Blumen · Sommerblumen & Einjährige · Sorten

Malvenarten im Vergleich: Stockrose, Wilde Malve und Buschmalve

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Wer eine hochwachsende Malve sucht, wählt die Stockrose (Alcea rosea): Sie wird 150 bis 200 cm hoch.
  • Die Stockrose ist zweijährig und blüht erst im zweiten Standjahr von Juli bis September.
  • Die Wilde Malve 'Zebrina' wird 90 bis 120 cm hoch und blüht bei früher Aussaat schon im ersten Jahr.
  • Die mehrjährige Moschus-Malve (Malva moschata) bleibt mit 40 bis 60 cm niedriger.
  • Mit Buschmalve ist Lavatera gemeint; die einjährige Bechermalve 'Pink Beauty' wird nur 20 bis 30 cm hoch.
  • Getrocknete Blüten der Wilden Malve 'Zebrina' dienen als Teekraut, ein Heilversprechen ist das nicht.
Vielfalt bunter Sommerblumen in unterschiedlichen Farben
Foto: Samuel Phillips · Pexels License · Quelle ↗

Du suchst eine Malve, die über den Gartenzaun ragt, oder eine für den Kübel auf der Terrasse? Dann lohnt der Blick auf die Art, denn hinter dem Wort Malve stecken sehr verschiedene Pflanzen. Die Stockrose wird 150 bis 200 cm hoch. Die Bechermalve ‘Pink Beauty’ bleibt dagegen bei 20 bis 30 cm. Ich sortiere Malven deshalb zuerst nach zwei Fragen: Wie hoch wird die Pflanze, und wie lange bleibt sie im Beet?

Welche Malven gibt es? Die Familie im Überblick

Im Garten begegnen dir drei Gattungen aus der Familie der Malvengewächse. Zu Alcea gehört die Stockrose, botanisch Alcea rosea. Zur Gattung Malva zählen die Wilde Malve (Malva sylvestris) und die Moschus-Malve (Malva moschata). Lavatera steuert die Bechermalve Lavatera trimestris bei, die auch Sommermalve heißt. Stockrose und Moschus-Malve tragen also beide den Namen Malve, stehen aber in verschiedenen Gattungen.

Ein klarer Unterschied liegt in der Lebensdauer. Einjährige Pflanzen wie die Bechermalve keimen, blühen, bilden Samen und sterben innerhalb einer Vegetationsperiode. Die Stockrose ist zweijährig, und echte Zweijährige sterben nach der Samenreife ab. Wilde Malve ‘Zebrina’ und Moschus-Malve wachsen dagegen mehrjährig.

Neben diesen Gartenmalven gibt es Wildmalven wie die Sigmarswurz und die Weg-Malve. In Blühmischungen taucht außerdem die Mauretanische Malve auf. Im Ackerbau wird die Kulturmalve als Zwischenfrucht gesät, ihre Pfahlwurzel kann den Boden lockern. Weil ihre Samen teils verzögert keimen, laufen sie mitunter noch in der Folgekultur auf.

Weg-Malve und Moschus-Malve gehören zu den heimischen Pflanzen. Wie Herkunft und Lebensdauer bei Sommerblumen allgemein zusammenhängen, steht im Kurzporträt der Sommerblumen zu Lebensdauer und Herkunft.

Die Malvenarten im Porträt

Stockrose (Alcea rosea): hochwachsend und zweijährig

Wer nach einer hochwachsenden Malvenart sucht, landet bei der Stockrose. Sie wird 150 bis 200 cm hoch und blüht von Juli bis September. Als zweijährige Pflanze blüht sie allerdings erst im zweiten Standjahr. Im ersten Jahr steht sie also ohne Blüten im Beet.

Ihre langen Stängel neigen zum Abknicken. Ich binde meine Stockrosen deshalb an einen stabilen Bambusstab. Die Sorte ‘Nigra’ ist keine Rank- oder Schlingpflanze, ein Rankgitter ersetzt den Stab also nicht. Sie trägt schwarzrote Blüten und zieht Bienen an. Ihre Jungpflanzen setzt du ab dem Spätsommer an den endgültigen Platz.

