Schadbilder an Lauchzwiebeln: Pilze und Schädlinge erkennen, Hausmittel einordnen
- Silbrigweiße Flecken mit schwarzen Kotpunkten können auf Thripse hindeuten, silbrige Schleimspuren mit Fraß am Blattrand eher auf Schnecken.
- Falscher Mehltau entwickelt sich besonders stark bei 13 bis 20 °C, feuchte Nächte und Morgentau begünstigen die Infektion.
- Gegen die Zwiebelfliege werden Netze mit 1,35 bis 2,0 mm Maschenweite empfohlen, lückenlos und mit geschlossenen Rändern.
- Direkt aufliegende Netze mit 0,3 mm Maschenweite schädigten Frühlingszwiebeln, ein Minitunnel gilt als Alternative.
- Zur Wirksamkeit selbst angesetzter Brühen, Jauchen und Tees gibt es nur wenige, teils widersprüchliche Untersuchungen.
- Lauchzwiebeln brauchen auf derselben Fläche eine Anbaupause von 4 Jahren.
Wenn das Laub deiner Lauchzwiebeln fleckig wird oder junge Pflanzen umkippen, trifft der Schaden genau das, was du ernten willst. Lauchzwiebeln nutzt du wegen ihrer Blätter, Schäfte und jungen Zwiebeln, ein kranker Blattschopf ist hier also mehr als ein Schönheitsfehler. Ich schaue beim Kontrollgang deshalb zuerst aufs Laub, dann auf den Blattgrund und überlege erst danach, was zu tun ist.
Dazu kommt die Frage, was selbst angesetzte Mittel wie Knoblauchbrühe, BrennnesseljaucheBrennnesseljauche ist ein selbst angesetzter Flüssigdünger aus Brennnesselblättern, die zehn bis 14 Tage in Wasser gären. Sie liefert schnell verfügbaren Stickstoff und eignet sich besonders für stark zehrendes Gemüse. oder Schachtelhalm-Tee leisten. Auch darauf gehe ich ein, sobald die Schadbilder geklärt sind.
Als Lauch- oder Frühlingszwiebeln erntest du junge Küchenzwiebeln der Art Allium cepa oder Winterheckenzwiebeln der Art Allium fistulosum, jeweils früh mit grünem Laub. Die Winterheckenzwiebel ‘Freddy’ etwa bildet dauerhafte Horste, die sich über mehrere Jahre nutzen lassen.
Welche Schadbilder an Lauchzwiebeln auftreten können
Ein Symptom ist ein Hinweis, keine sichere Diagnose. Manche Schäden ähneln sich, etwa die silbrigen Flecken von Thripsen und die silbrigen Schleimspuren von Schnecken. Die Tabelle hilft dir beim ersten Abgleich direkt am Beet.
| Was du siehst | Kann hindeuten auf | Was ich als Erstes tue |
|---|---|---|
| Silbrigweiße, längliche Flecken mit kleinen schwarzen Kotpunkten | Thripse | Ich beobachte, ob sich die Flecken ausbreiten, und lasse blühende Säume am Beetrand stehen. |
| Fraß, der am Blattrand beginnt, dazu silbrige Schleimspuren | Schnecken | Ich sammle ab und prüfe, ob Mulch ihnen Unterschlupf bietet. |
| Laub vergilbt und welkt, junge Pflanzen kippen um, am zerstörten Blattgrund sitzen weißliche Maden | ZwiebelfliegeDie Zwiebelfliege ist ein der Stubenfliege ähnlicher Schädling, dessen weißliche Maden den Blattgrund junger Zwiebelpflanzen zerstören. Befallene Pflanzen welken, färben sich gelblich-grau und lassen sich leicht herausziehen. | Ich ziehe eine Pflanze vorsichtig heraus und sehe mir den Blattgrund an. |
| Geradlinige Fraßgänge mit braunen Tönnchenpuppen am Gangende | Lauchminierfliege | Ich suche die Nachbarpflanzen nach Gängen ab und decke späte Sätze ab Mitte August ab. |
| Einstichstellen und Miniergänge, danach neigen sich die Blätter seitlich, welken oder faulen | Zwiebelminierfliege | Ich prüfe die übrigen Blätter auf Einstichstellen. |
