Magnesium
Magnesium ist ein lebensnotwendiger Pflanzennährstoff, der im Blattgrün (Chlorophyll) jedes Blattes steckt. Fehlt Magnesium, vergilben die Blätter; diese Aufhellung heißt Chlorose.
Magnesium steckt im Blattgrün jedes Blattes und ist für das Gedeihen der Pflanze unentbehrlich. Fehlt es, kommt es zur Chlorose: Die Blätter vergilben, je nach Pflanzenart auch streifenartig. Zugleich wird die Photosynthese deutlich beeinträchtigt.
Im Garten lohnt es sich, Magnesium bei der Düngung mitzudenken. Wie viel davon im Boden sein sollte, hängt von der Bodenart ab: Für leichte, mittlere und schwere Böden gelten unterschiedliche Richtwerte. Die angestrebte Magnesiumversorgung entspricht dabei etwa der halben Kaliversorgung. Als Magnesiumdünger eignen sich zum Beispiel Kieserit, Magnesiumkalke oder Kalidünger mit Magnesiumanteil wie Kalimagnesia. Kieserit liefert neben Magnesium auch Schwefel.
Beispiel aus dem Garten
Wenn bei meinen Kartoffeln die Blätter vergilben, ziehe ich fehlendes Magnesium als eine mögliche Ursache in Betracht. Ich schaue mir dann an, ob das Gelb flächig oder streifenartig auftritt, und kläre die Nährstoffversorgung meines Bodens, bevor ich zu einem Magnesiumdünger wie Kieserit greife.
Quelle: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Landwirtschaftsamt ↗ – Empfehlungen zur Magnesiumdüngung, Fachinformationen. Geprüft am .
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