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Flammenblumen (Phlox): Arten erkennen, richtig pflanzen, vielseitig verwenden

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Flammenblume ist der deutsche Name für Phlox; im Garten unterscheidest du hohen Staudenphlox, Polsterphlox und einjährigen Sommer-Phlox.
  • Phlox paniculata wird je nach Sorte und Standort etwa 60 bis 140 cm hoch und blüht vom Hochsommer bis in den Herbst.
  • Polsterphlox (Phlox subulata) bleibt mit etwa 5 bis 15 cm flach und blüht im späteren Frühjahr im Steingarten.
  • Die einjährige 'Sommer-Phlox Mischung' (Phlox drummondii) wird etwa 40 bis 60 cm hoch, blüht von Juni bis September und eignet sich für Gefäße.
  • Hohen Phlox setzt du mit 40 bis 50 cm Abstand, wirkungsvoll in Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen.
  • Sortenfolge beim hohen Phlox: 'Bright Eyes' blüht früh, 'Barnwell' und 'Eva Cullum' mittelspät, 'Kirmesländler' spät.
Dichte rosa Blütenstände der Flammenblume
Foto: Anna Romanova · Pexels License · Quelle ↗

Unter dem Namen Flammenblume kommen drei recht verschiedene Pflanzen in den Garten: eine hohe Staude, die Jahr für Jahr wieder austreibt, ein flaches Polster für den Steingarten und eine Sommerblume für eine einzige Saison. Wer sie verwechselt, setzt das Polster in die hintere Beetreihe oder wartet im Frühjahr vergeblich auf den Austrieb einer einjährigen Pflanze. Ich lese deshalb beim Kauf zuerst den botanischen Namen auf dem Etikett und plane erst danach den Platz.

Kurz erklärt

Flammenblume ist der deutsche Name für die Gattung Phlox. Im Garten unterscheidest du drei Gruppen: den hohen Staudenphlox (Phlox paniculata), den Polsterphlox (Phlox subulata) und den einjährigen Sommer-Phlox (Phlox drummondii).

Herkunft und Name der Flammenblume

Der Gattungsname Phlox geht auf das griechische Wort für Flamme zurück, daher heißt die Pflanze bei uns Flammenblume. Die Arten, die in unseren Beeten und Steingärten stehen, stammen aus Nordamerika. Aus dem hohen Staudenphlox sind viele Gartensorten hervorgegangen, die im Handel als Phlox-Paniculata-Hybriden laufen. Auch Saatgutmischungen wie ‘Neue Hybriden’ gehören zu dieser Gruppe.

Die Züchtung hat eine praktische Seite. Nachkommen aus selbst geernteten Samen von Hybridsorten können deutlich von der Mutterpflanze abweichen, während sich Paniculata-Hybriden im Frühjahr über Stecklinge vermehren lassen. Willst du eine bestimmte Sorte behalten, ziehst du sie deshalb über Stecklinge oder Teilung nach und nicht aus ihren Samen.

Woran du Flammenblumen botanisch erkennst

Im Garten erkennst du die drei Gruppen an Lebensform, Höhe und Blütezeit. Die Tabelle stellt die Merkmale nebeneinander, die dir beim Bestimmen und beim Planen helfen.

Merkmal Hoher Staudenphlox Polsterphlox Sommer-Phlox
Botanischer Name Phlox paniculata Phlox subulata Phlox drummondii
Lebensform Staude Polsterstaude einjährig
Höhe etwa 60 bis 140 cm, je nach Sorte und Standort etwa 5 bis 15 cm etwa 40 bis 60 cm (‘Sommer-Phlox Mischung’)
Blütezeit Hochsommer bis Herbst späteres Frühjahr Juni bis September
Blütenfarben Weiß, Rosa, Rot, Lila Weiß, Rosa, Violett je nach Mischung
Pflanzabstand 40 bis 50 cm nach Angabe der Sorte etwa 20 cm
Typischer Platz Staudenbeet, Rabatte Steingarten Beet, Topf, Balkonkasten

Blattwerk und Wuchsform

Der hohe Staudenphlox wächst mit aufrechten Stängeln, an denen meist lanzettliche, dunkelgrüne Blätter sitzen. Einige Sorten tragen panaschiertes Laub. Seine Blüten stehen zu vielen in großen Blütenständen zusammen und leuchten je nach Sorte weiß, rosa, rot oder lila. Der Polsterphlox wächst dagegen flach und überzieht sich im späteren Frühjahr mit Blütenpolstern in Weiß, Rosa oder Violett. Der Sommer-Phlox durchläuft als einjährige Pflanze seinen ganzen Lebenslauf in einer Saison.

