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Weißkohl haltbar machen: Sauerkraut, Einfrieren, Einkochen und mehr im Vergleich

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.de Redaktion

Grundlagen: Gemüse ernten und lagern: Reifezeichen erkennen und Vorräte richtig aufbewahren · Alle Ratgeber zu Ernten, Lagern & Haltbarmachen

Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Sauerkraut: Kohl fein hobeln, Salzmenge und Gärführung nach der unten verlinkten Anleitung übernehmen und den Kohl vollständig unter der Lake halten.
  • Einfrieren: Geschnittenen Weißkohl 2 Minuten blanchieren, in Eiswasser abkühlen und ohne Luft verpacken.
  • Bei durchgehend −18 °C hält blanchierter Weißkohl 8–10 Monate.
  • Einkochen braucht Sorgfalt: Unzureichend erhitzte Gemüsekonserven können Botulismus verursachen, und das Gift kann im Glas sein, ohne dass Geruch oder Aussehen es verraten.
  • Schimmel auf Kraut oder Kohlgericht heißt: alles entsorgen, denn Wegschneiden oder Erhitzen reicht nicht.
Ein Kopf Weißkohl (Brassica oleracea) wird auf einem Schneidebrett geschnitten
Foto: Natalia S · Pexels License · Quelle ↗

Wenn im Herbst mehrere Weißkohlköpfe gleichzeitig fest und reif sind, ist frisches Lagern nur ein Teil der Lösung. Weißkohl hat unter den Kohlarten zwar die längste Lagerzeit, doch ein ganzer, unversehrter Kopf hält im Kühlschrank gut drei Wochen. Für alles darüber hinaus brauchst du eine Methode, die den Kohl haltbar macht. Ich teile meine Ernte auf mehrere Wege auf, weil ich den Kohl später unterschiedlich verwende. Ein Teil wird Sauerkraut, ein Teil wandert blanchiert in den Gefrierschrank, und ein Teil kommt als süß-saure Beilage ins Glas.

Bei Sauerkraut, Einlegen und Einkochen geht es nicht nur um Geschmack, sondern auch um Lebensmittelsicherheit. Deshalb findest du bei jeder Methode die Handgriffe und die Regeln, die dazugehören.

Welche Methode eignet sich wofür?

Jede Methode passt zu einer anderen Verwendung in der Küche. Die Tabelle zeigt dir, wofür sie sich eignet und welche Werte du dir merken solltest.

Methode Eignet sich für Werte und Kernregel
Frisch lagern ganze, gesunde, unverletzte Köpfe ganzer Kopf im Kühlschrank gut drei Wochen; angeschnitten abgedeckt innerhalb einer Woche verarbeiten
Sauerkraut große Mengen, klassisches Kraut Salzmenge und Gärführung nach dem verlinkten Sauerkraut-Rezept; Kohl immer vollständig unter der Lake; ausreichend sauer und verschlossen im Kühlschrank acht Wochen bis sechs Monate
Fermentieren mit weiteren Zutaten Kraut mit Möhren, Äpfeln, Gewürzen oder als Kimchi eigenes geprüftes Rezept für die jeweilige Mischung; Zutaten, Salzmenge und Gärführung unverändert übernehmen
Einfrieren Kohl für Eintopf, Pfanne und Auflauf 2 Minuten blanchieren; bei durchgehend −18 °C blanchiert 8–10 Monate
Einlegen süß-saure Beilage aus dem Glas Kohl ganz mit heißem Essigsud bedeckt, Gläser ohne Einkochen in den Kühlschrank
Einkochen ungekühlter Vorrat im Glas im Wasserbad höchstens 100 °C im Einmachgut; beim Säuern säurearmer Lebensmittel gemessener pH-Wert unter 4,6 als Sicherheitskriterium
Trocknen Vorrat für Suppen und Eintöpfe trocknen, bis die Streifen beim Biegen brechen, ohne dass sie bräunen
Haltbarer Krautsalat Salat auf Vorrat fermentiert ansetzen statt frisch anmachen

Ganze Köpfe frisch zu lagern ist der einfachste Weg, solange sie gesund und unverletzt sind. Die Winterformen von Weiß- und Rotkohl bilden festere Köpfe und eignen sich besser zum Lagern als die Sommerformen. Wie du frische Köpfe im Kühlschrank, im Keller oder in der Miete aufbewahrst, erklärt der Beitrag zur Ernte und Lagerung frischer Weißkohlköpfe.

