Weißklee und Stickstoff: Wie der Klee ihn bindet und wie du ihn im Garten nutzt
- Weißklee ist eine Leguminose: Knöllchenbakterien an seinen Wurzeln wandeln Luftstickstoff in Ammonium um und erhalten dafür Kohlenhydrate von der Pflanze.
- Nur Leguminosen bringen zusätzlichen Stickstoff ins Beet; Senf oder Phacelia nutzen den Stickstoff, der schon im Boden ist.
- Verfügbar wird der Stickstoff aus dem Klee erst, wenn Blätter, Triebe und Wurzeln verrotten, und auch dann nicht vollständig.
- Als pauschale Rechenhilfe für die Gartendüngung zählt die Aufwuchshöhe: Bei 15–30 cm werden 4 g Stickstoff je m² angerechnet.
- Als Vorfrucht passt Weißklee vor stark zehrendes Gemüse, aber nicht direkt vor oder nach Erbsen und Bohnen.
- Weißklee ist winterhart: Im Frühherbst bleibt er stehen, vor der nächsten Kultur musst du ihn selbst beenden.
- Stickstoff braucht der Klee nicht als Dünger; hohe Stickstoffgaben können die Knöllchenbakterien hemmen.

Weißklee sammelt Stickstoff aus der Luft, aber er reicht ihn nicht von selbst an dein Gemüse weiter. Wer den Bestand zur falschen Zeit einarbeitet oder das Schnittgut einfach wegbringt, verliert einen Teil davon wieder. Ich plane meinen Klee deshalb vom Ende her: Zuerst lege ich fest, welche Kultur den Stickstoff aufnehmen soll, dann richte ich Saat, Schnitt und Einarbeiten danach aus.
Wie bindet Klee Stickstoff aus der Luft?
Weißklee (Trifolium repens) gehört zur Familie FabaceaeFabaceae ist der botanische Name der Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler, die auch Leguminosen heißen. Dazu gehören etwa Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen und Klee. Sie versorgen sich mithilfe von Knöllchenbakterien an den Wurzeln selbst mit Stickstoff aus der Luft. und damit zu den Leguminosen. An seinen Wurzeln leben Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff in Ammonium umwandeln. Der Klee bekommt dieses Ammonium und liefert den Bakterien dafür Kohlenhydrate, unter anderem Zucker. So gelangt Stickstoff in die Pflanze, den vorher keine Kultur im Beet nutzen konnte.
Leguminosen sind Pflanzen wie Klee, Wicken, Lupinen, Erbsen und Bohnen. Sie versorgen sich über die Symbiose mit Knöllchenbakterien mit Stickstoff aus der Luft und binden ihn in organischer Form.
Woran erkennst du, dass die Knöllchen arbeiten?
Grab eine Kleepflanze mit ihren Wurzeln aus und spüle die Erde ab. An den Wurzeln findest du die Knöllchen. Schneide eines auf: Eine rötliche Innenfärbung weist auf aktive Stickstofffixierung hin.
Für diese Kontrolle steche ich mit der Handschaufel ein Stück aus dem Bestand und lege es in einen Eimer Wasser. Die Erde löse ich mit den Fingern, weil ich die Knöllchen nicht abreißen will. Aufgeschnitten wird mit dem Daumennagel, gleich am Beet.
Warum du Weißklee nicht mit Stickstoff düngst
Für Weißklee als Gründüngung gilt Düngung nach Herstellerangabe als unnötig. Bei Phosphor und Kalium lohnt trotzdem ein Blick auf den Boden. Ihre Versorgung richtet sich trotz der eigenen Stickstofffixierung nach dem Bodenvorrat und dem Nährstoffentzug.
Dem Klee Stickstoff mitgeben, damit er schneller wächst. Hohe Stickstoffgaben können bei Klee die Tätigkeit der Knöllchenbakterien hemmen. Du bremst damit womöglich genau die Leistung, für die du ihn gesät hast.
Empfehlungen für den Garten
Aussaat und Vermehrung
- Saattiefe
Die Samen 0,5-1 cm tief säen.
Sammelt jeder Gründünger Stickstoff?