Beim Abstand nennen Saatgutpackungen 30 cm in der Reihe. Zwischen den Reihen sind dort 40 cm angegeben. Stehen die Stockrosen einzeln am Stab im Beet, orientierst du dich am Richtwert von 50 bis 90 cm. So können sich die Pflanzen ungestört entwickeln, und der weite Stand kann Malvenrost vorbeugen.

Für Insekten wählst du Sorten mit ungefüllten Blüten, weil sie ihnen vor allem Pollen bieten. Welche Sorten Bienen und Schmetterlinge anziehen, liest du im Ratgeber über Stockrosen als Insektenpflanzen.

Wilde Malve (Malva sylvestris): hoch und ausdauernd

Die Wilde Malve ‘Zebrina’ ist mehrjährig, wird 90 bis 120 cm hoch und blüht von Juni bis September. Sie kommt mit sonnigen bis halbschattigen Plätzen zurecht. Bei früher Aussaat blüht sie schon im ersten Jahr, vorziehen kannst du sie ab Ende Februar in Töpfen. Wer so früh startet, wartet bei dieser ausdauernden Malve also nicht bis zum Folgejahr auf Blüten.

Ihre getrockneten Blüten lassen sich als Teekraut verwenden. Was das für Küche und Tasse heißt, steht weiter unten.

Moschus-Malve (Malva moschata): die niedrigere Wildmalve

Mit 40 bis 60 cm bleibt die Moschus-Malve deutlich kleiner als Stockrose und Wilde Malve. Sie lebt zwei bis mehrere Jahre und kann sich selbst aussäen. Je nach Saatgut und Gartenbedingungen blüht sie von Juni bis September, manchmal bis in den Oktober. Die ‘Moschus Mischung’ setzt du an einen sonnigen Platz. Werden einzelne Pflanzen hoch, stützt du sie bei Bedarf mit einem Stab. Als heimische Art zählt sie zu den Pflanzen, die auch nachtaktiven Insekten dienen.

Buschmalve, Bechermalve, Sommermalve: Lavatera

Bei Lavatera lohnt ein genauer Blick auf die Namen. Mit Buschmalve ist die Gattung Lavatera gemeint. Die einjährige Art Lavatera trimestris findest du als Bechermalve, sie heißt auch Sommermalve.

Ihre Sorte ‘Tanagra’ wird 80 bis 100 cm hoch und blüht von Juni bis September. ‘Pink Beauty’ bleibt mit 20 bis 30 cm niedrig und blüht von Juli bis September. Weil beide einjährig sind, säst du sie jedes Jahr neu.

Tipp

Notier dir beim Saatgut den botanischen Namen. Die deutschen Namen bei Lavatera sind nicht eindeutig, Lavatera trimestris ist es.

Malvenarten im Vergleich: Höhe, Lebensdauer und Blütezeit

Die Unterschiede auf einen Blick:

Art und Sorte Lebensdauer Höhe Blütezeit Worauf du achtest
Stockrose (Alcea rosea) zweijährig 150 bis 200 cm Juli bis September, erst im zweiten Standjahr Stab gegen Abknicken
Wilde Malve ‘Zebrina’ (Malva sylvestris) mehrjährig 90 bis 120 cm Juni bis September, bei früher Aussaat schon im ersten Jahr sonnig bis halbschattig
Moschus-Malve (Malva moschata) zwei bis mehrere Jahre, sät sich selbst aus 40 bis 60 cm Juni bis September, teils bis Oktober sonniger Platz für die ‘Moschus Mischung’
Bechermalve ‘Tanagra’ (Lavatera trimestris) einjährig 80 bis 100 cm Juni bis September jedes Jahr neu säen
Bechermalve ‘Pink Beauty’ (Lavatera trimestris) einjährig 20 bis 30 cm Juli bis September jedes Jahr neu säen

Hoch und kurzlebig ist die Stockrose, hoch und ausdauernd die Wilde Malve ‘Zebrina’. Für niedrigere Plätze kommen Moschus-Malve und ‘Pink Beauty’ infrage. Die Moschus-Malve bleibt dabei mehrere Jahre, die Bechermalve nur einen Sommer. ‘Tanagra’ bringt dir Höhe schon im ersten Sommer, während die Stockrose erst im zweiten Standjahr blüht. Wenn du die Höhen staffeln willst, ordnest du die Arten im Beetplaner für deine Beetfläche an.