Aussaatkalender Weißkohl
GartenkalenderVorkultur: Februar, März, April, Mai, Juni; Aussaat: April, Mai; Ernte: Juni, Juli, August, September, Oktober, NovemberJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: FebruarVorkultur: MärzVorkultur: AprilVorkultur: MaiVorkultur: JuniAussaatAussaat: AprilAussaat: MaiErnteErnte: JuniErnte: JuliErnte: AugustErnte: SeptemberErnte: OktoberErnte: NovemberVorkulturAussaatErnte

Wie machst du Sauerkraut selbst?

Sauerkraut ist die Methode, mit der ich die meisten Köpfe verarbeite. Bakterien, die natürlich auf dem Weißkohl vorkommen, wandeln dabei Kohlenhydrate des Gemüses in Milchsäure um. Du brauchst nur Kohl, Salz und ein sauberes, ausgekochtes Gefäß, aus dem das entstehende Gas entweichen kann.

Welcher Kohl eignet sich für Sauerkraut?

Für Sauerkraut nimmst du geschlossene, feste Köpfe mit frischen, nicht welken Außenblättern. Für die Sauerkrautherstellung gibt es besondere Verarbeitungssorten. Ein Beispiel für einen Verarbeitungskohl ist Donator mit schweren, hochrunden Köpfen und fester Innenblattschichtung.

Weißkohl für Sauerkraut und Lagerkohl bekommen in der zweiten Hälfte der Kulturzeit keinen Dünger mehr. Wie du Kohl bis dahin versorgst und erntest, steht im Kohl-Ratgeber in den Abschnitten Düngen sowie Ernte und Lagerung. Den Ablauf von der Anzucht bis zum erntereifen Kopf zeigt der Beitrag zum Weißkohlanbau im Jahreslauf.

So setzt du Sauerkraut an

  1. Entferne welke und beschädigte Außenblätter, schneide den Strunk heraus und hoble den Kohl fein.
  2. Wiege den gehobelten Kohl und halte Salzmenge, zusätzliche Lake, Gärtemperatur und Gärdauer aus dieser Sauerkraut-Anleitung genau ein.
  3. Stampfe oder knete Kohl und Salz, bis deutlich Saft austritt.
  4. Drück den Kohl schichtweise fest in das saubere, ausgekochte Gefäß.
  5. Beschwere ihn so, dass er vollständig vom eigenen Saft bedeckt ist. Reicht der Saft nicht, gießt du Salzlake nach.
  6. Verschließ das Gefäß so, dass das entstehende Kohlendioxid entweichen kann.
  7. Fülle das vollständig ausgegorene Kraut in saubere Gläser und stelle es in den Kühlschrank.

Ich wiege immer erst den fertig gehobelten Kohl und rechne danach das Salz aus. So bezieht sich der Anteil auf das, was wirklich im Gefäß landet.

Häufiger Fehler

Kohl, der über den Saft hinausragt. Beim Fermentieren muss das Kraut vollständig mit eigenem Saft oder Salzlake bedeckt sein. Ich kontrolliere den Saftstand und drücke aufgetauchten Kohl sofort wieder unter die Oberfläche.

Marias Erfahrung

Ich setze Sauerkraut lieber in mehreren kleineren Gefäßen an als in einem großen. So kann ich ein Gefäß öffnen und umfüllen, während die anderen geschlossen weitergären.

Wie lange hält selbst gemachtes Sauerkraut?

Ausreichend sauer fermentiertes Kraut hält sich in verschlossenen Gläsern im Kühlschrank acht Wochen bis sechs Monate. Die Spanne gilt für das Stampfverfahren, bei dem der Kohl bis zum Saftaustritt gestampft wird. Auch im Glas bleibt das Kraut vollständig vom Saft bedeckt.

