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Weißklee auf großen Flächen: Untersaat, Saatstärke und Fruchtfolge

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Weißklee bleibt mit 20–30 cm niedrig, wurzelt flach und breitet sich über Kriechtriebe aus.
  • Für die Untersaat in Winterweizen wird aus einem Feldversuch ein Kleegemenge mit 5 kg/ha Weißklee empfohlen, ergänzt um Gelbklee.
  • Für eine Weißklee-Gründüngung nennt ein Hersteller 100–150 g Saatgut je 100 m², maßgeblich bleibt die Angabe auf deiner Tüte.
  • Regelmäßiges Mähen mit Abfuhr des Schnittguts steigert nach Herstellerangabe die Stickstoffsammlung, entzieht der Fläche aber Stickstoff.
  • Für Kleegrasgemische mit Weißklee werden im Feldfutterbau fünf Jahre Anbaupause genannt.
  • Weißklee ist winterhart und mehrjährig, der Bestand muss vor der Folgekultur aktiv beendet werden.
Weissklee mit rahmfarbenen, rosa überhauchten Kugelköpfchen auf dünnen Stielen über dreizähligen Blättern, dazwischen Grashalme mit Tautropfen
Foto: eberhard grossgasteiger · Pexels License · Quelle ↗

Du planst Weißklee als Untersaat oder Zwischenfrucht auf einer größeren Fläche und brauchst zuerst eine Zahl: die Saatstärke. Viele Angaben dazu stammen vom Acker und stehen in Kilogramm je Hektar. Ich übernehme solche Zahlen nie ungeprüft für mein Beet, sondern schaue zuerst, für welche Nutzung sie gelten. Ob der Klee der Folgefrucht am Ende nützt, entscheidet sich an drei Stellen: beim Saattermin, beim Schnittgut und beim Umbruch.

Was bringt Weißklee für große Flächen mit?

Weißklee ist eine mehrjährige, winterharte Leguminose. Er bleibt mit 20–30 cm niedrig und wurzelt flach. Seine Kriechtriebe liegen auf dem Boden auf und bilden an ihren Knoten Wurzeln, so breitet er sich in der Fläche aus. Dazu kommt ein starkes Nachwuchsvermögen: Die Art verträgt intensive Schnittnutzung und auch Betreten.

Niedrig wachsende Kleearten eignen sich als Untersaat, und Weißklee treibt nach dem Schnitt kräftig wieder aus. Beides zusammen erklärt, warum er dort gesät wird, wo eine Fläche lange bedeckt bleiben und trotzdem genutzt werden soll.

Eigenschaft Weißklee
Wuchshöhe 20–30 cm
Wuchsbreite 30–40 cm
Wurzel flach
Lebensdauer mehrjährig, winterhart
Blütezeit Mai bis Oktober
Standort sonnig bis halbschattig
Boden breites Spektrum, nicht zu sauer und nicht staunass
Nährstoffbedarf schwachzehrend

Stickstoff und Bodenstruktur in Kürze

Als Leguminose bindet Weißklee mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff, den Nichtleguminosen wie Senf oder Phacelia nicht einbringen. Wie viel davon bei der Folgekultur ankommt, hängt von Aufwuchs, Jahreszeit, Bodenfeuchte und Temperatur ab. Den Vorgang selbst beschreibt der Ratgeber dazu, wie Weißklee Luftstickstoff bindet und wie du das im Garten nutzt.

Für den Boden zählt zuerst die Decke: Sie schützt die Oberfläche vor Verschlämmung, Verkrustung und Erosion. Weil Weißklee flach wurzelt, liegt seine Wirkung im Oberboden; leichte Verdichtungen können eher Ölrettich und Luzerne aufbrechen. Die Grundlagen dazu stehen im Überblick, was Gründüngung im Boden leistet.

Empfehlungen für den Garten

Aussaat und Vermehrung

Saattiefe

Die Samen 0,5-1 cm tief säen.