Damit unterscheidet sich Phlox deutlich vom Sonnenhut der Gattung Echinacea. Was beim Sonnenhut wie eine große Blüte aussieht, ist ein ganzer Blütenstand aus zahlreichen Röhrenblüten und häufig zusätzlichen Zungenblüten. Beim Phlox siehst du die vielen Einzelblüten im Blütenstand dagegen auf den ersten Blick.

Arten und Sorten im Überblick

Hoher Staudenphlox (Phlox paniculata)

Der hohe Staudenphlox gehört ins Staudenbeet. Je nach Sorte und Standort wird er etwa 60 bis 140 cm hoch und blüht vom Hochsommer bis in den Herbst. Bei der Sortenwahl lohnt der Blick auf den Blühbeginn. ‘Bright Eyes’ zählt zu den früh blühenden Paniculata-Hybriden, ‘Barnwell’ und ‘Eva Cullum’ blühen mittelspät, und ‘Kirmesländler’ gehört zu den späten Sorten.

Für leichtere und trockenere Böden gelten ‘Freudenfeuer’, ‘Hesperis’ und ‘Landhochzeit’ als geeigneter. Wirklich trockentolerant sind aber auch sie nicht. Da hoher Phlox grundsätzlich stets frischen Boden will, gießt du auf sandigem Grund auch bei diesen Sorten in Trockenzeiten nach. Wie du früh, mittel und spät blühende Sorten zu einer langen Blütezeit kombinierst, zeigt der Ratgeber dazu.

Polsterphlox (Phlox subulata)

Polsterphloxe der Subulata-Gruppe werden etwa 5 bis 15 cm hoch. Im späteren Frühjahr bilden sie je nach Sorte weiße, rosafarbene oder violette Blütenpolster. Als Polsterstaude gehört der Polsterphlox in den Steingarten, wo er gut neben Blaukissen und Schleifenblumen steht.

Sommer-Phlox (Phlox drummondii)

Die einjährige ‘Sommer-Phlox Mischung’ von Phlox drummondii wird etwa 40 bis 60 cm hoch. Sie blüht von Juni bis September und eignet sich auch für Gefäße. Weil die Mischung einjährig ist, ziehst du sie jedes Jahr neu heran.

Häufiger Fehler

Phlox nur nach dem deutschen Namen kaufen. Hinter der ‘Sommer-Phlox Mischung’ steckt der einjährige Phlox drummondii, keine Staude. Wer einen Dauerplatz im Staudenbeet plant, prüft vorher den botanischen Namen auf Tüte oder Etikett.

Flammenblumen pflanzen: Abstand, Technik, Anwachspflege

Hoher Staudenphlox steht sonnig bis absonnig an einem eher kühlen, luftigen Platz. Der Boden soll stets frisch, nährstoffreich und lehmig-humos sein, und vor dem Pflanzen entfernst du Wurzelunkräuter und lockerst Verdichtungen. Wie du Licht, Boden und pH-Wert für Stauden einschätzt, erklärt der Ratgeber zu Stauden und Ziergräsern.

Pflanzabstand und Gruppen

Hohen Staudenphlox setzt du mit 40 bis 50 cm Abstand von Pflanze zu Pflanze. Wirkungsvoll steht er in Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen. In einem Beet, das du nur von einer Seite siehst, kommen diese hohen Gruppen nach hinten und niedrige Bodendecker nach vorn.

Der Abstand hat einen zweiten Zweck. Echter Mehltau kann Phlox befallen, und ausreichende Abstände mit guter Belichtung und Durchlüftung lassen die Pflanzen schneller abtrocknen. Setzt du die Gruppe zu eng, verschenkst du also einen Teil der Vorbeugung gegen den Pilz.