Siehst du Schimmel auf dem Kraut, entsorgst du den gesamten Inhalt. Weder das Entfernen der sichtbaren Stellen noch starkes Erhitzen beseitigt mögliche Schimmelpilzgifte sicher.

Achtung

Beim Fermentieren von Kohl kann vermehrt Histamin entstehen. Bei einer Histamin-Intoleranz ist Sauerkraut deshalb nicht pauschal verträglich. Kläre im Zweifel ärztlich, was du verträgst.

Was unterscheidet fermentierten Kohl von Sauerkraut?

Sauerkraut besteht aus Weißkohl und Salz. Fermentierter Kohl ist der weitere Begriff: Dazu gehören Mischungen mit anderem Gemüse, Obst oder Gewürzen und Varianten wie Kimchi. Für jede Mischung verwendest du ein eigenes geprüftes Rezept mit festen Zutatenmengen und Gärbedingungen.

Ich kombiniere Weißkohl zum Fermentieren gern mit diesen Zutaten:

  • Möhren oder Roter Bete für Farbe
  • Äpfeln für eine süß-säuerliche Note
  • Kümmel, Wacholderbeeren oder Koriandersamen
  • Knoblauch, Ingwer und Chili für eine kimchi-ähnliche Schärfe

Bei Mischungen wiegst du alle Zutaten zusammen, denn der Salzanteil bezieht sich auf die Gesamtmenge. Übernimm Salzmenge, Gärtemperatur und Gärdauer aus dem Rezept für deine Mischung; halte das Gemüse unter der Lake und lass das Gas aus dem sauberen Gefäß entweichen.

Mythos-Check

Sauerkraut als Gesundheitswunder? Wie fermentierte Lebensmittel im Körper wirken, ist nicht abschließend geklärt. Pauschale Gesundheitsversprechen beschreiben deshalb keine gesicherte Wirkung jeder Portion. Sauerkraut ist ein Lebensmittel und kein Heilmittel.

Wie friert man Weißkohl richtig ein?

Einfrieren nehme ich für Kohl, den ich später gare: im Eintopf, in der Pfanne oder im Auflauf. So gehst du vor:

  1. Wasch den Kohl gründlich, putz ihn und schneide ihn in Streifen oder Stücke.
  2. Blanchiere den geschnittenen Weißkohl 2 Minuten in kochendem Wasser.
  3. Kühl ihn anschließend in Eiswasser ab und lass ihn gut abtropfen.
  4. Verpack ihn portionsweise in Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter, möglichst ohne Lufteinschlüsse.
  5. Beschrifte jede Portion mit Inhalt, Menge und Datum.
  6. Friere frische Ware im Vier-Sterne-Fach ein. Ein Drei-Sterne-Fach dient der längerfristigen Lagerung bereits gefrorener Lebensmittel.

Ich portioniere so, dass ein Beutel für einen Topf reicht.

Kurz erklärt

Blanchieren heißt, Gemüse für eine festgelegte Zeit in kochendes Wasser zu geben und danach abzukühlen. Es inaktiviert Enzyme im Gemüse und hilft so, Farbe und Vitamine während der Gefrierlagerung zu erhalten.

Wie lange hält eingefrorener Weißkohl?

Zahl im Blick

Geschnittenen Weißkohl blanchierst du 2 Minuten. Bei durchgehend −18 °C hält er blanchiert 8–10 Monate, gegart 3 Monate. Beide Werte sind durchschnittliche Lagerempfehlungen bei einwandfreier Küchenhygiene.

Blanchierter Weißkohl hält im Gefrierschrank also deutlich länger als ein gegartes Kohlgericht. Für einen Vorrat über den ganzen Winter frierst du deshalb den blanchierten Kohl ein und kochst erst, wenn du ihn brauchst.

Ich nehme den Kohl gefroren aus dem Beutel und gebe ihn direkt in Pfanne, Suppe oder Auflauf. Tiefgekühltes Gemüse lässt sich so ohne Auftauen nährstoffschonend verarbeiten. Welche Gerichte sich dafür anbieten, zeigt der Beitrag über Weißkohlgerichte von traditionell bis modern.

Kann man Weißkohl einlegen und einkochen?