Jeder Gründünger bindet Stickstoff, aber nicht jeder bringt neuen ins Beet. Alle Gründüngungspflanzen nehmen Stickstoff auf, der schon im Boden vorhanden ist. Senf und Phacelia speichern ihn in ihrer Biomasse und können so seine Auswaschung vermindern. Zusätzlichen Stickstoff bringen nur Leguminosen ein, weil nur sie Luftstickstoff binden.
Für deine Planung ergibt sich daraus eine klare Trennung: Senf bewahrt, was im Boden ist, Klee bringt etwas hinzu. Willst du einem Beet zusätzlichen Stickstoff zuführen, brauchst du deshalb eine Leguminose.
Wann wird der Stickstoff aus dem Klee für dein Gemüse verfügbar?
Solange der Klee wächst, bleibt der Stickstoff in der Pflanze. Verfügbar wird er durch die Verrottung: Wenn Mikroorganismen abgestorbene Pflanzenreste abbauen, wird der darin gebundene Stickstoff wieder pflanzenverfügbar. Das geschieht schrittweise.
Wie viel bei der Folgekultur ankommt, hängt von mehreren Größen ab:
- Aufwuchs: Je mehr Pflanzenmasse gewachsen ist, desto mehr Stickstoff steckt darin.
- Alter der Pflanzen: Junge Pflanzen haben ein engeres Verhältnis von KohlenstoffKohlenstoff ist ein chemisches Element und der Hauptbestandteil des Humus. Pflanzen holen ihn als Kohlendioxid aus der Luft und bilden daraus bei der Photosynthese Zucker. zu Stickstoff als ältere und werden deshalb schneller umgesetzt.
- Jahreszeit, Bodenfeuchte und Temperatur: Von ihnen hängt die Freisetzung der Nährstoffe ab.
- Zeitpunkt: Die Freisetzung muss zeitlich zum Bedarf der Folgekultur passen, die Menge allein entscheidet nicht.
Auch unter guten Bedingungen steht der Stickstoff aus der Pflanzenmasse der Folgekultur nicht vollständig zur Verfügung. Eine Gründüngung ersetzt deshalb zusätzliche Düngung nicht automatisch.
Verluste gibt es auch beim Klee. Biologisch gebundener Stickstoff zählt genauso zur Stickstoffzufuhr wie anderer, und Überschüsse können Verluste als Nitrat, Ammoniak und Lachgas begünstigen. Arbeitest du Leguminosenaufwuchs zur falschen Zeit ein, kann das die Nitratfreisetzung und die Auswaschung verstärken.
Wie viel Stickstoff kannst du anrechnen?
Eine übliche Gartenbodenanalyse hilft hier kaum. Der Gehalt an verfügbarem Stickstoff schwankt stark und wird häufig gar nicht mitgemessen. Für die Gartendüngung gibt es stattdessen eine pauschale Rechenhilfe, die nach der Aufwuchshöhe des Gründüngungsbestands gestaffelt ist.
| Aufwuchshöhe des Bestands | Stickstoff, den du anrechnest |
|---|---|
| unter 5 cm | 1 g/m² |
| 5–14 cm | 2 g/m² |
| 15–30 cm | 4 g/m² |
| über 30 cm | 6 g/m² |
Weißklee wird 20–30 cm hoch. Ein voll aufgewachsener Bestand fällt damit in die dritte Stufe, ein frisch gemähter in eine niedrigere. Ich lege vor dem Einarbeiten den Zollstock an und notiere die Höhe, bevor ich die Düngung der Folgekultur plane. Die Werte bleiben eine pauschale Hilfe und sind kein Messwert für dein Beet.
Welches Gemüse passt nach Weißklee?
Leguminosen-Gründüngung eignet sich als Vorfrucht für stark zehrendes Gemüse. Nach Kleegras etwa gelten Kulturen mit hohem Nährstoffbedarf wie Kohlarten als passende Nachfrucht.