Aussaatkalender Weissklee
GartenkalenderAussaat: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September; Blüte: Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberJFMAMJJASONDAussaatAussaat: MärzAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: JuniAussaat: JuliAussaat: AugustAussaat: SeptemberBlüteBlüte: MaiBlüte: JuniBlüte: JuliBlüte: AugustBlüte: SeptemberBlüte: OktoberAussaatBlüte

Welche Saatstärke braucht Weißklee als Untersaat?

Das hängt davon ab, ob der Klee allein oder im Gemenge steht. Zwei Angaben helfen dir weiter, und sie gelten für verschiedene Nutzungen.

Nutzung Saatstärke Einordnung
Untersaat in Winterweizen, Gemenge 5 kg/ha Weißklee und 8 kg/ha Gelbklee Empfehlung aus einem Feldversuch für eine legume Gründüngungsuntersaat
Weißklee-Gründüngung 100–150 g je 100 m² herstellergebundene Angabe von Sativa für das eigene Saatgut

Die Feldangabe gilt für ein Kleegemenge unter Winterweizen, die Herstellerangabe für eine Weißklee-Gründüngung. Eine Menge für Weißklee allein als Untersaat lässt sich aus beiden nicht ableiten. Nimm deshalb die Angabe auf der Saatguttüte deiner Sorte als Ausgangspunkt.

Zahl im Blick

Tausend Weißkleekörner wiegen 0,65 g. Gesät wird 0,5–1 cm tief. Bei so feinem Saatgut wiegst du die Menge besser ab, statt sie zu schätzen.

Wann kommt die Untersaat in den Bestand?

Die Landesanstalt LfL nennt Weißklee als Beispiel für eine langsamere Jugendentwicklung. Der Saattermin muss deshalb zweierlei berücksichtigen: diese langsame Jugend und die Konkurrenz der Deckfrucht. Untersaat und Deckfrucht konkurrieren um Wasser und andere Wachstumsfaktoren, eine legume Untersaat braucht also eine ausreichende Wasserversorgung.

Im Gemüsebeet säst du niedrige Kleearten in die bereits gepflanzte Hauptkultur und arbeitest das Saatgut mit dem letzten Hackgang ein. Die Art muss dabei zur Hauptkultur und zur Fruchtfolge passen. Im Mischkultur-Werkzeug siehst du, welche Gemüsearten sich mit Klee als Nachbarn vertragen. Schneide den Klee, sobald er das Gemüse beeinträchtigt.

Marias Erfahrung

Ich säe eine Untersaat erst, wenn die Hauptkultur angewachsen ist. In trockenen Phasen schaue ich zuerst auf die Hauptkultur und prüfe, ob der Klee ihr das Wasser streitig macht.

Wie du Weißklee im Garten als Untersaat und unter Obst einsetzt, ohne dass er überhandnimmt, ist ein eigenes Thema.

Aussaat in Kürze

Weißklee lässt sich von März bis September säen; wann andere Arten an der Reihe sind, zeigt der Aussaatkalender für Gründünger zum Ausdrucken. Auf der Fläche braucht er ein feinkrümeliges, abgesetztes Saatbett ohne Pflanzenrückstände, und nach der Saat stellt Anwalzen den Bodenschluss her. Saattiefe, Methode und Pflege im Einzelnen zeigt die Anleitung, wie du Weißklee Schritt für Schritt aussäst.

Wie passt Weißklee in die Fruchtfolge großer Flächen?

Auf großen Flächen steht Weißklee als Untersaat in Winterweizen oder im Kleegras, dem Gemisch mit Gräsern im Feldfutterbau. In beiden Fällen zählt er in der Fruchtfolge als Leguminose.

Welche Anbaupause gilt?