Sommer-Phlox braucht im Beet oder Kasten etwa 20 cm Abstand. Beim Polsterphlox richtest du dich nach der Angabe deiner Sorte. Ich zeichne Gruppen und Abstände vorher im Beetplaner ein, bevor der Spaten ins Beet geht.

Zahl im Blick

In einer standortgerecht gemischten Staudenpflanzung liegt die Orientierung bei 7 bis 10 Pflanzen/m². Wie dicht du am Ende pflanzt, hängt vom Standort und von der Wirkung ab, die du dir wünschst.

Einpflanzen Schritt für Schritt

Beim Einsetzen gehe ich bei jeder Staude gleich vor. Die Reihenfolge sorgt dafür, dass der Ballen nass in den Boden kommt und richtig tief sitzt.

  1. Den Topfballen tauche ich vollständig in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  2. Das Pflanzloch hebe ich so aus, dass der Ballen ohne Quetschen hineinpasst.
  3. Die Pflanze setze ich so tief, dass Wurzelballen und obere Wurzeln eine Bodenabdeckung von 1 cm bekommen.
  4. Zum Schluss drücke ich die Erde rundum an und gieße an.

Selbst vorgezogene Jungpflanzen härtest du vorher etwa eine Woche ab. Dafür stehen sie an einem windgeschützten, schattigen, aber hellen Platz im Freien.

Anwachspflege nach dem Pflanzen

Eine neue Staudenpflanzung gießt du bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend, mit etwa 25 l/m² je Gießgang. Das gilt für die ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden. Ich prüfe vorher mit dem Finger, ob der Boden unter der Oberfläche noch feucht ist, statt mich nach der trockenen Krume zu richten. Wie viel Wasser Flammenblumen später je nach Standort und Saison brauchen, steht im Ratgeber zum Wasserbedarf von Flammenblumen.

Auf frischem Boden mag hoher Phlox eine organische Mulchschicht. Rohen Rindenmulch legst du um junge Pflanzungen nicht, weil er Stickstoff bindet. Gehackt wird in einer angelegten Staudenpflanzung nicht, weil das die Entwicklung der Stauden und den Flächenschluss stört.

Flammenblumen im Garten verwenden

Im Staudenbeet und in der Rabatte

Im sommerlichen Staudenbeet kombinierst du hohen Phlox mit passenden Indianernessel-Sorten, Echinacea purpurea und der Prachtscharte Liatris spicata. Als Gräser ergänzen Rutenhirse (Panicum virgatum) und Reitgras (Calamagrostis x acutiflora) das Bild, beide werden als Partner für Indianernesseln empfohlen.

Pflanzgemeinschaften bleiben stabiler und pflegeleichter, wenn die Arten ähnliche Ansprüche an Boden, Feuchte, Nährstoffe und Licht haben. Echinacea purpurea steht wie der hohe Phlox gern sonnig auf frischem, nährstoffreichem Boden, deshalb passen beide in dasselbe Beet. Bei der Prachtscharte hältst du dich mit Dünger zurück, denn zu viel davon kann ihre Blütenstängel umkippen lassen.

Marias Erfahrung

Bevor ich hohen Phlox pflanze, stelle ich die Töpfe im Beet aus und schaue vom Weg aus, ob die hohen Gruppen hinten und die niedrigen Stauden vorn stehen. Erst danach grabe ich die Pflanzlöcher.

Im Steingarten

Der Polsterphlox gehört zu den Polsterstauden für bepflanzte Steingärten. Steingartenpflanzen wachsen in durchlässigen, steinigen und meist nährstoffarmen Böden. Lehmigen Boden magerst du dafür mit Sand, Kies und Splitt ab, damit er durchlässiger wird.

Kompost ist für Polsterstauden nicht sinnvoll. Die Frühjahrsgabe, die der hohe Phlox im Staudenbeet bekommt, lässt du beim Polsterphlox im Steingarten also weg. In jungen Steingartenpflanzungen entfernst du Beikräuter und überzählige Sämlinge rechtzeitig, auch im Winter. Ab Frühsommer können Zierlauch und Lilien in passenden Pflanzungen die Blüte der Frühjahrsstauden ergänzen.

