
- kleine Pflanzlöcher für Gemüsejungpflanzen und Stauden ausheben
- beim Umtopfen Erde einfüllen
- Wurzelunkräuter vollständig ausgraben, weil zurückbleibende Wurzelstücke wieder austreiben können
- aufgestreuten Kompost nur oberflächlich einarbeiten
- nach dem Gießen nachgraben, wie tief das Wasser gekommen ist
Material und Griff
Edelstahl lässt sich leichter sauber halten, weil Erde weniger daran haftet. Auch nichtrostender Stahl kann allerdings an Schwachstellen seiner Passivschicht korrodieren. Aluminium ist leicht und korrosionsbeständig. Kunststoffschaufeln sind ebenfalls leicht, doch zerfallende Kunststoffteile können sekundäres Mikroplastik bilden. Die Wackelprobe vom Spaten gilt auch hier: Blatt und Griff dürfen sich unter Druck nicht gegeneinander bewegen. Halte die Schaufel im Laden so, als würdest du ein Pflanzloch stechen, und achte darauf, dass dein Handgelenk gerade bleibt.
So arbeitest du bodennah
Bei bodennaher Arbeit entlasten regelmäßige Positionswechsel und ein passendes Kniepolster die Knie. Ich wechsle zwischen Knien und Hocken und nehme das Polster von Beet zu Beet mit. Zur Schaufel passt ein Handgrubber: Er lockert fein, bereitet das Saatbett vor und mischt Kompost ein. Wie tief er arbeitet, hängt von der Länge der Zinken und deinem Druck ab.
Zusätzliche nützliche Gartenwerkzeuge für Hobbygärtner
Erweitere die Grundausstattung erst, wenn eine Arbeit in deinem Garten regelmäßig anfällt. Welche Gartenhilfsmittel du in welcher Jahreszeit brauchst, ordnet ein eigener Ratgeber.
Gartenhacke
Mit der Hacke lockerst du die Bodenoberfläche und schneidest Unkraut ab. Ziehhacken eignen sich für leichte, unverkrustete Böden, Schlaghacken auch für schwere, steinige oder trockene. Welcher Hackentyp zu welchem Unkraut und welcher Bodenlockerung passt, zeigt der Ratgeber zu Gartenhacken.
Unkrautstecher
Der Unkrautstecher holt einzelne Wurzelunkräuter samt Wurzel aus Beet und Rasen. Bei Greif-Unkrautstechern ziehen sich die Stechdorne beim Aushebeln zusammen und umfassen den Wurzelstock. Welche Werkzeuge im Gemüsegarten bei Aussaat, Ernte und Unkraut helfen, beschreibt der Ratgeber zum Gemüsegarten.
Pflege, Aufbewahrung, Qualität und Sicherheit in Kürze
Pflege
Nach der Arbeit bürstest du Erde ab, reibst das Werkzeug trocken und schützt rostanfällige Klingen mit einem Öl- oder Fettfilm. Für Scheren und Spaten gilt gründliches Nachschärfen etwa alle 1 bis 2 Jahre als Orientierung, je nach Nutzung und Verschleiß. Wie du schärfst, ölst und Holzstiele auffrischst, beschreibt der Abschnitt „Werkzeug pflegen, reparieren und lagern“ im Überblick zur Gartentechnik.
Aufbewahrung
Lagere dein Werkzeug trocken, sichere es gegen Herabfallen und schütze Schneiden und Spitzen vor unbeabsichtigtem Berühren. Schlauch, Brause und anderes wasserführendes Zubehör entleerst du vor dem Winter und lagerst es frostgeschützt. Wie du deine Ausstattung mit Budget, Leihoptionen und geordneter Aufbewahrung planst, erklärt der Ratgeber zur Werkzeugausstattung.
Qualität
Prüf vor dem Kauf, ob die Verbindungen auch unter Belastung fest bleiben, und frag nach Reparaturmöglichkeiten, Ersatzteilen und Garantiebedingungen. Eine Garantie gibt der Anbieter freiwillig nach eigenen Bedingungen, deine gesetzlichen Mängelrechte gegenüber dem Verkäufer ersetzt sie nicht. Wann sich teures Gartenwerkzeug lohnt und woran du Qualität erkennst, vergleicht ein eigener Ratgeber.
Sicherheit
Arbeite in geschlossenen Schuhen mit rutschfester Sohle und mit Handschuhen, und nutze beschädigte Geräte nicht weiter. Bei einer schweren Verletzung durch ein Gartenwerkzeug rufst du unmittelbar den Notruf 112. Handhabung, Körperhaltung und Ruhezeiten behandelt der Abschnitt „Sicher arbeiten“ im Überblick zur Gartentechnik.