Für Kleegrasgemische mit Weißklee werden im Feldfutterbau fünf Jahre Anbaupause genannt. Im Gartenbeet gilt für Weißklee ein Planungswert von 3 Jahren. Beide Werte gelten für ihre Nutzung, übertrage sie deshalb nicht von der einen auf die andere. Für dein Beet kannst du die Anbaupause im Beetplaner mitführen.

Klee gehört in die Planung der Hülsenfrüchte. Direkt vor oder nach Erbsen und Bohnen sollte er nicht stehen, weil alle zur selben Pflanzenfamilie gehören. Warum die Familie mitzählt, steht im Überblick zur Gründüngung im Abschnitt zu Fruchtfolge und Mischkultur; für das Gemüsebeet liest du weiter, wie du Weißklee in den Fruchtwechsel einbaust.

Was folgt nach Weißklee?

Nach dem Umbruch von Kleegras eignen sich Kulturen mit hohem Nährstoffbedarf wie Weizen, Mais und Kohlarten. Im Garten gilt dasselbe Prinzip: Eine Leguminosen-Gründüngung eignet sich als Vorfrucht für stark zehrendes Gemüse. Plane dabei Pflanzenfamilie und Stickstoffbedarf der Folgekultur gemeinsam.

Einen festen Mehrertrag kann dir niemand zusagen. Der Stickstoff aus dem Aufwuchs steht der Folgekultur je nach Boden, Witterung und Umbruch nicht vollständig zur Verfügung. Außerdem muss die Freisetzung zeitlich zu ihrem Bedarf passen.

Wann und wie wird umgebrochen?

Weißklee ist winterhart, der Bestand friert also nicht ab und muss vor der nächsten Kultur aktiv beendet werden. Beim Kleegras verringert ein Umbruch im Spätherbst oder Frühjahr gegenüber einem frühen Herbstumbruch das Risiko, dass Stickstoff über Winter ausgewaschen wird. Auf sandigen Böden wird Gründüngung besser erst im Frühjahr eingearbeitet.

Beim flachen Umbruch wird die Narbe vollständig horizontal durchtrennt und locker abgelegt, damit sie abtrocknet. Der flächige Schnitt läuft in 3–5 cm Bodentiefe und trennt die Sprosse von den Wurzeln. Andrücken ist danach unerwünscht. Bei Weißklee lohnt diese Sorgfalt, denn die Art wächst nach einem Schnitt kräftig nach und wurzelt an den Knoten ihrer Kriechtriebe.

Häufiger Fehler

Den Klee im frühen Herbst umbrechen, weil die Fläche gerade frei ist. Der Aufwuchs setzt dann Stickstoff frei, bevor eine Folgekultur ihn aufnehmen kann, und ein Teil kann über Winter ausgewaschen werden.

Im Garten arbeitest du die Masse nur flach ein und wartest danach meist etwa 2–3 Wochen bis zur nächsten Saat oder Pflanzung. Plane dafür Zeit ein, denn winterharte Bestände bringen im Frühjahr viel Pflanzenmasse mit und machen Handarbeit.

Schnitt, Futter, Blüte: Wie wird der Aufwuchs genutzt?

Was passiert mit dem Schnittgut?

Weißklee verträgt intensive Schnittnutzung. Darin unterscheidet er sich vom Inkarnatklee, der nach dem Schnitt nur wenig Nachwuchs bildet.

Für die Gründüngung rät der Hersteller Sativa, regelmäßig zu mähen und das Schnittgut abzuführen, weil das die Stickstoffsammlung steigert. Mit der abgefahrenen Masse verlässt aber auch ein Teil des Stickstoffs die Fläche. Der Schnitt nützt dir also erst, wenn das Schnittgut dort landet, wo Nährstoffe fehlen: als Mulch auf schwächer versorgten Beeten.

Ich mähe meinen Weißklee, bevor er Samen ansetzt, und verteile das Schnittgut auf den Beeten, die schwächer versorgt sind.