| Länglich-ovale, bleich graugrüne Flecken, bei Feuchte ein violettgrauer Sporenrasen | Falscher Mehltau | Ich entferne befallene Pflanzen und arbeite sie nicht in den Boden ein. |
| Länglich-ovale, rotorange Pusteln, an denen die Blattoberhaut aufreißt | Rost (Puccinia allii) | Ich verwende kranke Blätter nicht als Mulch. |
| Gelbe Längsstreifen über die ganze Blattlänge, verformte Blätter, gehemmtes Wachstum | Viruskrankheit wie die Zwiebelgelbstreifigkeit | Ich achte auf Blattläuse und Thripse als mögliche Überträger. |
| Glasige, später schleimige Schuppen mit unangenehmem Geruch | Bakterielle Nassfäule | Ich lasse den Erreger fachlich bestimmen. |
Viele dieser Bilder zeigen auch Speisezwiebeln. Ein eigener Ratgeber erklärt ausführlich, wie du Krankheiten und Schädlinge an Speisezwiebeln am Schadbild erkennst.
Empfehlungen für den Garten
Aussaat und Vermehrung
- Saattiefe
Die Samen 1-2 cm tief säen.
Pilzkrankheiten, Fäulen und Viren
Falscher Mehltau
Länglich-ovale, bleich graugrüne Blattflecken können auf Falschen Mehltau hinweisen. Bei feuchter Witterung bildet sich darauf ein violettgrauer Sporenrasen, später stirbt das befallene Gewebe ab. Der Erreger Peronospora destructor entwickelt sich besonders stark bei 13 bis 20 °C. Feuchte Nächte, Morgentau oder Morgenregen begünstigen die Infektion.
Gieß deshalb morgens direkt auf den Boden und benetze die Blätter möglichst wenig. Wer abends über das Laub gießt, schafft ähnliche Bedingungen wie eine feuchte Nacht.
Befallene Pflanzen nimmst du aus dem Beet und arbeitest sie nicht in den Boden ein. Auch bei der Ernte räumst du befallene Reste ab, denn als Mulch taugen kranke Pflanzen nicht. Weitere Schritte findest du im Ratgeber dazu, was du bei Mehltau und anderen Pilzkrankheiten an Zwiebeln tun kannst.
Rost und Fäulen
Länglich-ovale, rotorange Pusteln, an denen die Blattoberhaut aufreißt, können auf Rost durch Puccinia allii hindeuten. An Speisezwiebeln ist dieser Porreerostpilz nur selten anzutreffen.
Die Zwiebelhalsfäule (Botrytis allii) wird durch feuchte Witterung vor der Ernte begünstigt und kann Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch befallen. Riecht befallenes Gewebe unangenehm und werden die Schuppen erst glasig, dann schleimig, kann bakterielle Nassfäule dahinterstecken. Den genauen Erreger einer Zwiebelfäule kannst du am äußeren Schadbild nicht zuverlässig selbst bestimmen, dafür braucht es eine fachliche Diagnose.
Viren
Gelbe Längsstreifen über die ganze Blattlänge, verformte Blätter und gehemmtes Wachstum können auf die Zwiebelgelbstreifigkeit hinweisen. Ihr Virus übertragen Blattläuse, das Iris-yellow-spot-Virus verbreiten Thripse. Pflanzenviren lassen sich nicht direkt bekämpfen, auch nicht mit selbst angesetzten Brühen. Bei Lauchzwiebeln mit solchen Streifen achte ich deshalb besonders auf Blattläuse und Thripse.
Schädlinge an Lauchzwiebeln und was Netze leisten
Zwiebelfliege
Bei Befall mit der Zwiebelfliege vergilbt und welkt das Laub, junge Pflanzen können umkippen. Am zerstörten Blattgrund sitzen dann weißliche Maden. Die erste Generation tritt von Mitte April bis Ende Mai auf, die zweite etwa von Ende Juni bis Mitte Juli.
