Erdpresstopf
Ein Erdpresstopf ist ein kleiner Würfel aus gepresster, feuchter Anzuchterde, ganz ohne Topfwand. Du säst direkt in das vorgeformte Loch und ziehst die Jungpflanze darin plastikfrei vor.
Für Erdpresstöpfe brauchst du eine Erdballenpresse aus Metall. Damit drückst du angefeuchtete Anzuchterde zu kleinen Würfeln und stellst sie in eine viereckige Schale. Die Presse formt in der Mitte jedes Würfels ein kleines Loch vor, in das die Samen kommen. Eine stabile Schale aus Glas, Holz oder Keramik lässt sich direkt beschriften.
Weil der Topf nur aus Erde besteht, gibt es keine Hülle, die du vor dem Auspflanzen entfernen musst, und es fällt kein Plastik an. Darin unterscheidet er sich vom Kokosquelltopf, dessen Netz oft aus Kunststoff ist. Erdpresstöpfe eignen sich besonders für Kulturen, die nicht pikiert werden müssen, etwa Salat oder Chili. Die Presse ist eine einmalige Anschaffung und hält bei guter Pflege lange.
Beispiel aus dem Garten
Für Salat drücke ich mit der Erdballenpresse eine Schale voll Würfel und lege die Samen in die vorgeformten Löcher. Ich pikiere dabei nicht: Jede Jungpflanze bleibt in ihrem Erdpresstopf, bis ich sie samt Würfel ins Beet setze.
Quelle: DIE UMWELTBERATUNG (Wien) ↗ – Alternativen zum Plastikanzuchttopf, Abschnitt „Anzuchttöpfe nur aus Erde“. Geprüft am .
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