Weißklee im Kleegras und als Futter

Im Feldfutterbau steht Weißklee in Kleegrasgemischen, dort zählt seine Schnittverträglichkeit. Wer den Aufwuchs abfährt, entzieht der Fläche Nährstoffe. Die Versorgung mit Phosphor und Kalium richtet sich deshalb trotz der eigenen Stickstoffbindung nach Bodenversorgung und Nährstoffentzug.

Passt dazu

Microclover ist eine kleinblättrige Züchtungsform von Weißklee für Rasenflächen. Geht es dir um eine begehbare grüne Fläche statt um Fruchtfolge, lies weiter, wie du einen Weißkleerasen anlegst und pflegst.

Schnittgut oder Blüten?

Weißklee blüht von Mai bis Oktober und gilt als nützlingsfreundlich. Regelmäßiges Mähen soll die Stickstoffsammlung steigern, wöchentliches Mähen vermindert bei einer Rasenmischung mit Mikroklee aber die Blühwilligkeit deutlich. Eine Fläche liefert also nicht beides in vollem Umfang, Schnittgut und Blüten. Entscheide je Fläche, was sie leisten soll, und beende blühende Bestände nach der Blüte, aber vor der Samenreife.

Rechnet sich Weißklee?

Ob sich eine Zwischenfrucht rechnet, hängt von Saatgut, Aussaatverfahren und Arbeitsaufwand ab. Dazu kommt, ob du die Biomasse nutzt, abfährst oder einarbeitest.

Was zeigt der Feldvergleich?

In einem Feldversuchsvergleich legumer Zwischenfrüchte lag Weißklee als Untersaat wirtschaftlich vorn. Gerechnet wurde dabei ausschließlich mit den Verfahrenskosten und der Ertragsleistung der Nachfrucht. Untersaat und Deckfrucht konkurrieren aber um Wasser und andere Wachstumsfaktoren. Ob die Rechnung auch an einem trockenen Standort aufgeht, beantwortet der Vergleich deshalb nicht.

Wo sparst du Dünger und wo nicht?

Den Klee selbst musst du nicht düngen: Für Weißklee als Gründüngung bezeichnet Sativa Düngung als unnötig. Hohe Stickstoffgaben können sogar die Tätigkeit der Knöllchenbakterien hemmen. Wer Klee mit Stickstoff versorgt, kann also genau die Leistung bremsen, für die er ihn sät.

Bei der Folgekultur berücksichtigst du den Kleeaufwuchs in der Düngung, denn auch gebundener Luftstickstoff zählt zur Stickstoffzufuhr. Überschüsse können Verluste als Nitrat, Ammoniak und Lachgas begünstigen. Automatisch ersetzt die Gründüngung eine zusätzliche Düngung aber nicht.

Wo kommt Weißklee an Grenzen?

Wasser ist die erste Grenze. Eine lebende Kleedecke vermindert die Verdunstung aus dem Boden, verbraucht beim Wachsen aber selbst Wasser und kann bei Trockenheit mit der Hauptkultur konkurrieren. Die zweite Grenze ist der langsame Start: Bekämpfe Problemunkräuter vor der Aussaat und grabe Wurzelunkräuter möglichst vollständig aus.

Bei Kleemüdigkeit kommen neben bodenbürtigen Schaderregern auch Ungleichgewichte der Nährstoffversorgung und Giftstoffe als Ursachen infrage. Zur Vorbeugung spezifischer Wurzelkrankheiten sollen im Gemüsegarten höchstens 25 % der wechselnden Beetbelegung auf Leguminosen entfallen, Erbsen und Bohnen eingeschlossen. Mehr dazu steht im Überblick zur Gründüngung im Abschnitt über Nematoden, Biofumigation und Krankheiten.

Beim Humus bleibt die Wirkung begrenzt: Die zusätzliche Humusspeicherung durch regelmäßigen Zwischenfruchtanbau kann wieder verloren gehen, wenn du ihn aufgibst. Wie das mit Humusbilanz und Klima zusammenhängt, ordnet ebenfalls der Überblick zur Gründüngung ein.