Passt dazu

Blaukissen, Schleifenblumen, Silberwurz und Blauschwingel teilen sich mit dem Polsterphlox den Steingarten. Für Kontraste zu violetten Blaukissen liefert die Immergrüne Schleifenblume (Iberis sempervirens) weiße Blüten.

Im Topf und Balkonkasten

Für Gefäße eignet sich die einjährige ‘Sommer-Phlox Mischung’. Für dauerhaft bepflanzte Kübel sind schwach und niedrig wachsende Arten mit kompaktem Wurzelwerk besonders geeignet. Der hohe Staudenphlox mit etwa 60 bis 140 cm Höhe bleibt deshalb eher ein Beetbewohner. Den Polsterphlox als niedrige Steingartenstaude setzt du in ein Stein- oder Tongefäß mit lockerem, nährstoffarmem Substrat.

Jedes Gefäß braucht freie Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser abläuft. Für langjährige Bepflanzungen eignet sich strukturstabile Kübelpflanzenerde, die Verdichtung und Vernässung im unteren Gefäßbereich entgegenwirkt. Mischst du Erde für den Sommer-Phlox im Balkonkasten selbst, kann vollständig verrotteter Kompost bis zu 30 % davon ausmachen. Bei torffreier Erde prüfst du vor dem Gießen die Feuchte im unteren Bereich, weil eine trockene Oberfläche nasse Schichten darunter verdecken kann.

Bleibt ausdauernder Phlox über Winter im Gefäß draußen, isolierst du den Topf und nimmst den Untersetzer weg. Auch winterharte Pflanzen können im Kübel erfrieren, wenn ihr Wurzelballen durchfriert.

Als Schnittblume

Für die Vase schneide ich hohen Phlox morgens oder abends bei trockenem Wetter, nicht in der Mittagshitze. Die Stiele kommen sofort kühl ins Wasser. Zur Erstversorgung stehen frisch geschnittene Gartenblumen 2 Stunden an einem kühlen, schattigen Platz, bis unter die Blüten im Wasser.

Vor dem Einstellen schneidest du die Stielenden mit einem scharfen Messer schräg nach und entfernst alle Blätter, die ins Wasser ragen würden. In der sauberen Vase wechselst du das Wasser alle 2 bis 3 Tage und schneidest den Stiel dabei frisch an. Den Strauß stellst du geschützt vor Hitze, starker Sonne und Zugluft auf und hältst ihn von Obst und Gemüse fern.

Aussaat, Pflege und Vermehrung in Kürze

Aussaat

Hoher Staudenphlox keimt bei 15 bis 18 °C. Bei der Saatgutmischung ‘Neue Hybriden’ bleibt die Aussaat nach der Kältephase bei 5 bis 12 °C stehen und kommt nicht sofort in hohe Temperaturen. Wie du Flammenblumen Schritt für Schritt aussäst, pikierst und auspflanzt, erklärt die Anleitung dazu.

Düngen und Rückschnitt

Prachtstauden wie der hohe Phlox bekommen im Frühjahr 3 l Kompost/m², den du leicht einarbeitest. Als stark wachsende Prachtstaude kann Phlox zur Kompostgabe zusätzlich bis zu 50 g Hornmehl/m² erhalten. Über Winter stehen gelassene Stängel schneidest du im Frühjahr zurück, und ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert Samenbildung und unerwünschte Selbstaussaat. Wie du hohen Phlox mit Rückschnitt, Auslichten, Pinzieren und Stützen kompakt und standfest hältst, zeigt der Ratgeber dazu.

Krankheiten

Echter Mehltau kann Phlox gerade bei trocken-warmer Witterung befallen und zeigt sich als weißer, mehlartiger Belag. Dann entfernst du zuerst befallene Blätter oder schneidest kranke Triebe zurück. Verschmälerte, verformte Blätter und gedrungene, leicht verdickte Triebe können auf Stängelälchen hinweisen.