Welche Malve für welchen Zweck?

Für Höhe im Beet sind Stockrose, Wilde Malve ‘Zebrina’ und Bechermalve ‘Tanagra’ die Kandidaten. Niedrige Plätze, Dauerbeete und schnelle Blüte verlangen jeweils eine andere Wahl.

Niedrige Sorten für Balkon und Terrasse

Für Kasten und kleine Töpfe passt von der Höhe her die Bechermalve ‘Pink Beauty’ mit 20 bis 30 cm. Die Moschus-Malve gehört mit ihren 40 bis 60 cm eher in einen größeren Kübel. Dort bekommt sie ein nährstoffreicheres Dauersubstrat als im Beet. Selbst die Stockrose wächst im Kübel, wenn das Gefäß mindestens 40 cm Durchmesser hat. Der große, schwere Topf hält die hohe Pflanze standfest.

Wilde Malve, Moschus-Malve und Stockrose überwintern im Kübel an einem kühlen, frostfreien Platz. Der Grund liegt im Gefäß: Frei stehend friert der Wurzelballen schneller durch als im Gartenboden.

Mini-Checkliste

Wähle für mehrjährige Malven möglichst torffreie Kübelpflanzenerde mit strukturstabilen mineralischen Anteilen. Das Gefäß muss überschüssiges Wasser zuverlässig abführen. Im Winterquartier gießt du erst, wenn die Erde abgetrocknet ist, und entfernst abgestorbene Pflanzenteile.

Malven, die mehrere Jahre bleiben

Wer nicht jedes Jahr neu säen will, setzt auf die Wilde Malve ‘Zebrina’ und die Moschus-Malve. Beide wachsen mehrjährig. Die Moschus-Malve sät sich zudem selbst aus, was Lücken im Beet füllen kann. Soll sie sich nicht weiter verbreiten, kann das Entfernen welker Blüten die Samenbildung begrenzen.

Die Stockrose liegt dazwischen. Sie ist zweijährig, lässt sich aber länger erhalten, wenn du sie direkt nach dem Verblühen zurückschneidest. Die Sorte ‘Nigra’ bekommt im Herbst außerdem einen leichten Winterschutz.

Einjährige Malven für schnelle Ergebnisse

Schnell zur Blüte kommst du mit der Bechermalve. Als Einjährige blüht sie im Jahr der Aussaat: ‘Tanagra’ ab Juni, ‘Pink Beauty’ ab Juli. Wer lieber Mischungen sät, findet die Bechermalve in den Veitshöchheimer Mischungen ‘Ganz in Rosa’ und ‘Farbenmix’ unter den Arten des Startjahres. In ‘Farbenmix’ kommt dann zusätzlich die Mauretanische Malve zur Blüte. Beide Mischungen werden zwischen 60 cm und einem Meter hoch. In solchen Mischungen aus ein-, zwei- und mehrjährigen Arten prägen die Einjährigen das erste Jahr, später übernehmen die dauerhaften Arten.

Standort, Aussaat und Pflege in Kürze

Welcher Standort passt?

Malven stehen gern sonnig, bei Stockrosen widersprechen sich allerdings Windschutz gegen abknickende Stängel und ein windoffener Platz zur Vorbeugung gegen Malvenrost. Ich setze Stockrosen deshalb luftig und gebe ihnen einen Stab. Welcher Platz mit welchem Licht, Boden und Windschutz Malven gut blühen lässt, zeigt der Ratgeber zum passenden Standort für Malven.