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Häufige Fragen

Wie wird Weißklee als Untersaat in Mischkulturen verwendet?
Weißklee bleibt niedrig und lässt sich deshalb als Untersaat zwischen Gemüse oder Beerenkulturen säen. Im Gemüsebeet kommt das Saatgut in die bereits gepflanzte Hauptkultur und wird mit dem letzten Hackgang eingearbeitet. Für eine Untersaat in Winterweizen wird aus einem Feldversuch ein Kleegemenge mit 5 kg/ha Weißklee empfohlen, ergänzt um Gelbklee. Weil Untersaat und Hauptkultur um Wasser konkurrieren, schneidest du den Klee, sobald er die Kultur beeinträchtigt.
Welche Aussaattechnik und Saatmenge sind für Weißklee optimal?
Weißklee wird flach gesät, die Saattiefe liegt bei 0,5–1 cm. Auf einem feinkrümeligen, abgesetzten Saatbett sorgt Anwalzen nach der Saat für Bodenschluss. Als Saatmenge für eine Weißklee-Gründüngung nennt der Hersteller Sativa für sein Saatgut 100–150 g je 100 m². Verlässlicher Ausgangspunkt bleibt die Angabe auf der Saatguttüte deiner Sorte.
Wie kann Weißklee in der Fruchtfolge optimal integriert werden?
Auf großen Flächen steht Weißklee als Untersaat in Winterweizen oder im Kleegras. Für Kleegrasgemische mit Weißklee werden im Feldfutterbau fünf Jahre Anbaupause genannt. Nach dem Umbruch passen Kulturen mit hohem Nährstoffbedarf wie Weizen, Mais und Kohlarten. Direkt vor oder nach Erbsen und Bohnen sollte Klee nicht stehen, weil alle zur selben Pflanzenfamilie gehören.
Wie funktioniert die Stickstoffanreicherung durch Weißklee im Boden?
Weißklee ist eine Leguminose und lebt mit Knöllchenbakterien zusammen, die Luftstickstoff in Ammonium umwandeln. Die Pflanze liefert den Bakterien dafür Kohlenhydrate. Für die Folgekultur wird der Stickstoff erst verfügbar, wenn die Pflanzenreste verrotten. Wie viel dann ankommt, hängt von Aufwuchs, Jahreszeit, Bodenfeuchte und Temperatur ab.
Worin unterscheidet sich Weißklee von Rotklee und Luzerne?
Weißklee bleibt mit 20–30 cm niedrig, wurzelt flach und breitet sich über Kriechtriebe aus. Rotklee wird 30–50 cm hoch und wurzelt deutlich tiefer. Luzerne ist ebenfalls ein Tiefwurzler und braucht einen tiefgründigen, durchlässigen Boden ohne Verdichtungen und Staunässe. Weißklee wächst dagegen auf einem breiten Bodenspektrum, solange der Standort nicht zu sauer und nicht staunass ist.
Stimmt es, dass Weißklee andere Pflanzen verdrängt und schädlich ist?
Weißklee breitet sich über Kriechtriebe aus, die an ihren Knoten wurzeln, und wandert so in die Fläche. Als lebende Untersaat kann er mit der Hauptkultur um Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Schneide ihn deshalb, sobald er die Kultur beeinträchtigt. Geschwächte Obstbäume entlastest du mit einer bewuchsfreien, gemulchten Baumscheibe.
Warum wird Weißklee als wertvolle Bienenweide geschätzt?
Weißklee blüht von Mai bis Oktober und gilt als nützlingsfreundlich. Wie viele Blüten tatsächlich stehen, hängt vom Schnitt ab: Bei einer Rasenmischung mit Mikroklee vermindert wöchentliches Mähen die Blühwilligkeit deutlich. Ein einzelnes Blütenangebot versorgt außerdem nicht alle Wildbienen, weil viele Arten auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert sind.
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