Teilen und Winterschutz

Lässt die Blühleistung älterer Pflanzen nach, kann nach 3 bis 5 Jahren Teilen und Neupflanzen nötig werden. Phlox teilst du bei den frühen Frühjahrsarbeiten, und jedes etwa faustgroße Teilstück braucht mindestens 1 austriebsfähiges Auge oder eine vitale Triebspitze. Wie du Flammenblumen durchs Gartenjahr pflegst, vom Düngen über Teilen und Stecklinge bis zu Winterschutz und Krankheitsvorsorge, erklärt der Pflegeratgeber.

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Häufige Fragen

Worin unterscheiden sich Polster-Phlox, Stauden-Phlox und Sommer-Phlox?
Stauden-Phlox (Phlox paniculata) ist eine hohe, ausdauernde Staude, die vom Hochsommer bis in den Herbst blüht. Polster-Phlox (Phlox subulata) wächst als Polsterstaude flach, blüht im späteren Frühjahr und gehört in den Steingarten. Sommer-Phlox (Phlox drummondii) ist einjährig, blüht von Juni bis September und eignet sich auch für Gefäße. Prüf beim Kauf deshalb den botanischen Namen, wenn du einen Dauerplatz im Beet planst.
Welche Wuchshöhen können verschiedene Phlox-Sorten erreichen?
Hohe Phlox-Paniculata-Hybriden erreichen je nach Sorte und Standort etwa 60 bis 140 cm. Polsterphloxe der Subulata-Gruppe bleiben mit etwa 5 bis 15 cm flach. Die einjährige 'Sommer-Phlox Mischung' von Phlox drummondii liegt mit etwa 40 bis 60 cm dazwischen.
Wie unterscheiden sich Flammenblumen von anderen Gartenstauden wie Sonnenhut oder Frauenmantel?
Der Sonnenhut der Gattung Echinacea ist ein Korbblütler, bei dem ein Blütenstand viele Röhrenblüten und häufig zusätzlich Zungenblüten vereint. Frauenmantel (Alchemilla mollis) wird etwa 30 bis 40 cm hoch und trägt im Frühsommer lockere, grünlich gelbe Blütenstände. Hoher Phlox blüht dagegen vom Hochsommer bis in den Herbst in Weiß, Rosa, Rot oder Lila. Echinacea purpurea und Phlox paniculata passen gut in ein Beet, weil beide sonnig auf frischem, nährstoffreichem Boden stehen wollen.
Welche Rolle spielt die Luftzirkulation bei der Gesundheit von Flammenblumen?
Hoher Staudenphlox bevorzugt eher kühle, luftige Plätze. Gute Durchlüftung, ausreichender Pflanzabstand und gute Belichtung lassen die Pflanzen schneller abtrocknen und gehören zur Vorbeugung gegen Echten Mehltau. Trockenes Wetter ist dabei keine Entwarnung, denn Mehltau kann Phlox gerade bei trocken-warmer Witterung befallen. Ein Pflanzabstand von 40 bis 50 cm kann das Risiko senken, einen gesunden Bestand garantiert er aber nicht.
Wie teilt man etablierte Flammenblumen richtig und wann ist der beste Zeitpunkt?
Phlox teilst du im Zuge der frühen Frühjahrsarbeiten. Jedes etwa faustgroße Teilstück braucht mindestens 1 austriebsfähiges Auge oder eine vitale Triebspitze. Lässt die Blühleistung nach, kann Teilen und Neupflanzen nach 3 bis 5 Jahren nötig werden. Die Teilstücke gießt du nach dem Pflanzen an, denn frisch gesetzte Stauden brauchen beim Einwachsen zusätzlich Wasser.
Stimmt es, dass Flammenblumen viel Wasser benötigen?
Für den hohen Staudenphlox stimmt das weitgehend, denn er will stets frischen Boden. Auch Sorten für leichtere Böden wie 'Freudenfeuer', 'Hesperis' und 'Landhochzeit' sind nicht wirklich trockentolerant. Neue Pflanzungen gießt du bei anhaltender Trockenheit durchdringend mit etwa 25 l/m² je Gießgang. Das gilt für die ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden, am besten morgens direkt an die Wurzeln.
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