Ein KulturschutznetzEin Kulturschutznetz, auch Gemüsefliegennetz genannt, ist ein engmaschiges Kunststoffnetz, das du locker über Gemüsebeete legst. Es hält Gemüsefliegen wie Möhren-, Kohl- und Zwiebelfliege von den Pflanzen fern, außerdem Vögel und Kaninchen. von der Saat bis kurz vor der Ernte kann Zwiebeln weitgehend vor der Zwiebelfliege schützen. Für die Maschenweite werden 1,35 bis 2,0 mm empfohlen. Leg das Netz unmittelbar nach Saat oder Pflanzung auf und befestige die Ränder gut, denn zur Flugzeit muss es lückenlos schließen. Frischen Kompost und frischen Mist lässt du vor Zwiebeln weg, weil beides Zwiebelfliegenbefall begünstigen kann.
Thripse
Silbrigweiße, längliche Flecken mit kleinen schwarzen Kotpunkten können auf Zwiebelthripse hindeuten. Mit Netzen sind sie schwer zu fassen: Im OptiNet-Projekt reduzierten selbst Netze mit 0,3 mm Maschenweite den Thripsbefall an Allium-Kulturen nicht zufriedenstellend. Unter feinmaschigen Netzen kamen im selben Projekt Marienkäfer, Spinnen und Laufkäfer deutlich seltener vor als im offenen Anbau. Ein sehr feines Netz gegen Thripse hält also Helfer fern, ohne den Schädling zufriedenstellend abzuhalten.
Direkt aufliegende Netze mit 0,3 mm Maschenweite haben in den OptiNet-Versuchen Frühlingszwiebeln und Schnittlauch geschädigt. Als Alternative gilt ein Minitunnel, bei dem das Netz über Bügeln steht, statt auf dem Laub zu liegen.
Über Lauchzwiebeln spanne ich Netze als Minitunnel über Bügel und grabe die Ränder rundum ein. Zum Nachsehen hebe ich eine Seite an und schließe sie danach wieder lückenlos.
Lauchminierfliege, Zwiebelminierfliege und Lauchmotte
Geradlinige Fraßgänge mit braunen Tönnchenpuppen am Gangende sind typische Hinweise auf die Lauchminierfliege. Zum Schutz vor ihrer Herbstgeneration sollten Allium-Bestände besonders von Mitte August bis Oktober lückenlos unter einem feinmaschigen Netz stehen.
Lauchzwiebeln kannst du von März bis Mitte Juli im Abstand von 2 bis 3 Wochen nachsäen, geerntet wird bis in den Oktober. Die späten Sätze stehen also genau dann im Beet, wenn du gegen die Herbstgeneration abdecken solltest. Die Termine für deine Folgesaaten hast du mit dem Aussaatkalender für Zwiebelgemüse zum Ausdrucken im Blick.
Bei der Zwiebelminierfliege zeigen die Blätter Einstichstellen und Miniergänge, bevor sie sich seitlich neigen und welken oder faulen. Lauchmotte und Zwiebelmotte bezeichnen denselben Schädling, Acrolepiopsis assectella, dessen Raupen unter anderem Porree und Zwiebeln schädigen.
Diese Maschenweiten werden für Kulturschutznetze genannt:
- Lauchminierfliege: 0,8 mm, rechtzeitig aufgelegt
- Lauchmotte: 1,35 mm
- Zwiebelfliege: 1,35 bis 2,0 mm, zur Flugzeit lückenlos und mit geschlossenen Rändern
- Thripse: Selbst 0,3 mm reduzierten den Befall im Praxisversuch nicht zufriedenstellend.
Schnecken
Schneckenfraß beginnt häufig am Blattrand, silbrige Schleimspuren unterscheiden ihn von vielen anderen Fraßschäden. Absammeln und Schneckenzäune sind Maßnahmen ohne Chemie. Mulch kann Nacktschnecken fördern, deshalb kontrollierst du gemulchte Reihen genauer.
