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Samenreife

Samenreife ist der Zustand, in dem Samen voll ausgereift sind und sich zur Ernte eignen. Du erkennst sie daran, dass sich die Samen leicht oder sogar von selbst aus ihrer Samenhülle lösen.

Ob die Samenreife erreicht ist, erkennst du an der Samenhülle: Reife Samen lösen sich leicht aus ihr oder fallen von selbst heraus. Dann erntest du sie bei trockenem Wetter, lässt sie in der Wohnung noch einige Tage nachtrocknen und bewahrst sie bis zur Aussaat trocken in Tüten auf. Samen, die im Fruchtfleisch sitzen, etwa bei Tomaten oder Kürbissen, löst du aus vollreifen Früchten. Du lässt sie in Wasser gären, damit sich das restliche Fruchtfleisch löst, spülst sie ab und trocknest sie vollständig.

Wichtig ist die Samenreife, wenn du eigenes Saatgut gewinnen möchtest. Besonders geeignet sind Einjahresblumen wie Sonnenblumen, Ringelblumen, Tagetes oder Rittersporn sowie Erbsen, Bohnen, Tomaten und Kürbisse. Reife Samen sind aber nicht automatisch sortenecht: F1-Hybriden sind für die Samengewinnung ungeeignet, und bei Kürbissen, Zucchini und Melonen kommt es leicht zu Kreuzungen.

Beispiel aus dem Garten

Bei meinen Ringelblumen prüfe ich die Samenreife, indem ich vorsichtig an den verblühten Köpfen zupfe. Erst wenn sich die Samen leicht lösen, ernte ich sie an einem trockenen Tag und lasse sie in der Wohnung noch einige Tage nachtrocknen.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Samen selbst gewinnen oder „der Vater ist ungewiss“. Geprüft am .

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