Ja, aber bei diesen beiden Methoden hängen Haltbarkeit und Sicherheit an Säure und Erhitzung. Das Einlegen säuert den Kohl, das Einkochen macht ihn ungekühlt lagerfähig.

Weißkohl im Essigsud einlegen

Eingelegter Weißkohl ist bei mir eine süß-saure Beilage. Ich schneide den Kohl in feine Streifen und koche einen Sud aus Essig, Wasser, Salz, Zucker und Gewürzen auf. Senfkörner, Pfefferkörner und Lorbeer passen gut dazu. Den Kohl schichte ich in saubere, ausgekochte Gläser und gieße den heißen Sud darüber, bis alles bedeckt ist.

Ohne Einkochen stehen die Gläser bei mir im Kühlschrank. Beim Öffnen prüfe ich Aussehen und Geruch, und ein Glas mit Schimmel leere ich komplett in den Müll. Soll eingelegter Kohl ungekühlt im Vorratsregal stehen, musst du ihn einkochen, und dann gelten strengere Regeln.

Worauf kommt es beim Einkochen an?

Beim üblichen Einkochen im Wasserbad oder im Backofen wird es im Einmachgut nicht heißer als 100 °C. Unzureichend erhitzte, selbst hergestellte Gemüsekonserven können Botulismus verursachen. Überlebende Sporen können unter Luftabschluss auskeimen, und dabei können Giftstoffe entstehen.

Ich koche Weißkohl nur gesäuert ein, also als eingelegten Kohl im Essigsud. Beim Säuern säurearmer Lebensmittel vor dem Einkochen gilt ein gemessener pH-Wert unter 4,6 als Sicherheitskriterium. Ich messe den pH-Wert deshalb mit einem pH-Messgerät, bevor die Gläser ins Wasserbad kommen. Für Einkochzeit und Ablauf folge ich einer geprüften Anleitung für gesäuertes Gemüse und schätze nichts nach Gefühl. Ungesäuerten Weißkohl friere ich ein oder setze ihn als Sauerkraut an.

Mythos-Check

„Der Deckel hält, der Kohl riecht normal, also ist das Glas in Ordnung.“ Botulinum-Neurotoxine können in Konserven vorhanden sein, ohne dass Gasbildung, Aussehen, Geruch oder Geschmack etwas davon verraten.

Weil das Gift unbemerkt bleiben kann, reicht die Kontrolle am offenen Glas nicht aus. Die Sorgfalt gehört deshalb in die Arbeit vor dem Verschließen: ins Säuern, ins Messen und ins Erhitzen.

Wie trocknet man Weißkohl?

Getrockneter Weißkohl ist bei mir ein Vorrat für Suppen und Eintöpfe, der im Regal wenig Platz braucht. So gehst du vor:

  1. Entferne Strunk und verfärbte Blätter und wasch den Kohl.
  2. Schneide ihn in feine, gleichmäßige Streifen, damit alle Streifen im selben Tempo trocknen.
  3. Verteile die Streifen locker auf den Gittern des Dörrgeräts, sodass sie nicht übereinanderliegen.
  4. Trockne sie, bis sie beim Biegen brechen, und achte darauf, dass sie dabei nicht bräunen.
  5. Lass die Streifen vollständig abkühlen und füll sie in luftdichte Behälter.
  6. Lagere die Behälter dunkel, kühl und trocken.

Ohne Dörrgerät nehme ich den Backofen und lasse die Tür einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Fühlen sich die Streifen im Glas weich oder feucht an oder zeigt sich Schimmel, kommt der gesamte Inhalt weg. Die trockenen Streifen gebe ich direkt in Suppen und Eintöpfe.

Wie bleibt Krautsalat länger frisch?

Frisch angemachter Krautsalat ist kein Vorrat. Schon der angeschnittene Weißkohlkopf sollte im Kühlschrank abgedeckt innerhalb einer Woche verarbeitet werden. Ausreichend sauer fermentiertes Gemüse hält sich dagegen in verschlossenen Gläsern im Kühlschrank acht Wochen bis sechs Monate. Wenn du Krautsalat auf Vorrat haben möchtest, setzt du ihn deshalb fermentiert an, etwa mit Möhren und Kümmel nach den Regeln fürs Sauerkraut.