Knoblauchbrühe, Brennnesseljauche, Schachtelhalm-Tee: was dahintersteckt
Zur Wirksamkeit selbst hergestellter Jauchen, Brühen und Tees gibt es nur wenige Untersuchungen, und die widersprechen sich teilweise. Was diesen Mitteln nachgesagt wird, ist deshalb nicht gesichert. Aus demselben Grund fehlt eine verlässliche Grundlage für Mengen, Verdünnungen und Abstände.
Knoblauchbrühe
Knoblauchbrühe wird nachgesagt, sie halte Pilze und manche Insekten fern. Begründet wird das meist mit dem scharfen Geruch des Knoblauchs. Eine Schutzwirkung für deine Lauchzwiebeln lässt sich daraus nicht ableiten.
Brennnesseljauche
Brennnesseljauche wird nachgesagt, sie stärke die Pflanzen und vertreibe Blattläuse. Fassbar ist sie vor allem als organischer Flüssigdünger mit rasch verfügbaren Nährstoffen. Ihre Gehalte schwanken je nach Ausgangspflanzen und Erntezeit, deshalb gibt es keine allgemeingültige Menge und keinen festen Rhythmus. Entscheidend sind der Bedarf der Pflanzen und der Nährstoffvorrat im Boden. Lauchzwiebeln gelten als MittelzehrerMittelzehrer sind Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf, vor allem an Stickstoff: Sie brauchen mehr als Schwachzehrer, aber weniger als Starkzehrer. Typische Mittelzehrer sind Möhren, Rote Bete, Spinat, Fenchel und viele Salate., die Winterheckenzwiebel hat einen geringen Nährstoffbedarf. Wenn ich Jauche nutze, gieße ich sie auf feuchten Boden und spare das Laub aus, weil feuchte Pflanzenteile Ätzschäden bekommen können.
Schachtelhalm-Tee
Schachtelhalm-Tee wird nachgesagt, er beuge Pilzkrankheiten vor. Auch dafür gibt es nur wenige, teils widersprüchliche Untersuchungen. Gegen Pilze verlasse ich mich deshalb auf einen offenen Standort, Gießen an den Boden und das Entfernen befallener Pflanzen.
„Was ich selbst aus Pflanzen ansetze, kann nicht schaden.“ Das stimmt so nicht. Auch organische Dünger wie Jauchen können Pflanzen schädigen, wenn du zu viel gibst. Und wer ein Mittel gezielt gegen einen SchaderregerSchaderreger ist im Pflanzenschutz der Sammelbegriff für Schädlinge und Krankheitserreger, die Pflanzen befallen: etwa Insekten oder Fadenwürmer (Nematoden) sowie Pilze, Bakterien und Viren. einsetzt, bewegt sich im Pflanzenschutz: Selbst für genehmigte Grundstoffe gelten im Hausgarten festgelegte Anwendungsgebiete, Anwendungsbedingungen und gegebenenfalls Wartezeiten.
Ich plane den Schutz meiner Lauchzwiebeln deshalb nicht um diese Mittel herum, sondern um Netz, Standort, Gießen und den Kontrollgang.
Nützlinge fördern statt spritzen
Biologischer Pflanzenschutz im Freiland heißt vor allem, Nützlinge zu fördern und zu schonen, die schon da sind. Marienkäfer sowie die Larven von Florfliegen, Schwebfliegen und Gallmücken gehören zu den natürlichen Gegenspielern von Blattläusen. Blühender Dill, Kerbel und Gewürzfenchel, Ringelblumen und Phacelia bieten Insekten im Gemüsegarten Nahrung. Dill zählt außerdem zu den guten Mischkulturpartnern für Zwiebeln, neben deinen Lauchzwiebeln erfüllt er also zwei Aufgaben. Welche Nachbarn zu Zwiebelgewächsen passen, prüfst du im Mischkultur-Werkzeug.