Wann wird gesät?

Die Moschus-Malve und die Stockrose ‘Simplex Mischung’ säst du ab Mai direkt, ‘Zebrina’ ziehst du ab Ende Februar in Töpfen vor. Die Samen von ‘Zebrina’ und Moschus-Malve kommen 0,5 bis 1 cm tief in die Erde. Wie du Malven aussäst und die Sämlinge bis zum Auspflanzen bringst, zeigt der Ratgeber zur Aussaat von Malvensamen.

Was braucht die Pflege?

Hohe Malven brauchen in der Saison Halt am Stab, Stockrosen schneidest du nach der Blüte zurück. Gießen, Düngen, Vermehrung und Überwinterung im Beet beschreibt der Ratgeber, wie du Malven über die Saison pflegst und vermehrst.

Malvenrost früh erkennen

Malvenrost zeigt sich schon im zeitigen Frühjahr als gelbe Punkte auf der Blattoberseite, darunter sitzen gelb-orange, später braune Pusteln. Stockrosen sind besonders anfällig, und heimische Wildmalven wie die Weg-Malve können dem Pilz zur Überwinterung dienen. Ich kontrolliere deshalb im Frühjahr die Blattunterseiten und schneide Teile mit Symptomen umgehend heraus.

Malven gestalten und für Insekten pflanzen

Hohe Malven wie die Stockrose gehören eher in den Hintergrund, niedrigere wie die Moschus-Malve davor. Ideen vom Staudenbeet über den Bauerngarten bis zum Sichtschutz sammelt der Ratgeber, wie du Malven gestalterisch einsetzt.

Moschus-Malve, Wilde Malve und Sigmarswurz bieten Hummeln, Bienen und Schwebfliegen Pollen und Nektar. Die Malven-Langhornbiene sammelt ihren Pollen sogar ausschließlich an Malvengewächsen. Wie Malven als Nektar- und Pollenpflanzen die Artenvielfalt fördern, zeigt der Ratgeber zu Malven für mehr Artenvielfalt.

Malven in Küche und Teetasse

Teekraut aus der Wilden Malve

Für die Küche halte ich mich an eine klare Grenze. Die getrockneten Blüten der Wilden Malve ‘Zebrina’ kannst du als Teekraut verwenden. Für den Verzehr bestimmte Blüten dürfen nicht mit chemischen Mitteln behandelt sein. Selbst gesammelte Pflanzen nutzt du nur, wenn du sie sicher von giftigen Arten unterscheiden kannst. Im Zweifel verzichtest du.

Mythos-Check

Dass eine Malve als Tee dient, macht nicht jede Malve zur Küchenpflanze. Die Teenutzung der getrockneten ‘Zebrina’-Blüten überträgst du nicht auf Blätter, Stockrose, Moschus-Malve oder Bechermalve.

Und die Malve als Heilpflanze?

Malventee ist bei mir ein Getränk aus dem eigenen Garten. Ein Heil- oder Wirkversprechen ist damit nicht verbunden. Medizinischen Rat ersetzt eine Tasse aus dem Garten nicht.

Ernte und Verarbeitung von Malven

Blüten für Tee ernten, trocknen und aufbewahren

Ich pflücke die Blüten von ‘Zebrina’ an einem trockenen Tag und nur von unbehandelten Pflanzen. Zu Hause breite ich sie locker an einem schattigen, luftigen Platz aus. Erst wenn sie sich trocken und brüchig anfühlen, fülle ich sie in ein verschlossenes Glas. Wie lange du den Aufguss ziehen lässt, probierst du selbst aus und achtest dabei auf Farbe und Geschmack.

Samen ernten und aufbewahren

Für eigenes Saatgut lässt du einzelne Blüten bis zur Samenreife stehen und erntest bei trockenem Wetter. Die Samen trocknest du auf Papier nach und trennst sie von Pflanzenresten. Anschließend lagerst du sie kühl, dunkel und trocken.