Bei der Wahl der Folgekultur zählen Pflanzenfamilie und Stickstoffbedarf zusammen. Der Stickstoffbedarf spricht für Starkzehrer. Die Familie schließt Erbsen und Bohnen aus: Sie sind wie der Klee Leguminosen und sollten im Gemüsebeet nicht unmittelbar auf ihn folgen. Klee gehört auch nicht auf Beete, auf denen kürzlich Bohnen oder Erbsen standen. Welche Kultur auf welches Beet folgt, legst du am besten vor der Saat fest, zum Beispiel mit dem Planungswerkzeug für deine Gemüsebeete.
In der Fruchtfolge zählt Weißklee zu den Hülsenfrüchten und damit zum Leguminosenanteil deines Gartens. Zur Vorbeugung spezifischer Wurzelkrankheiten sollen im Gemüsegarten höchstens 25 % der wechselnden BeetbelegungDie Beetbelegung beschreibt, welche Kultur wann und wie lange auf einem Beet steht. Dazu gehören die Hauptkultur sowie Vor-, Nach- und Zwischenkulturen, die das Beet vor, nach oder neben ihr nutzen. auf Leguminosen entfallen, Erbsen und Bohnen eingeschlossen. Wie du Weißklee als Gründüngung und Untersaat in den Fruchtwechsel einbaust, ist ein eigenes Thema.
Wie nutzt du Weißklee als Zwischenfrucht?
Als ZwischenfruchtEine Zwischenfrucht ist eine Kultur, die zwischen zwei Hauptfrüchten auf derselben Fläche wächst, oft von der Ernte im Spätsommer bis zum nächsten Frühjahr. Sie wird als Gründüngung zur Bodenverbesserung oder, in der Landwirtschaft, als Futter angebaut. steht Weißklee auf einem Beet, das zwischen zwei Hauptkulturen frei ist. Für eine Gründüngung nach der Gemüseernte eignen sich besonders August und September. Die Aussaatzeit von Weißklee reicht von März bis September und deckt dieses Fenster ab. Die Saatzeiten anderer Arten findest du im Aussaatkalender für Gründünger zum Ausdrucken.
Zwei Eigenschaften entscheiden, wann sich der Klee lohnt. Er gilt als Beispiel für eine langsamere Jugendentwicklung, und er ist mehrjährig und winterhart. Für eine kurze Lücke zwischen Ernte und Folgekultur passen deshalb schnellere Arten wie Senf oder Phacelia besser, die allerdings keinen Luftstickstoff binden. Weißklee passt, wenn er über den Winter stehen bleiben darf.
Gesät wird flach, in 0,5–1 cm Tiefe, auf einem Boden, der nicht zu sauer und nicht staunass ist. Bis zum Auflaufen hältst du die Saat feucht. Wie du Weißklee aussäst, von der Bodenvorbereitung über die Saatmenge bis zur Pflege danach, zeigt die Aussaat-Anleitung.
Warum bleibt der Klee über Winter stehen?
Winterharte Zwischenfrüchte, die bis zum Frühjahr wachsen, schützen den aufgenommenen Stickstoff besser vor winterlicher Auswaschung als früh beendete Bestände. Weißklee ist winterhart und friert nicht ab. Wer ihn im Herbst stehen lässt und erst im Frühjahr beendet, rückt die Freisetzung deshalb näher an den Bedarf der Folgekultur. Auf sandigen Böden ist das besonders wichtig, weil der beim Abbau freigesetzte Stickstoff dort sonst schon im Winter ausgewaschen werden kann.
Der Preis dafür ist Arbeit im Frühjahr. Ein winterharter Bestand muss vor der nächsten Kultur aktiv beendet werden, und die verbleibende Pflanzenmasse kann dabei viel Handarbeit erfordern. Brauchst du ein feines Saatbett, kannst du den Bestand abräumen und kompostieren. Der Stickstoff im Aufwuchs geht dann allerdings mit auf den Kompost.
Gemäht wird vor der Samenbildung, eingearbeitet nur flach, und im Frühherbst bleibt der Bestand stehen. Die Einzelheiten zu Zeitpunkt, Mulch und Wartezeit beim Mähen und Einarbeiten stehen im Überblick zur Gründüngung. Für den höher wachsenden Verwandten gibt es eine eigene Anleitung, wann und mit welcher Methode du Rotklee einarbeitest.
