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Saatbett

Das Saatbett ist die vorbereitete obere Bodenschicht eines Beetes, in die du säst. Es soll eben, frei von Steinen und groben Schollen und feinkrümelig sein, und zwar umso feiner, je feiner die Samen sind.

Zuerst lockerst du den Boden, im Herbst grobschollig etwa 25 bis 30 Zentimeter tief, im Frühjahr oder direkt vor der Aussaat etwa 10 Zentimeter tief. Danach ebnest du die Fläche mit dem Rechen ein, ohne Kuhlen zu lassen, liest Steine aus und zerschlägst grobe Schollen. Nach dem Säen schließt du die Rille und drückst die Erde gut an, damit die Samen Bodenschluss bekommen.

Nicht verwechseln solltest du das Saatbett mit dem falschen Saatbett. Dabei bereitest du das Beet zwei bis vier Wochen vor der eigentlichen Aussaat genauso gründlich vor, säst aber nichts. Die Unkrautsamen in der feinkrümeligen Erde keimen, und du entfernst die Keimlinge kurz vor dem Anbau, indem du nur oberflächlich hackst.

Beispiel aus dem Garten

Bevor ich säe, ebne ich die obere Bodenschicht mit dem Rechen ein, lese Steine aus und zerschlage grobe Schollen, bis die Erde feinkrümelig ist. So bereite ich das Saatbett vor.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Gemüse/Saat und Pflanzung, Abschnitte „1. Anlage von Gemüsebeeten“ und „2. Aussaat“. Geprüft am .

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