Für frischen Salat hoble ich nur den Teil des Kopfes, den ich gerade brauche, und decke den Rest ab. Das Dressing mische ich erst unter, wenn der Salat auf den Tisch kommt. Zeigt sich auf einem Rest Schimmel, entsorgst du die ganze Schüssel.

Passt dazu

Was du aus Sauerkraut, eingefrorenem und frischem Kohl kochst, findest du in den klassischen und neuen Rezepten für Weißkohl.

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Häufige Fragen

Wie kann man Weißkohl am besten haltbar machen?
Für große Mengen eignet sich Sauerkraut, das ausreichend sauer und verschlossen im Kühlschrank acht Wochen bis sechs Monate hält. Kohl, den du später garen willst, blanchierst du und frierst ihn ein. Ganze, gesunde und unverletzte Köpfe lagerst du frisch. Einkochen verlangt die meiste Sorgfalt, weil unzureichend erhitzte Gemüsekonserven Botulismus verursachen können.
Wie funktioniert die Milchsäuregärung bei der Sauerkrautherstellung?
Bakterien, die natürlich auf dem Weißkohl vorkommen, wandeln Kohlenhydrate des Gemüses in Milchsäure um. Dafür hobelst du den Kohl fein, übernimmst Salzmenge und Gärführung aus der unten verlinkten Sauerkraut-Anleitung und stampfst ihn, bis Saft austritt. Der Kohl muss vollständig mit eigenem Saft oder Salzlake bedeckt sein. Das entstehende Kohlendioxid braucht einen Weg aus dem Gefäß.
Was ist der Unterschied zwischen Sauerkraut und fermentiertem Kohl?
Sauerkraut besteht aus Weißkohl und Salz. Fermentierter Kohl ist der Oberbegriff und umfasst auch Mischungen mit Möhren, Äpfeln oder Gewürzen sowie Varianten wie Kimchi. Für jede Mischung nimmst du ein eigenes geprüftes Rezept und hältst Zutaten, Salzmenge, Temperatur und Gärdauer ein. Halte das Gemüse vollständig unter der Lake und lass das Gärgas aus dem sauberen Gefäß entweichen.
Worin unterscheidet sich das Einkochen von Weißkohl vom Einfrieren?
Zum Einfrieren blanchierst du geschnittenen Weißkohl 2 Minuten, kühlst ihn in Eiswasser ab und verpackst ihn ohne Luft. Gelagert wird er durchgehend bei −18 °C. Unter dieser Bedingung hält blanchierter Weißkohl 8–10 Monate. Eingekochter Kohl steht ungekühlt im Regal, verlangt aber mehr Sorgfalt, weil unzureichend erhitzte Gemüsekonserven Botulismus verursachen können.
Wie bereitet man Weißkohl richtig für das Einfrieren vor?
Wasch den Kohl gründlich, putz ihn und schneide ihn in Streifen oder Stücke. Danach blanchierst du ihn 2 Minuten und kühlst ihn in Eiswasser ab. Gut abgetropft kommt er portionsweise und möglichst ohne Lufteinschlüsse in Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter, beschriftet mit Inhalt, Menge und Datum.
Welche gesundheitlichen Vorteile haben fermentierte Kohlprodukte?
Wie fermentierte Lebensmittel im Körper wirken, ist nicht abschließend geklärt, pauschale Gesundheitsversprechen sind deshalb nicht gesichert. Sauerkraut ist ein Lebensmittel und kein Heilmittel. Beim Fermentieren kann vermehrt Histamin entstehen, sodass Sauerkraut bei einer Histamin-Intoleranz nicht pauschal verträglich ist. Bei Beschwerden ersetzt kein Kraut den ärztlichen Rat.
Wann ist die beste Zeit für die Weißkohlernte zur Konservierung?
Weißkohl wird von Juni bis Oktober geerntet. Für den Vorrat wählst du geschlossene, feste Köpfe mit frischen, nicht welken Außenblättern. Die Winterformen bilden festere Köpfe und lagern besser als die Sommerformen. Platzempfindliche Sorten erntest du rechtzeitig, weil sie zur Erntereife aufplatzen können.
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