Wie nutzt du das Schnittgut?
Weißklee besitzt ein starkes Nachwuchsvermögen und verträgt intensive Schnittnutzung. Nach Herstellerangabe steigert regelmäßiges Mähen mit Abfuhr des Schnittguts die Stickstoffsammlung. Mit der abgeführten Pflanzenmasse verlässt aber auch ein Teil des Stickstoffs die Fläche. Das Schnittgut ist damit der Weg, auf dem du Stickstoff aus dem Klee auf ein anderes Beet bringst.
Lege den Kleeschnitt als Mulch auf ein Beet mit Starkzehrern. Für organischen Mulch im Gemüsebeet werden etwa 2–3 cm Schichtdicke empfohlen. Feines Material liegt nur dünn auf, damit es nicht verklebt und fault, und Saatrillen sowie Jungpflanzen bleiben frei.
Wie setzt du Weißklee in der Mischkultur ein?
Niedrig wachsender Weißklee lässt sich als UntersaatEine Untersaat ist eine zweite Pflanzenart, die du zusätzlich zwischen oder unter eine Hauptkultur säst. Sie wächst zunächst mit und entwickelt sich nach der Ernte der früher erntereifen Hauptkultur weiter. zwischen Gemüse oder Beerenkulturen verwenden. Das Saatgut kann in die bereits gepflanzte HauptkulturDie Hauptkultur ist die Gemüseart, die im Gartenjahr am längsten auf einem Beet steht, zum Beispiel Tomaten. Nach ihr richtet sich die Beetplanung: Vor-, Nach- und Zwischenkulturen werden um sie herum eingeplant. gesät und mit dem letzten Hackgang eingearbeitet werden. Der Zeitpunkt muss zwei Dinge berücksichtigen: die langsamere Jugendentwicklung des Klees und die Konkurrenz der Hauptkultur.
„Klee düngt das Gemüse daneben gleich mit.“ Verlassen kannst du dich nur auf den Weg über die Verrottung: Der Stickstoff steckt in der Kleepflanze und wird verfügbar, wenn Pflanzenmaterial abgebaut wird. In einem Versuch mit Cocktailtomaten waren die Unterschiede bei Ertrag und Marktfähigkeit durch Klee- und Oregano-Untersaat statistisch nicht abgesichert.
Wo kommt die Untersaat an Grenzen?
Untersaat und Hauptkultur konkurrieren um Wasser. Lebende Untersaaten können dadurch den Gemüseertrag mindern, weshalb du ihren Nutzen besonders an trockenen Standorten nicht pauschal voraussetzen darfst. Schneide den Klee, sobald er die Gemüsekultur beeinträchtigt. Ich gehe dafür mit der Grasschere zwischen den Reihen durch und lasse den Schnitt als Mulch liegen.
Warte damit nicht zu lange. Zu spät entfernte Zwischenkulturen können das Wachstum der Hauptkultur hemmen, weil sie Standraum und Nährstoffe beanspruchen.
Welche Nachbarn passen zu Klee?
Als Gründünger passt Klee zu Möhren, Pastinaken, Knollenfenchel, Stangensellerie und Artischocken. Dazu kommen Kräuter wie Dill, Petersilie, Koriander, Liebstöckel und Basilikum. Unverträglich ist Klee mit anderen Leguminosen: Markerbsen, Puffbohnen, Prunkbohnen und Sojabohnen zählen ebenso dazu wie Lupine, Luzerne, Serradella und Sommerwicken. Weitere Kombinationen prüfst du mit dem Mischkultur-Werkzeug für gute und schlechte Nachbarn.
Macht Weißklee den Boden dauerhaft fruchtbarer?
Stickstoff ist ein Beitrag, organische Substanz der zweite. Bakterien, Pilze und Regenwürmer zersetzen die Kleereste und tragen dadurch zur Humusbildung bei. Ein Teil der organischen Substanz wird weiter umgesetzt, ein stabilerer Anteil bleibt länger als Dauerhumus im Boden. Das kann das Wasserhalte- und Nährstoffspeichervermögen deines Bodens verbessern.