Marias Erfahrung

Ich beschrifte jede Samentüte mit Sortenname und Erntejahr, bevor sie in die Schublade kommt.

Von Pflanzen mit Malvenrost gewinnst du kein Saatgut, weil Rostsporen an den Samen haften und die Jungpflanzen im Folgejahr infizieren können. Bei Hybridsorten können die Nachkommen anders aussehen als die Mutterpflanze.

Bei der Stockrose stehst du vor einer Wahl. Samen reifen nur an stehen gelassenen Blüten, länger erhalten bleibt die Pflanze aber durch einen Schnitt direkt nach dem Verblühen. Entscheide deshalb pro Pflanze, ob sie Samen liefern oder länger stehen soll.

SORTENEMPFEHLUNG
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Häufige Fragen

Welche Malvenarten eignen sich für den Garten?
Für den Garten kommen vor allem drei Gattungen der Malvengewächse infrage: Alcea mit der Stockrose, Malva mit Wilder Malve und Moschus-Malve sowie Lavatera mit der Bechermalve. Die Stockrose ist eine hochwachsende Art und wird 150 bis 200 cm hoch. Wilde Malve 'Zebrina' und Moschus-Malve wachsen mehrjährig, die Bechermalve Lavatera trimestris ist einjährig.
Wie unterscheiden sich Stockrose, Wilde Malve und Buschmalve?
Die Stockrose (Alcea rosea) wird 150 bis 200 cm hoch und blüht als zweijährige Pflanze erst im zweiten Standjahr. Die Wilde Malve 'Zebrina' (Malva sylvestris) ist mehrjährig, erreicht 90 bis 120 cm und blüht bei früher Aussaat schon im ersten Jahr. Mit Buschmalve ist die Gattung Lavatera gemeint, zu der die einjährige Bechermalve Lavatera trimestris gehört. Deren Sorte 'Tanagra' wird 80 bis 100 cm hoch und blüht von Juni bis September.
Wie können Malvenblüten und -blätter in der Küche verwendet werden?
Die getrockneten Blüten der Wilden Malve 'Zebrina' lassen sich als Teekraut verwenden. Für Blätter und für andere Malvenarten folgt daraus keine Verzehrempfehlung, denn was für eine Art gilt, überträgst du nicht auf Gattung oder Familie. Für den Verzehr bestimmte Blüten dürfen nicht mit chemischen Mitteln behandelt sein, und selbst gesammelte Pflanzen nutzt du nur bei sicherer Bestimmung.
Wie beeinflusst die Blütezeit der Malvenarten die Gartenplanung?
Wilde Malve 'Zebrina', Moschus-Malve und Bechermalve 'Tanagra' blühen von Juni bis September, die Moschus-Malve je nach Bedingungen auch bis in den Oktober. Die Stockrose blüht von Juli bis September, aber erst im zweiten Standjahr. Für Stockrosenblüten säst du deshalb ein Jahr vorher, während die einjährige Bechermalve im Sommer der Aussaat blüht.
Worin liegt der Unterschied zwischen einjährigen und mehrjährigen Malven?
Einjährige Malven wie die Bechermalve Lavatera trimestris keimen, blühen, bilden Samen und sterben innerhalb einer Vegetationsperiode, du säst sie also jedes Jahr neu. Die Stockrose ist zweijährig, und echte zweijährige Pflanzen sterben nach der Samenreife ab. Wilde Malve 'Zebrina' und Moschus-Malve wachsen mehrjährig, die Moschus-Malve lebt zwei bis mehrere Jahre und kann sich selbst aussäen.
Welche Rolle spielen Malven als Bienenweide für Insekten?
Moschus-Malve, Wilde Malve und Sigmarswurz bieten Hummeln, Bienen und Schwebfliegen Pollen und Nektar. Die Malven-Langhornbiene sammelt ihren Pollen ausschließlich an Malvengewächsen. Bei Stockrosen wählst du für Insekten Sorten mit ungefüllten Blüten, weil sie vor allem Pollen bieten.
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