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Braunfäule

Die Kraut- und Braunfäule, kurz Braunfäule oder Krautfäule, ist eine Pilzkrankheit vor allem an Tomaten und Kartoffeln, ausgelöst durch Phytophthora infestans. Sie verursacht braune Flecken an Blättern, Stängeln und Früchten.

Auf den Früchten bilden sich graugrüne, später braune, runzlige Flecken, an denen das Fruchtfleisch hart bleibt; die Frucht wird ungenießbar. Am Stängel entstehen braunschwarze Flecken, an meist älteren Blättern grau-grüne, später braune Flecken, die sich rasch ausbreiten. Unter günstigen Bedingungen kann ein Bestand innerhalb von ein bis zwei Wochen ganz zerstört werden, betroffen sind vor allem Freilandtomaten.

Der Pilz überwintert vor allem in befallenen Kartoffelknollen, der Wind trägt seine Sporen zu den Tomaten. Pflanze Tomaten deshalb nicht direkt neben Kartoffeln und entferne austreibende Knollen auf dem Kompost oder im Beet. Wichtig ist, dass die Blätter rasch abtrocknen: Ein sonniger, luftiger Standort, Gießen nur an die Wurzel, genug Pflanzabstand und eine Überdachung beugen vor. Erste befallene Blätter entfernst du, befallenes Pflanzenmaterial kommt zum Kulturende nicht auf den Kompost.

Beispiel aus dem Garten

Zeigen meine Tomaten an älteren Blättern grau-grüne Flecken, die braun werden, und an den Früchten braune, runzlige Stellen mit hartem Fruchtfleisch, ist das die Braunfäule. Die ersten befallenen Blätter nehme ich gleich ab, und befallenes Material kommt bei mir nicht auf den Kompost.

Quelle: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (Weihenstephaner Gärten) ↗ – Kraut- und Braunfäule der Tomate (Thomas Lohrer), Abschnitte Erreger, Namensgebung, Wirtspflanzen, Krankheitsbild, Bedeutung, Biologie sowie Vorbeugung und Bekämpfung. Geprüft am .

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