Zwei Grenzen gehören dazu. Zusätzlich bringt der Klee nur Stickstoff ein, Phosphor und Kalium nimmt er wie jede Gründüngung aus dem Bodenvorrat auf und gibt sie beim Verrotten wieder frei. Ob davon genug vorhanden ist, zeigt eine Bodenanalyse, die alle 3–5 Jahre sinnvoll ist. Außerdem ist die zusätzliche Humusspeicherung durch regelmäßigen Zwischenfruchtanbau begrenzt und kann wieder verloren gehen, wenn der Anbau endet. Verlass dich deshalb nicht auf einen einmaligen Anbau. Wie die Humusbilanz der Gründüngung insgesamt einzuordnen ist, steht ebenfalls im Überblick zur Gründüngung.
Was leistet Weißklee außer Stickstoff?
Weißklee wurzelt flach und breitet sich über Kriechtriebe aus, die an ihren Knoten Wurzeln bilden. Ein TiefwurzlerTiefwurzler sind Pflanzen, deren Wurzeln bis in tiefere Bodenschichten reichen, im Gemüsegarten etwa Möhre, Pastinake, Tomate oder Mangold. Sie ergänzen sich gut mit Flachwurzlern, weil beide Wasser und Nährstoffe aus unterschiedlichen Schichten holen. ist er also nicht, dafür kann er arbuskuläre MykorrhizaMykorrhiza ist eine Lebensgemeinschaft zwischen bestimmten Bodenpilzen und Pflanzenwurzeln zum beiderseitigen Nutzen. Die Pilzfäden liefern der Pflanze Wasser und Nährsalze und erhalten dafür einen Teil der Kohlenhydrate, die die Pflanze durch Photosynthese bildet. bilden und blüht von Mai bis Oktober. Was Weißklee für Bodenstruktur, Unkrautunterdrückung und Insekten leistet, wie er gegen andere Gründünger abschneidet und wie du ihn begrenzt, steht in einem eigenen Beitrag.
Weißklee verträgt Betreten und steht auch in Rasenmischungen. Für Rasenflächen gibt es mit Microclover eine kleinblättrige Züchtungsform. Wie du einen Weißkleerasen als Rasenalternative anlegst und pflegst, zeigt eine eigene Anleitung.
Auf dem Acker wird Weißklee unter anderem als Untersaat und im Kleegras genutzt. Welchen Nutzen Weißklee auf landwirtschaftlichen Flächen für Fruchtfolge und Folgefrüchte bringt, beschreibt ein weiterer Beitrag.
Stickstoff aus Weißklee nutzen: drei Wege im Überblick
Der Stickstoff aus dem Klee erreicht dein Gemüse auf drei Wegen. Sie unterscheiden sich darin, wo und wann er frei wird.
| Weg | Ablauf | Was mit dem Stickstoff geschieht | Darauf achtest du |
|---|---|---|---|
| Zwischenfrucht über Winter | Nach der Ernte säen, über Winter stehen lassen, im Frühjahr beenden | Bleibt bis zum Frühjahr in der Pflanze und wird nach dem Einarbeiten schrittweise frei | Bestand aktiv beenden, Folgekultur mit hohem Bedarf wählen |
| Untersaat | In die gepflanzte Hauptkultur säen | Steckt im Klee und wird erst mit dem Verrotten frei | Wasserkonkurrenz beobachten, rechtzeitig schneiden |
| Schnittgut als Mulch | Regelmäßig mähen, Schnitt auf ein anderes Beet legen | Verlässt die Kleefläche und wird dort frei, wo der Mulch verrottet | Dünn auflegen, Saatrillen und Jungpflanzen frei lassen |
Folgekultur festlegen, bevor du säst. Keinen Stickstoff zum Klee düngen. Knöllchen aufschneiden und auf die rötliche Innenfärbung prüfen. Bestand über Winter stehen lassen und vor der Samenbildung mähen. Aufwuchshöhe messen und bei der Düngung der Folgekultur anrechnen.
Ich trage Mähtermin und Aufwuchshöhe in mein Gartenbuch ein, damit die Düngeplanung für die Folgekultur auf einem gemessenen Wert beruht.