Stein- und Laubhaufen, ungeschnittene Stauden und Trockenmauern bieten Marienkäfern Plätze zum Überwintern. Saumstrukturen im Freiland fördern natürliche Thripsgegner wie räuberische Thripse, RaubmilbenRaubmilben sind winzige Milben, die andere Milben wie Spinnmilben und je nach Art auch Thripslarven fressen. Als Nützlinge werden sie im Gewächshaus und im Garten gezielt gegen Spinnmilben eingesetzt., Florfliegen und Blumenwanzen. Zusätzlich unter Schutznetzen ausgebrachte Raubmilben verbesserten in einem Freilandversuch an Porree die Wirkung gegen Thripse dagegen nicht. Marienkäfer und ihre Larven reagieren empfindlich auf Pflanzenbehandlungsmittel, wer darauf verzichtet, schont sie.
Lass langgestreckte, grau-schwarze Larven mit gelben Flecken und kleinen schwarzen Warzen sitzen. So sehen die Larven des Siebenpunkt-Marienkäfers aus.
Wenn ein zugelassenes Mittel nötig wird
Chemischer Pflanzenschutz bleibt das letzte Mittel. Im Hobbygarten dürfen nur Mittel eingesetzt werden, die für nichtberufliche Anwender zugelassen sind. Sie gelten nur in der zugelassenen Kultur, gegen den zugelassenen Schaderreger und genau nach Gebrauchsanweisung. Dazu gehören Schutzkleidung, das Einhalten der Wartezeit bis zur Ernte und eine Entsorgung der Reste nach Vorgabe. Solche Mittel können auch Nützlinge treffen. Den Weg von der Vorbeugung bis zum letzten Mittel zeigt der Ratgeber dazu, wie du Zwiebeln vorbeugend, biologisch und notfalls chemisch schützt.
Vorbeugen im Beet: Standort, Fruchtfolge, Hygiene
Standort
Für Zwiebeln sind windoffene Lagen mit Morgensonne günstiger als Muldenlagen, weil der Bestand dort leichter abtrocknet. Das senkt den KrankheitsdruckKrankheitsdruck beschreibt, wie groß die Gefahr ist, dass Pflanzen von Krankheitserregern befallen werden. Er steigt zum Beispiel bei feucht-warmem Wetter, das besonders Pilzkrankheiten fördert.; Boden und Klima behandelt der Überblick zu Zwiebeln, Lauch und Knoblauch genauer.
Fruchtfolge und Nachbarn
Lauchzwiebeln brauchen auf derselben Fläche eine Anbaupause von 4 Jahren, die du im Beetplaner über die Jahre einplanen kannst. Bei bodenbürtigen Krankheiten oder NematodenNematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer im Boden. Verschiedene Gattungen können viele Pflanzenarten schädigen; bestimmte andere Arten werden dagegen gezielt als Nützlinge gegen Schädlingslarven im Boden eingesetzt. können bei Zwiebeln längere Pausen nötig sein. Möhren als Nachbarn bieten keinen verlässlichen Schutz vor Zwiebel- oder Möhrenfliegen; wie Fruchtfolge und Mischkultur bei Zwiebeln, Lauch und Knoblauch zusammenhängen, steht im Überblick.
Hygiene im Horst
In mehrjährigen Horsten der Winterheckenzwiebel entfernst du alte, abgeblühte Stängel und altes Laub. Ich teile solche Horste alle 3 Jahre im Juni und sehe mir dabei jeden Teilstock genau an. Kranke Pflanzen und samentragende Unkräuter kommen nicht als Mulch aufs Beet.
Mein Kontrollgang an den Lauchzwiebeln
- Laub auf Flecken, Pusteln, Streifen und Kotpunkte ansehen
- Blattgrund junger Pflanzen auf Maden prüfen
- Gänge im Blatt verfolgen und am Ende nach Puppen suchen
- Netzränder auf Lücken prüfen
- Unter Mulch nach Schnecken schauen





